Semester:
 
   
Modul 1: Medium und Medialität
 
   
Texte zur Medientheorie

Dozent: Prof. Dr. Jan Distelmeyer
Termin: Donnerstag, 16-18 Uhr
Ort: FHP D 116
SWS: 2
Studiengang: MA
Module (MA): 1
Pflichtveranstaltung: ja
Veranstaltungsart: Seminar
Leistungspunkte: 2
Zielgruppe: obligatorisch für MA 1. Semester
Teilnehmerbegrenzung: 25

Beschreibung:
Dieses obligatorische Seminar wird einflussreiche Positionen des 20. und 21. Jahrhunderts diskutieren, die zur Genese medientheoretischer Fragestellungen maßgeblich beigetragen haben. Die Heterogenität der Perspektiven und Argumentationen und der damit verbundenen Medienverständnisse geben dabei zugleich einen Überblick über historische Verschiebungen, Darstellungsformen und Theorietraditionen.

Zusätzliche Informationen:
Pflichtveranstaltung für 1. Semester MA EMW
 
   
Experimentelle Medienwissenschaft: Perspektiven auf Medium und Medialität (Grundlagen der Medienkulturwissenschaft)

Dozenten: Prof. Dr. Marie-Luise Angerer, Dr. Bernd Bösel, Prof. Dr. Heiko Christians, Prof. Dr. Jan Distelmeyer, Prof. Winfried Gerling, Prof. Anne Quirynen, Prof. Dr. Birgit Schneider
Termin: Di, 10-14 Uhr
Ort: ZeM, Hermann-Elflein-Str. 18, Potsdam
SWS: 3
Studiengang: MA
Module (MA): 1
Pflichtveranstaltung: ja
Veranstaltungsart: Vorlesung
Leistungspunkte: 2
Zielgruppe: obligatorisch für MA 1. Semester
Teilnehmerbegrenzung: 50

Beschreibung:
Die Vorlesung, die zugleich einführenden und systematischen Charakter hat, kombiniert Grundlagenwissen mit einer Vorstellung der besonderen Arbeitsgebiete der beteiligten Lehrenden. Die jeweils vierstündigen Sitzungen sind so konzipiert, dass sich an jede Vorlesung eine Diskussion der behandelten Themen und Fragestellungen anschließt.
 
   
Modul 2: Konfigurationen des Analogen und Digitalen
 
   
Leben und Denken in Endzeiten

Dozent: Dr. Bernd Bösel
Termin: Di 16h-18h
Ort: NP, Haus 1, Raum 1.07
SWS: 2
Studiengang: MA
Module (MA): 2
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Seminar
Leistungspunkte: 2
Teilnehmerbegrenzung: 25

Beschreibung:
Wieder einmal wird im zeitgenössischen Denken ein apokalyptischer Ton angestimmt. Kulturgeschichtlich gehört die Vorstellung, man lebe in Endzeiten, ja durchaus zum Standardrepertoire. Doch was dieses Mal hinzukommt, ist die Stützung der Untergangsprognosen durch die Naturwissenschaften - was die Geistes- und Sozialwissenschaften umso mehr auf den Plan ruft, zu diesen düsteren Aussichten Stellung zu beziehen. Das Seminar setzt sich mit einigen aktuellen Versuchen einer kritisch-progressiven Positionierung zur Weltlage im "Anthropozän" auseinander. Gesucht werden Antworten auf das, was man den menschlichen Auto-Defätismus nennen könnte: als die Vorstellung, dass man gegen die menschengemachte Krise eigentlich nichts mehr ausrichten kann, dass der Kampf wahlweise um den Planeten, die Ökosphäre, um "Gaia", um "das Terrestrische" bereits verloren sei. Dabei sollen aber auch jene Stimmen zu Wort kommen, gegen die sich AutorInnen wie Latour, Stengers, Haraway und andere so vehement richten. Es gibt eine Lust am Untergang auch in der Theorie, der man sich stellen muss, wenn man sie in Schach halten will. Literatur: Bruno Latour: Das terrestrische Manifest (Berlin 2018) Donna Haraway: Unruhig bleiben. Die Verwandtschaft der Arten im Chthuluzän (Frankfurt am Main 2018) Anna Tsing, Heather Swanson, Eliane Gan, Nils Bubandt (Hg.): Arts of Living on a Damaged Planet (Minneapolis, London 2017) Deborah Danowski, Eduardo Viveiros de Castro: The Ends of the World (Cambridge 2017) Isabelle Stengers: In Catastrophic Times. Resisting the Coming Barbarism (Lüneburg 2015) Slavoj Zizek: Living in the End Times (London 2011) Eugene Thacker: In the Dust of This Planet (Winchester 2010) Thomas Ligotti: The Conspiracy Against the Human Race (New York 2010) Ray Brassier: Nihil Unbound. Enlightenment and Extinction (New York 2007)

Zusätzliche Informationen:
Dieses Seminar findet im Verbund mit der Veranstaltung "Ends of the World" von Anne Quirynen statt. Der parallele Besuch dieser Veranstaltung wird sehr empfohlen. Erwartet wird die Übernahme einer Text-Moderation sowie das Upload eines Essays zum Stichtag 20.01.2019.
 
   
Von Sensoren zu Citizen Sensing

Dozent: Prof. Dr. Birgit Schneider
Termin: freitags 14-tägig 10-14 Uhr (Beginn 26.10.)
Ort: 1.22.0.39, NP
SWS: 2
Studiengang: MA
Module (MA): 2
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Seminar
Leistungspunkte: 2
Zielgruppe: Masterstudierende und Doktorand*innen
Teilnehmerbegrenzung: 25

Beschreibung:
Sensoren verleihen Gegenständen und Apparaturen Fähigkeiten des Wahrnehmens, Fühlens und Erkennens. Durch ihre Implementierung in Smartphones, Autos, Kleidung, Haustechnik oder Spielzeug scheinen Alltagsgegenstände heute in besonderem Maße mit einem technischen Empfindungsvermögen aufgeladen; ihre Verbreitung lässt ganze Städte zu ›Smart‹ oder ›Sensing Cities‹ werden. Zum technisch Erfassten und Gesteuerten gehören jedoch nicht zuletzt menschliche Sinneswahrnehmungen und -erlebnisse, wenn etwa Eyetracking, Bewegungssensoren oder Verfahren der Emotionserkennung zum Einsatz kommen. Diese Sätzen bilden den Ausgangspunkt für ein Kolleg mit dem Namen "Sensing. Vom Wissen sensibler Medien", das die Europäische Medienwissenschaft mit diesem Semester beginnt. Das Seminar läd die Master-Studierenden der EMW dazu ein, gemeinsam mit den Doktorand*innen des Kollegs den Themenkomplex anhand von Texten und Beispielen zu befragen. Das Seminar ist in weiten Teilen ein Lektüreseminar, es wird also darum gehen, Texte vorzubereiten und aktiv zu disktuieren, wobei Texte und Themen auch vorgeschlagen werden können. Eine Exkursion ans ZKM nach Karlsruhe ist geplant und/oder zur Ausstellung Touch im NGBK, Berlin. Außerdem können Schreibideen zum Thema des Seminars begleitet verwirklicht werden.
 
   
Modul 3: Visualität, Narrativität und Performativität
 
   
Lesen am Bildschirm Screenology

Dozenten: Prof. Dr. Heiko Christians, Kai Steffen Knörr, Erika Thomalla
Termin: Das Seminar findet Freitag an der FH von 12-16 Uhr statt.
Ort: FHP D 103
SWS: 4
Studiengang: MA
Module (MA): 3
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Seminar
Leistungspunkte: 4
Zielgruppe: MA EMW
Teilnehmerbegrenzung: 25

Beschreibung:
Das Seminar wird sich mit der Frage beschäftigen, wie sich das Lesen als Lesen am Bildschirm verändert. Dazu wird es Archiv-Exkursionen geben, Selbstberichte, Interviews und eine intensive Auseinandersetzung mit der Screenology oder Screen Studies genannten Forschungsrichtung. Fragen, die wir auf Basis aktueller Forschungen, aber auch bei Einblicken in die Praxis, stellen und diskutieren werden sind z.B.: Wie und in welchen Zusammenhängen beginnt die Geschichte der Displays? Welche Besonderheiten der Bildschirme lassen eine 'Screenology' sinnvoll werden? Was heißt es Bücher auf mobilen digitalen Geräten zu lesen? Wie verändern Eingabegesten die Lektüre? Was bedeutet 'digitalisieren' konkret? Welche Konsequenzen hat vernetztes Lesen? Was passiert mit Metadaten und wie verändern diese den Blick auf unser Wissen? Zukunft des Archivs: Töne und Bilder 'lesen'?
 
   
Modul 4: Mediale Gestaltung
 
   
Mediale Gestaltung: Einführung | Fühlende Umgebungen

Dozent: Prof. Winfried Gerling
Termin: Mi. 10:00-13:30
Ort: FHP D 116
SWS: 4
Studiengang: MA
Module (MA): 4
Pflichtveranstaltung: ja
Veranstaltungsart: Projektseminar
Leistungspunkte: 10
Zielgruppe: 1. Semester MA EMW
Teilnehmerbegrenzung: 15

Beschreibung:
Unsere Umwelten sind heute von Sensoren durchdrungen, sie verleihen Dingen und Maschinen die Fähigkeit Messwerte als empirische Werte (Wahrheiten) zu übermitteln und sie auf diesem Weg "empfinden" zu lassen. Wie verändert diese Entwicklung das Verhältnis des Menschen zu seinen Umgebungen und seinen "eigenen" Empfindungen wenn sie sensorisch an Smartphones, Spielzeuge, Autos, Kühlschränke, Kameras und anderes ausgelagert werden? In der Veranstaltung werden diese Veränderungen an konkreten Beispielen recherchiert. Es sollen Projekte entstehen, die diese Tendenz kritisch kommentieren und reflektieren.

Zusätzliche Informationen:
Obligatorisches Seminar für das 1. Semester MA. Das Modul Mediale Gestaltung ist Grundlagenmodul und beinhaltet die Analyse und Konzeption von Projekten in vornehmlich digitalen Medien. Es werden sowohl Kenntnisse in medienübergreifenden Gestaltungszusammenhängen erschlossen als auch aktuelle Medientechnologien analysiert und genutzt. Im Kurs werden mehrere Workshops angeboten (Präsentation, Sound, Video, 2d Gestaltung), die verpflichtend mit einer Übung abgeschlossen werden. Dieses Modul wird im Rahmen des Projektseminars abgeschlossen mit einer 10-minütigen Präsentation und Dokumentation des medienreflexiven/künstlerischen Projekts.
 
   
Modul 5: Nichtlineares Erzählen
 
   
Bildschirmbilder - Ein kuratorisches Projekt II

Dozent: Prof. Winfried Gerling
Termin: Do. 10:00 - 13:30
Ort: FH D 103
SWS: 4
Studiengang: MA
Module (MA): 5
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Projektseminar
Leistungspunkte: 4
Zielgruppe: Master
Teilnehmerbegrenzung: 15

Beschreibung:
In dieser Veranstaltung soll den Praktiken, der Geschichte und Theorie der Bilder von Bildschirmen nachgegangen werden. Welchen Status haben diese Bilder zu welcher Zeit? In welchem Verhältnis steht das Bild auf der Mattscheibe der Camera Obscura zum Screenshot? Weist das von Leon Battista Alberti beschriebene Fenster zur Welt Bezüge zu den Fenstern auf dem Bildschirm auf? Nach einer ersten Konzeption der Ausstellung sollen die Recherchen vertieft und die Objekte konkretisiert werden. Ferner können Projekte konzipiert werden, die das Verhältnis von Fotografie und Screen auf unterschiedliche Weise reflektieren. Darüber hinaus sollen weitere Formate für das Beiprogramm der konzipierten Ausstellung entwickelt werden. Hierzu gehören Katalog, Veranstaltungen, Tagungen etc. Neben der inhaltlichen Recherche und Strukturierung des Themas werden weiterhin Fragen des Kuratorischen an Ausstellungen zur Fotografie und angrenzenden Bereichen vorgestellt und diskutiert.

Zusätzliche Informationen:
Diese Veranstaltung ist eine Fortsetzung der Veranstaltung aus dem SoSe 2018, ist aber ausdrücklich geöffnet für Neuzugänge. TeilnehmerInnen der ersten Veranstaltung aus dem SoSe können - je nach Form der eingebrachten Arbeit - das Projekt nach Absprache in einem anderen Modul, bevorzugt in der experimentellen Forschungsarbeit, anrechnen lassen.
 
   
Modul 6: Mediale Umgebungen
 
   
"the ends of the world"

Dozent: Prof. Anne Quirynen
Termin: Mo.14-17 Uhr
Ort: FH D 103
SWS: 4
Studiengang: MA
Module (MA): 6
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: P
Leistungspunkte: 12
Zielgruppe: MA EMW
Teilnehmerbegrenzung: 15

Beschreibung:
Ausgangspunkt ist das Buch “The Ends of The World” von der Philosophin Deborah Danowski und dem Anthropologen Eduardo Viveiros de Castro. Das Buch analysiert unterschiedliche Variationen des Themas vom Ende der Welt vor dem Hintergrund der globalen Umweltkrisen im Anthropozän. Das Seminar analysiert gegenwärtige mediale Zukunftsvisionen, die nicht nur die drohenden Niedergänge der Welt, sondern auch andere mögliche ‘Welten’ denken und visualisieren. Daraufhin soll ein Projekt (Film, Fotobuch, Performance…) entstehen, das auf Analyse, Reflexion und Vision basiert ist. Material: Mainstream Filme u.a. The Road, Cormac McCarthy,2009 ; Avatar, James Cameron, 2009 ; Gattaca , Andrew Niccol, 1997; The Martian, Ridley Scott, 2015 Foto/Bücher u.a. Undermining. A wild ride through land use, politics, and art in the changing west von Lucy R. Lippard, 2014 Paths through Utopia, Isabelle Fremeaux and John Jordan, 2008 Kunstprojekte u.a. Ursula Biemann, deep weather, 2013 Maria Thereza Alves, the return of the lake, 2012 World Brain, Gwenola Wagon, Stéphane Degoutin, 2015

Zusätzliche Informationen:
Dieses Seminar findet im Verbund mit der Veranstaltung im Master-Modul 2 von Bernd Bösel statt. Der Besuch dieser Veranstaltung wird sehr empfohlen.
 
   
Modul 7: Experimentelle Forschungsarbeit
 
   
Experimentelle Forschungsarbeit

Dozenten: Prof. Dr. Marie-Luise Angerer, Dr. Bernd Bösel, Prof. Dr. Heiko Christians, Prof. Dr. Jan Distelmeyer, Dr. Daniela Döring, Prof. Winfried Gerling, M.A. Naomie Gramlich, Prof. Dr. Nico Heise, Dr. Sebastian Möring, Dr. Susanne Müller, Prof. Anne Quirynen, M.A. Martin Schmidt, Prof. Dr. Birgit Schneider, Torsten Schöbel M.A., Dr. Katrin von Kap-herr
Termin: nach Vereinbarung
Ort: tba
SWS: 4
Studiengang: MA
Module (MA): 7
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Experimentelle Forschungsarbeit
Leistungspunkte: 12
Teilnehmerbegrenzung: 5

Beschreibung:
Ziel des Moduls ist die Entwicklung experimenteller Forschungsarbeiten durch die Studierenden selbst. Unter experimenteller Forschung ist die Untersuchung von Fragestellungen mittels medialer Aufbereitung zu verstehen, wozu gleichermaßen Recherche, eigene Literaturzusammenstellung, Konzipierung, Wahl der Darstellungsmittel bzw. des medialen Formats und die Durchführung zählt.

Zusätzliche Informationen:
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung.
 
   
Modul 8: Interdisziplinäres Ergänzungsstudium
 
   
Meister des Weimarer Kinos. Joe May und das wandernde Bild

Dozent: Prof. Dr. Jan Distelmeyer
Termin: 21. - 24. November 2018
Ort: Universität Hamburg, Gästehaus
SWS: 4
Studiengang: BA, MA
Module (BA): 4
Module (MA): 8
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Exkursion
Leistungspunkte: 4
Zielgruppe: alle Semester BA/MA EMW
Teilnehmerbegrenzung: 15

Beschreibung:
Der 21. Internationale Filmhistorische Kongress und das XV. Internationale Festival des deutschen Film-Erbes sind Joe May gewidmet. Der 100. Jahrestag der Gründung der Weimarer Republik ist Anlass, Werk und Wirkung eines der bedeutendsten Filmschaffenden des Weimarer Kinos neu zu betrachten. Der in Wien geborene Regisseur und Produzent Joe May (1880-1954) kam 1911 mit einem Filmteil für die Revue »Rund um die Alster« im Neuen Operetten-Theater in Hamburg zum Kino. Später betrieb er ein eigenes Filmatelier in Berlin-Weißensee und ein Außengelände in Woltersdorf. Er war Entdecker von Talenten (Regisseure Harry Piel und Fritz Lang, Autorin Thea von Harbou, Filmarchitekt Erich Kettelhut u.u.) und Pionier zahlreicher Filmgenres wie Detektivfilm, Melodram und Rätselfilm. Vor allem wurde er bekannt durch Monumentalfilme: der Dreiteiler VERITAS VINCIT (1918/19), die 8-teilige Abenteuerserie DIE HERRIN DER WELT (1919), die exotischen Zweiteiler DAS INDISCHE GRABMAL (1921) - von dem zwei Remakes (1937, 1958) entstanden - sowie TRAGÖDIE DER LIEBE (1922/23). Nach Meisterwerken wie ASPHALT (1928/29) und der Tonfilmkomödie IHRE MAJESTÄT DIE LIEBE (1930) wurde er von den Nazis in Exil gezwungen. Neben seinen Filmen und denen seiner Frau Mia (1884-1980) und Tochter Eva (1902-24) stehen im Fokus von Festival und Kongress auch Werke seiner »Schüler«, solche seiner internationalen Zeitgenossen sowie Pre-/Remakes – bis hin zu Rainer Simons DEFA-Film DIE FRAU UND DER FREMDE, der 1985 einen Goldenen Bären gewann. Das cinefest steht auch in Zusammenhang mit einem online-Portal zur Weimarer Republik, das der Mitveranstalter Bundesarchiv mit Bildern, Plakaten und Dokumenten aus seinen Beständen aufbaut.

Zusätzliche Informationen:
Diese Exkursion findet im Rahmen der Kooperation mit CineGraph – Hamburgisches Centrum für Filmforschung und dem Bundesarchiv-Filmarchiv, Berlin, statt. Zusätzlich zur Exkursion sind weitere Sitzungen in Potsdam (zur Einführung und Nachbereitung) geplant. Die Termine werden frühzeitig bekanntgegeben. Kosten: 1. Übernachtungskosten 2. 39 Euro Kongressgebühr + Filmvorführungen 3. Anreise Die Einschreibung ist notwendig, nach der Zusage durch den Lehrenden ist die Teilnahme verbindlich. Vorbereitungstreffen: Dienstag, 6.11. 14 Uhr Raum LW 117
 
   
"Gender in der Medienwissenschaft und Medienpraxis". Konzept eines Panels für das 32. FFK

Dozent: Dr. Katrin von Kap-herr
Termin: Do 14-16
Ort: FH D 103
SWS: 4
Studiengang: MA
Module (MA): 8
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Projektseminar
Leistungspunkte: 4
Zielgruppe: MA
Teilnehmerbegrenzung: 15

Beschreibung:
Das Film- und Fernsehwissenschaftliche Kolloquium (FFK) ist eine nicht institutionalisierte, fachwissenschaftliche Tagung, die seit 1988 jedes Jahr an einer anderen Universität und in einer anderen Stadt stattfindet. Nach 25 Jahren wird das 32. FFK nun zum zweiten Mal in Potsdam ausgerichtet, vom 7. bis 9. März 2019, in Kooperation mit der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF. Im Fokus des FFK stehen vor allem der gegenseitige Dialog und die Weiterbildung in den Film-, Fernseh- und Medienwissenschaften. Aktuelle Forschungstendenzen, die zur Weiterentwicklung film-, fernseh- und medienwissenschaftlicher Themenstellungen beitragen sollen, werden hier in Form von Forschungsthesen und Projekten von Nachwuchswissenschaftler*innen zur Diskussion gestellt. Das Besondere des FFK ist, dass kein thematischer Schwerpunkt vorgegeben wird, sondern stattdessen themenoffen und ungefiltert das Spektrum in der Film-, Fernseh- und Medienwissenschaft abgebildet und weitergegeben werden kann. Nicht nur erhält jede/r die Möglichkeit zum Vortragen, sondern das Kolloquium bietet auch Raum, sich über noch laufende Arbeitsprozesse und unfertige Projekte auszutauschen. Da das FFK traditionell von akademischen Mitarbeiter*innen und Masterstudierenden organisiert wird, will die Veranstaltung die Möglichkeit bieten als Master-Studierdende der EMW an der Konzeption und Organisation dieser Konferenz mitzuwirken. In einer Kleingruppe soll ein Format für ein Panel zum Thema "Gender in der Medienwissenschaft und Medienpraxis" entworfen werden, das sich mit der Verbindung von Theorie und Praxis auseinandersetzt. Darüber hinaus soll auch jede/r ein eigenes Forschungsprojekt oder eine Forschungsarbeit im Rahmen der Konferenz präsentieren.

Zusätzliche Informationen:
Das Seminar wird im Rahmen von "Gender in der Lehre" gefördert. Es gibt daher ein eigenes kleines Budget zur Durchführung des Vorhabens, das mit den Teilnehmenden zusammen selbst verwaltet wird und für die Organisation und Umsetzung des Panels zur Verfügung steht. Termin kann nochmal in der Gruppe abgesprochen werden, da auch viel individuelle Arbeit integriert ist.
 
   
Didaktik des digitalen Spielens (Ringvorlesung)

Dozent: Dr. Sebastian Möring
Termin: Di 16:00 - 18:00
Ort: NP 1.09.1.02
SWS: 2
Studiengang: BA, MA
Module (BA): 10
Module (MA): 8
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Vorlesung
Leistungspunkte: 1 + 2 (mit Klausur)
Teilnehmerbegrenzung: 90

Beschreibung:
“Didaktik des digitalen Spielens” dienstags, 16-18 Uhr, Hörsaal 1.09.1.02 am Campus Neues Palais Die aktuelle Ringvorlesung knüpft an die erfolgreiche Vorlesungsreihe “Videospiele als didaktische Herausforderung” des Sommersemesters 2017 an. Ihr Ziel ist die Untersuchung der Potentiale von Computer- und Videospielen im Kontext unterschiedlicher Lernprozesse. Sie beleuchtet dabei (Lern-) Ziele, die durch den Einsatz digitaler Spiele erreicht werden können und erläutert das gleichzeitig das “Wie” und “Ob”. Im Zentrum der einzelnen Vorlesungssitzungen stehen Formen des medialen und sozialen Lernens, des Erkundens von natur- und gesellschaftswissenschaftlichen Zusammenhängen und die Ausbildung von Kompetenzen im sprachlich-ästhetischen Bereich mithilfe von digitalen Spielen. Dabei kommen FachdidaktikerInnen und FachwissenschaftlerInnen verschiedener Bereiche zusammen, treten in den Dialog und zeigen jeweils aus Perspektive ihrer Fachdisziplinen das Lernpotential konkreter Computerspiele auf und stellen es zur Diskussion. Die Idee für die Ringvorlesungen entstand aus Anregungen von Lehramtsstudierenden, die auf die oben erwähnten Desiderate aufmerksam machten. In dieser Veranstaltungsreihe sollen daher Erkenntnisse der Medienwissenschaften, der Game Studies, der Medienforschung sowie verschiedener fachdidaktischer Disziplinen mit Erfahrungen der Studierenden interaktiv verknüpft werden. Die Vorträge werden jeweils etwa 50 Minuten dauern, um in einem abschließenden Austausch genügend Raum für Fragen, Diskussionen und Ideen zu bieten. Organisation: Manuela Pohl Dr. Sebastian Möring Prof. Dr. Nathanael Riemer Die Vorträge finden jeweils Dienstag, 16-18 Uhr, im Hörsaal 1.09.1.02 am Campus Neues Palais statt. Zur genaueren Information hier noch die jeweiligen Sitzungsthemen: 16.10.2018 Einführung 23.10.2018 Ilka Goetz Universität Potsdam Spielend lernen? – Entwicklung von Medienkompetenz mit, durch oder trotz Computerspiele(n) 30.10.2018 Prof. Dr. Jan Distelmeyer; Dr. Petra Lenz FH Potsdam, Universität Potsdam Regeln. Was bedeuten Vorschriften?, Kybernetische Pädagogik 6.11.2018 Prof. Florian Berger University of Applied Sciences Europe Evidenzbasiertes Lernspiel-Design – Didaktische Ansätze und praktische Erwägungen 13.11.2018 Prof. Dr. Ulrike Lucke Universität Potsdam Spielerisches Training sozialer Kognition – nicht nur für Menschen mit Autismus 20.11.2018 Dr. Sabine Harrer Österreichische Akademie der Wissenschaften Trauer spielen: zur Darstellung von Intimität und Verlusterfahrung im Videospiel 27.11.2018 Prof. Dr. Nathanael Riemer Universität Potsdam Marketingspiele der Gameindustrie – oder: Was BWL in der Erwachsenendidaktik leisten könnte 04.12.2018 Christiane Hütter, M.A Invisible Playground. Wissenschaft ins Spiel bringen: Interdisziplinäres Game Design 11.12.2018 Manuela Pohl; Dr. Sebastian Möring Universität Potsdam Lückenfüller – Vom Nutzen narrativer Leerstellen in Adventure Games beim Sprachenlernen 18.12.2018 Prof. Dr. Angelika Beranek; Thomas Scholz, M.A. Hochschule für Angewandte Wissenschaften München Female agency in trans-/ intermedia Formaten im Deutsch- oder Englischunterricht und als Thema für die Jugendarbeit 08.01.2019 Denise Gühnemann, M.A., Daniela Kortebusch, M.A. Grimme-Institut, Städt. Gymnasium Wermelskirchen Bildmedium Computerspiel – Perspektiven für den Kunstunterricht 15.01.2019 Prof. Dr. Ulrich Kortenkamp Universität Potsdam Mathematik in und mit Computerspielen entdecken 22.01.2019 Dr. Sebastian Ernst; Maik Wienecke Universität Potsdam Eigene Geschichten erzählen, fremde Geschichte(n) verstehen – Computerspiele im Geschichtsunterricht 29.01.2019 Matthias Weise, M.Sc. Universität Potsdam „VR-spielt?!“ – zum Potential von VR in Computerspielen 05.02.2019 Abschlussklausur Die Veranstaltung kann über Studium+ belegt werden Jede*r Student*in, egal ob bei PULS angemeldet oder nicht, ist herzlich zm Beiwohnen und Mitdiskutieren eingeladen. Hier der Link zur Veranstaltung bei PULS: https://puls.uni-potsdam.de/qisserver/rds?state=verpublish&status=init&vmfile=no&publishid=70911&moduleCall=webInfo&publishConfFile=webInfo&publishSubDir=veranstaltung Die Veranstaltung wird gemeinsam organisiert von Manuela Pohl, Dr. Sebastian Möring, Prof. Dr. Nathanael Riemer und ist eine Zusammenarbeit von DIGAREC (Zentrum für Computerspielforschung) mit dem Institut für Jüdische Studien und Religionswissenschaft der Universität Potsdam, dem Kooperationsstudiengang Europäische Medienwissenschaft (EMW) der Fachhochschule Potsdam (FHP) und der Universität Potsdam und dem Institut für Anglistik und Amerikanistik. Die Vorlesung wird unterstützt vom Zentrum für Lehrerbildung (ZeLB), den Digital Labs, dem PSI – Potsdam (Professionalisierung – Schulpraktische Studien – Inklusion: Potsdamer Modell der Lehrerbildung), dem BMBF, der Initiative Innovative Hochschule und dem Bildungscampus Golm. Dieses Vorhaben wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung unter dem Förderkennzeichen 03IHS048A gefördert.

Zusätzliche Informationen:
Moodle: https://moodle2.uni-potsdam.de/course/view.php?id=17553.
 
   
Modul 9: Kolloquium
 
   
Fachschaftsrat WS 18/19

Dozent: Fachschaftsrat Emw
Termin: nach Absprach, ca. alle 2 Wochen
Ort: Potsdam/Berlin
SWS: 2
Studiengang: BA, MA
Module (BA): 13
Module (MA): 9
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: --
Leistungspunkte: --
Zielgruppe: Studierende der EMW
Teilnehmerbegrenzung: keine

Beschreibung:
Dies ist kein Seminar! Die virtuelle Lehre wird für die FSR-interne Kommunikation genutzt. Falls Du Interesse an einer Mitarbeit im FSR hast, wende Dich bitte an Rebekka Eick oder Karlotta Markötter.

Zusätzliche Informationen:
Mehr Informationen zum Fachschaftsrat und seinen Mitgliedern gibt es hier: http://emw.fh-potsdam.de/kontakt_fachschaftsrat.php