27. - 31.07.2015 | Internal Workshop 1/3: “Theories and Practices of Community“ | Gut Möglin, Brandenburg
 
 
To prepare an application for the funding of a new binational, German-Israeli postdoc and doctoral research and teaching program on “Theories and Practices of Community“, initiated by the University of Potsdam and the University of Haifa, three internal workshops will focus on questions of (1) alterity and socialty, (2) performativity and mediality, as well as (3) ethnicity and historicity.

The first internal workshop, taking place in Möglin in Brandenburg, launches the project and welcomes Dr. Alice Lagaay from the University of Bremen as invited guest debater. The second internal workshop will take place in Haifa and Jerusalem in November 2015, the third in Möglin in February 2016.

Internal Workshop 1: »Theories and Practices of Community« – The coming being is whatever being | Das kommende Sein ist das beliebige Sein

Faculty:

PD Dr. Michael Mayer, European Media Studies, University of Potsdam

Dr. Keren Omry, Department of English Language and Literature, University of Haifa

Prof. Yuval Shaked, Department of Music, University of Haifa

Dr. Jörg Sternagel, European Media Studies, University of Potsdam

Invited Guest Debater:

Dr. Alice Lagaay, Institute of Philosophy, University of Bremen

Coordination:

Sabeth Kerkhoff, European Media Studies, University of Potsdam

Funded by the University of Potsdam, initiative “Schwerpunktregion Israel“, KoUP 2
 
   
18. und 19.07.2015 | 12-20 Uhr | »POTSDAM CALLING« - Werkschau an der Fachhochschule Potsdam
 
 
Unter dem Titel »Potsdam Calling« werden sowohl fertige Kursergebnisse als auch Prototypen, Experimente und Prozessentwürfe der Semesterarbeiten der Bereiche Kommunikationsdesign, Produktdesign, Interfacedesign, Europäische Medienwissenschaft und Architektur des aktuellen und vergangenen Semesters gezeigt. Die Exponate reichen von Fotografien, Illustrationen, Entwurfsskizzen und Büchern über Software-Interfaces wie Apps, interaktive Datenvisualisierungen und Motion Graphics bis hin zu Ausstellungs-, Produkt- und Industriedesign.
Neben der umfangreichen Ausstellung gibt es ein spannendes Rahmenprogramm mit Talks zu aktuellen Designthemen, Workshops, Live-Musik und Impro-Theater.
Es wird auf einen Besuch eingeladen zum Verweilen, Inspirieren lassen und ins Gespräch kommen.
Vernissage mit Sektempfang am Samstag, den 18. Juli um 12 Uhr, gefolgt von Vorträgen große Party mit Bands und DJs abends ab 21.30 Uhr.

Programm

Donnerstag, 16. Juli:

19 Uhr — Vernissage der Ausstellung “Die Ränder des Dokumentarischen - 19 fotografische Positionen studiert bei Prof. Wiebke Loeper” als Satellit der Werkschau im Kunstraum Potsdam, Schiffbauergasse 6

Samstag, 18. Juli:

12 Uhr — Sektempfang und Eröffnung
12- 20 Uhr — Ausstellung der Semesterprojekte
13 - 18 Uhr Talks — Frank Höhne, Sandra Rendgen, Till Nagel, Boris Müller, Matthias Löwe, Dominik Kenzler, Reto Wettach und viele mehr sprechen zu aktuellen Designthemen.
18.30 Uhr — Improbanden Impro Theater
19.30 Uhr — handgemachte musikalische Klänge mit Singer & Songwriter im Solarpavillon
21.30 Uhr — SchauTanz im Casino! Marian Dörk, Jörg Hundertpfund, Max Nissen, Psevdonym, Zellolyod und Jolan sorgen hinter dem DJ Pult für Musik

Sonntag, 19. Juli:

12- 20 Uhr — Ausstellung der Semesterprojekte
14 Uhr — Workshops: Fotografie, Illustration, Cyanotypie, Arduino und Graffiti
17 - 19 Uhr — Offener Container des “Eckwerken” Kurses von Prof. Alexandra Martini im Rahmen des Kooperationsprojektes von BSR und der Holzmarkt-Genossenschaft, Campus Container, Holzmarktstraße 25, Berlin

Weitere Infos zu den Workshops und den Vorträgen HIER

Termin
Samstag / Sonntag, 18./19.07.2015
12 - 20 Uhr

Ort
Campus Fachhochschule
Kiepenheuerallee 5
14469 Potsdam
 
   
Ergebnisse des Podcasting-Projekts vom vergangenen Wintersemester nun online
 
 
Ziel des Projekt-Seminars war, über die Konzeption und Produktion einer eigenen Sendung zur Reflexion auf die Eigenheiten und Charakteristika der medialen Darstellungsform des Podcasting zu gelangen. Dazu gehörten zunächst eine Bestandsaufnahme bestehender Inhalte sowie die Beschäftigung mit technischen Grundlagen zu Aufnahme, Produktion und Distribution. Im weiteren Verlauf wurden sowohl medienwissenschaftliche als auch journalistische Texte zum relativ jungen Phänomen Podcasting befragt und diskutiert. Im Anschluss an die medienkulturgeschichtliche Perspektive der Europäischen Medienwissenschaft Potsdam standen dabei Fragen nach Verbindungslinien und Brüchen zwischen den Darstellungsformen des linearem Rundfunk und des Podcasts im Mittelpunkt.

Die einzelnen Sendungen werden durch das Oberthema “Widerstand” zusammengehalten, das sie auf unterschiedlichste Art und Weise in Konzeption und Inhalt verarbeiten. Jede Sendung steht dabei für sich als potenzieller Auftakt eines eigenen, seriellen Formats. Sie entfernen sich dabei mehr oder weniger weit von den üblichen Darstellungsformen der deutschsprachigen Podcast-Landschaft und erforschen die Möglichkeiten und Limitationen der Produktion und Distribution nicht-linearer Audio-Inhalte im Internet.

Die Ergebnisse sind auf einem Blog anschaulich beschrieben und können HIER angehört werden.

Beteiligte Studierende:

Felix Ansmann, Benjamin Egger, Laura Gertken, Joshua Klein, Oleksandra Kruk, Lysette Laffin, Franziska Senkel

Projektbetreuung:

Martin Schmidt
 
   
16.07.2015 | 16:30 - 18:30 | Medienwissenschaftliches Doktoranden- und Forschungskolloquium im ZeM - Brandenburgisches Zentrum für Medienwissenschaft
 
 
Medienwissenschaftliches Dokotranden- und Forschungskolloquium | 16.30-18.30 Uhr

JULIA STEGMANN: Rechte Gewalt im deutschen Kino

Nach der deutschen Vereinigung steig die Zahl rechts-motivierter Gewalttaten massiv an. Mindestens 180 Menschen wurden seitdem aus rassistischer oder antisemitischer Motivation getötet, weil sie den Tätern als homosexuell, links, behindert oder obdachlos galten oder aus anderen Gründen deren Feindbildern entsprachen (dabei ist von einer hohen Dunkelziffer auszugehen). Über die meisten dieser Gewalttaten war in der überregionalen deutschen Presse nur wenig zu erfahren. Lediglich die Eskalation der Gewalt, welche in den Pogromen von Hoyerswerda (1991) und Rostock-Lichtenhagen (1992) sowie den rassistischen Brandanschlägen von Mölln (1992) und Solingen (1993) gipfelten, sorgte in den deutschen wie in den internationalen Medien für Schlagzeilen. In dieser Zeit setzte auch die filmische Auseinandersetzung mit diesem Thema ein. Es entstand eine Reihe von Spiel- und Dokumentarfilmen, die sich in erster Linie mit den Täter/-innen befasste. An Hand von Filmen, die seit den 1990er Jahren entstanden, unterusche ich, wie rechte Gewalt im deutschen Kino verhandelt wird. Welche Diskurse lassen sich in den untersuchten Filmen aufzeigen? Aus wessen Perspektive wird erzählt? Wo ergeben sich Leerstellen?

Julia Stegmann studierte deutsche Sprach- und Literaturwissenschaften in Zürich, promoviert z.Zt. bei Prof. Dr. Sven Kramer (Lüneburg) und Ursula v. Keitz (Potsdam) zum oben genannten Thema und arbeitet als Bildungsreferentin zu den Themenbereichen rechte Gewalt und Rassismus, kritisches Weißsein und Film u.a. für den Opferperspektive e.V.

Termin:
16. Juli 2015, 18:30 - 20:30 Uhr

Ort:
Brandenburgischen Zentrum für Medienwissenschaften (ZeM),
Friedrich-Ebert-Str. 4, 14467 Potsdam
 
   
14.07.2015 | Bewerbungsvorträge für Besetzung der W2-Professur Medienökologie
 
 
Am 14. Juli 2015 werden an der Universität Potsdam die Bewerbungsvorträge für die Besetzung der W2-Professur Medienökologie im Kooperationsstudiengang Europäische Medienwissenschaft der Uni Potsdam und der FH Potsdam gehalten. Die Vorträge sind hochschulöffentlich.

Beginn ist um 10:00 Uhr in Raum: NP 1.08.0.60/61.

Alle Studierende sowie Kolleginnen und Kollegen sind sehr herzlich eingeladen. Wir würdne uns freuen, wenn sich möglichst viele BA- und MA-Studierende dort einfinden, um sich ein Bild von den BewerberInnen machen zu können und vor allem an den kurzen Lehrproben im Anschluss an die Vorträge teilzunehmen. Der letzte Vortrag wird gegen 17:30 zuende sein.

Den genauen Ablauf entnehmen Sie bitte den Plakataushängen am Campus Neues Palais.
 
   
11./12. Juli, 14 bis 14 Uhr | emw_echoic_chamber | Stadt für eine Nacht 2015
 
 
Nach einer längeren Pause ist die Europäische Medienwissenschaft wieder
auf dem Potsdamer Kulturfest "Stadt für eine Nacht" auf dem schönen
Areal rund um das Hans-Otto-Theater in der Potsdamer Schiffbauergasse
vertreten. Wir präsentieren in diesem Jahr Projekte und Anordnungen, die
im Rahmen verschiedener Seminare im Themenbereich Sound entstanden sind.
Alle Studierende und Dozierende sind herzlich zu einem Besuch an unserem
Stand eingeladen. Alle Infos zur Veranstaltung s. unter Links.

Die emw_echoic_chamber erzeugt mittels analoger und digitaler Kanäle,
per Kabel, Funk und Livestream ein dichtes Feld aus lokaler akustischer
Atmosphäre, Live-Übertragungen von found sounds aus der direkten
Nachbarschaft, Tonaufnahmen von anderen Zeiten und Orten sowie
Feedback-Schleifen mit verschiedenen Medien. Zu bestimmten Zeiten werden
Klangkompositionen von EMW-Studierenden und akustische
Live-Interventionen zu hören sein. Das Publikum ist eingeladen, an
Soundwalks und Direktübertragungen mitzuwirken und so den Sound der
emw_echoic_chamber mitzugestalten.

Durch parallel geschaltete Signalwege kommt es zu asynchronen Momenten
und zeitlichen Verzögerungen, ebenso wie zu plötzlichen
Zufallsharmonien. Die emw_echoic_chamber macht die Doppelnatur und
Mittlerposition von Medien direkt erfahrbar: Medien ermöglichen
Kommunikation, aber immer nur partiell. Medien überbrücken Entfernungen
und Zeiten, aber sie manifestieren Distanzen im gleichen Moment. Medien
reproduzieren Abbilder und Signale, aber sie generieren dabei stets auch
Unschärfen, Fehler und Rauschen.

Ein Echo ist ein spezifisches Hall-Phänomen, das so stark verzögert ist,
dass der reflektierte Schall als eigenes Hörereignis wahrgenommen wird.
Im Gegensatz zum sog. schalltoten Raum als Ort professioneller
Produktion, der konstruiert wurde, um jeglichen Widerhall zu absorbieren
ist die emw_echoic_chamber dagegen ein Ort multipler
(Schall-)Reflexionen, Echos und gleichzeitiger Überlagerungen.

Wir freuen uns auf Ihren/Euren Besuch!
Fritz Schlüter, Martin Schmidt und Kai Knörr
 
   
09.07.2015 | 18:30 - 20:30 | Medienwissenschaftliches Doktoranden- und Forschungskolloquium und Ringvorlesung mit Prof. Winfried Gerling im ZeM - Brandenburgisches Zentrum für Medienwissenschaft
 
 
Medienwissenschaftliches Dokotranden- und Forschungskolloquium | 16.30-18.30 Uhr

MARTIN STEFANOV: Devianzästhetik. Abweichung als Paradigma der Avantgarde/film/theorie/geschichte

Im ersten Teil des Vortrags soll eine Einführung in das Dissertationsthema gegeben und dabei erläutert werden, welches Ziel damit verbunden ist, die Geschichte der Theoriebildung um den Avantgardefilm zu rekonstruieren entlang unterschiedlicher Negativitätsfiguren, die sich unter dem Leitbegriff „Devianz“ vereinen lassen. In einem zweiten Teil sollen diese allgemeinen Erwägungen anschaulich gemacht werden durch den Blick auf einen Abschnitt der Dissertation: „Adornos Skizze einer Filmphilosophie“, in der ebenjene Devianz als ästhetisch gewendete Nicht-Identität entwickelt wird.

Zu Martin Stefanov: Studium der Philosophie, Theater-, Film- und Medienwissenschaft, Musikwissenschaft, Politikwissenschaft und Volkswirtschaftslehre an der Universität Wien und Studium der Philosophie, Filmwissenschaft und Musikwissenschaft in Berlin. Diplomarbeit über den Klischeebegriff in der Filmphilosophie von Gilles Deleuze bei Ludwig Nagl, Wien. Seit 2011 Mitglied des DFG-Graduiertenkollegs „Sichtbarkeit und Sichtbarmachung. Hybride Formen des Bildwissens“. Dissertation mit dem Titel „Devianzästhetik. Abweichung als Paradigma der Avantgarde/film/theorie/geschichte“ bei Michael Mayer und Dieter Mersch.

Ringvorlesung | 18.30-20.30 Uhr

PROF. WINFRIED GERLING (FH Potsdam): Am Rande der Aufmerksamkeit - Digitales Knipsen als Problem für die Medienwissenschaft

Termin:
09. Juli 2015, 18:30 - 20:30 Uhr

Ort:
Brandenburgischen Zentrum für Medienwissenschaften (ZeM),
Friedrich-Ebert-Str. 4, 14467 Potsdam

Fotografieren ist eine der gegenwärtigsten und weitverbreitetsten medialen Praktiken. Das „smarte“ Telefon und andere „smarte“ Fotoapparate haben dafür gesorgt, dass eine Kamera jederzeit und fast überall verfügbar ist. Das hat nicht nur Auswirkungen auf die Verfügbarkeit eines bilderproduzierenden Apparates und damit auf die Situationen, in denen Bilder gemacht werden können, sondern auch auf die Einbettung dieser Apparate in unsere Umwelt und das Verhalten der NutzerInnen mit Ihnen – siehe „Selfiestick“.
Im Zentrum des Vortrags werden die Verhältnisse von Körper, Apparat, Software, Ästhetik und medialer Umgebung (Vernetzung) stehen, in die die fotografische Praxis eingebunden ist.

Der Vortrag widmet sich – wie der Titel „Am Rande der Aufmerksamkeit“ ankündigt - aus zweierlei Gründen einer ubiquitären digitalen Fotografie:
Erstens ist die fotografische Praxis weit in unseren Alltag implementiert, was die private wie öffentliche Kommunikation mit fotografischen Bildern immer selbstverständlicher und damit in gewisser Weise auch nebensächlicher macht. Es kommt dem einzelnen Bild keine ungeteilte Aufmerksamkeit mehr zu...
Zweitens ist die Fotografieforschung eine Wissenschaft ohne disziplinäre „Heimat“. Sie wird in verschiedenen Wissenschaften (Kunstgeschichte, Soziologie, Medienwissenschaft...) am Rande immer wieder thematisiert, bleibt aber eher Liebhaberei einzelner ForscherInnen, von wenigen institutionellen Beispielen abgesehen. So gibt es keine konsistente Fotowissenschaft, eine Filmwissenschaft hingegen ist lange etabliert.

Es soll diskutiert werden, inwieweit die Medienwissenschaft der Fotografie näher kommt als andere Wissenschaften und ihr so möglicherweise eine disziplinäre Heimat sein könnte und was die Medienwissenschaft von der Untersuchung dieser paradigmatischen Mediennutzung lernen kann.
 
   
07.07.2015 | 18:00 - 20:00 | Internationaler Gastvortrag | Dr. Orit Halpern
 
 
Dr. Orit Halpern (The New School, New York City, USA):

»The ›Smart‹ Mandate: Logistics, Biopolitics, and Urban Design circa 1970«

The paper will discuss the reformulation of both reason and cognition in cybernetics and its affiliated human sciences and design practices in the period between 1955 and 1975. It will unearth a genealogy of contemporary concerns with financialization, »smartness«, and logistics that is the infrastructure for contemporary investments in cloud computing, smart grids and cities, and algorithmic trading. 

Orit Halpern is assistant professor at the New School for Social Research, Eugene Lang College in History and an affiliate in the Culture and Media Studies Department and in the Design Studies MA program at Parsons, the New School of Design. Her research focuses on histories of digital media, cybernetics, the human and social sciences, and art and design. Her book Beautiful Data: A History of Vision and Reason since 1945 is a history of »big data« and interactivity. Her published works and multimedia projects have appeared in multiple journals, books, and art spaces. One of her recent articles, »The Neural Network. Temporality, Rationality, and Affect in Cybernetics«, appeared in the collection Timing of Affect: Epistemologies, Aesthetics, Politics, edited by Marie-Luise Angerer, Bernd Bösel and Michaela Ott, Zürich/Berlin: diaphanes, 2014.

Organization and moderation: Dr. Jörg Sternagel

Date:
7th of July 2015
6 pm c.t.

Venue:
Universität Potsdam
Campus Neues Palais
Haus 8, Raum 60/61
 
   
06.07.2015 | 18:00 - 20:00 | Öffentliche Ringvorlesung "Forensische Ästhetik: Interdisziplinäre Betrachtungen" des Graduiertenkollegs „Sichtbarkeit & Sichtbarmachung“ mit Andree Korpys und Markus Löffler
 
 
Andree Korpys/Markus Löffler: Ein paar Halbstiefel, die unter dem Regal im Abstellraum auf Glasbausteinen stehen

1971 wird Horst Herold zum Präsidenten des Bundeskriminalamtes ernannt. Mit der Einführung von elektronischen Datenarchivierungs- und Fahndungssystemen der negativen Rasterfahndung, des maschinenlesbaren Personalausweises mit Fingerabdruck, den Systemen INPOL (Informationssystem der Polizei) oder PIOS (Personen Institutionen Organisationen Sachen), um nur die wichtigsten zu nennen, gilt Horst Herold vielen als Wegbereiter des „Überwachungsstaates“.
Herolds Vorstellung „...man müsse mit den Mitteln der Elektronik vor dem Täter am Tatort sein...“, bedingt menschliche Handlungen zu erfassen, ehe sie sich zu kriminellen Handlungen verdichten.

Ähnlich wie die Romanfigur John Anderton in Phillip K. Dicks „MinorityReport“ sieht der Präsident des BKA in den Mitgliedern der Roten Armee Fraktion visionäre Präkogniker, die für eine Verbesserung der Gesellschaft genutzt werden sollten. Herold: „Eigentlich müssen wir der Roten Armee Fraktion tief dankbar sein, dass sie uns auf ein Veränderungspotential und auf eine Bewegungstendenz in der Gesellschaft hinweist, die uns allen gefährlich werden könnte. Es ist die große Chance, die die RAF uns gibt, diese Bewegung zu erkennen und die Veränderung in einer Weise, die gesellschaftskonform ist, selbst zu Ende zu führen.“

Anhand von Tatortbefundsaufnahmen des BKA zu Konspirativen Wohnungen der Jahre 1977-85 möchten wir die Anfänge des „Data-Minings“ in der BRD beschreiben. Ergänzend würden wir 2 künstlerische Arbeiten zeigen, die unmittelbar auf die Tatortbefundsaufnahmen des BKA zurückgehen und kriminalistische Methodik als künstlerisches Mittel einsetzen.


Andree Korpys/Markus Löffler

1966/1963 in Bremen geboren.
Leben und arbeiten in Berlin und Bremen
Zusammenarbeit seit dem Foto/Film-Design Studium 1989 an der FH Bielefeld
Seit 2009 gemeinsame Professur für Künstlerische Raum – und Körperkonzepte an der HFK Bremen im Studiengang Freie Kunst.


Einzelausstellungen (Auswahl):

  • 2013
    Hi Fiction Science, Galerie Meyer Riegger

  • 2012
    Geist, Künstlerhaus Bremen (mit Dieter Schmal) F/Stopp, Leipziger Baumwollspinnerei

  • 2010
    Strahlungen, Meyer Riegger Galerie, Berlin
    Stadt von Morgen, Kunstverein Ruhr

  • 2008
    159 Jahre Revolution, Marstall, Kunstverein Rastatt
    Galerie Otto Schweins, Köln

  • 2007
    Die Sehnsucht nach Glück findet Stillung in der Poesie, Wiener Secession
    Edith Ruß-Haus, Oldenburg


  • Termin:
    Montag, 06.07.2015
    18:00 Uhr - 20:00 Uhr

    Ort:
    KW Institute for Contemporary Art
    Auguststr. 69, 10117 Berlin
    Studiolo, Vorderhaus, 1. OG
     
       
    03.-05.07.2015 | ES WIRD ZEIT - Ausstellung in der Vierten Welt - Berlin
     
     
    Vom 03. bis 05. Juli 2015 findet die Ausstellung ES WIRD ZEIT in der Vierten Welt am Kotbusser Tor statt. Mit dabei sind mehrere Beiträge von EMW Studierenden.
    _____________________

    Sich der Zeit anzunähern, bedeutet immer auch zu scheitern. Die intermediale Ausstellung lässt Kunstformen in Kontakt treten, um der Struktur von Zeit auf den Grund zu gehen. Im Fokus stehen das Medium und seine medialen Qualitäten, Kunst und ihr Vermögen, das Gegenwärtige zu intensivieren, die Flüchtigkeit des Augenblicks in die Ewigkeit zu verlagern und Wahrnehmung zu verstetigen.

    Programm:

    3. Juli | 20 Uhr | Vernissage

    4. Juli, 12 - 22 Uhr | 19 Uhr | Autorenlesung mit
    Christiane Frohmann, Frederic Valin, Katrin Theiner, Sarah Berger, Sebastian van Roehlek, Timotheus Böhme

    5. Juli, 12 - 18 Uhr| 17 Uhr | Finissage bei Getränken

    Ausstellende Künstler*innen:
    Alexander Walbröhl, Benjamin Egger, Christian Dammert, Dominic Packulat, Felix Rümmelin, Filip Scherrer, Johannes Mundinger, Lorenz Erdmann, Luis Krummenacher, Moritz Unger, Sarah Berger, Sophia Hirsch, Thorsten Kasper, Timotheus Böhme

    Termin und Ort:
    3. - 5. Juli 2015
    Vierte Welt | Kottbusser Tor
    Zugang über Außentreppe Adalbertstr. 96
     
       
    29.06.2015 | 18:00 - 20:00 | Öffentliche Ringvorlesung "Forensische Ästhetik: Interdisziplinäre Betrachtungen" des Graduiertenkollegs „Sichtbarkeit & Sichtbarmachung“ mit Ralph Rugoff
     
     
    Ralph Rugoff: Scene of the Crime

    My talk will focus on the thinking behind the exhibition 'Scene of the Crime' that I organised in Los Angeles 1997. In the catalogue for the exhibition, I explored the idea of a 'forensic aesthetic' in contemporary art an approach in which the artwork is presented as the residue or record of an earlier event, sometimes to an extent where distinctions between sculpture and performance seemed to blur. Inasmuch as it functions almost like a set of clues, conveying information about a set of prior procedures, the final work seems defined as much by an absence as by its own physicality. In general terms, this kind of art puts us in a position akin to that of the forensic anthropologist or scientist, forcing us to speculatively piece together histories that remain largely invisible to the eye.
    It demands a scanning gaze able to sift through the details of a scene, to shuffle fragments of information that seem only haphazardly related.

    Ralph Rugoff is Director of the Hayward Gallery at the Southbank Centre, London. As a curator he has organised numerous exhibitions including
    - The Alternative Guide to the Universe; Invisible: Art about the Unseen, 1957-2012
    - Jeremy Deller: Joy In People
    - PsychoBuildings: Artists Take On Architecture
    - The Painting of Modern Life
    - Just Pathetic
    - Scene of the Crime
    He is also the curator of the 2015 Lyon Biennale.

    Termin:
    Montag, 29.06.2015
    18:00 Uhr - 20:00 Uhr

    Ort:
    KW Institute for Contemporary Art
    Auguststr. 69, 10117 Berlin
    Studiolo, Vorderhaus, 1. OG
     
       
    02.07.2015 | 18:00 - 20:00 | EMW Praxistag Sommersemester 2015
     
     
    Welche Arbeitsmöglichkeiten gibt es nach dem EMW-Studium? Am Donnerstag, den 02.07.2015 findet zu diesem Thema von 18 bis 20 Uhr der EMW-Praxistag statt. Es handelt sich um eine Pflichtveranstaltung, die einmal während des Studiums absolviert werden muss.

    Zunächst wird das Career Center der Uni Potsdam seine Arbeit und seine Angebote vorstellen. Für einen persönlichen Einblick haben wir Stefanie Kinsky eingeladen. Sie ist bei C/O Berlin für das Online-Marketing zuständig und wird über ihren Weg von der EWM in das Berufsleben berichten und natürlich ihre Fragen beantworten.

    Die Veranstaltung findet im Raum 1.09.204 (Haus 9, Neues Palais) statt wird von Martin Schmidt moderiert - wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.
     
       
    Seitenspiel #5 nun als Download verfügbar
     
     
    Seit fast einem Monat liegt nun das Seitenspiel #5 am Neuen Palais und an der Fachhochschule aus. Die letzten Magazine sind nur verteilt worden und wir hoffen, ihr habt alle ein Exemplar erhalten. Wer keines der schönen, weißen Magazine ergattern konnte, kann sich nun auch hier die Datei downloaden!

    Weitere Informationen zum Magazin findet ihr auch auf unserer Facebookseite und unserer Wordpress-Seite.

    Die aktuelle Version könnt ihr direkt hier herunterladen.
     
       
    24.06.2015 | 14:00 - 16:00 | Gespräch mit dem Computerkunstpionier Frieder Nake
     
     
    Am 24. Juni haben wir Prof. Frieder Nake zu Gast an der FH Potsdam - einen der großen Pioniere der Computerkunst.

    Schon in den 60er Jahren beschäftigte sich Frieder Nake mit algorithmischer Bilderzeugung und entwickelte Grafikprogramme auf dem »Graphomat Z64«, der legendären Zeichenmaschine des Computererfinders Konrad Zuse. Als Grenzgänger zwischen Informatik, Kunst und ästhetischer Theorie hat er Künstler und Gestalter wie John Maeda oder Casey Reas maßgeblich mit beeinflusst.

    Am 24. Juni wird er bei uns keinen Vortrag halten - vielmehr wird es ein Gespräch und eine Diskussion geben, die sich um das Verhältnis von Logik und Kreativität, um Informatik und Ästhetik sowie um Kunst und Design drehen wird.

    Zu der Veranstaltung sind alle herzlich eingeladen!

    Termin:
    Mittwoch, 24. 6.
    14:00 Uhr

    Ort
    Fachhochschule Potsdam
    Kiepenheuer Allee 5
    14469 Potsdam
    Hörsaal Haus D
     
       
    17.06.2015 | 15 Uhr | EMW Vollversammlung an der FH Potsdam
     
    Vollversammlung
     
    Der Fachschaftsrat möchte Euch herzlich zur kommenden Vollversammlung im Sommersemester einladen, welche am Mittwoch, den 17. Juni ab 15 Uhr in Raum D011 (Hörsaal im Erdgeschoss des Design-Gebäudes) auf dem FH-Campus Kiepenheuerallee stattfindet.

    Die Vollversammlung dient dazu, Euch über die neuen Studienordnungen im Bachelor- und Masterstudiengang zu informieren und Euch Raum für Eure Anliegen zu geben. Außerdem informieren die Dozierenden über Änderungen im Kollegium. Die Vollversammlung ist eine der wenigen Gelegenheiten im Semester, mit allen Dozierenden zusammen zu kommen und für alle, die die Studienordnung wechseln wollen, obligatorisch. Einzelberatungen zur Umstellung der Studienordnung werden nach der Vollversammlung nicht angeboten.

    Auf der Tagesordnung der Vollversammlung stehen folgende Punkte:

    TOP 1) Begrüßung durch den Fachschaftsrat
    TOP 2) Vorstellung der neuen Studienordnungen
    TOP 3) Personal
    TOP 4) Anliegen der Fachschaft
    TOP 5) Termine
    TOP 6) Sonstiges
     
       
    15.06.2015 | 18:00 - 20:00 | Öffentliche Ringvorlesung "Forensische Ästhetik: Interdisziplinäre Betrachtungen" des Graduiertenkollegs „Sichtbarkeit & Sichtbarmachung“ mit Sybille Krämer
     
     
    Sybille Krämer: Sichtbarmachen – Sagbar machen. Über den Unterschied zwischen Spuren und Zeugen

    Sind Spuren ‚stumme Zeugen‘ und Zeugen ‚sprechende Spuren‘? Spuren zeigen die Abwesenheit von dem, was die Spur (kausal) verursachte so, wie die Asche die Spur eines Feuers ist. Können wir dann ebenso gut sagen: die Asche ‚zeugt‘ vom Feuer? Zeugen sprechen über ihre Erfahrung bei einem irreversibel vergangenen Ereignis, zu welchem die Adressaten des Zeugnisses keinen unmittelbaren Zugang (mehr) haben. Sind also Augenzeugen die Spuren eines Ereignisses, von dem sie zu zeugen haben? Der Vortrag verneint diese Frage und entfaltet einen grundlegenden Unterschied zwischen Spuren und Zeugen. Während Spuren, sofern sorgfältig ermittelt, Beweiskraft haben können, sind Zeugenaussagen – so unsere Hypothese – gerade keine Beweise. Nur wenn wir verstehen, warum Spuren, nicht aber Zeugen Evidenz zukommt, begreifen wir das Phänomen der Zeugenschaft und die mit ihm verbundenen Dilemmata.

    Sybille Krämer ist Professorin für Philosophie an der Freien Universität Berlin; Gastprofessuren an Universitäten in Tokyo, Wien, Graz, Zürich, Luzern; von 2000 bis 2006 Mitglied des Wissenschaftsrates; von 2006 bis 2008 permanent fellow am Wissenschaftskolleg zu Berlin; von 2008-2014 Sprecherin des DFG-Graduiertenkollegs ‚Schriftbildlichkeit‘; von 2007-2013 Mitglied im Scientific Panel des European Research Council Brüssel; seit 2010 Mitglied im Senat und Hauptausschuss der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Fellowships am IFK Wien (2010), IKKM Weimar (2012), Kollegforschergruppe ‚Computersimulation‘ Lüneburg (2014).
    Jüngste Veröffentlichungen (u.a.): Medium, Bote, Übertragung. Kleine Metaphysik der Medialität, Frankfurt am Main 2008 (jap.2014, engl. 2015); Hrsg. m. Sibylle Schmidt und Ramon Voges: Politik der Zeugenschaft. Zur Kritik einer Wissenspraxis, Bielefeld 2011; Hrsg. m. Eva Christiane Cancik-Kirschbaum u. Rainer Totzke: Schriftbildlichkeit. Wahrnehmbarkeit, Materialität und Operativität von Notationen, Berlin 2011.

    Termin:
    Montag, 15.06.2015
    18:00 Uhr - 20:00 Uhr

    Ort:
    KW Institute for Contemporary Art
    Auguststr. 69, 10117 Berlin
    Studiolo, Vorderhaus, 1. OG
     
       
    11.06.2015 | 18:30 - 20:30 | Ringvorlesung mit Prof. Stefan Kim im ZeM - Brandenburgisches Zentrum für Medienwissenschaft
     
     
    Ringvorlesung | 18.00-20.00 Uhr

    PROF. STEFAN KIM (FH Brandenburg): Von Perspektiven und Architekturen

    Das Medienwissenschaftliches Doktoranden- und Forschungskolloquium mit Sibylle Schulz entfällt!

    Termin:
    11. Juni 2015, 18:30 - 20:30 Uhr

    Ort:
    Brandenburgischen Zentrum für Medienwissenschaften (ZeM),
    Friedrich-Ebert-Str. 4, 14467 Potsdam
     
       
    08.06.2015 | 18:30 - 20:30 | Gastvortrag von Prof. Dr. Laura Grindstaff im ZeM - Brandenburgisches Zentrum für Medienwissenschaft
     
     
    Gastvortrag | 16.30-18.30 Uhr

    Prof. Dr. Laura Grindstaff (University of California, USA):
    Talent and Talent-Brokers in the Age of Reality TV


    Termin:
    08. Juni 2015, 18:30 - 20:30 Uhr

    Ort:
    Brandenburgischen Zentrum für Medienwissenschaften (ZeM),
    Friedrich-Ebert-Str. 4, 14467 Potsdam
     
       
    04.06.2015 | 16:00 - 20:00 | Medienwissenschaftliches Doktoranden- und Forschungskolloquium mit anschließender Ringvorlesung im ZeM - Brandenburgisches Zentrum für Medienwissenschaft
     
     
    Medienwissenschaftliches Doktoranden- und Forschungskolloquium | 16.00-18.00 Uhr

    ANNA JANSSEN, DIPL.-PSYCH MA:
    "Bearbeitung innerer Konflikte mit Hilfe medialer Geschichten"

    Mein Promotionsprojekt beschäftigt sich mit der Frage, ob und wie mediale Geschichten Menschen helfen können, innere Konflikte zu bearbeiten. Davon ausgehend, dass mediale Geschichten innere Zustände repräsentieren und RezipientInnen dazu anregen können, diese neu zu bewerten und in ihrer Fantasie zu bearbeiten, möchte ich eine Untersuchung mit älteren Kindern oder Jugendlichen durchführen. Dazu sollen zunächst qualitative Interviews durchgeführt werden und diese anschließend durch eine Medienanalyse der genannten medialen Geschichten ergänzt werden. Der Schwerpunkt liegt dabei auf fiktiven Geschichten. Es soll zudem ein Vergleich der Rezeptions- und Verarbeitungsmöglichkeiten über verschiedene Medien erfolgen – Filme, TV-Serien und Games.

    Anna Janssen ist Diplom-Psychologin mit den Schwerpunkten Medienpsychologie und Klinische Psychologie. Ihre Interessensschwerpunkte sind Medienwirkungsforschung, Medienkonvergenz, Medienrezeption von Kindern und Jugendlichen sowie Psychopathologie und Trauma. Sie ist akademische Mitarbeiterin im Bachelor-Studiengang „Digitale Medienkultur“ an der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF und promoviert bei Prof. Dr. Martina Schuegraf zum Thema „Bearbeitung innerer Konflikte mit Hilfe medialer Geschichten“. Nebenberuflich
    arbeitet sie als Prüferin für die Freiwillige Selbstkontrolle Fernsehen (FSF).

    Für das Kolloquium werden Studierende, die noch kein Kolloquium des ZeM besucht haben,
    gebeten, sich vorher per Email anzumelden (a.ligensa@zem-brandenburg.de).


    Ringvorlesung | 18.00-20.00 Uhr

    PROF. DR. URSULA VON KEITZ (Filmmuseum Potsdam | Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf):
    "Film ausstellen. Medienforschung als Grundlage kuratorischer Praxis"


    Termin:
    04. Juni 2015, ab 16:00 Uhr

    Ort:
    Brandenburgischen Zentrum für Medienwissenschaften (ZeM),
    Friedrich-Ebert-Str. 4, 14467 Potsdam
     
       
    03.06.2015 | 18:00 - 20:00 | Gastvortrag von Prof. Dr. Nikolaus Wegmann im ZeM - Brandenburgisches Zentrum für Medienwissenschaften
     
     
    Gastvortrag | 18.00-20.00 Uhr

    Prof. Dr. Nikolaus Wegmann (Princeton University USA): Filmerbe und Kulturerbe

    Die Einigkeit ist groß: Gefährdete Kulturgüter sind unbedingt zu retten. Auch das nationale Filmerbe muss als "einzigartiges Zeugnis", so Kulturstaatsminister Bernd Neumann, für nachfolgende Generationen erhalten werden. Doch wie soll das gehen, wenn die frühen Filme heute offiziell unter das "Sprengmittelgesetz" fallen. Wenn niemand genau weiß, um wie viele Filme es sich handelt. Fallen alle Zelluloid‑Filme unter die "gesamtstaatlichnationale Aufgabe"? Oder nur besonders alte, besonders gute, oder nur solche von berühmten Regisseuren? Worauf gründet sich das Werturteil "Filmerbe"

    Termin:
    03. Juni 2015, ab 18:00 Uhr

    Ort:
    Brandenburgischen Zentrum für Medienwissenschaften (ZeM),
    Friedrich-Ebert-Str. 4, 14467 Potsdam
     
       
    01.06.2015 | 18:00 - 20:00 | Öffentliche Ringvorlesung "Forensische Ästhetik: Interdisziplinäre Betrachtungen" des Graduiertenkollegs „Sichtbarkeit & Sichtbarmachung“ mit James Frieze
     
     
    James Frieze: Is Paradise A Crime Scene? Participatory Performance and the Forensic Turn

    Contemporary theatre, like much of contemporary culture, is obsessed with evidence, with means of detection, with the processing and circulation of information. In theatre, this obsession manifests itself as an investment in the procedural endeavour required to unmask reality. Culturally, this turn to the forensic can be situated as the latest reaction against a steady erosion of epistemological certainties. Questions about how we see and how we know are shepherded, in the forensic turn, to questions of how we verify. The age of information is, more precisely, an age of evidence, in which everything must be legibly verified. These imperatives fuel intense questioning of the boundaries of privacy, the ideology of platforms that enable the transfer of knowledge, and the substance of democratic participation. This questioning is crucial to theatre and its relationship to culture. Theatrical performance addresses these issues in ways that inform, as well as being informed by, ideas of a forensic turn. I will offer examples of performances that defy generic categorisation, arguing that these examples both deploy and disrupt forensic logic.

    James Frieze is Senior Lecturer in Drama at Liverpool John Moores University, where his teaching focusses on devising, improvisation, performance theory, participatory performance. He has collaboratively devised and directed numerous site-responsive performances, including theatrical adaptations of non-fiction prose, poems, online virtual worlds and other kinds of source-text. His essays have appeared in journals including Contemporary Theatre Review, Modern Drama, Performing Arts Journal, Theatre Research International, Performing Ethos. The follow-up to his monograph Naming Theatre: Demonstrative Diagnosis in Performance (Palgrave, 2009) is in progress (under contract with Routledge): it addresses the forensic turn in contemporary performance.

    Date:
    Monday, June 1st, 2015
    6.00 to 8.00 pm c.t.

    Venue:
    KW Institute for Contemporary Art
    Auguststraße 69
    10117 Berlin
    Studiolo, Front Building
     
       
    29.05.2015 | Das SEITENSPIEL #5 ist da!
     
     
    Liebe StudentInnen und DozentInnen,

    das SEITENSPIEL #5 liegt ab heute frisch gedruckt, gebunden und geprägt für euch am Neuen Palais aus. Packt euch alle ein Exemplar ein und passt gut drauf auf! Auch in den Seminaren werden wir ein paar Exemplare verteilen. Haltet also die Augen offen!

    Weitere Informationen zum Magazin findet ihr auch auf unserer Facebookseite und unserem Word-Press Blog.

    Wir hoffen, Ihr habt viel Spaß damit.
    Liebe Grüße, die Redaktion
     
       
    28.05.2015 | 12:00 - 14:00 | FSR lädt zum Recruiting Day ins Casino an der FH Potsdam
     
     
    Du hast keine Ahnung, was mit deinem Unibeitrag passiert? Das BAföG-Amt verweigert Dir ein weiteres Semester? Du konntest wieder nicht mit nach Bröllin fahren? Deine E-Mails bleiben unbeantwortet?

    Das muss nicht so sein. Du hast eine Stimme. Nutze sie JETZT!

    Diesen Donnerstag findet der FSR Recruiting Day statt! Wir suchen bei Snacks und Bier zwischen Zwölf und Vier neue Mitglieder, die sich aktiv an der Gestaltung des Studiengangs beteiligen wollen. Wir erzählen euch von unserer Arbeit und erklären euch den Unterschied zwischen AStA und Astra ;)

    Die Teilnahme bedeutet natürlich nicht automatisch, dass ihr euch fürs nächste Semester aufstellen lassen müsst! Es sind alle willkommen, die sich auch einfach mal ein bisschen über den FSR informieren wollen.

    Wir freuen uns auf euch!
     
       
    25.-26. Juni 2015 | 10-17 Uhr | Workshop "Images in the making" des Graduiertenkollegs Sichtbarkeit und Sichtbarmachung
     
     
    In Bildwissenschaft und -theorie wird überwiegend das spezifisch Visuelle von Bildern fokussiert. Der Bildtheorie von Jean-Luc Nancy folgend kann ein Bild jedoch „ebenso musikalisch, poetisch oder haptisch sein, es kann gerochen oder geschmeckt, kinästhetisch wahrgenommen werden“. Davon ausgehend untersucht der Workshop “Images in the Making” Prozesse des Bildermachens und Bildwerdens in unterschiedlichen Kontexten: in der Alltagskultur, im Design, in der Literatur, im Tanz. Aus theoretischer und praktischer Perspektive sollen Gemeinsamkeiten und Unterschiede dieser Prozesse aufgedeckt werden. Der Vergleich zielt darauf ab, aus den verschiedenen Formen der Realisierung von Bildlichkeit das eigentlich Bildliche herauszuarbeiten.

    Der 2-tägige Workshop findet gemeinsam mit den Mitgliedern des DFG-Graduiertenkollegs “Sichtbarkeit und Sichtbarmachung” statt. Ziel ist es, die theoretische Reflexion der Themenstellung auf der Grundlage einer Lektüre ausgewählter Reader-Texte, von Inputvorträgen der Veranstalterinnen sowie eingeladenen ExpertInnen und die praktische (körperlich-sinnliche) Selbsterfahrung der TeilnehmerInnen beim ‚Bildermachen‘ miteinander zu verknüpfen.

    Gäste

    • Elke Bippus (ZHdK, CH)
    ist Kunstwissenschaftlerin. Sie ist Professorin für Kunsttheorie an der Zürcher Hochschule der Künste im Departement Kunst & Medien, Vertiefung Bildende Kunst. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in der Kunst der Moderne und Gegenwart.
    Elke Bippus auf der Homepage der ZHdK - Zürich

    • Erin Manning (Concordia University, CAN)
    hat einen Forschungslehrstuhl an der Concordia Universität in Montreal inne. Zudem ist sie Direktorin des Sense Lab, einem Labor, das den Bereich zwischen Kunstpraxis und Philosophie anhand des empfindenden Körpers in Bewegung untersucht. In ihrer Kunstpraxis arbeitet sie an der Schnittstelle zwischen Malerei, Tanz, Textil und Bildhauerei.
    Erin Manning Homepage

    • Kai van Eikels (FU Berlin, DE)
    ist Philosoph, Literatur- und Theaterwissenschaftler. Er ist Privatdozent am Institut für Theaterwissenschaft der FU Berlin und Teil des DFG Schwerpunktprogramms Ästhetische Eigenzeiten. Seine Forschungsschwerpunkte sind dynamische Kollektiv-formen wie „Schwärme“ oder „Smart Mobs“, Virtuosität und postfordistische Arbeitskulturen, sowie Politiken der Partizipation.
    "Die Kunst des Kollektiven" - Blog von Kai van Eikels

    • Fabian Goppelsröder (FU Berlin, DE)
    ist Philosoph. Er ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Philosophie der FU Berlin und ehemals Postdoktorand am DFG-Graduiertenkolleg „Sichtbarkeit und Sichtbarmachung. Hybride Formen des Bildwissens“. Er ist Mitherausgeber der Reihe „Sichtbarkeiten“ (Zürich/Berlin: diaphanes) des Graduiertenkollegs.
    Fabian Goppelsröder auf der FU Berlin - Website

    Konzept und Organisation:

    Judith Dobler, Anne Kern, Saskia Oidtmann, Maria Weilandt (DFG Graduiertenkolleg 1539 “Sichtbarkeit und Sichtbarmachung: Hybride Formen des Bildwissens”)

    Teilnehmerzahl: 12 MA-Studierende/Promovierende (offen für MA-Studiengänge Design und EMW der Universität Potsdam und der FH Potsdam, Masterstudierende der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf und Doktorandinnen des ZeM)

    Anmeldung unter folgendem LINK

    (Zur Einschreibung muss ein Account auf der Seite der EMW angelegt werden. Eine Bestätigung der Teilnahme erfolgt von Seiten der Organisatoren bis zum 1.6.2015.)

    Termin:
    Donnerstag, 25. Juni 2015, 10:00 – 17:00 Uhr
    Freitag 26. Juni 2015; 10:00 – 17:00 Uhr

    Ort:
    ZeM – Brandenburgisches Zentrum für Medienwissenschaften
    Friedrich-Ebert-Straße 4, 14467 Potsdam
     
       
    28.05.2015 | 16:30 - 18:30 | Medienwissenschaftliches Doktoranden- und Forschungskolloquium an der Filmuniversität Babelsberg mit Dr. Evan Torner
     
     
    This study constitutes the first comprehensive book-length film history of a century of German science-fiction cinema, from Harry Piel's "Die große Wette" (1915) to the forthcoming German-American co-production "Unwind" (2016). The science- fiction genre both offers a unique vantage point on developments in film technology, finance, reception and social imaginaries in the German context, as well as interrogates the very notion of what a "German" film actually is. This particular study operates on an institutional definition of "science fiction" that encompasses any German-financed, German-led and/or German-language production defining itself in its press, script and development materials as "utopian," "future fantasy" or "science fiction." This self-descriptive approach drawn from institutional discourse permits us to define the contours of SF by way of the historical agents themselves, and avoids confirmation bias by not already presuming what will be found when the materials are situated within their own context.

    Evan Torner (b. 1982) is an Assistant Professor of German Studies at the University of Cincinnati and currently a guest researcher at the Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF. He received his B.A. in German and Education with honors from Grinnell College, and his M.A. and Ph.D. from the University of Massachusetts Amherst. His dissertation “The Race-Time Continuum: Race Projection in DEFA Genre Cinema” explores East German westerns, musicals and science fiction in terms of their representation of the Global South. This research has been supported by Fulbright and DEFA Foundation grants, as well as an Andrew W. Mellon Postdoctoral Fellowship at Grinnell College. He spent 2009-2010 in Potsdam- Babelsberg, and in 2011 translated the exhibit "Dream Factory – 100 Years of Babelsberg" at the Filmmuseum Potsdam into English. His fields of expertise include East German genre cinema, German film history, critical race theory, and science fiction.

    Date:
    Thursday, 28th of may, 4:30 to 6:30 pm

    Venue:
    Filmuniversität Babelsberg - Konrad Wolf
    Marlene-Dietrich-Allee 11 | Raum 4314
    14482 Potsdam
     
       
    27.05.2015 | 19:30 Uhr | „Art, Aesthetics, Politics“ – Image Controversy VI with a Lecture by Thomas Keenan and a Comment by Juliane Rebentisch
     
     
    The research training center “Visibility and Visualization. Hybrid Forms of Pictorial Knowledge” at the University of Potsdam invites you to its sixth image controversy bringing together internationally renowned scholars to debate theoretical concepts of images and forms of visibility/invisibility. For the current edition, we will discuss potential connections and differences between art, aesthetics, and politics together with Thomas Keenan (Director of the Human Rights Program at Bard College) and Juliane Rebentisch (Professor of Philosophy and Aesthetics at HfG Offenbach) who will deliver an extended commentary to Keenan’s lecture.

    Both scholars entertain a long-standing relationship with contemporary art; and both take a critical stance. Yet, while Rebentisch stresses the fundamentally different logic of the aesthetic and follows Adorno in his reading of the artwork as autonomous, Keenan has claimed art for more overtly political means, including his contribution to formulating a new forensic aesthetics and his appeal to human rights organizations to take seriously aesthetics’ proximity to ethics and politics. By having them engage in discussion, we hope to shed light on the relationship between art and politics, art and non-art, the definition of aesthetics and its role in contemporary art and political culture.

    Thomas Keenan is Associate Professor of Comparative Literature and Director of the Human Rights Program at Bard College. He received his PhD in Philosophy from Yale University. His research interests include media and conflict, literary and political theory, humanitarianism and human rights, violence and politics, evidence and photojournalism. Among his publications are: Fables of Responsibility (Stanford UP, 1997); Mengele's Skull (with E. Weizman, Sternberg, 2012); New Media, Old Media (ed. with W. Chun, Routledge, 2005); The Human Snapshot (ed. with T. Zolghadr, Sternberg, 2013). Also, Keenan is the curator of Antiphotojournalism (with C. Guerra, 2010/11), and Aid and Abet (2011).

    Juliane Rebentisch is Professor of Philosophy and Aesthetics at HfG Offenbach where she has also served as Vice President since 2014. In addition, she is a member of the Frankfurt Institute for Social Research and President of the Deutsche Gesellschaft für Ästhetik (2015-18). Her main areas of research include aesthetics, ethics, and political philosophy. Among her publications are: Ästhetik der Installation (Suhrkamp 2003)/Aesthetics of Installation Art (Sternberg 2012); Kreation und Depression. Freiheit im gegenwärtigen Kapitalismus (ed. with Ch. Menke, Kadmos 2010); Die Kunst der Freiheit. Zur Dialektik demokratischer Existenz (Suhrkamp 2012); Theorien der Gegenwartskunst zur Einführung (Junius 2013).

    Lecture, comment, and discussion will be in English; the event is free and open to the public.

    Date:
    Wednesday, May 27th, 2015, 7.30 pm

    Venue:
    diaphanes-Verlag, Dresdener Str. 118, Berlin-Kreuzberg
     
       
    21.05.2015 | 16:30 - 20:30 | Medienwissenschaftliches Doktoranden- und Forschungskolloquium mit anschließender Ringvorlesung im ZeM - Brandenburgisches Zentrum für Medienwissenschaft
     
     
    Medienwissenschaftliches Doktoranden- und Forschungskolloquium | 16.30-18.30 Uhr

    FUNDA BİLGEN STEINBERG MA:
    "Aesthetics in Rebellion: The “Wild Woman” in Fatih Akin’s and
    Lars von Trier’s Cinema"


    This doctoral thesis deals with Fatih Akın’s and Lars von Trier’s cinema as a challenge to the archetypal mother/woman image with the different representations of the “Wild/Wolf Woman”. It aims to analyze how this challenge appears through nature, occult, and hyper-sexuality in Trier’s works, and culture, religion, and politics in Akın’s. Focusing on the similarities and differences in the contexts and approaches of the selected movies, the “Wild/Wolf Woman” as a manifestation of aesthetic rebellion cinema will be discussed. How both directors undo and deconstruct the deeply-rooted, archetypal image of woman in grand narratives and the collective unconscious seen from the “male gaze” will be examined by applying and challenging Jung’s archetypes with references to Foucault, Butler, and Camus.

    Funda Bilgen Steinberg was born in 1983. She is a literary scholar and university lecturer. She completed her BA in English Language and Literature at Bilkent University, and her MA in English Literature with a focus on gender and cultural studies in Middle East Technical University. Her master’s thesis was entitled “An Ecofeminist Approach to Atwood’s Surfacing, Lessing’s The Cleft and Winterson’s The Stone Gods”. She has been working as a lecturer since 2005, including at Mercyhurst University in the USA as a Fulbright scholar. Currently she works at Ankara University and is a doctoral student candidate at Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF.

    Für das Kolloquium werden Studierende, die noch kein Kolloquium des ZeM besucht haben,
    gebeten, sich vorher per Email anzumelden (a.ligensa@zem-brandenburg.de).


    Ringvorlesung | 18.30-20.30 Uhr

    PROF. DR. HEIKO CHRISTIANS (Universität Potsdam):
    "Zukunft aus der Vergangenheit. Medienkulturgeschichte und Medienwissenschaft"


    Termin:
    21. Mai 2015, ab 16:30 Uhr

    Ort:
    Brandenburgischen Zentrum für Medienwissenschaften (ZeM),
    Friedrich-Ebert-Str. 4, 14467 Potsdam
     
       
    12.03.2016 | 19 Uhr | FSR organisiert EMW-Forum (studentisches Kolloquium) in der Wilsnacker Str. 40 Berlin-Moabit
     
     
    Was wir wollen: Einen Raum schaffen, der allen Studierenden mit ihren Projekten und/oder Hausarbeiten helfen kann, der zu neuen Ideen inspiriert und in dem sich mögliche Projektpartnerschaften ergeben - fernab von Semester- und Studiengangsgrenzen. Wenn ihr also interessierte Freund_innen aus anderen Studiengängen habt, die gerade an einem Thema arbeiten, das auch für die EMW relevant ist, bringt sie gerne mit!

    Bringt außerdem mit: Hör-, Lese-, Schau-, Was-auch-immer-Probe eures Projekts/ eurer Hausarbeit/Abschlussarbeit; Bier oder sonstige Getränke.

    Wir freuen uns auf einen spannenden und netten Abend mit euch!
     
       
    08.05.2015 | 15:00 - 21:00 | Symposium "Aufklärung durch Sichtbarmachung. Bilder vom Wissen über die Gesellschaft" des Graduiertenkollegs "Sichtbarkeit und Sichtbarmachung. Hybride Formen des Bildwissens" der Universität Potsdam
     
     
    Das Graduiertenkolleg "Sichtbarkeit und Sichtbarmachung. Hybride Formen des Bildwissens" richtet ein Symposium aus, welches sich mit diagrammatischen Visualisierungen politischen Wissens auseinandersetzt. Es sollen Strategien diskutiert werden, mit denen Wissenschaft, Politik und Kunst gesellschaftliche Verhältnisse sichtbar machen.

    Anhand dreier historisch in Wechselwirkung stehender Themenfelder soll dabei die These verfolgt werden, dass es sich um Fälle einer „Aufklärung durch Sichtbarmachung“ handelt, die sich im Spannungsfeld einer Demokratisierung und einer Instrumentalisierung des Wissens bewegen. Zu fragen ist daher nach den verschiedenen, teilweise sich widerstreitenden Ansprüchen an den Begriff ,Aufklärung‘, die sowohl der Intention einer Sichtbarmachung als auch der tatsächlichen visuellen Strategie zugrunde liegen. Welches Wissen soll in Kurven, Graphen, Karten und Bildstatistiken über Bevölkerung und Gesellschaft sichtbar gemacht werden – und zu welchem Zweck? Konstituiert sich hierdurch eine besondere Form von Öffentlichkeit? Und schließlich: Auf welche Formen von Macht lässt sich hierbei schließen?

    Mit Alice Creischer & Andreas Siekmann (Berlin), Elisabeth Nemeth (Wien), Sybilla Nikolow (Bielefeld), Nisaar Ulama (Berlin)

    Programm:

    15.00 Uhr
    Begrüßung und Einführung
    Svea Bräunert & Nisaar Ulama
    
(Graduiertenkolleg Sichtbarkeit & Sichtbarmachung, Universität Potsdam)


    15.30-16.30 Uhr
    »Versinnlichung von Staatskräften«. Statistische Karten und Tabellen um 1800
    Sybilla Nikolow (Wissenschaftsgeschichte, TU Berlin / Universität Bielefeld)


    16.45-17.45 Uhr
    Zwischen politischem Projekt und empiristischem Programm. Zur »Wiener Methode der Bildstatistik« nach Otto Neurath und Gerd Arntz
    Elisabeth Nemeth (Philosophie, Universität Wien)


    19.00 Uhr
    Politischer Konstruktivismus
    Alice Creischer & Andreas Siekmann (Bildende Kunst, Kunsthochschule Berlin Weißensee)
    Moderation: Nisaar Ulama


    Alle weitere Informationen sind dem Programmflyer sowie der Homepage des Graduiertenkollegs "Sichtbarkeit und Sichtbarmachung" zu entnehmen.

    Termin: Freitag, 08.05.2015 // 15:00 Uhr - 21:00 Uhr

    Ort: KW Institute for Contemporary Art, Auguststr. 69, 10117 Berlin
    Studiolo, Vorderhaus, 1. OG, http://www.kw-berlin.de
     
       
    07.05.2015 | 16:30 - 20:30 | Medienwissenschaftliches Doktoranden- und Forschungskolloquium mit anschließender Ringvorlesung im ZeM - Brandenburgisches Zentrum für Medienwissenschaft
     
     
    Medienwissenschaftliches Doktoranden- und Forschungskolloquium | 16.30-18.30 Uhr

    Dennis Basaldella M. A.:
    "Das Bild der DDR im Werk des privaten freien Filmherstellers Horst Klein"

    Das Promotionsvorhaben setzt sich mit dem Werk des DDR-Filmemachers Horst Klein (1920–1994) auseinander, das im Filmmuseum Potsdam überliefert ist. Ausgehend von Kleins bedeutender professioneller Karriere als Freischaffender, die in der institutionalisierten DDR eine Seltenheit darstellte und den gesamten Zeitraum der SED-Herrschaft umfasste, widmet sich diese Dissertation der Frage: „Welches Bild der DDR entsteht durch das dokumentarische Werk des Filmemachers Horst Klein?“. Ausgehend vom diskursiven Ansatz der „New Cinema History“ analysiert die Arbeit neben dem filmischen Werk auch die Produktions- und Rezeptionskontexte der Filme, um somit auch den sozialen, ökonomischen und kulturellen Faktoren, die miteinander interagieren, Rechnung zu tragen.

    Dennis Basaldella M.A., Jahrgang 1982, Medienwissenschaftler und Filmkritiker. Studium der Filmregie in Rom. Nach Tätigkeiten im Bereich der Filmproduktion Bachelor- und Masterstudium der Europäischen Medienwissenschaft an der Universität Potsdam. Während des Studiums forschte er u.a. zum Amateurfilmschaffen von Karl-Heinz Straßburg in der DDR. Seine Masterarbeit über das Internet-Archiv „Wir waren so frei ... Momentaufnahmen 1989/90“ der Deutschen Kinemathek wurde 2013 als beste Masterarbeit des Studiengangs ausgezeichnet. Mitarbeit beim Sichtungsprojekt „Regionale Bilder auf Filmen (1950–1990)“ des Filmmuseums Potsdam. Seit 2014 promoviert er an der Universität Hamburg zur Darstellung der DDR im Werk des privaten freien Filmherstellers Horst Klein.

    Für das Kolloquium werden Studierende, die noch kein Kolloquium des ZeM besucht haben,
    gebeten, sich vorher per Email anzumelden (a.ligensa@zem-brandenburg.de).


    Ringvorlesung | 18.30-20.30 Uhr

    Dr. Annemone Ligensa (ZeM):
    "Menschenbilder. Zu den anthropologischen Modellen der Medienwissenschaft"


    Termin:
    07. Mai 2015, ab 16:30 Uhr

    Ort:
    Brandenburgischen Zentrum für Medienwissenschaften (ZeM),
    Friedrich-Ebert-Str. 4, 14467 Potsdam
     
       
    04.05.2015 | 18:00 - 20:00 | Öffentliche Ringvorlesung "Forensische Ästhetik: Interdisziplinäre Betrachtungen" des Graduiertenkollegs „Sichtbarkeit & Sichtbarmachung“ im SoSe2014
     
     
    Öffentliche Ringvorlesung, organisiert und konzipiert von Svea Bräunert, Judith Dobler, Anne Kern, Tobias Schöttler
    mit Matteo Pasquinelli, Marco Siegert, James Frieze, Sybille Krämer, Ralph Rugoff, Andree Korpys/ Markus Löffler

    Auftakt zur Ringvorlesung ist am Montag, 04.05., mit Matteo Pasquinelli (Critical Philosophy, Berlin): The Eye of the Algorithm: The Definition of the Enemy in Forensic Computation

    Abstract (englisch):

    Algorithmic vision is about the understanding of vast amount of data according to a specific vector: it may be about common patterns of behavior in social media, suspicious keywords in surveillance networks, buying and selling tendencies in stock markets or the oscillation of temperature in a specific region of the planet. The eye of the algorithm blindly records emerging properties and forecasts tendencies out of large data set. Such procedures of computation are pretty repetitive and robotic and they generally operate along two main functions: pattern recognition and anomaly detection. The two epistemic poles of pattern and anomaly are the two sides of the same coin of algorithmic governance. An unexpected anomaly can be detected only against the ground of a pattern regularity. And conversely a pattern emerges only through the median equalization of different tendencies. Here mathematics starts to resound immediately as a new epistemology of power.


    Das Graduiertenkolleg "Sichtbarkeit und Sichtbarmachung. Hybride Formen des Bildwissens"erforscht zusammen mit der Fachhochschule Potsdam, dem PIK Potsdam und der Freien Universität Berlin Visualisierungsformen in Wissenschaft und Kunst.

    Die genauen Termine der Ringvorlesung sind dem Programmflyer zu entnehmen.

    Zeit:
    04.05.2015 – 06.07.2015 (montags) // 18:00 Uhr - 20:00 Uhr

    Ort:
    KW Institute for Contemporary Art, Auguststr. 69, 10117 Berlin
    Studiolo, Vorderhaus, 1. OG
     
       
    24.04.2015 | 21 Uhr | Semesterauftaktparty in Berlin
     
    Semesterauftakt SoSe '15
     
    Sehen und Gesehen werden!

    Das Sommersemester beginnt.
    Triff dich mit deinen Mitstudierenden in einer gemütlichen Runde mit Musik und Getränken.
    Habe Spaß, berichte von der vorlesungsfreien Zeit, klatsche und tratsche oder philosophiere über Adorno.

    Bringe gute Laune und genügend Leute mit.
    Wir freuen uns auf deinen Besuch.

    Wann? Am 24. April ab 21:00 Uhr
    Wo? In der Mama Bar, Hobrechtstraße 61 12047 Berlin
     
       
    21.04.2015 | 18 Uhr | Vortrag "Das Spiel der Übertragung. Über den Metapherdiskurs in den Game Studies" von Dr. Sebastian Möring im ZeM
     
     
    Sebastian Möring ist Postdoctoral Fellow an der School of Creative Media der
    City University of Hong Kong und hat am Center for Computer Games Research
    der IT University of Copenhagen promoviert. Zuvor hatte er in Potsdam sein
    Studium der Europäischen Medienwissenschaft mit dem Master abgeschlossen.

    Der Vortrag wirft einen kritischen Blick auf den Metapherndiskurs in der
    internationalen Computerspielforschung (Game Studies) und hinterfragt, warum
    einige Computerspiele als metaphorisch bezeichnet werden und andere nicht?
    Handelt es sich um eine Marketingstrategie oder gibt es tatsächlich so etwas
    wie ein metaphorisches Computerspiel? Bei der Beantwortung dieser Fragen
    kommen Bezüge zwischen Metapherntheorie, Medienwissenschaft, Philosophie und
    Game Studies ins Spiel.

    Nach dem Vortrag ist, wie immer im ZeM, Zeit für ausführliche Diskussionen
    vorgesehen.

    Termin:
    21. April 2015, 18 Uhr

    Ort:
    Brandenburgischen Zentrum für Medienwissenschaften (ZeM),
    Friedrich-Ebert-Str. 4, 14467 Potsdam
     
       
    21.04.2015 | 16:00 - 18:00 | Obligatorische Studienberatung für Bachelorstudierende
     
     
    Am 21. April (Dienstag) findet ein Studienberatungstermin für alle Studierenden des 4. Semesters (und bei Bedarf höhere Semester) statt.

    Anwesend werden neben der Studienfachberaterin Susanne Müller auch Mitglieder des Studienausschusses sein.

    Der Termin dient dazu, die Studierenden in ihrem Studienverlauf zu unterstützen und offene Fragen, speziell zum Schreiben von Hausarbeiten, zu klären.

    Die Beratung richtet sich an alle Studierenden des vierten und höheren Semesters. Sie findet regelmäßig einmal pro Jahr statt.

    Termin: 21. April 2015
    Zeit: 16 - 18 Uhr
    Ort: Campus Fachhochschule, Raum D226
     
       
    16.04.2015 | 17:00 - 20:00 | 17 Uhr | Kartografisches Kolloquium | Dr. Annika Richterich - 'Mapping Fiction'- Landkarten in der (digitalen) Literatur
     
     
    In einem Vortrag an der Accademia Fiorentina demonstrierte Galileo Galilei 1587, dass sich selbst Dantes Inferno vermessen ließ. Mit Hilfe der Vorarbeiten des italienischen Mathematikers Antonio Manetti quantifizierte und rekonstruierte der Universalgelehrte die fiktive Hölle aus Dante Alighieris (Divina) Commedia (14. Jh.). Er berechnete ihre geographische Lage: auf halber Strecke zwischen Marseille und Taschkent, 653 km unterhalb von Jerusalem.

    Obgleich es anderen überlassen blieb, Anfang des 20. Jahrhunderts den Begriff der Literaturgeographie zu prägen, kann man Galilei als einen Urheber dieser Subdisziplin der Literaturwissenschaft betrachten. Seine Vermessung geht von der zunächst basalen Einsicht aus, dass jede Narration auf einen geographischen Kontext angewiesen ist: Literatur spielt immer im Raum – dabei kann es sich um gänzlich fiktive Welten wie Thomas Morus’ Utopia (1516) oder fiktionalisierte Geographien handeln.

    Diese Prämisse wurde zu Beginn des 21. Jahrhunderts in der digitalen Laienkartographie wiederentdeckt. Insbesondere der sogenannte ‚Map Mashup‘-Trend begünstigte eine Popularisierung kartographisch-literarischer Verknüpfungen im Internet. Nachdem Google Inc. im Juni 2005 die Programmierschnittstelle für Google Maps legal zur Verfügung stellte, entstanden online zahlreiche Kombinationen aus Landkarten und ergänzenden Inhalten. Bilder, Texte, Videos – nahezu jeden digitalisierbaren Content konnte man nun auf den Webkarten lokalisieren und online veröffentlichen.

    Der Vortrag von Dr. Annika Richterich (Faculty of Arts & Social Sciences Maastricht University) analysiert aus historischer, theoretischer und empirischer Perspektive dieses Forschungsfeld der Literaturgeographie: (digitale) Landkarten in Prosatexten.

    Datum:
    16. April 2015
    17:00 Uhr s.t.

    Ort:
    Fachhochschule Potsdam
    Haus D, Hörsaal D011
    Kiepenheuer Alle 5
    14469 Potsdam

    Das Kolloquium ist eine Kooperation des Deutschen Gesellschaft für Kartografie e.V. Sektion Berlin-Brandenburg und dem Studiengang 'Europäische Medienwissenschaft' der Fachhochschule und Universität Potsdam.
     
       
    15.04.2015 | 19:30 - 22:00 | 19:30 Uhr | Buchpräsentation "Reflections into a Thousand Pieces. Videos und Installationen von Anne Quirynen" im Arsenal Berlin
     
     
    "Reflections into a Thousand Pieces. Videos und installationen von Anne Quirynen" | Arsenal. institut für film und videokunst e.V. | 15.4., 19:30 Uhr | Kino 2
    Buchpräsentation mit Bild-, Film- und Wortbeiträgen von Anne Quirynen, Bettina Knaup, Stefanie Schulte Strathaus und Hagen Verleger


    „Reflections into a Thousand Pieces“ bringt die Blicke zum Laufen: Wie ein Guckkasten können wir im Buch die Filme und Installationen betreten, uns in ihnen umsehen, draufsehen und durch diese hindurchschreiten. Das Blättern der Seiten bringt Filmabläufe in Bewegung und lässt eine Marslandschaft und die Mienen von Rio Tinto an uns vorbeiziehen; durch das Drehen des Buches stehen wir zwischen Aquarien, in denen die TänzerInnen William Forsythes wie in einem Diorama eines Naturkundemuseums schweben. Durch Schwarz hindurch erkennen wir in Nah- und Fernansicht zwei kleine queere Männer (Antonija Livingstone und Antonia Baehr), deren Bewegungen durch ein Standbild angehalten wurden. Bilder aus Bombay, dem Ground Zero und Berlin kreisen zur Choreografie von Enno Poppes Musik über die Seiten.

    Video und Kino bringen den Körper im Kopf zum Tanzen, Installationen machen diese Welten begehbar. Anne Quirynens Arbeiten regen den Körper an, fordern ihn heraus und machen ihn in seinen Manipulationen, utopischen Erweiterungen und Ausbrüchen erfahrbar.
    Inspiriert von den Bewegungen des Bildes experimentiert das Buch mit der Übertragung von Filmbildern in ein Buchformat, zerteilt die Bilder in ihre Teilchen und bringt sie in der Reflexion erneut in Bewegung.

    
Anlässlich der Buchpräsentation wird die Videoinstallation 'Maximilian‘s Darkroom' (In Zusammenarbeit mit Antonija Livingstone und Antonia Baehr, 2004) und 'Venus Mission' (2012) gezeigt.

    Texte von Christine Hanke, Bettina Knaup, Anne Quirynen und Stefanie Schulte-Strathaus
    Revolver Publishing (Berlin 2015)
    160 Seiten, 21 × 28 cm, deutsch/englisch
    Gestaltung: Hagen Verleger
    Mit Unterstützung der Kulturverwaltung des Berliner Senats


    Eintritt: Gäste: 7,50 €, Mitglieder: 5 €, Kinder: 3 € , Berlin-Pass: 3 €

    Für EMW Studierende ist der Eintritt frei. Dafür muss man sich vorab bei Anne Quirynen per email anmelden.
     
       
    Vorlesungsverzeichnis und Einschreibung SoSe 2015
     
     
    Das aktuelle Vorlesungsverzeichnis für das SoSe 2015 ist online. Bis zur Einschreibung können sich jedoch noch geringfügige Änderungen ergeben.

    Die Einschreibung für die Kurse der EMW im Sommersemester 2015 beginnt direkt über die EMW-Website am Dienstag, den 07. April um 8:00 Uhr und endet am Freitag, den 10. April um 12:00.

    Bitte denken Sie daran, vor der Einschreibung in der virtuellen Lehre die Semesterzahl im persönlichen Account zu aktualisieren!
     
       
    Teilnehmer gesucht! WERKSCHAU in der Fachhochschule (Call for Interest)
     
     
    Die Werkschau ist eine Jahresendausstellung über ein Wochenende im Juli (18.-19.) in Kombination mit einem Rahmenprogramm aus Vorträgen, Party und Präsentationen. Studierende und Alumni geben spannende Einsichten im Pecha Kucha Format. Die Ausstellung soll sich nicht nur auf „fertige“ Arbeiten beziehen, sondern den lebendigen Lernprozess der Hochschule widerspiegeln. Prototypen und experimentelle Herangehensweisen sind genauso erwünscht wie abgeschlossene Projekte. Bei der Werkschau 2015 werden Exponate aus dem WiSe 2014/15 und SoSe 2015 gezeigt.

    Die Ausstellung ist studentisch in verschiedenen Teams organisiert, in Zusammenarbeit mit der Hochschule.

    Die EMW soll sich gerne mit Arbeiten/ Themen an der Werkschau beteiligen. Diesbezüglich sollen von studentischer Seite Stimmungen und Meinungen einfangen werden.
    Habt ihr Interesse eure Arbeiten auszustellen und wollt die Chance nutzen?

    Wer sich beteiligen möchte, meldet sich bis zum 13.04. mit dem Betreff WERKSCHAU via E-Mail bei mir (Anne Rethfeldt) unter der neben stehenden Email-Adresse. Ich leite die Resonanz weiter und halte euch dann auf den Laufenden.