Semester:
 
   
Module 1: Introduction to Media Cultural Studies
 
   
Introduction to Forms of Scientific Work

Dozenten: Dr. Bernd Bösel, Dr. Kai Knörr
Termin: Mittwoch 12h-14h
Ort: UP, Haus 1, Raum 1.07
SWS: 2
Studiengang: BA
Module (BA): 1
Pflichtveranstaltung: ja
Veranstaltungsart: Seminar
Leistungspunkte: 2
Zielgruppe: BA EMW 2. Semester
Teilnehmerbegrenzung: 25

Beschreibung:
Das Seminar führt ein in die Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens, Schreibens, Argumentierens: Theoretische Lektüren wie auch praktische Übungen bezwecken eine Annäherung an die wichtigsten Formen kulturwissenschaftlichen Arbeitens und Präsentierens (Texte lesen, Vorträge halten, Hausarbeiten und andere wissenschaftliche Texte schreiben).

Zusätzliche Informationen:
ABGABE des ESSAYS bis spätestens 23.06., 23:59!!! KURS A: Assly bis Kramer Gruppe A 1: Assly bis Eloundou Gruppe A 2: Fischer bis Kramer KURS B: Kühn bis Wille Gruppe B 1: Kühn bis Runge Gruppe B 2: Scarabello bis Wille
 
   
Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens Kurs B

Dozenten: Dr. Bernd Bösel, Dr. Kai Knörr
Termin: Mittwoch 12h-14h
Ort: UP 1.09.2.04
SWS: 2
Studiengang: BA
Module (BA): 1
Pflichtveranstaltung: ja
Veranstaltungsart: Seminar
Leistungspunkte: 2
Zielgruppe: BA EMW 2. Semester
Teilnehmerbegrenzung: 25

Beschreibung:
Das Seminar führt ein in die Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens, Schreibens, Argumentierens: Theoretische Lektüren wie auch praktische Übungen bezwecken eine Annäherung an die wichtigsten Formen kulturwissenschaftlichen Arbeitens und Präsentierens (Texte lesen, Vorträge halten, Hausarbeiten und andere wissenschaftliche Texte schreiben).

Zusätzliche Informationen:
Zusätzliche Informationen: ABGABE des ESSAYS bis spätestens 23.06., 23:59!!! KURS A: Assly bis Kramer Gruppe A 1: Assly bis Eloundou Gruppe A 2: Fischer bis Kramer KURS B: Kühn bis Wille Gruppe B 1: Kühn bis Runge Gruppe B 2: Scarabello bis Wille
 
   
Introduction

Dozent: Prof. Dr. Heiko Christians
Termin: Mo 16:15-17:45 Uhr
Ort: 1.09.1.02
SWS: 2
Studiengang: BA
Module (BA): 1
Pflichtveranstaltung: ja
Veranstaltungsart: Vorlesung
Leistungspunkte: 3
Zielgruppe: BA EMW
Teilnehmerbegrenzung: 90

Beschreibung:
Die Vorlesung führt umfassend in die Medienkulturgeschichte ein. Sie beginnt mit der Geschichte des Gedächtnisses, der Schrift und der Schreibunterlagen, führt über das Theater als medientechnische Apparatur über den Buchdruck und die Photographie bis zur frühen Kino-, Radio- und Fernsehgeschichte.
 
   
Module 3: Media Law and Cultural Media Economy
 
   
The Invisible Hand: On the Genealogy of Economy (Capital as Medium III)

Dozent: apl. Prof. Dr. Michael Mayer
Termin: Mi 14-18h, 14-tg., Beginn: 17.4.19
Ort: 1.09.204
SWS: 2
Studiengang: BA
Module (BA): 3
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Seminar
Leistungspunkte: 2
Zielgruppe: BA, 3. Sem.
Teilnehmerbegrenzung: 25

Beschreibung:
Adam Smiths Metapher der „unsichtbaren Hand“, mit der er die auf Ausgleich tendierenden Selbststeuerungskräfte ökonomischer Prozesse umschrieb, ist eine der wirkmächtigsten Tropen der modernen Wissenschafts- und Wirtschaftsgeschichte. An nur wenigen und eher randständigen Stellen in seinem Werk notiert, gehört die durch die „unsichtbare Hand“ genährte Vorstellung, dass das ungehemmte Gewinnstreben Einzelner in summa den Wohlstand aller befördere, bis heute zum festen Inventar liberaler Rechtfertigungsrhetorik. Der allein durch bloßen Eigennutz befeuerte Konkurrenzkampf aller gegen alle führe auf lange Sicht zu einem Gleichgewichtszustand allgemeiner Prosperität und demonstriere damit die insgesamt zweckmäßige Einrichtung der liberalen Weltordnung. Dabei speist sich die Metapher nicht nur erkennbar aus dem Fond mittelalterlicher Theologie, die aller irdischen Unbilden zum Trotz die manus gubernatoris als Ordnungsmacht in Gottes gerechter Schöpfung am Werk sah, sondern zeigt überraschenderweise auch systematische Analogien zum Motiv zirkulärer Kausalität, die als Feedbackschleife den Prozess kybernetischer Selbstregulierung organisiert. Das Seminar wird versuchen, den Begriff der Ökonomie genealogisch zu rekonstruieren, um die strukturellen Affinitäten von Technologie und Kapital auf ihren gemeinsamen Grund einer genuin theologischen Heilsökonomie zurückzuführen. Lit u.a.: Don DeLillo: Cosmopolis (2003), Joseph Vogl: Das Gespenst des Kapitals (2010). Adam Smith: Der Wohlstand der Nationen (1776). Ders. Theorie der ethischen Gefühle (1759). Michel Foucault: Geschichte der Gouvernementalität II: Die Geburt der Biopolitik (1978-1979). Hannelore Bublitz u.a. (Hg.): Unsichtbare Hände. Automatismen in Medien-, Technik- und Diskursgeschichte (2011). Sigrid Weigel: Geld und Genealogie (2016). Giorgio Agamben: Herrschaft und Herrlichkeit (2007). Walter Benjamin: Kapitalismus als Religion (1921). Werner Hamacher: Schuldgeschichte. Benjamins Skizze ‚Kapitalismus als Religion‘ (2003).

Zusätzliche Informationen:
Hinweis 1: Die Studierenden werden gebeten, sich den Roman von Don DeLillo „Cosmopolis“ zu besor­gen und bis zum Beginn des Seminars durchzulesen. Hinweis 2: Während des Seminars ist der Gebrauch von internetfähigem Equipment wie PCs, Smartphones oder Tablets nicht erlaubt. Bitte benutzen Sie Papier und manuelles Schreibzeug und bringen die online gestellten Texte ausgedruckt mit.
 
   
Copyright, Design & Media Law

Dozent: Prof. Dr. Nico Heise
Termin: Dienstags, 10:00 - 13:00 Uhr
Ort: FH, Hörsaal D/011
SWS: 3
Studiengang: BA
Module (BA): 3
Pflichtveranstaltung: ja
Veranstaltungsart: Vorlesung
Leistungspunkte: 3
Zielgruppe: empfohlen für BA 1. und 2. Fachsemester
Teilnehmerbegrenzung: 90

Beschreibung:
Die Vorlesung behandelt die Grundzüge des Urheber-, Design-, Lizenz- und Äußerungsrechts. Dazu gehören die Fragen, welche Werke urheberrechtlich geschützt sein können (z.B. Text, Fotografie, Film, bildende Kunst, Computerprogramme), wie ein Design eingetragen werden kann, wie lange der Schutz währt, wie Rechte lizensiert werden können und welche Möglichkeiten ein Rechteinhaber hat, gegen Rechtsverletzungen vorzugehen. Ein weiteres Thema der Vorlesung sind die Bedingungen und Limitierungen der (nicht nur journalistischen) Wort- und Bildberichterstattung. Besonders relevant sind dabei die unterschiedlichen Facetten des Allgemeinen Persönlichkeitsrechts (Recht am eigenen Bild, Schutz der persönlichen Ehre) einschließlich des derzeit besonders umstrittenen Rechts auf informationelle Selbstbestimmung (Datenschutz). Neben den historischen und ökonomischen Hintergründen des Medienrechts werden wir insbesondere die großen Herausforderungen diskutieren, die sich aus der Entwicklung der digitalen Medien und des Internets für dieses Rechtsgebiet ergeben. Im Rahmen einer integrierten Übung werden wir das Gelernte anhand von praktischen Fällen trainieren.
 
   
Media law

Dozent: Prof. Dr. Nico Heise
Termin: Dienstags, 14:00 - 16:00 Uhr
Ort: FH, Raum D/308
SWS: 2
Studiengang: BA
Module (BA): 3
Pflichtveranstaltung: ja
Veranstaltungsart: Seminar
Leistungspunkte: 2
Zielgruppe: ab 3. Semester
Teilnehmerbegrenzung: 25

Beschreibung:
Die rasante Entwicklung digitaler Technologien und Anwendungen über die letzten Jahre stellt das Recht vor große Herausforderungen. Eine der Fragen dabei ist, ob und inwieweit sich die gesellschaftlichen Auswirkungen von Phänomenen wie Social Networks, Big Data oder Künstlicher Intelligenz mit dem überkommenen rechtlichen Instrumentarium wirksam steuern lassen. Derzeit diskutiert werden etwa eine Magna Charta for the Web sowie eine Charta der Digitalen Grundrechte der Europäischen Union. Wir werden diese Initiativen und weitere rechtliche Ansätze analysieren und uns anhand individueller Beispiele (u.a. Datenschutz, KI, Journalismus und Desinformation) in Referaten, Diskussionen und Workshops mit dem Recht in der digitalen Welt auseinandersetzen. Wichtig: Die Teilnahme an dem Seminar setzt den Besuch der Vorlesung zum Urheber-, Design- und Medienrecht in einem der vorhergehenden Semester voraus.
 
   
Dokumente: "Dresden calling!" A historical radio documentary project

Dozenten: Dr. Kai Knörr, Luis Krummenacher
Termin: Donnerstags 12-16
Ort: UP 1.22.0.39
SWS: 4
Studiengang: BA
Module (BA): 3
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Projektseminar
Leistungspunkte: 5
Zielgruppe: BA EMW
Teilnehmerbegrenzung: 15

Beschreibung:
Radio-Feature ist ein wenig beachtetes, aber in den öffentlich-rechtlichen Sendern seit 70 Jahren gepflegtes Hörfunkgenre, das gleichwohl spannende Möglichkeiten zwischen wissenschaftlich-dokumentarischem und künstlerisch-experimentellem Arbeiten bietet. Sowohl Elemente aus Reportage, Bericht, Fiktion und Hörspiel als auch Originaltöne und Klänge werden hier ineinander montiert. Gerade die Offenheit des Features lädt dazu ein, verschiedene mediale Möglichkeiten auszuloten, zu kombinieren und zu reflektieren. In dem Projektseminar werden wir anhand historischer Manuskripte aus dem Schriftgutbestand des Deutschen Rundfunkarchivs (DRA) ergründen, wie ein Radioprogramm um 1950 geklungen hat, wie es geplant wurde, welche Elemente und Arbeitsweisen hier zusammenkamen. Die Anfänge des Landessenders Dresden zwischen 1946 bis zur Auflösung der Länder in der DDR 1952 sind aufgrund des Mangels an Bandmaterial und aufgrund der herrschenden Zensur besonders gut dokumentiert - allerdings auf Papier. Anmoderationen, Dialoge, Musiklisten und sogar Werbespots sind überliefert. Ziel des Seminars ist es, den Sound des historischen Senders wieder hörbar zu machen. Dazu wird ein Projekt entwickelt, das in Kooperation mit einer ARD-Rundfunkanstalt oder einer anderen Institution als radioarchäologische Sendung produziert werden könnte.

Zusätzliche Informationen:
Zusätzlich wird ein Besuch des Seminars "'Hier ist LW 119' – Einführung ins Audiolabor" empfohlen!
 
   
Module 4: European Cultural History and Media Cultural History
 
   
Media of use and media use

Dozent: Dr. Susanne Müller
Termin: Mi 10-12 Uhr
Ort: UP Haus 1, Raum 107
SWS: 2
Studiengang: BA
Module (BA): 4
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Seminar
Leistungspunkte: 2
Zielgruppe: BA
Teilnehmerbegrenzung: 25

Beschreibung:
Es gibt eine Reihe medialer Formen, wie z.B. Kursbücher, Telefonbücher, Bedienungsanleitungen oder Reiseführer, die von der Wissenschaft bisher gar nicht oder nur stiefmütterlich behandelt worden sind. Genau diesen Formen widmet sich das Seminar (wobei es vornehmlich um textuelle Gebrauchsmedien geht!). Es erfolgt eine medienhistorische Verortung verschiedener Formen, es werden unterschiedliche Gebrauchsmedien vorgestellt und - im Zusammenhang damit - der Mediengebrauch untersucht. Schließlich geht es auch um die Fragen, wie Gebrauchsmedien entstehen und sich weiterentwickeln und welche Wechselspiele sie sowohl in der Medienkultur als auch mit anderen medialen Gebrauchsformen eingehen.
 
   
Brandenburg's post/colonial media

Dozent: M.A. Naomie Gramlich
Termin: Montag 12-16, 14-tägig
Ort: ZeM, Hermann-Elflein-Straße 18, 14467 Potsdam
SWS: 2
Studiengang: BA
Module (BA): 4
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Seminar
Leistungspunkte: 2
Teilnehmerbegrenzung: 25

Beschreibung:
Ende 2018 hat die Diskussion um das koloniale Erbe Europas neuen Aufwind bekommen. Ein von Emmanuel Macron in Auftrag gegebener Bericht fordert die Rückgabe sämtlicher Objekte aus der Kolonialzeit, die sich in den ethnologischen Museen und Sammlungen Europas befinden. Das Seminar nimmt die Debatte um die Restitution afrikanischer Kulturgüter zum Anlass, um sich auf die Suche nach Erinnerungsorten Deutscher Kolonialgeschichte zu machen. War Berlin mit der sogenannten Westafrika-Konferenz von 1885, bei welcher die europäischen Mächte den Kontinent Afrika untereinander aufteilten, wichtiger Dreh- und Angelpunkt der Kolonialpolitik, zieht es uns im Seminar dagegen in die brandenburgische Provinz. Wir besuchen und befragen drei Orte, an denen sich europäische Medienkulturgeschichte und Kolonialgeschichte treffen: 1. die Funkstelle Nauen, einst telegrafische Kontaktstelle zur deutschen Kolonie Togo; 2. der Potsdamer Park Sanssouci, der eine Sammlung von Statuen, Gemälden und botanischer Importe mit Kolonialbezug beherbergt; 3. das Wünsdorfer Lautarchiv, in dem Tonaufzeichnungen von Stimmen und Gesängen der z.B. aus Tunesien und Bengalen stammenden Kriegsgefangenen aus der Zeit des Ersten Weltkriegs lagern. Wir beschäftigen uns mit kolonialer Erinnerungspolitik mittels künstlerischer und filmischer Auseinandersetzungen. Im Seminar werden einführende Texte in postkoloniale Theorie besprochen, um zu verstehen, dass die jahrhundertlange, globale Kolonisierung nach wie vor Machtverhältnisse zeitigt, in denen Medien keine unschuldige Rolle spielen.

Zusätzliche Informationen:
Vorkenntnisse sind nicht notwendig für die Seminarteilnahme, dafür die Bereitschaft für Exkursionen. Termine: 29.04. Führung am Neues Palais und 27.05. Funkstelle Nauen
 
   
Historical Places of German Radio

Dozent: Dr. Kai Knörr
Termin: Projektwoche Potsdam 03.-07. Juni 2019
Ort: FHP D 116 und Exkursionen
SWS: 2
Studiengang: BA
Module (BA): 4
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Seminar
Leistungspunkte: 2
Zielgruppe: BA EMW
Teilnehmerbegrenzung: 25

Beschreibung:
Kaum eine Region weist eine höhere Dichte funktechnischer Einrichtungen und radiohistorischer Orte auf wie Berlin-Brandenburg. Das Seminar erschließt in einem Vorbereitungstreffen sowie einem Theorieteil historische Grundzüge und macht sich anschließend auf, bedeutende Orte der Radio(kunst)geschichte und aktueller Sende-Infrastruktur zwischen Potsdam, Berlin, Nauen und Königs Wusterhausen zu besichtigen. Im Berliner Haus des Rundfunks, 1931 als größtes europäisches Radiogebäude eröffnet und heute Sitz des RBB, treffen wir einen Experten, der ein privates Radiomuseum im WWW betreibt und sich mit aktuellen und gewesenen Radioorten der Region bestens auskennt. Im "Funkamt" Nauen, einst Zentrale des deutschen Weltfunkverkehrs, lassen wir uns im Kontrollraum zeigen, wie heute von Deutschland aus chinesisches Radio gesendet wird. In der Berliner Nalepastraße besichtigen wir den Ort, an dem die DDR einst mit 5.000 MitarbeiterInnen nicht nur nationale und internationale Radioprogramme, sondern einen Großteil der Unterhaltungsmusik des Landes im Dreischichtbetrieb produzierte. Schließlich schauen wir uns den Ort an, an dem vor fast hundert Jahren, am 22. Dezember 1920, mit einem geigespielenden Postbeamten vor dem Mikrofon die deutsche Radiogeschichte begann.

Zusätzliche Informationen:
Alle Orte sind mit dem VBB-Semesterticket zu erreichen. Für den Termin in Nauen (4.6.) sollten Fahrräder mitgenommen werden. Eintrittsgelder sollen max. 15 Euro für alle Führungen betragen.
 
   
Cultural institutions and institutional critique

Dozenten: Michael Annoff, Dr. Sophie Ehrmanntraut
Termin: Do 10-12
Ort: Annex 2 | A003
SWS: 2
Studiengang: BA
Module (BA): 4
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Seminar
Leistungspunkte: 2
Zielgruppe: BA
Teilnehmerbegrenzung: 25

Beschreibung:
Since 1970, the term „institutional critique“ has been used to describe artistic works, practices and positions that criticize the institutional contexts of their production of meaning. In the broadest sense, these artistic works make it possible to critically experience that the institutions of (fine) art themselves pre-structure who and what is considered as art. The seminar is based on three periods of institutional critique common in literature from 1967-1989, 1989-2001 and from 2001 to the present, and it will focus on how closely institutional critique, in addition to the examination of the art market, has been linked to identity-politics and feminist debates during each period. Since the 1980s in particular, institution-critical works focused on the marginalization of women and artists of color, which manifests itself both in the operating logic of the art market and in the andro- and euro-centric regime of art history and critique. The seminar will therefore focus on how (queer) feminism and intersectionality have been the driving forces behind institutional critique. The program of the seminar include texts and positions by Andrea Fraser, Hito Steyerl and the Guerilla Girls.

Zusätzliche Informationen:
The seminar is offered in English and addresses advanced Bachelor students in European Media Studies, Arts Management and Cultural Work (FHP B.A.) as well as Students of the Department of Design, but is generally open to all students. Signup here: https://fhp.incom.org/workspace/8356/about
 
   
Module 5: Media Art
 
   
Drone Aesthetics

Dozenten: Prof. Winfried Gerling, Prof. Dr. Nico Heise
Termin: Do. 14:00 - 17:30
Ort: FH D 116
SWS: 4
Studiengang: BA, MA
Module (BA): 5
Module (MA): 8
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Seminar
Leistungspunkte: 4
Zielgruppe: BA/MA
Teilnehmerbegrenzung: 25

Beschreibung:
In dieser Veranstaltung soll der Frage nachgegangen werden wie der Einsatz von mit Kameras ausgestatteten Drohnen die Ästhetik des Films, Videos und Amateurvideos verändert. Die leitende Frage wird sein welche Ästhetik des bewegten Bildes erzeugt wird und wie diese wirkt und eingesetzt werden kann. Es sollen grundlegende Konzepte erarbeitet und kategorisiert werden.

Zusätzliche Informationen:
Im Rahmen der Veranstaltung wird ein eintägiger Drohnen-Workshop angeboten, in dem eigens entwickelte Szenarios mit professionellen Piloten gedreht werden sollen.
 
   
Excursion ZKM Karlsruhe

Dozent: Torsten Schöbel M.A.
Termin: 23.05. – 25.05.2019 und Einzeltermine
Ort: Karlsruhe ZKM / FHP
SWS: 2
Studiengang: BA
Module (BA): 5
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Exkursion
Leistungspunkte: 2
Teilnehmerbegrenzung: 15

Beschreibung:
Besucht wird die Ausstellung "Writing the History of the Future" im Zentrum für Kunst und Medien (ZKM) in Karlsruhe. Die Ausstellung folgt den Wegen der Avantgarden und Neo-Avantgarden des 20. Jahrhunderts bis in die Gegenwart: von den Künsten der Bewegung – von den bewegten Maschinen (Kinetik, Kybernetik) über bewegte Bilder (Kinematografie, Op-Art, Video, Holografie, Computerinstallationen) – zum bewegten Betrachter (Partizipation, Interaktion, Happening). Von der Materialmalerei und variablen Objektbildern, von den mechanischen und magnetischen Künsten bis zur Lichtkunst und Soundart und zur Eroberung der elektronischen Medien durch die Künste reicht der Horizont der Exponate. Die Ausstellung überrascht durch eine alternative Erzählung der Geschichte der Kunst und Medien nach 1945. Zudem wird die Ausstellung »Negativer Raum«, »Open Codes« und »Dieter Jung. Between and Beyond« im ZKM besucht. Licht, Raum und Bewegung stehen im Mittelpunkt der künstlerischen Arbeit von Dieter Jung, der sich seit Mitte der 1960er-Jahre mit der bildnerischen Wirkweise von Farbe und Licht, Fläche und Raum auseinandersetzt.

Zusätzliche Informationen:
Die Exkursion ist geplant vom 23. bis zum 25.05.19. Neben der Exkursion finden Einzeltermine zur Einführung und Nachbereitung statt. Die Termine werden frühzeitig nach der Anmeldung bekanntgegeben. Der erste Termin ist am 10.05. um 10:00 Uhr, um die Buchung vorzunehmen. Es fallen Kosten für Reise, Unterbringung, Eintrittskarten und Verpflegung an, die von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern selbst zu tragen sind.
 
   
Green Biosphere. Plants, media, art

Dozent: Prof. Dr. Birgit Schneider
Termin: montags, 12-14 Uhr + Exkursion: 16.-18.5.
Ort: NP, Bot. Garten Maulbeerallee: 5.02.2.01
SWS: 2
Studiengang: BA
Module (BA): 5
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Seminar mit Exkursionsanteil
Leistungspunkte: 4
Zielgruppe: BA-Studierende
Teilnehmerbegrenzung: 15

Beschreibung:
„Die Welt ist vor allem das, was die Pflanzen daraus zu machen wussten.“ In seinem Buch „Die Wurzeln der Welt“ beschreibt der Philosoph Emanuele Coccia eine Philosophie ausgehend von Pflanzen. Der Förster Peter Wohlleben wiederum geht in seinem Buch „Das geheime Leben der Bäume: Was sie fühlen, wie sie kommunizieren - die Entdeckung einer verborgenen Welt“ der Frage der Pflanzenintelligenz nach. Pflanzen sind aber auch für Museumsbesucher*innen ein großes Thema dieses Jahr: So gibt es eine Ausstellung im Berliner botanischen Garten zur Kulturgeschichte der Zimmerpflanze, im Hamburger Bahnhof wird gefragt „How to talk with birds, trees, fish, shells, snakes, bulls and lions?“ und in Dresden eröffnet im April die Ausstellung „Von Pflanzen und Menschen“. Das BA-Seminar wird der Welt der Pflanzen medien- und kunstwissenschaftlich nachgehen. Wir betrachten, wie ein Denken mit Pflanzen die Philosophie beeinflusst hat (Baumordnungen, Wurzeln, Rhizome), auf welche vielfältigen Weisen sich aktuell Künstler*innen diesem Thema annähern und wie Pflanzen zu Ausstellungskonzepten werden. Auf einer übergeordneten Ebene steht die Frage im Raum, welche Natur eigentlich Thema ist, wenn man diese von den Pflanzen aus denkt und welche ästhetischen Strategien sich daraus ableiten.

Zusätzliche Informationen:
Das Seminar ist eine Kombination aus wöchentlichen Treffen und einer Exkursion. Im Zentrum steht die – für die Teilnahme verpflichtende – 3-tägige Exkursion nach Dresden (16.-18.Mai 2019), wo wir nicht nur die Ausstellung „Von Menschen und Pflanzen“ besuchen werden, sondern auch die Kunstgeschichte von Pflanzendarstellungen im Kupferstichkabinett und im Zwinger sowie anhand von Besuchen in den unterschiedlichen Dresdner Parks einbinden. Ein Ergebnis des Seminars werden u.a. Kunst- und Ausstellungskritiken sein.
 
   
From "Theatre and Engineering" to "Theatre and Digitality"

Dozent: PD Dr. Martina Leeker
Termin: Mittwoch, 15 – 19 Uhr, 1 x pro Monat: 17.4., 15.5., 12.6, 10.7. plus: 4 Exkursio
Ort: FHP D 116
SWS: 2
Studiengang: BA
Module (BA): 5
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Seminar
Teilnehmerbegrenzung: 25

Beschreibung:
Digitale Kulturen, deren Beginn man in den 1960er Jahren verankern kann, gehen einher mit Theater/Performance mit Medien und Technologie. 1966 werden z. B. in den „9 Evenings“ der Nonprofitorganisation „Theatre and Engineering“ (E.A.T.) - im Kontext der Verbreitung von Computern und kybernetischen Systemen - technische Dinge sowie ein technisch aufgerüstetes Environment selbst zu Performenden. Dies katapultiert menschliche Agierende in ein Wechselspiel zwischen einem Status als Agenten der Technik und handlungsmächtigen Subjekten. In den 1980er/1990er Jahren werden im Kontext der Erarbeitung des Ubiquitous Computing Performances in interaktiven Installationen auffällig, deren Besuch Menschen in ein hochsensibles Drin-Sein in technischen Umwelten befördert. Seit Mitte der 2010er Jahre ist Technologie nun in Zeiten der Norm- und Normalwerdung digitaler Kulturen im eher traditionellen Theater angekommen. Theater entwickelt jetzt posthumane Geschichten von Menschen, die zum integralen Bestandteil umfassender und unausweichlicher technischer Umwelten werden. Theater/Performance mit Medien und Technologie zeigt sich mithin im Zusammenspiel mit sich verändernden Medienkulturen als Labor für „Technikgeschichten des Menschen“. Im Seminar wird anhand von ausgewählten historischen Beispielen und aktuellen Inszenierungen diese Technikgeschichte rekonstruiert. In Frage stehen zum einen deren kulturelle Beiträge. Zum anderen ist zu besprechen, wie andere Technikgeschichten erzählt werden können, sollten sich die von „Theater und Engineering“ und „Theater und Digitalität“ als problematisch erweisen. Bestandteil des Seminars sind maximal 4 Exkursionen zu Theateraufführungen zum Thema, die möglichst je vor den einzelnen Terminen am Mittwoch stattfinden.
 
   
Module 6: Theories, Forms and Histories of Knowledge
 
   
Media of Truth

Dozent: Dr. Bernd Bösel
Termin: Projektwoche
Ort: Bröllin
SWS: 2
Studiengang: BA
Module (BA): 6
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Seminar
Leistungspunkte: 2
Teilnehmerbegrenzung: 25

Beschreibung:
Auf die Frage, worin und wodurch Wahrheit erscheinen bzw. artikuliert werden kann, wird dieses Seminar einige Antwortwege erproben, von denen nicht wenige überraschend sein dürften. Tatsächlich war für die Antike der Gebrauch von Orakeln zum Erscheinenlassen der Wahrheit ein probates Mittel. Dagegen musste sich ein philosophischer Wahrheitsbegriff erst behaupten, der auf neu erfundene diskursive Mittel wie insbesondere die Dialektik zurückgriff. Dennoch war auch die freimütige, provozierende und "freche" Rede - griech. parrhesia, das Wahrsprechen - jenseits von dialektischer Argumentation ein legitimes Medium der Wahrheit, wie Foucault in seinen späten Vorlesungen gezeigt hat. Doch nicht nur Philosophen sind an der Wahrheit interessiert: Geheimdienste versuchen ebenfalls, an Sachverhalte heranzukommen, die ihnen ohne ihren eigenen Techniken verborgen bleiben - weshalb sie auf technische und pharmakologische Mittel zurückgriffen, um die Wahrheit zur Erscheinung zu bringen. So wurde selbst noch die psychodelische Droge LSD als Wahrheitsmedium erprobt - wenn auch mit bescheidenem Erfolg. Kulturgeschichtliche Streiflichter wie diese werden im Projektseminar mit theoretisch anspruchsvollerem Material kontrastiert, um die Vielfältigkeit der Wahrheitsdiskurse unter Beweis zu stellen, ohne dabei den Wahrheitsbegriff insgesamt preiszugeben. Literaturangaben folgen!

Zusätzliche Informationen:
Das Seminar findet im Rahmen der Projektwoche in Bröllin statt. Ein Termin für die Vorbesprechung wird in Kürze bekanntgegeben! Von den TeilnehmerInnen wird die Übernahme einer Textmoderation oder eines Referats erwartet. Während der Projektwoche wird es in Absprache mit den TeilnehmerInnen und je nach akutem Bedarf ausreichend Zeit für die Arbeit in kleinen Gruppen geben.
 
   
The Truth of Simulation. Climate Worlds in the Computer Game

Dozenten: M.A. Naomie Gramlich, Dr. Sebastian Möring, Prof. Dr. Birgit Schneider
Termin: 3.6.-7.6.19 während der Bröllinwoche
Ort: Bröllin
SWS: 2
Studiengang: BA
Module (BA): 6
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Seminar
Leistungspunkte: 2
Zielgruppe: BA-Studierende
Teilnehmerbegrenzung: 25

Beschreibung:
"Dagegen stellt die Simulation die Differenz zwischen ‚Wahrem‘ und ‚Falschem‘, ‚Realen‘ und ‚Imaginärem‘ immer wieder in Frage." (Baudrillard) Laut DIN-Norm bedeutet 'Simulieren' das „Nachbilden eines Systems mit seinen dynamischen Prozessen in einem experimentierfähigen Modell, um zu Erkenntnissen zu gelangen [...]. Insbesondere werden die Prozesse über die Zeit entwickelt.“ Von dieser Prämisse ausgehend, nutzen wir die Tage in Bröllin, um dem Thema Klima und Klimawandel im Spiel nachzugehen. Die Spiele, die wir uns anschauen, haben alle Klimasimulationen mit in ihre Struktur eingebaut, zeigen also Wetter nicht nur als Kulisse, sondern integrieren Klimafaktoren wie Dürren, Fluten und Meeresspiegelanstieg als handelnde Macht sowie menschliche Akteure als politische Entscheider und Aushandler von Energien und Ressourcen. Das Strategiespiel "Civilization Gathering Storm" z.B. hat ein umfassendes Klimanarrativ in den Handlungsstrang über die Jahrhunderte eingebaut, das Spiel "Eco" nutzt die bekannte Minecraft-Logik als Experimentierfeld für globale Entwicklungen in ihren Wechselwirkungen. "Keep Cool" oder "CO2 Second Chance" wiederum versuchen das Thema Klimawandel und Politik als Brettspiel zu fassen. Im Seminar werden wir ca. drei Spiele auf unterschiedlichen Ebenen untersuchen. Wie erzählen Spiele den Klimawandel? Welches Narrativ verwenden sie? Wie wird Klimawandel inszeniert? Welche Rolle erhalten die Spieler im Spiel? Wie beeinflusst die kybernetische Struktur des Spiels das Narrativ von Geo-Engineering und Klima-Steuerung? Ziel des Seminars ist es, die Eigenarten unterschiedlicher Methoden und ihrer Kombinationen (wie etwa Analyse der Bilder und Karten, der formalen Elemente im Spiel, der Handlungsmöglichkeiten und Kontrollschemata, Spiel als Text analysieren, 'Selbst spielen' versus 'Beobachten', Game-Play-Recordings bzw. Ingame-Photography einbeziehen, Sekundärliteratur einbeziehen, Interviews führen, Methode des Vergleichs) anzuwenden. Außerdem arbeiten wir mit einem Analyseschema, um Klima im Spiel auch im Vergleich systematisch zu interpretieren. Weitere Spiele, die wir uns anschauen, könnten sein: Anno 2070, Final Fantasy VII (1995).

Zusätzliche Informationen:
Wer am Kurs teilnehmen möchte, verpflichtet sich den gesamten Zeitraum in Bröllin dabei zu sein. Es wird voraussichtlich ein Vorbereitungstreffen in Potsdam geben.
 
   
Media and time

Dozent: Prof. Dr. Heiko Christians
Termin: Do 10:00–12:00 Uhr
Ort: 1.09.2.04
SWS: 2
Studiengang: BA
Module (BA): 6
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Seminar
Leistungspunkte: 2
Zielgruppe: BA
Teilnehmerbegrenzung: 25

Beschreibung:
Medien und Zeit stehen in einem komplizierten Wechselverhältnis. Unser postmoderner Alltag sähe ohne die revolutionäre Zeiteinteilung spätmittelalterlicher Klostergemeinschaften - ora et labora (nach genauem Stundenmaß) - wohl ganz anders aus. Erst die Turmuhr gibt der Landbevölkerung dann ein mechanisches Maß für die Zeit an die Hand. Diese Entwicklung ist rasant verlaufen und führt bis zu den Smartphones, die uns mit einer präzisen, einheitlichen Weltzeit synchronisieren - so wie es in der Logistik längst üblich ist. Ein besonderes Kapitel sind die Kalender, die - gedruckt - im 17. Jahrhundert unser Zeitempfinden ihrerseits revolutionieren. Das Seminar möchte in die Kulturgeschichte der Zeitmessung, der Zeitmanipulation und der Zeitempfindung einführen.
 
   
Remoteness. Media of Remote Sensing and Control

Dozent: Dr. Kathrin Friedrich
Termin: Mo, 14-16
Ort: 1.09.2.04
SWS: 2
Studiengang: BA
Module (BA): 6
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Seminar
Leistungspunkte: 2
Teilnehmerbegrenzung: 25

Beschreibung:
Von alltäglichen Medientechnologien wie der TV-Fernbedienung über geomediale Anwendungen der Ortsbestimmung bis zu invasiven Praktiken in Medizin und Kriegsführung – Medien der Fernerkundung und Fernsteuerung sind in zahlreichen Kontexten grundlegend für Wahrnehmen, Wissen und Handeln. Remote Sensing und Remote Control beruhen auf der medialen Verkopplung und dem Zusammenspiel verschiedenartiger Akteur*innen. Wo und wie Handlungen zwischen menschlichen und technologischen Operateur*innen zirkulieren, etwa beim Zugriff per Operationsroboter auf einen Patientenkörper, bedarf einer differenzierten Analyse der medialen Bedingungen, Interaktionsformen und Effekte. Remoteness als Form der ästhetischen und operationalen Raumüberwindung fordert so auch die Reflexion der Entscheidungsprozesse heraus, die in telematischen und ferngesteuerten Formationen wirken. Im Seminar werden beispielhafte Medienformationen der Fernerkundung und Fernsteuerung analysiert (etwa in Fernsehgeschichte, Kunst, Raumfahrt, Chirurgie und Kriegsführung). Dabei stehen Raum- und Zeitregime, Schnittstellen der Wahrnehmung und Steuerung, Fragen der Telepräsenz und -intimität sowie der verteilten Verantwortlichkeiten in Mensch-Maschine-Interaktionen im Mittelpunkt. Die Arbeitsweise des Seminars basiert auf der Vorbereitung von Text- und Bildmaterial zu jeder Sitzung sowie der Übernahme eines Impulsreferats (Leistungsschein).

Zusätzliche Informationen:

Das Seminar beginnt am 15.4.2019.
 
   
Module 7: Forms of Medial Production
 
   
Computer Games and Gender (Game Culture Studies)

Dozent: Dr. Sebastian Möring
Termin: Do 14-16
Ort: 1.09.2.16
SWS: 2
Studiengang: BA
Module (BA): 7
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Seminar
Leistungspunkte: 2
Teilnehmerbegrenzung: 25

Beschreibung:
While computer games occupy a fixed place in the cultural mainstream, they count as a masculine culture. To give a few examples: The wall of fame of the history of computer games in the Computerspielemuseum features only one female person among otherwise white male actors. Not one of the 50 biggest companies in the German game industry has a female CEO. In e-sports the prize money is significantly lower for winners of female tournaments than for all-male tournaments. Female players regularly experience harassment when playing games online. Women are significantly underrepresented as main-characters in computer games, they do play secondary or villain roles. However, according to game - Association of the German Games Industry, 47% of the German population who regularly plays computer games identify as female. This suggests a significant mismatch between the genders in terms of representation in game history, game culture and in game artifacts. This class, hence, aims to look at different relations between computer games and gender. The goal of this class is to learn about and analyze how gender(s) are represented in computer games and computer game culture(s). Drawing from the growing field of game culture studies which investigates topics such as gender, sexuality, race, class, disability and related topics in computer games, we will discuss relevant concepts, example analyses, as well as empirical research to understand different problems related to gender representation from the field of game culture studies. We will primarily read and discuss literature from game culture studies, present, analyze and discuss game examples and create our own adventure game with Twine. List of potential topics covered in this class (we won't be able to cover all of them) - Representation of women in games - Representation of sexual identity in games - Representation of masculinity in games - Gamer Identity - Sexism and homophobia in games - Representation of bereavement in games and the role of the woman - Representation of affective labor in games - Representation of class in games - Representation of race and gender in games (how are people of color represented and especially women or queer people of color)? - Representation of women in the games industry - Representation of women in games journalism - Representation of women in e-sports - Female and queer game designers, female and queer perspectives on game design - Game making as a way to represent underrepresented people, perspectives and identities - Games about allegedly female topics such as ○ Depression ○ Disease ○ Care ○ Love ○ etc.

Zusätzliche Informationen:
For reasons of the syllabus which consists mainly of English speaking literature and for reasons of inclusivity, this seminar will be taught in English. In case it turns out that all attendees of the class feel comfortable speaking German, I am open to renegotiating the language policy of this class.
 
   
Writing, a Pharmacon: Media Theories of Literality

Dozent: Dr. Bernd Bösel
Termin: Mo 16h-18h
Ort: UP, Haus 9, Raum 2.04
SWS: 2
Studiengang: BA
Module (BA): 7
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Seminar
Leistungspunkte: 2
Teilnehmerbegrenzung: 25

Beschreibung:
Die Frage nach den "Konsequenzen der Literalität" (um einen Aufsatz von Goody und Watt von 1963 zu zitieren) gehört seit etwa 50 Jahren zu den frag- und denkwürdigsten Forschungsfeldern der Medientheorie. Damit wir uns fachkundig dem Stand der heutigen Debatte annähern können, werden die Arbeiten der sogenannten „kanadischen Schule“ (v.a. Walter Ong, Eric Havelock, Derrick de Kerckhove) im Fokus des Seminars stehen. Dass die reflexive Auseinandersetzung mit den erhofften Wirkungen und den unerwünschten Nebenwirkungen der Einführung der (alphabetischen) Schrift allerdings nicht erst im 20. Jahrhundert beginnt, soll zu Beginn des Seminars durch ein Close Reading der Urszene der Schriftkritik in Platons Dialog „Phaidros“, dargelegt werden. Die Doppeldeutigkeit der Schrift als Heilmittel (griech. pharmakon) gegen das Vergessen wie als Gift (griech. ebenfalls pharmakon) für das Gedächtnis wurde von den französischen Philosophen Jacques Derrida und Bernard Stiegler zur methodischen Grundfigur einer „pharmako-logischen“ Betrachtung nicht nur der Kulturtechnik der Schrift, sondern jeglicher Technik umgemünzt. Das Seminar macht mit dieser Doppeldeutigkeit ernst und wendet sie auf die Medientheorien der Schrift selbst an, indem sie nach den Ausschlüssen, Verwerfungen und Hegemonialisierungen fragt, die mit der Einführung und/oder der Lobpreisung von Schriftlichkeit historisch einhergingen und gegenwärtig weiter wirksam sind. Gegen Schluss des Seminars sollen mit Vilem Flussers Frage "Hat Schreiben Zukunft" noch einige weitere Aspekte einer Medientheorie der Schrift aufgeschlossen werden. Von den TeilnehmerInnen wird neben der aktiven Teilnahme an der gemeinsamen Diskussion die Übernahme einer „Moderation“ durch den jeweils von allen zu lesenden Textabschnitt erwartet. Das Seminar eignet sich aufgrund seiner thesenhaften Zuspitzungen zudem gut für die Planung von Hausarbeiten. Literatur: Walter J. Ong: Oralität und Literalität. Die Technologisierung des Wortes (Springer 2016, digital über Server der UB verfügbar) Eric A. Havelock: Als die Muse schreiben lernte. Eine Medientheorie (Wagenbach 2007) Derrick de Kerckhove: Schriftgeburten. Vom Alphabet zum Computer (Fink 1995) Vilem Flusser: Die Schrift. Hat Schreiben Zukunft? (European Photography 1987)

Zusätzliche Informationen:
ACHTUNG! BIS AUF WIDERRUF BEGINN JEWEILS UM PUNKT 16:00
 
   
"The Human Footprint" - statics in media

Dozent: Dr. Kai Knörr
Termin: Dienstags 10-12
Ort: UP 1.01.1.07
SWS: 2
Studiengang: BA
Module (BA): 7
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Seminar
Leistungspunkte: 2
Zielgruppe: BA EMW
Teilnehmerbegrenzung: 25

Beschreibung:
„Tabellen kontrollierten die täglichen Ausgaben und Verausgabungen in dreizehn verschiedenen Kategorien. Zeit, Worte, Essen und Trinken, Geschlechtsverkehr: Alles, was vom Körper überflüssigerweise eingenommen oder ausgegeben wurde, wurde Tag für Tag verzeichnet.“ So fasst der Medientheoretiker Bernhard Siegert zusammen, wie Benjamin Franklin (1706-1790) sein Leben und das seiner Mitmenschen in einem ausgeklügelten Koordinatensystem einst 'mikroökonomisch' ordnen wollte. 2007 entstand der Dokumentarfilm "The Human Footprint", in dem der Filmemacher Nick Watts die Summe aller Dinge visualisierte, die ein Mensch in seinem Leben konsumiert und produziert. Zwischen beiden Ansätzen liegen 280 Jahre, verschiedenste ökonomische Modelle und mediale Darstellungs- und Messverfahren, mit denen der 'Umfang' eines menschlichen Lebens ökonomisch ermittelt wird bzw. sich die Menschen selbst quantifizieren. Im Seminar werden ausgewählte davon analysiert, diskutiert und dabei auch methodische Basiskenntnisse zur Ökonomik erschlossen.
 
   
Climate Change Communicartion.

Dozenten: M.A. Paul Heinicker, Prof. Dr. Birgit Schneider
Termin: mittwochs, 10:00-11:45 Uhr
Ort: FHP D 103
SWS: 2
Studiengang: BA
Module (BA): 7
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Seminar
Leistungspunkte: 2
Zielgruppe: BA-Studierende
Teilnehmerbegrenzung: 25

Beschreibung:
Bei dem Seminar handelt es sich ausdrücklich um ein Lehrforschungsseminar. Anlass ist der Masterplan 100 % Klimaschutz Potsdam, der 2018 verabschiedet wurde und eine umfassende Transformation von Potsdam vorsieht in verschiedenen Sektoren, um die Ziele der CO2-Senkung einzuhalten. Das Seminar wird punktuell gemeinsam mit PIK, IASS und FH veranstaltet, aber auch Mitarbeiter der Stadt Potsdam sowie die Agentur Admodum, die zur Zeit einen ersten Entwurf für ein Kommunikationskonzept des Masterplans erarbeitet, werden die Arbeit im Seminar bereichern. Ziel des Seminars ist es, ein Handbuch mit Leitlinien zur Klimawandelkommunikation zu erstellen und Hinweise für die Stadt Potsdam zu eruieren. Das Seminar beinhaltet deshalb eine umfassende Auswertung der Literatur zum Thema Klimawandelkommunikation (das Meiste in englischer Sprache) sowie eine Anylse von praktischen Beispielen aus anderen Städten und Teilen der Welt. Das Thema ist disziplinenübergreifend, indem wir auch Beiträge aus Psychologie, Soziologie, Design und Kommunikationswissenschaft einbeziehen. Wenn uns der Leitfaden gelingt, soll dieser 2019 veröffentlicht werden, denkbar ist auch, dass unsere Ideen in das Kommunikationskonzept der Stadt Potsdam mit einfließen.

Zusätzliche Informationen:
Die Teilnahme am Seminar erfordert das Seminar begleitende Forschung, die eigenverantwortliche Übernahme eines Themenbereichs des Seminars sowie die Recherche und das Verfassen von kurzen, zusammenfassenden Texten.
 
   
Wird fortgesetzt... Formen und Mechanismen der (Fernseh-)Serie – Staffel 2

Dozent: Christian Richter
Termin: freitags, 14.00 - 16.00 Uhr (bitte genaue Termine beachten)
Ort: Neues Palais, Haus 22 Raum 0.38
SWS: 2
Studiengang: BA
Module (BA): 7
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Seminar
Leistungspunkte: 2
Teilnehmerbegrenzung: 25

Beschreibung:
Auch in diesem Semester wollen wir uns mit Fragen der „Populären Serialität“ beschäftigen, die jüngst in der Forschung eine enorme Aufwertung und Beachtung gefunden haben. Am Beispiel der Fernsehserie sollen deren Prinzipien, Funktionen und Ursprünge ergründet und auf andere serielle Formen übertragen werden, die auch außerhalb eines Fernsehprogramms zu finden sind (z.B. auf Videoplattformen, im Radio, in Zeitschriften, im Kino, im Theater oder woanders). Diesmal sollen vor allem verschiedene Modi von Wiederholungen, Aspekte der industriell-seriellen Produktion, liturgische Muster und serielle Strukturen auf YouTube im Zentrum stehen. Exemplarisch wollen wir uns außerdem mit der Serie "Westworld" (USA, 2016) befassen und diese unter anderem mit dem gleichnamigen Film (USA, 1973) vergleichen. Hierfür empfiehlt es sich, die erste Staffel der Serie im Vorfeld zu beschaffen (z.B. in der Bibliothek auszuleihen). Die Veranstaltung stellt eine Fortsetzung des gleichnamigen Seminars aus dem Wintersemester dar und knüpft inhaltlich daran an. Neue Teilnehmende sind dennoch herzlich willkommen.

Zusätzliche Informationen:
Seminartermine: 24.05.2019, 14.06.2019, 21.06.2019, 28.06.2019, 05.07.2019, 12.07.2019 und 19.07.2019
 
   
Module 8: Concepts and Forms of Media Design
 
   
Interaction – Webauthoring

Dozent: Torsten Schöbel M.A.
Termin: Di 10-17 Uhr
Ort: LW 139 (FHP)
SWS: 8
Studiengang: BA
Module (BA): 8
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: P
Leistungspunkte: 12
Zielgruppe: BA, vorrangig 2. Semester
Teilnehmerbegrenzung: 15

Beschreibung:
Der Kurs vermittelt die konzeptuellen und praktischen Grundlagen für die Gestaltung und Entwicklung von Websites und interaktiver Inhalte für das World Wide Web. Im Kurs wird der Einsatz der grundlegenden Web-Technologien HTML (HTML5), Cascading Stylesheets (CSS3) und JavaScript erlernt, sowie die Integration von interaktiven Webanimationen, Rich Internet Applications, JavaScript-APIs, Open-Source-Frameworks und Multimedia Standards im Web-Format, um dynamische Websites und interaktive Inhalte für das World Wide Web zu entwickeln.
 
   
Digital moving image

Dozent: Prof. Anne Quirynen
Termin: Fr. 10Uhr-16Uhr
Ort: FHP, LW 117
SWS: 8
Studiengang: BA
Module (BA): 8
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: P
Leistungspunkte: 12
Zielgruppe: BA semester 2
Teilnehmerbegrenzung: 15

Beschreibung:
Dieser Kurs ist eine Einführung in die digitale Videoproduktion. Erlernt wird der Umgang mit Kamera, Licht, Ton und Schnitt. Nach einer allgemeinen Einführung in Kamera (1 Tag)/ Licht/Ton (1 Tag) und Schnitt (1 Tag) vertiefen sich die Studierenden mit Hilfe von Onlinevideos individuell und selbständig in Technik und Methoden. Neben den Übungen die im Kurs durchgeführt werden steht eine kurze Videoproduktion ( max.10 min.) außerhalb des Seminars an. Der Fokus des Seminars liegt auf dem dokumentarischen Bewegtbild.

Zusätzliche Informationen:
Languages: Deutsch/ English After an introduction on camera ( 1 day), Light and sound (1 day) and post production (1 day), students with the help of online videos, will deepen their knowledge of technology and methods individually and independently. The class is a mix of screenings, demonstrations and two exercises. Each student has to produce and present a documentary film.(max. 10 min.) Final Project: Format: 1280×720px (720p/25fps) in H.264/auf USB-Stick oder als Download-Link per E-Mail Documentation: via incom-workspace (Exposee oder Idea, mood board and production sheet)
 
   
Concept an Project Development

Dozent: Dr. Sophie Ehrmanntraut
Termin: Mo 12:00 - 15:30
Ort: D 116
SWS: 4
Studiengang: BA
Module (BA): 8
Pflichtveranstaltung: ja
Veranstaltungsart: P
Leistungspunkte: 6
Teilnehmerbegrenzung: 15

Beschreibung:
Einmal jährlich verabschiedet die EMW immer zum Beginn des Wintersemesters die Absolventinnen und Absolventen eines Studienjahres mit der Veranstaltung APPLAUS. 2006 startete APPLAUS als Pilot- und Gemeinschaftsprojekt der Designstudiengänge und dem Kooperationsstudiengang Europäische Medienwissenschaft am Fachbereich Design der Fachhochschule Potsdam und am Institut für Künste und Medien an der Universität Potsdam. Traditionell besteht APPLAUS aus dem Festakt mit feierlicher Zeugnisverleihung, der APPLAUS-Webgalerie auf der die Absolventinnen und Absolventen ihre Abschlussarbeiten vorstellen können und einem von Jahr zu Jahr wechselnden Rahmenprogramm. 2018 wurde APPLAUS durch das von Studierenden konzipierte und organisierte EMW-Symposium mit Vorträgen und Diskussionen zum Thema »Das [un]Mögliche« ergänzt und einem EMW-Alumni-Treffen ergänzt. Auch in diesem Jahr soll es wieder ein Rahmenprogramm zu APPLAUS geben. Studierende aus Bachelor- und Masterstudiengang EMW können an der Lehrveranstaltung teilnehmen. Gemeinsam entwickeln Sie ein Thema und setzen ihre Ideen in der Veranstaltung APPLAUS 2019 um. Projektumfang: Organisation und Durchführung von APPLAUS 2019 (19. Oktober 2019) Redaktion der APPLAUS-Webgalerie

Zusätzliche Informationen:
Die Lehrveranstaltung läuft über das Sommersemester bis Ende Oktober 2019. Es wird weitere Termine in der vorlesungsfreien Zeit geben. Schreiben Sie sich bitte zusätzlich in den incom Workspace ein: https://fhp.incom.org/workspace/8177
 
   
Module 9: Medial Projects
 
   
Abstract and Generative Photography

Dozent: Prof. Winfried Gerling
Termin: Di. 10:00 - 17:00
Ort: FH D 116
SWS: 8
Studiengang: BA
Module (BA): 9
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: P
Leistungspunkte: 8
Zielgruppe: BA
Teilnehmerbegrenzung: 15

Beschreibung:
In dieser Veranstaltung wird erkundet was abstrakte und generative Fotografie sein kann. Hierfür sollen experimentelle Praktiken entwickelt werden: rechnergestützte, mechanische, chemische aber rein fotografische Experimente können Grundlage der Bildproduktion sein. Der Kurs setzt Grundlagenkenntnisse des Fotografischen voraus.
 
   
Creative Writing

Dozent: Dr. Katrin von Kap-herr
Termin: Do 10:15 -13:45
Ort: FHP D 103
SWS: 4
Studiengang: BA
Module (BA): 9
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Projektseminar
Leistungspunkte: 4
Zielgruppe: BA
Teilnehmerbegrenzung: 15

Beschreibung:
Das Seminar vermittelt Grundlagen des literarischen und journalistischen Textens, wobei das aktive, kreative Schreiben im Vordergrund steht. Unterschiedliche Schreibformen und Schreibstile werden anhand vorgegebener Fremdtexte untersucht und die Merkmale in selbstständig verfasste, fiktive Textsorten experiemtell übertragen.

Zusätzliche Informationen:
Bedingung für die Seminarteilnahme ist das wöchentliche Verfassen eigener Texte.
 
   
Experimental Art

Dozent: Torsten Schöbel M.A.
Termin: Fr. 10-17 Uhr
Ort: LW 139 (FHP)
SWS: 8
Studiengang: BA
Module (BA): 9
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Projektseminar
Leistungspunkte: 8
Teilnehmerbegrenzung: 15

Beschreibung:
Im Projektseminar Experimentelle Gestaltung werden künstlerisch-medienreflexive Arbeiten in einem diskursiven Zusammenhang mit einem übergeordneten Thema entwickelt und realisiert. In diesem Semester steht die Schrift wieder im Fokus der Auseinandersetzung. Schriftfilmische Experimente stellen die Medialität von Schrift aus, sie befassen sich mit den Strukturen der Schrift und dem operativen und ästhetischen Potential von Schrift. Neben der theoretischen Auseinandersetzung mit der Kulturtechnik der Schrift, angefangen mit Platons Dialog »Phaidros«, und der Ästhetik und Konzeption von Schriftfilmen, werden in der Lehrveranstaltung praktische und technische Grundlagen der digitalen Mediengestaltung mit Schwerpunkt Animation und Compositing vermittelt. Im Mittelpunkt steht das Digital Compositing mit der Animationssoftware After Effects. Die Möglichkeiten der räumlichen und zeitlichen Wahrnehmungsdimensionen sind vielfältig: Schrift, Bild- und Tonmaterialien lassen sich in ein konzeptuelles Miteinander und in neue Sinnzusammenhänge stellen, von der Konstellation, Kombination und Animation von beweglichen und statischen Bildern, Texten, Wörtern, Buchstaben, Sound und Schrift im zwei- oder dreidimensionalen Raum.

Zusätzliche Informationen:
Voraussetzung für den Besuch der Lehrveranstaltung ist der bestandene Abschluss des Moduls "Technische und gestalterische Grundlagen digitaler Medien" (Modul 2).
 
   
The Naked Truth

Dozent: Torsten Schöbel M.A.
Termin: Projektwoche 3.06. – 07.06.
Ort: Bröllin
SWS: 4
Studiengang: BA
Module (BA): 9
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: P
Leistungspunkte: 4
Teilnehmerbegrenzung: 15

Beschreibung:
Der Kurs befasst sich mit dem Thema »Wahrheit« und widmet sich dabei der nackten Wahrheit, dem Nacktem. Das Nackte ist ein ureigenes Phänomen der europäischen Kultur und wird seit den Griechen bis in unsere Gegenwart in den Künsten dargestellt, abgebildet, vorgeführt und vergegenwärtigt. Um sich mit dem Wesen der (nackten) Wahrheit und dem Nackten auseinanderzusetzen, widmen wir uns hierbei zunächst den Begriffen der: Verschleierung, Enthüllung, Form, Bewegung, Endlichkeit, Unendlichkeit, Wissen, Unwissenheit, Fiktion, Schein, Wirklichkeit, Illusion, Freiheit, Ideal, Repräsentation, Lüge, Offenbarung, des Seins, des Werdens, dem Unmöglichen und dem Möglichen. Im Kurs werden künstlerisch-medienreflexive Experimente ausprobiert. Als Einführung dienen die Texte von Friedrich Nietzsche »Über Wahrheit und Lüge im außermoralischen Sinne« und von Martin Heidegger »Vom Wesen der Wahrheit«.

Zusätzliche Informationen:
Das Projektseminar findet im Rahmen der Projektwoche in Bröllin statt. Am 22.05., 11-13 Uhr, findet ein Vorbereitungstreffen statt.
 
   
Module 10: Interdisciplinary Supplementary Studies
 
   
Let's Talk About Gender, Race & Class. EMW Reading Circle

Dozent: Dulguun Shirchinbal
Termin: Mo 16-19 Uhr, 2-wöchentlich
Ort: Neues Palais, Haus 6, Sitzungsraum
SWS: 2
Studiengang: BA
Module (BA): 10
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Lesekreis
Leistungspunkte: 2
Zielgruppe: BA
Teilnehmerbegrenzung: 15

Beschreibung:
Gender, Class und Race: Als ungemein aufgeladene Begriffe durchziehen sie nicht nur das Studium der Medienwissenschaft, sondern sind auch ganz konkret im Alltag beobachtbar. Leider macht sich im Umgang mit ihnen oft eine Art Sprachlosigkeit breit - Gender, Class und Race werden oft viel zu nebensächlich behandelt und den Studierenden fehlt ein fundiertes Instrumentarium, um mit ihnen umzugehen. Das Tutorium setzt sich deshalb zum Ziel, diese Unsicherheiten zu überwinden und dafür gemeinsam eine Sprache zu finden. Es sollen Erfahrungen ausgetauscht und Diskussionen geführt werden. Dafür können Filme, Videos, Ausstellungen, Veranstaltungen oder Zeitungsartikel (uvm.) eine Grundlage bieten, vor allem soll dies aber stets mit Rückbindung an theoretische Texte geschehen, um Strukturen hinter den oftmals als individuell wahrgenommenen Erfahrungen zu erkennen und sich den Themen schließlich bis hin zur Intersektionalität zu nähern. Die Auseinandersetzung soll dabei sowohl spielerisch als auch wissenschaftlich stattfinden. Die Teilnehmenden sollen auch ihre eigene Position in Betracht ziehen; Die Grenze zwischen Forschungsgegenstand und Forschenden wird unscharf. Sowohl Studierende, die sich schon mit dem Thema beschäftigt haben, als auch Studierende, die sich dem Thema nähern möchten, sind willkommen. Das Tutorium versteht sich als gemeinsam zu gestaltender und experimenteller Freiraum mit flachen Hierarchien. Ein offenes Forum für freien und respektvollen Austausch von Fragen und Erfahrungen. Es soll voneinander und miteinander gelernt werden. Das Tutorium baut also auf einer aktiven Teilnahme auf. Das Tutorium wird veranstaltet von Dulguun Shirchinbal und Yannick Fritz.

Zusätzliche Informationen:
Bringt bitte ein Heft oder Notizbuch für die Führung eines Reflexionstagebuchs mit. Dulguun Handynummer: 0172 3158980
 
   
"Here is LW 119" – Introduction to the Audio Lab

Dozent: Luis Krummenacher
Termin: Mittwochs (zweiwöchentlich) 14-18 Uhr
Ort: Audio Labor (FHP | LW 119)
SWS: 2
Studiengang: BA
Module (BA): 10
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Seminar
Leistungspunkte: 2
Teilnehmerbegrenzung: 15

Beschreibung:
Seit dem 1.1.2015 wird in Deutschland nicht mehr auf Langwelle gesendet. Die Sendeantennen bei Berlin sind vor zwei Jahren gesprengt worden. Das Langwellenband umfasste nie die 119 kHz-Frequenz. Und doch: »LW 119« wird unsere fiktive Radiostation, von der aus wir 70 Jahre alten Radiomanuskripten des MDR neues Leben einhauchen werden. Wir lernen das Labor kennen, experimentieren mit der Audiotechnik der FH und üben, mit dieser umzugehen. Im weiten Möglichkeitsraum des Mediums Radiofeature werden wir die geeignete Spielwiese für unsere Annäherungen an dramaturgisch und handwerklich gelingende Audioarbeit suchen und finden.

Zusätzliche Informationen:
In Zusammenarbeit mit dem Seminar »"Hier ist Dresden!" - Ein radio-archäologisches Featureprojekt« werden wir eigene kleine Radiofeatures entwerfen, aufnehmen und schneiden. Unsere Arbeit wird auf Ideen und Materialien aufbauen, die in Kai Knörrs Seminar erschlossen werden. Kai Knörr und Luis Krummenacher empfehlen (und wünschen sich) die Teilnahme an beiden Seminaren.
 
   
Listening to growing gras – An Eco-Audio-Podcast Project

Dozent: Ania Mauruschat
Termin: Blockseminar
Ort: FHP, Audiolabor
SWS: 2
Studiengang: BA
Module (BA): 10
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Blockseminar
Leistungspunkte: 2
Zielgruppe: BA
Teilnehmerbegrenzung: 15

Beschreibung:
Ausgehend von dem preisgekrönten Hörspiel „Gras wachsen hören“ (SR 2007) des Liquid Penguin Ensemble widmet sich diese Übung gleichermaßen theoretisch sowie praktisch „menschlich-pflanzlichen Beziehungsgeflechten“. Im Zentrum steht dabei die akustische Wahrnehmung und Wahrnehmbarmachung von Naturklängen und ihre technologische Bearbeitung. Vor dem Hintergrund der Auseinandersetzung mit künstlerischen Projekten wie z.B. der Installation „Spores“ des Briten Yann Seznec, der Mensch-Pilz-Free-Jazz-Jam-Session „Sounds of Spores Spectacular!“ und dem Berliner Radiokunstfestival „Datscha Radio“ werden die Studierenden gemeinsam in Gruppen ein Konzept für einen Öko-Audio-Podcast entwickeln, ihre eigenen Feldaufnahmen machen, diese bearbeiten und Podcastfolgen anfertigen. Integraler Bestandteil der Übung ist die Vermittlung grundlegenden Wissens zur Geschichte, Theorie und Praxis des Podcastings. Weiterführende Links: http://www.liquidpenguin.de/Gras/grasindex.htm http://www.yannseznec.com/works/spores/ https://vimeo.com/20320189 https://datscharadio.de/

Zusätzliche Informationen:
Vorkenntnisse im Umgang mit Audiotechnologie (Aufnahme, Schnitt, Mischung, etc.) sind von Vorteil. Ein Großteil der Plenumslektüre wird auf Englisch sein. Es ist wünschenswert, dass alle Teilnehmenden an allen Sitzungen in der Woche vom 15. bis zum 19.7. teilnehmen können.
 
   
Tipping points

Dozent: Prof. Anne Quirynen
Termin: Di.,10Uhr -15Uhr
Ort: FHP, LW 229
SWS: 6
Studiengang: BA
Module (BA): 10
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: P
Leistungspunkte: 6
Zielgruppe: BA Design
Teilnehmerbegrenzung: 15

Beschreibung:
Bei zunehmender Erwärmung des globalen Klimasystems können in verschiedenen Regionen auf der Welt zunächst erst schleichende, dann plötzliche Umweltveränderungen eintreten. Dieses Umkippen in einen neuen Zustand wird Kippelement oder Kipppunkt (englisch Tipping Element oder Tipping Point) genannt. Die weiteren Auswirkungen sind meist unvorhersehbar und unumkehrbar. In diesem Kurs wird jeweils ein Klimakipppunkt von einem Team als Rauminstallation visualisiert und inszeniert, um die jeweilige Problematik anschaulich und sinnlich erfahrbar zu machen. Dabei geht es um die Darstellung von dynamischen Prozessen, die Visualisierung von wissenschaftlichen Daten und Erkenntnissen genauso, wie den Umgang mit dem Ungefähren und Unvorhersehbaren. Durch thematische Einarbeitung, experimentelle Studien mit Material und Mechanismen, nüchterne Betrachtungen und poetische Abstraktionen schaffen wir einen Raum voller Tipping Points, die sich in einem Spannungsfeld von Kontrolle und Unvorhersagbarem bewegen. Die Tipping Points werden filmisch dokumentiert. Gemeinsam mit Anne Quirynen entwickeln wir räumliche Perspektiven für die filmische Umsetzung.

Zusätzliche Informationen:
Organisatorisches:Grundlagenkurs von Prof. Alexandra Martini in Kombination mit Prof. Myriel Milicevic (EG-P) und Prof. Anne Quirynen(interdisziplinäres Ergänzungsstudium, EMW) Die Veranstaltung ist geöffnet für EMW Studierende Modul Interdisziplinäres Ergänzungsstudium. ANMEDLUNG!!!! Kursbeginn ist am Dienstag, 2.4.2019, 10h in LW 229. Über die Teilnahme am Kurs entscheidet das persönliche Erscheinen am ersten Veranstaltungstag. Bei zu großer Teilnehmer+innenzahl wird gelost. Workspace: https://fhp.incom.org/workspace/8260
 
   
Module 11: Free-choice Project
 
   
Seitenspiel

Dozenten: Dr. Kai Knörr, Torsten Schöbel M.A.
Termin: Projekttreffen tba
Ort: UP 1.01.114
SWS: 2
Studiengang: BA
Module (BA): 11
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Freies Projekt
Leistungspunkte: 10
Zielgruppe: BA-EMW
Teilnehmerbegrenzung: 5

Beschreibung:
Ziel ist die Fortführung des Projektes "Seitenspiel" als graphisch und inhaltlich anspruchsvolles Printmagazin für die Studierenden der Europäischen Medienwissenschaft. Nach Übergabe durch die Redaktion der letzten Nummer bildet sich jeweils zum Wintersemester ein neues Redaktionsteam, das unter inhaltlicher Betreuung und Budgetplanung seine eigenen Themenschwerpunkte und Gestaltungsideen umsetzen kann. Im Sommersemester werden Texte und Gestaltung finalisiert und das "Seitenspiel" bis zum Druck und zur Endfertigung begleitet.

Zusätzliche Informationen:
Bitte setzen Sie sich bei Interesse rechzeitig mit der Redaktion in Verbindung: seitenspiel.emw@gmail.com
 
   
Project Monitoring

Dozenten: Prof. Dr. Marie-Luise Angerer, Dr. Bernd Bösel, Prof. Dr. Heiko Christians, Prof. Dr. Jan Distelmeyer, Prof. Winfried Gerling, M.A. Naomie Gramlich, Prof. Dr. Nico Heise, Dr. Sebastian Möring, Dr. Susanne Müller, M.A. Judith Pietreck, Prof. Anne Quirynen, M.A. Martin Schmidt, Prof. Dr. Birgit Schneider, Torsten Schöbel M.A., Dr. Katrin von Kap-herr
Termin: auf Nachfrage
Ort: tba
SWS: 4
Studiengang: BA
Module (BA): 11
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Freie Projektarbeit (betreut)
Leistungspunkte: 10
Teilnehmerbegrenzung: 5

Beschreibung:
Ziel ist die Entwicklung erster kleinerer freier Forschungsvorhaben oder eigenständiger Projektentwicklung bzw. auch von Kooperationen mit anderen Institutionen und Antragstellungen aus studentischer Initiative mit Recherche und theoretisch-praktischer Begleitung durch einen Lehrenden.

Zusätzliche Informationen:
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung
 
   
EMW-Symposium (APPLAUS 2019)

Dozent: Dr. Sophie Ehrmanntraut
Termin: Mo 12:00 - 15:30 in unregelmäßigen Abständen
Ort: FHP D116
SWS: 2
Studiengang: BA, MA
Module (BA): 11
Module (MA): 7
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart:
Leistungspunkte: 10
Teilnehmerbegrenzung: 5

Beschreibung:
Als wesentlicher Teil von APPLAUS 2019 am 19. Oktober 2019 ist ein Symposium zu aktuellen medienwissenschaftlichen Fragen vorgesehen, das von Studierenden konzipiert und realisiert wird. Im Vorfeld der Zeugnis- und Preisverleihung gibt es die Gelegenheit für ein ca. dreistündiges Symposium, für das Vortragende eingeladen werden können. Das EMW-Symposium wird als selbständige Projektarbeit von Studierenden entwickelt und von Lehrenden betreut und unterstützt.

Zusätzliche Informationen:
Das Projektteam wird eng mit dem Projektseminar APPLAUS 2019 zusammenarbeiten. Erster Termin 15.4. 12h
 
   
Module 13: Colloquium
 
   
BA - Colloquium

Dozenten: Prof. Dr. Heiko Christians, Dr. Sophie Ehrmanntraut
Termin: Di 10:00–12:00 Uhr
Ort: FHP D105
SWS: 2
Studiengang: BA
Module (BA): 13
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Kolloquium
Leistungspunkte: vgl. Abschlussmodul (StOrd 2015: 6 LP)
Zielgruppe: BA
Teilnehmerbegrenzung: 15

Beschreibung:
Dieses Seminar ist als Diskussionsforum und Abschlusshilfe für alle gedacht, die an ihrer BA-Arbeit arbeiten. Wenn nicht alle Sitzungen mit der Besprechung konkreter Abschlussprojekte ausgefüllt sind, werden Sitzungen zu einem übergreifenden Thema ausgerichtet. Bis zur ersten Sitzung laden bitte alle TeilnehmerInnen ein PDF des Exposés ihrer BA-Arbeit in der Virtuellen Lehre hoch. Alle bereiten sich bitte zudem darauf vor, in der ersten Sitzung ihre BA-Arbeit kurz (5 Minuten) vorzustellen.

Zusätzliche Informationen:
Obligatorisch für alle, die im SoSe 2019 ihre BA-Arbeit anfertigen.