28.05.2015 | 12:00 - 14:00 | FSR lädt zum Recruiting Day ins Casino an der FH Potsdam
 
 
Du hast keine Ahnung, was mit deinem Unibeitrag passiert? Das BAföG-Amt verweigert Dir ein weiteres Semester? Du konntest wieder nicht mit nach Bröllin fahren? Deine E-Mails bleiben unbeantwortet?

Das muss nicht so sein. Du hast eine Stimme. Nutze sie JETZT!

Diesen Donnerstag findet der FSR Recruiting Day statt! Wir suchen bei Snacks und Bier zwischen Zwölf und Vier neue Mitglieder, die sich aktiv an der Gestaltung des Studiengangs beteiligen wollen. Wir erzählen euch von unserer Arbeit und erklären euch den Unterschied zwischen AStA und Astra ;)

Die Teilnahme bedeutet natürlich nicht automatisch, dass ihr euch fürs nächste Semester aufstellen lassen müsst! Es sind alle willkommen, die sich auch einfach mal ein bisschen über den FSR informieren wollen.

Wir freuen uns auf euch!
 
   
28.05.2015 | 16:30 - 18:30 | Medienwissenschaftliches Doktoranden- und Forschungskolloquium an der Filmuniversität Babelsberg mit Dr. Evan Torner
 
 
This study constitutes the first comprehensive book-length film history of a century of German science-fiction cinema, from Harry Piel's "Die große Wette" (1915) to the forthcoming German-American co-production "Unwind" (2016). The science- fiction genre both offers a unique vantage point on developments in film technology, finance, reception and social imaginaries in the German context, as well as interrogates the very notion of what a "German" film actually is. This particular study operates on an institutional definition of "science fiction" that encompasses any German-financed, German-led and/or German-language production defining itself in its press, script and development materials as "utopian," "future fantasy" or "science fiction." This self-descriptive approach drawn from institutional discourse permits us to define the contours of SF by way of the historical agents themselves, and avoids confirmation bias by not already presuming what will be found when the materials are situated within their own context.

Evan Torner (b. 1982) is an Assistant Professor of German Studies at the University of Cincinnati and currently a guest researcher at the Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF. He received his B.A. in German and Education with honors from Grinnell College, and his M.A. and Ph.D. from the University of Massachusetts Amherst. His dissertation “The Race-Time Continuum: Race Projection in DEFA Genre Cinema” explores East German westerns, musicals and science fiction in terms of their representation of the Global South. This research has been supported by Fulbright and DEFA Foundation grants, as well as an Andrew W. Mellon Postdoctoral Fellowship at Grinnell College. He spent 2009-2010 in Potsdam- Babelsberg, and in 2011 translated the exhibit "Dream Factory – 100 Years of Babelsberg" at the Filmmuseum Potsdam into English. His fields of expertise include East German genre cinema, German film history, critical race theory, and science fiction.

Date:
Thursday, 28th of may, 4:30 to 6:30 pm

Venue:
Filmuniversität Babelsberg - Konrad Wolf
Marlene-Dietrich-Allee 11 | Raum 4314
14482 Potsdam
 
   
01.06.2015 | 18:00 - 20:00 | Öffentliche Ringvorlesung "Forensische Ästhetik: Interdisziplinäre Betrachtungen" des Graduiertenkollegs „Sichtbarkeit & Sichtbarmachung“ mit James Frieze
 
 
James Frieze: Is Paradise A Crime Scene? Participatory Performance and the Forensic Turn

Contemporary theatre, like much of contemporary culture, is obsessed with evidence, with means of detection, with the processing and circulation of information. In theatre, this obsession manifests itself as an investment in the procedural endeavour required to unmask reality. Culturally, this turn to the forensic can be situated as the latest reaction against a steady erosion of epistemological certainties. Questions about how we see and how we know are shepherded, in the forensic turn, to questions of how we verify. The age of information is, more precisely, an age of evidence, in which everything must be legibly verified. These imperatives fuel intense questioning of the boundaries of privacy, the ideology of platforms that enable the transfer of knowledge, and the substance of democratic participation. This questioning is crucial to theatre and its relationship to culture. Theatrical performance addresses these issues in ways that inform, as well as being informed by, ideas of a forensic turn. I will offer examples of performances that defy generic categorisation, arguing that these examples both deploy and disrupt forensic logic.

James Frieze is Senior Lecturer in Drama at Liverpool John Moores University, where his teaching focusses on devising, improvisation, performance theory, participatory performance. He has collaboratively devised and directed numerous site-responsive performances, including theatrical adaptations of non-fiction prose, poems, online virtual worlds and other kinds of source-text. His essays have appeared in journals including Contemporary Theatre Review, Modern Drama, Performing Arts Journal, Theatre Research International, Performing Ethos. The follow-up to his monograph Naming Theatre: Demonstrative Diagnosis in Performance (Palgrave, 2009) is in progress (under contract with Routledge): it addresses the forensic turn in contemporary performance.

Date:
Monday, June 1st, 2015
6.00 to 8.00 pm c.t.

Venue:
KW Institute for Contemporary Art
Auguststraße 69
10117 Berlin
Studiolo, Front Building
 
   
04.06.2015 | 16:30 - 20:30 | Medienwissenschaftliches Doktoranden- und Forschungskolloquium mit anschließender Ringvorlesung im ZeM - Brandenburgisches Zentrum für Medienwissenschaft
 
 
Medienwissenschaftliches Doktoranden- und Forschungskolloquium | 16.30-18.30 Uhr

ANNA JANSSEN, DIPL.-PSYCH MA:
"Bearbeitung innerer Konflikte mit Hilfe medialer Geschichten"

Mein Promotionsprojekt beschäftigt sich mit der Frage, ob und wie mediale Geschichten Menschen helfen können, innere Konflikte zu bearbeiten. Davon ausgehend, dass mediale Geschichten innere Zustände repräsentieren und RezipientInnen dazu anregen können, diese neu zu bewerten und in ihrer Fantasie zu bearbeiten, möchte ich eine Untersuchung mit älteren Kindern oder Jugendlichen durchführen. Dazu sollen zunächst qualitative Interviews durchgeführt werden und diese anschließend durch eine Medienanalyse der genannten medialen Geschichten ergänzt werden. Der Schwerpunkt liegt dabei auf fiktiven Geschichten. Es soll zudem ein Vergleich der Rezeptions- und Verarbeitungsmöglichkeiten über verschiedene Medien erfolgen – Filme, TV-Serien und Games.

Anna Janssen ist Diplom-Psychologin mit den Schwerpunkten Medienpsychologie und Klinische Psychologie. Ihre Interessensschwerpunkte sind Medienwirkungsforschung, Medienkonvergenz, Medienrezeption von Kindern und Jugendlichen sowie Psychopathologie und Trauma. Sie ist akademische Mitarbeiterin im Bachelor-Studiengang „Digitale Medienkultur“ an der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF und promoviert bei Prof. Dr. Martina Schuegraf zum Thema „Bearbeitung innerer Konflikte mit Hilfe medialer Geschichten“. Nebenberuflich
arbeitet sie als Prüferin für die Freiwillige Selbstkontrolle Fernsehen (FSF).

Für das Kolloquium werden Studierende, die noch kein Kolloquium des ZeM besucht haben,
gebeten, sich vorher per Email anzumelden (a.ligensa@zem-brandenburg.de).


Ringvorlesung | 18.30-20.30 Uhr

PROF. DR. URSULA VON KEITZ (Filmmuseum Potsdam | Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf):
"Film ausstellen. Medienforschung als Grundlage kuratorischer Praxis"


Termin:
04. Juni 2015, ab 16:30 Uhr

Ort:
Brandenburgischen Zentrum für Medienwissenschaften (ZeM),
Friedrich-Ebert-Str. 4, 14467 Potsdam
 
   
25.-26. Juni 2015 | 10-17 Uhr | Workshop "Images in the making" des Graduiertenkollegs Sichtbarkeit und Sichtbarmachung
 
 
In Bildwissenschaft und -theorie wird überwiegend das spezifisch Visuelle von Bildern fokussiert. Der Bildtheorie von Jean-Luc Nancy folgend kann ein Bild jedoch „ebenso musikalisch, poetisch oder haptisch sein, es kann gerochen oder geschmeckt, kinästhetisch wahrgenommen werden“. Davon ausgehend untersucht der Workshop “Images in the Making” Prozesse des Bildermachens und Bildwerdens in unterschiedlichen Kontexten: in der Alltagskultur, im Design, in der Literatur, im Tanz. Aus theoretischer und praktischer Perspektive sollen Gemeinsamkeiten und Unterschiede dieser Prozesse aufgedeckt werden. Der Vergleich zielt darauf ab, aus den verschiedenen Formen der Realisierung von Bildlichkeit das eigentlich Bildliche herauszuarbeiten.

Der 2-tägige Workshop findet gemeinsam mit den Mitgliedern des DFG-Graduiertenkollegs “Sichtbarkeit und Sichtbarmachung” statt. Ziel ist es, die theoretische Reflexion der Themenstellung auf der Grundlage einer Lektüre ausgewählter Reader-Texte, von Inputvorträgen der Veranstalterinnen sowie eingeladenen ExpertInnen und die praktische (körperlich-sinnliche) Selbsterfahrung der TeilnehmerInnen beim ‚Bildermachen‘ miteinander zu verknüpfen.

Gäste

• Elke Bippus (ZHdK, CH)
ist Kunstwissenschaftlerin. Sie ist Professorin für Kunsttheorie an der Zürcher Hochschule der Künste im Departement Kunst & Medien, Vertiefung Bildende Kunst. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in der Kunst der Moderne und Gegenwart.
Elke Bippus auf der Homepage der ZHdK - Zürich

• Erin Manning (Concordia University, CAN)
hat einen Forschungslehrstuhl an der Concordia Universität in Montreal inne. Zudem ist sie Direktorin des Sense Lab, einem Labor, das den Bereich zwischen Kunstpraxis und Philosophie anhand des empfindenden Körpers in Bewegung untersucht. In ihrer Kunstpraxis arbeitet sie an der Schnittstelle zwischen Malerei, Tanz, Textil und Bildhauerei.
Erin Manning Homepage

• Kai van Eikels (FU Berlin, DE)
ist Philosoph, Literatur- und Theaterwissenschaftler. Er ist Privatdozent am Institut für Theaterwissenschaft der FU Berlin und Teil des DFG Schwerpunktprogramms Ästhetische Eigenzeiten. Seine Forschungsschwerpunkte sind dynamische Kollektiv-formen wie „Schwärme“ oder „Smart Mobs“, Virtuosität und postfordistische Arbeitskulturen, sowie Politiken der Partizipation.
"Die Kunst des Kollektiven" - Blog von Kai van Eikels

• Fabian Goppelsröder (FU Berlin, DE)
ist Philosoph. Er ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Philosophie der FU Berlin und ehemals Postdoktorand am DFG-Graduiertenkolleg „Sichtbarkeit und Sichtbarmachung. Hybride Formen des Bildwissens“. Er ist Mitherausgeber der Reihe „Sichtbarkeiten“ (Zürich/Berlin: diaphanes) des Graduiertenkollegs.
Fabian Goppelsröder auf der FU Berlin - Website

Konzept und Organisation:

Judith Dobler, Anne Kern, Saskia Oidtmann, Maria Weilandt (DFG Graduiertenkolleg 1539 “Sichtbarkeit und Sichtbarmachung: Hybride Formen des Bildwissens”)

Teilnehmerzahl: 12 MA-Studierende/Promovierende (offen für MA-Studiengänge Design und EMW der Universität Potsdam und der FH Potsdam, Masterstudierende der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf und Doktorandinnen des ZeM)

Anmeldung unter folgendem LINK

(Zur Einschreibung muss ein Account auf der Seite der EMW angelegt werden. Eine Bestätigung der Teilnahme erfolgt von Seiten der Organisatoren bis zum 1.6.2015.)

Termin:
Donnerstag, 25. Juni 2015, 10:00 – 17:00 Uhr
Freitag 26. Juni 2015; 10:00 – 17:00 Uhr

Ort:
ZeM – Brandenburgisches Zentrum für Medienwissenschaften
Friedrich-Ebert-Straße 4, 14467 Potsdam
 
   
27.05.2015 | 19:30 Uhr | „Art, Aesthetics, Politics“ – Image Controversy VI with a Lecture by Thomas Keenan and a Comment by Juliane Rebentisch
 
 
The research training center “Visibility and Visualization. Hybrid Forms of Pictorial Knowledge” at the University of Potsdam invites you to its sixth image controversy bringing together internationally renowned scholars to debate theoretical concepts of images and forms of visibility/invisibility. For the current edition, we will discuss potential connections and differences between art, aesthetics, and politics together with Thomas Keenan (Director of the Human Rights Program at Bard College) and Juliane Rebentisch (Professor of Philosophy and Aesthetics at HfG Offenbach) who will deliver an extended commentary to Keenan’s lecture.

Both scholars entertain a long-standing relationship with contemporary art; and both take a critical stance. Yet, while Rebentisch stresses the fundamentally different logic of the aesthetic and follows Adorno in his reading of the artwork as autonomous, Keenan has claimed art for more overtly political means, including his contribution to formulating a new forensic aesthetics and his appeal to human rights organizations to take seriously aesthetics’ proximity to ethics and politics. By having them engage in discussion, we hope to shed light on the relationship between art and politics, art and non-art, the definition of aesthetics and its role in contemporary art and political culture.

Thomas Keenan is Associate Professor of Comparative Literature and Director of the Human Rights Program at Bard College. He received his PhD in Philosophy from Yale University. His research interests include media and conflict, literary and political theory, humanitarianism and human rights, violence and politics, evidence and photojournalism. Among his publications are: Fables of Responsibility (Stanford UP, 1997); Mengele's Skull (with E. Weizman, Sternberg, 2012); New Media, Old Media (ed. with W. Chun, Routledge, 2005); The Human Snapshot (ed. with T. Zolghadr, Sternberg, 2013). Also, Keenan is the curator of Antiphotojournalism (with C. Guerra, 2010/11), and Aid and Abet (2011).

Juliane Rebentisch is Professor of Philosophy and Aesthetics at HfG Offenbach where she has also served as Vice President since 2014. In addition, she is a member of the Frankfurt Institute for Social Research and President of the Deutsche Gesellschaft für Ästhetik (2015-18). Her main areas of research include aesthetics, ethics, and political philosophy. Among her publications are: Ästhetik der Installation (Suhrkamp 2003)/Aesthetics of Installation Art (Sternberg 2012); Kreation und Depression. Freiheit im gegenwärtigen Kapitalismus (ed. with Ch. Menke, Kadmos 2010); Die Kunst der Freiheit. Zur Dialektik demokratischer Existenz (Suhrkamp 2012); Theorien der Gegenwartskunst zur Einführung (Junius 2013).

Lecture, comment, and discussion will be in English; the event is free and open to the public.

Date:
Wednesday, May 27th, 2015, 7.30 pm

Venue:
diaphanes-Verlag, Dresdener Str. 118, Berlin-Kreuzberg
 
   
21.05.2015 | 16:30 - 20:30 | Medienwissenschaftliches Doktoranden- und Forschungskolloquium mit anschließender Ringvorlesung im ZeM - Brandenburgisches Zentrum für Medienwissenschaft
 
 
Medienwissenschaftliches Doktoranden- und Forschungskolloquium | 16.30-18.30 Uhr

FUNDA BİLGEN STEINBERG MA:
"Aesthetics in Rebellion: The “Wild Woman” in Fatih Akin’s and
Lars von Trier’s Cinema"


This doctoral thesis deals with Fatih Akın’s and Lars von Trier’s cinema as a challenge to the archetypal mother/woman image with the different representations of the “Wild/Wolf Woman”. It aims to analyze how this challenge appears through nature, occult, and hyper-sexuality in Trier’s works, and culture, religion, and politics in Akın’s. Focusing on the similarities and differences in the contexts and approaches of the selected movies, the “Wild/Wolf Woman” as a manifestation of aesthetic rebellion cinema will be discussed. How both directors undo and deconstruct the deeply-rooted, archetypal image of woman in grand narratives and the collective unconscious seen from the “male gaze” will be examined by applying and challenging Jung’s archetypes with references to Foucault, Butler, and Camus.

Funda Bilgen Steinberg was born in 1983. She is a literary scholar and university lecturer. She completed her BA in English Language and Literature at Bilkent University, and her MA in English Literature with a focus on gender and cultural studies in Middle East Technical University. Her master’s thesis was entitled “An Ecofeminist Approach to Atwood’s Surfacing, Lessing’s The Cleft and Winterson’s The Stone Gods”. She has been working as a lecturer since 2005, including at Mercyhurst University in the USA as a Fulbright scholar. Currently she works at Ankara University and is a doctoral student candidate at Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF.

Für das Kolloquium werden Studierende, die noch kein Kolloquium des ZeM besucht haben,
gebeten, sich vorher per Email anzumelden (a.ligensa@zem-brandenburg.de).


Ringvorlesung | 18.30-20.30 Uhr

PROF. DR. HEIKO CHRISTIANS (Universität Potsdam):
"Zukunft aus der Vergangenheit. Medienkulturgeschichte und Medienwissenschaft"


Termin:
21. Mai 2015, ab 16:30 Uhr

Ort:
Brandenburgischen Zentrum für Medienwissenschaften (ZeM),
Friedrich-Ebert-Str. 4, 14467 Potsdam
 
   
12.03.2016 | 19 Uhr | FSR organisiert EMW-Forum (studentisches Kolloquium) in der Wilsnacker Str. 40 Berlin-Moabit
 
 
Was wir wollen: Einen Raum schaffen, der allen Studierenden mit ihren Projekten und/oder Hausarbeiten helfen kann, der zu neuen Ideen inspiriert und in dem sich mögliche Projektpartnerschaften ergeben - fernab von Semester- und Studiengangsgrenzen. Wenn ihr also interessierte Freund_innen aus anderen Studiengängen habt, die gerade an einem Thema arbeiten, das auch für die EMW relevant ist, bringt sie gerne mit!

Bringt außerdem mit: Hör-, Lese-, Schau-, Was-auch-immer-Probe eures Projekts/ eurer Hausarbeit/Abschlussarbeit; Bier oder sonstige Getränke.

Wir freuen uns auf einen spannenden und netten Abend mit euch!
 
   
08.05.2015 | 15:00 - 21:00 | Symposium "Aufklärung durch Sichtbarmachung. Bilder vom Wissen über die Gesellschaft" des Graduiertenkollegs "Sichtbarkeit und Sichtbarmachung. Hybride Formen des Bildwissens" der Universität Potsdam
 
 
Das Graduiertenkolleg "Sichtbarkeit und Sichtbarmachung. Hybride Formen des Bildwissens" richtet ein Symposium aus, welches sich mit diagrammatischen Visualisierungen politischen Wissens auseinandersetzt. Es sollen Strategien diskutiert werden, mit denen Wissenschaft, Politik und Kunst gesellschaftliche Verhältnisse sichtbar machen.

Anhand dreier historisch in Wechselwirkung stehender Themenfelder soll dabei die These verfolgt werden, dass es sich um Fälle einer „Aufklärung durch Sichtbarmachung“ handelt, die sich im Spannungsfeld einer Demokratisierung und einer Instrumentalisierung des Wissens bewegen. Zu fragen ist daher nach den verschiedenen, teilweise sich widerstreitenden Ansprüchen an den Begriff ,Aufklärung‘, die sowohl der Intention einer Sichtbarmachung als auch der tatsächlichen visuellen Strategie zugrunde liegen. Welches Wissen soll in Kurven, Graphen, Karten und Bildstatistiken über Bevölkerung und Gesellschaft sichtbar gemacht werden – und zu welchem Zweck? Konstituiert sich hierdurch eine besondere Form von Öffentlichkeit? Und schließlich: Auf welche Formen von Macht lässt sich hierbei schließen?

Mit Alice Creischer & Andreas Siekmann (Berlin), Elisabeth Nemeth (Wien), Sybilla Nikolow (Bielefeld), Nisaar Ulama (Berlin)

Programm:

15.00 Uhr
Begrüßung und Einführung
Svea Bräunert & Nisaar Ulama

(Graduiertenkolleg Sichtbarkeit & Sichtbarmachung, Universität Potsdam)


15.30-16.30 Uhr
»Versinnlichung von Staatskräften«. Statistische Karten und Tabellen um 1800
Sybilla Nikolow (Wissenschaftsgeschichte, TU Berlin / Universität Bielefeld)


16.45-17.45 Uhr
Zwischen politischem Projekt und empiristischem Programm. Zur »Wiener Methode der Bildstatistik« nach Otto Neurath und Gerd Arntz
Elisabeth Nemeth (Philosophie, Universität Wien)


19.00 Uhr
Politischer Konstruktivismus
Alice Creischer & Andreas Siekmann (Bildende Kunst, Kunsthochschule Berlin Weißensee)
Moderation: Nisaar Ulama


Alle weitere Informationen sind dem Programmflyer sowie der Homepage des Graduiertenkollegs "Sichtbarkeit und Sichtbarmachung" zu entnehmen.

Termin: Freitag, 08.05.2015 // 15:00 Uhr - 21:00 Uhr

Ort: KW Institute for Contemporary Art, Auguststr. 69, 10117 Berlin
Studiolo, Vorderhaus, 1. OG, http://www.kw-berlin.de
 
   
07.05.2015 | 16:30 - 20:30 | Medienwissenschaftliches Doktoranden- und Forschungskolloquium mit anschließender Ringvorlesung im ZeM - Brandenburgisches Zentrum für Medienwissenschaft
 
 
Medienwissenschaftliches Doktoranden- und Forschungskolloquium | 16.30-18.30 Uhr

Dennis Basaldella M. A.:
"Das Bild der DDR im Werk des privaten freien Filmherstellers Horst Klein"

Das Promotionsvorhaben setzt sich mit dem Werk des DDR-Filmemachers Horst Klein (1920–1994) auseinander, das im Filmmuseum Potsdam überliefert ist. Ausgehend von Kleins bedeutender professioneller Karriere als Freischaffender, die in der institutionalisierten DDR eine Seltenheit darstellte und den gesamten Zeitraum der SED-Herrschaft umfasste, widmet sich diese Dissertation der Frage: „Welches Bild der DDR entsteht durch das dokumentarische Werk des Filmemachers Horst Klein?“. Ausgehend vom diskursiven Ansatz der „New Cinema History“ analysiert die Arbeit neben dem filmischen Werk auch die Produktions- und Rezeptionskontexte der Filme, um somit auch den sozialen, ökonomischen und kulturellen Faktoren, die miteinander interagieren, Rechnung zu tragen.

Dennis Basaldella M.A., Jahrgang 1982, Medienwissenschaftler und Filmkritiker. Studium der Filmregie in Rom. Nach Tätigkeiten im Bereich der Filmproduktion Bachelor- und Masterstudium der Europäischen Medienwissenschaft an der Universität Potsdam. Während des Studiums forschte er u.a. zum Amateurfilmschaffen von Karl-Heinz Straßburg in der DDR. Seine Masterarbeit über das Internet-Archiv „Wir waren so frei ... Momentaufnahmen 1989/90“ der Deutschen Kinemathek wurde 2013 als beste Masterarbeit des Studiengangs ausgezeichnet. Mitarbeit beim Sichtungsprojekt „Regionale Bilder auf Filmen (1950–1990)“ des Filmmuseums Potsdam. Seit 2014 promoviert er an der Universität Hamburg zur Darstellung der DDR im Werk des privaten freien Filmherstellers Horst Klein.

Für das Kolloquium werden Studierende, die noch kein Kolloquium des ZeM besucht haben,
gebeten, sich vorher per Email anzumelden (a.ligensa@zem-brandenburg.de).


Ringvorlesung | 18.30-20.30 Uhr

Dr. Annemone Ligensa (ZeM):
"Menschenbilder. Zu den anthropologischen Modellen der Medienwissenschaft"


Termin:
07. Mai 2015, ab 16:30 Uhr

Ort:
Brandenburgischen Zentrum für Medienwissenschaften (ZeM),
Friedrich-Ebert-Str. 4, 14467 Potsdam
 
   
04.05.2015 | 18:00 - 20:00 | Öffentliche Ringvorlesung "Forensische Ästhetik: Interdisziplinäre Betrachtungen" des Graduiertenkollegs „Sichtbarkeit & Sichtbarmachung“ im SoSe2014
 
 
Öffentliche Ringvorlesung, organisiert und konzipiert von Svea Bräunert, Judith Dobler, Anne Kern, Tobias Schöttler
mit Matteo Pasquinelli, Marco Siegert, James Frieze, Sybille Krämer, Ralph Rugoff, Andree Korpys/ Markus Löffler

Auftakt zur Ringvorlesung ist am Montag, 04.05., mit Matteo Pasquinelli (Critical Philosophy, Berlin): The Eye of the Algorithm: The Definition of the Enemy in Forensic Computation

Abstract (englisch):

Algorithmic vision is about the understanding of vast amount of data according to a specific vector: it may be about common patterns of behavior in social media, suspicious keywords in surveillance networks, buying and selling tendencies in stock markets or the oscillation of temperature in a specific region of the planet. The eye of the algorithm blindly records emerging properties and forecasts tendencies out of large data set. Such procedures of computation are pretty repetitive and robotic and they generally operate along two main functions: pattern recognition and anomaly detection. The two epistemic poles of pattern and anomaly are the two sides of the same coin of algorithmic governance. An unexpected anomaly can be detected only against the ground of a pattern regularity. And conversely a pattern emerges only through the median equalization of different tendencies. Here mathematics starts to resound immediately as a new epistemology of power.


Das Graduiertenkolleg "Sichtbarkeit und Sichtbarmachung. Hybride Formen des Bildwissens"erforscht zusammen mit der Fachhochschule Potsdam, dem PIK Potsdam und der Freien Universität Berlin Visualisierungsformen in Wissenschaft und Kunst.

Die genauen Termine der Ringvorlesung sind dem Programmflyer zu entnehmen.

Zeit:
04.05.2015 – 06.07.2015 (montags) // 18:00 Uhr - 20:00 Uhr

Ort:
KW Institute for Contemporary Art, Auguststr. 69, 10117 Berlin
Studiolo, Vorderhaus, 1. OG
 
   
24.04.2015 | 21 Uhr | Semesterauftaktparty in Berlin
 
Semesterauftakt SoSe '15
 
Sehen und Gesehen werden!

Das Sommersemester beginnt.
Triff dich mit deinen Mitstudierenden in einer gemütlichen Runde mit Musik und Getränken.
Habe Spaß, berichte von der vorlesungsfreien Zeit, klatsche und tratsche oder philosophiere über Adorno.

Bringe gute Laune und genügend Leute mit.
Wir freuen uns auf deinen Besuch.

Wann? Am 24. April ab 21:00 Uhr
Wo? In der Mama Bar, Hobrechtstraße 61 12047 Berlin
 
   
21.04.2015 | 18 Uhr | Vortrag "Das Spiel der Übertragung. Über den Metapherdiskurs in den Game Studies" von Dr. Sebastian Möring im ZeM
 
 
Sebastian Möring ist Postdoctoral Fellow an der School of Creative Media der
City University of Hong Kong und hat am Center for Computer Games Research
der IT University of Copenhagen promoviert. Zuvor hatte er in Potsdam sein
Studium der Europäischen Medienwissenschaft mit dem Master abgeschlossen.

Der Vortrag wirft einen kritischen Blick auf den Metapherndiskurs in der
internationalen Computerspielforschung (Game Studies) und hinterfragt, warum
einige Computerspiele als metaphorisch bezeichnet werden und andere nicht?
Handelt es sich um eine Marketingstrategie oder gibt es tatsächlich so etwas
wie ein metaphorisches Computerspiel? Bei der Beantwortung dieser Fragen
kommen Bezüge zwischen Metapherntheorie, Medienwissenschaft, Philosophie und
Game Studies ins Spiel.

Nach dem Vortrag ist, wie immer im ZeM, Zeit für ausführliche Diskussionen
vorgesehen.

Termin:
21. April 2015, 18 Uhr

Ort:
Brandenburgischen Zentrum für Medienwissenschaften (ZeM),
Friedrich-Ebert-Str. 4, 14467 Potsdam
 
   
21.04.2015 | 16:00 - 18:00 | Obligatorische Studienberatung für Bachelorstudierende
 
 
Am 21. April (Dienstag) findet ein Studienberatungstermin für alle Studierenden des 4. Semesters (und bei Bedarf höhere Semester) statt.

Anwesend werden neben der Studienfachberaterin Susanne Müller auch Mitglieder des Studienausschusses sein.

Der Termin dient dazu, die Studierenden in ihrem Studienverlauf zu unterstützen und offene Fragen, speziell zum Schreiben von Hausarbeiten, zu klären.

Die Beratung richtet sich an alle Studierenden des vierten und höheren Semesters. Sie findet regelmäßig einmal pro Jahr statt.

Termin: 21. April 2015
Zeit: 16 - 18 Uhr
Ort: Campus Fachhochschule, Raum D226
 
   
16.04.2015 | 17:00 - 20:00 | 17 Uhr | Kartografisches Kolloquium | Dr. Annika Richterich - 'Mapping Fiction'- Landkarten in der (digitalen) Literatur
 
 
In einem Vortrag an der Accademia Fiorentina demonstrierte Galileo Galilei 1587, dass sich selbst Dantes Inferno vermessen ließ. Mit Hilfe der Vorarbeiten des italienischen Mathematikers Antonio Manetti quantifizierte und rekonstruierte der Universalgelehrte die fiktive Hölle aus Dante Alighieris (Divina) Commedia (14. Jh.). Er berechnete ihre geographische Lage: auf halber Strecke zwischen Marseille und Taschkent, 653 km unterhalb von Jerusalem.

Obgleich es anderen überlassen blieb, Anfang des 20. Jahrhunderts den Begriff der Literaturgeographie zu prägen, kann man Galilei als einen Urheber dieser Subdisziplin der Literaturwissenschaft betrachten. Seine Vermessung geht von der zunächst basalen Einsicht aus, dass jede Narration auf einen geographischen Kontext angewiesen ist: Literatur spielt immer im Raum – dabei kann es sich um gänzlich fiktive Welten wie Thomas Morus’ Utopia (1516) oder fiktionalisierte Geographien handeln.

Diese Prämisse wurde zu Beginn des 21. Jahrhunderts in der digitalen Laienkartographie wiederentdeckt. Insbesondere der sogenannte ‚Map Mashup‘-Trend begünstigte eine Popularisierung kartographisch-literarischer Verknüpfungen im Internet. Nachdem Google Inc. im Juni 2005 die Programmierschnittstelle für Google Maps legal zur Verfügung stellte, entstanden online zahlreiche Kombinationen aus Landkarten und ergänzenden Inhalten. Bilder, Texte, Videos – nahezu jeden digitalisierbaren Content konnte man nun auf den Webkarten lokalisieren und online veröffentlichen.

Der Vortrag von Dr. Annika Richterich (Faculty of Arts & Social Sciences Maastricht University) analysiert aus historischer, theoretischer und empirischer Perspektive dieses Forschungsfeld der Literaturgeographie: (digitale) Landkarten in Prosatexten.

Datum:
16. April 2015
17:00 Uhr s.t.

Ort:
Fachhochschule Potsdam
Haus D, Hörsaal D011
Kiepenheuer Alle 5
14469 Potsdam

Das Kolloquium ist eine Kooperation des Deutschen Gesellschaft für Kartografie e.V. Sektion Berlin-Brandenburg und dem Studiengang 'Europäische Medienwissenschaft' der Fachhochschule und Universität Potsdam.
 
   
15.04.2015 | 19:30 - 22:00 | 19:30 Uhr | Buchpräsentation "Reflections into a Thousand Pieces. Videos und Installationen von Anne Quirynen" im Arsenal Berlin
 
 
"Reflections into a Thousand Pieces. Videos und installationen von Anne Quirynen" | Arsenal. institut für film und videokunst e.V. | 15.4., 19:30 Uhr | Kino 2
Buchpräsentation mit Bild-, Film- und Wortbeiträgen von Anne Quirynen, Bettina Knaup, Stefanie Schulte Strathaus und Hagen Verleger


„Reflections into a Thousand Pieces“ bringt die Blicke zum Laufen: Wie ein Guckkasten können wir im Buch die Filme und Installationen betreten, uns in ihnen umsehen, draufsehen und durch diese hindurchschreiten. Das Blättern der Seiten bringt Filmabläufe in Bewegung und lässt eine Marslandschaft und die Mienen von Rio Tinto an uns vorbeiziehen; durch das Drehen des Buches stehen wir zwischen Aquarien, in denen die TänzerInnen William Forsythes wie in einem Diorama eines Naturkundemuseums schweben. Durch Schwarz hindurch erkennen wir in Nah- und Fernansicht zwei kleine queere Männer (Antonija Livingstone und Antonia Baehr), deren Bewegungen durch ein Standbild angehalten wurden. Bilder aus Bombay, dem Ground Zero und Berlin kreisen zur Choreografie von Enno Poppes Musik über die Seiten.

Video und Kino bringen den Körper im Kopf zum Tanzen, Installationen machen diese Welten begehbar. Anne Quirynens Arbeiten regen den Körper an, fordern ihn heraus und machen ihn in seinen Manipulationen, utopischen Erweiterungen und Ausbrüchen erfahrbar.
Inspiriert von den Bewegungen des Bildes experimentiert das Buch mit der Übertragung von Filmbildern in ein Buchformat, zerteilt die Bilder in ihre Teilchen und bringt sie in der Reflexion erneut in Bewegung.


Anlässlich der Buchpräsentation wird die Videoinstallation 'Maximilian‘s Darkroom' (In Zusammenarbeit mit Antonija Livingstone und Antonia Baehr, 2004) und 'Venus Mission' (2012) gezeigt.

Texte von Christine Hanke, Bettina Knaup, Anne Quirynen und Stefanie Schulte-Strathaus
Revolver Publishing (Berlin 2015)
160 Seiten, 21 × 28 cm, deutsch/englisch
Gestaltung: Hagen Verleger
Mit Unterstützung der Kulturverwaltung des Berliner Senats


Eintritt: Gäste: 7,50 €, Mitglieder: 5 €, Kinder: 3 € , Berlin-Pass: 3 €

Für EMW Studierende ist der Eintritt frei. Dafür muss man sich vorab bei Anne Quirynen per email anmelden.
 
   
Vorlesungsverzeichnis und Einschreibung SoSe 2015
 
 
Das aktuelle Vorlesungsverzeichnis für das SoSe 2015 ist online. Bis zur Einschreibung können sich jedoch noch geringfügige Änderungen ergeben.

Die Einschreibung für die Kurse der EMW im Sommersemester 2015 beginnt direkt über die EMW-Website am Dienstag, den 07. April um 8:00 Uhr und endet am Freitag, den 10. April um 12:00.

Bitte denken Sie daran, vor der Einschreibung in der virtuellen Lehre die Semesterzahl im persönlichen Account zu aktualisieren!
 
   
Teilnehmer gesucht! WERKSCHAU in der Fachhochschule (Call for Interest)
 
 
Die Werkschau ist eine Jahresendausstellung über ein Wochenende im Juli (18.-19.) in Kombination mit einem Rahmenprogramm aus Vorträgen, Party und Präsentationen. Studierende und Alumni geben spannende Einsichten im Pecha Kucha Format. Die Ausstellung soll sich nicht nur auf „fertige“ Arbeiten beziehen, sondern den lebendigen Lernprozess der Hochschule widerspiegeln. Prototypen und experimentelle Herangehensweisen sind genauso erwünscht wie abgeschlossene Projekte. Bei der Werkschau 2015 werden Exponate aus dem WiSe 2014/15 und SoSe 2015 gezeigt.

Die Ausstellung ist studentisch in verschiedenen Teams organisiert, in Zusammenarbeit mit der Hochschule.

Die EMW soll sich gerne mit Arbeiten/ Themen an der Werkschau beteiligen. Diesbezüglich sollen von studentischer Seite Stimmungen und Meinungen einfangen werden.
Habt ihr Interesse eure Arbeiten auszustellen und wollt die Chance nutzen?

Wer sich beteiligen möchte, meldet sich bis zum 13.04. mit dem Betreff WERKSCHAU via E-Mail bei mir (Anne Rethfeldt) unter der neben stehenden Email-Adresse. Ich leite die Resonanz weiter und halte euch dann auf den Laufenden.