Semester:
 
   
Module 1: Introduction to Media Cultural Studies
 
   
Introduction into Media Theories

Dozenten: Prof. Dr. Marie-Luise Angerer, M.A. Naomie Gramlich
Termin: Mo, 10-12Uhr
Ort: 1.09.102
SWS: 2
Studiengang: BA
Module (BA): 1
Pflichtveranstaltung: ja
Veranstaltungsart: Vorlesung
Leistungspunkte: 1
Zielgruppe: Erstsemester
Teilnehmerbegrenzung: 90

Beschreibung:
Was Medientheorien mit ihrem Anspruch zu definieren, was Medien denn sind, auszeichnet, ist ihr ständiger Verweis darauf, dass es DIE Medien nicht gibt. Die Medien, das Mediale, die Apparate, ihre Materialität, die Techniken, die Geschichte, die MediennutzerInnen, social media – all dies verweist darauf, dass das Arbeiten zu und über Medien eine komplexe Sache ist. Was die Medientheorien generell auszeichnet, ist ihre Reflexion der medialen Vermitteltet von Welt, von Objekten, von Wissen, von Kommunikation, Körper und Handlungen. Menschen erinnern sich mit und durch Medien – doch Medien erinnern sich auch an uns/oder auch nicht. Menschen machen etwas mit Medien, doch diese machen auch etwas mit ihnen. Medien-UserInnen berühren touchscreens, keyboards und smartphones, doch diese berühren zurück. Medien bestimmen die sozialen und kulturellen Umgebungen, die Politik und die Ökonomie. Menschen entwickeln mediale Arrangements und schreiben Programme, Algorithmen entscheiden Finanztransaktionen und versenden fake news....Diese vielfältigen Wechselwirkungen stehen im Zentrum der Einführungs-VO in diesem Semester.

Zusätzliche Informationen:
Jede Vorlesungseinheit wird durch einen exemplarischen Text unterstützt, der im Übungsseminar diskutiert wird.
 
   
Lecture seminar

Dozenten: Prof. Dr. Marie-Luise Angerer, M.A. Naomie Gramlich
Termin: Montag 14-16
Ort: NP, 1.09.2.04
SWS: 2
Studiengang: BA
Module (BA): 1
Pflichtveranstaltung: ja
Veranstaltungsart: Seminar zur Vorlesung
Leistungspunkte: 2
Zielgruppe: Erstsemester
Teilnehmerbegrenzung: 25

Beschreibung:
Das Seminar dient dazu, einschlägige Texte der Medientheorie gemeinschaftlich zu lesen und zu diskutieren. Die Auswahl der Texte wird mit der Vorlesung "Medientheorie" akkordiert. Ziel ist es, neben der Vermittlung grundlegender Begriffe und Konzeptionen die Freude an der Auseinandersetzung mit Texten insgesamt zu wecken.
 
   
Study Techniques

Dozenten: M.A. Judith Pietreck, Jannes Weicht
Termin: Di 14-16 Uhr
Ort: 1.09.2.04
SWS: 2
Studiengang: BA
Module (BA): 1
Pflichtveranstaltung: ja
Veranstaltungsart: Übung
Leistungspunkte: 2
Zielgruppe: Erstsemester (BA)
Teilnehmerbegrenzung: 25

Beschreibung:
Die Veranstaltung gibt einen Überblick über den Studiengang Europäische Medienwissenschaft sowie eine Einführung in die Techniken des Studierens. Ferner erfolgt eine Einführung zum wissenschaftlichen Arbeiten und Recherchieren. Eine Vertiefung erfolgt dann im nächsten Semester mit dem Seminar 'Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens'.

Zusätzliche Informationen:
Dies ist eine Pflichtveranstaltung für Erstemester. Tragt euch bitte dennoch für diese Veranstaltung ein!
 
   
Media Studies/Media History: Classical Texts

Dozent: M.A. Judith Pietreck
Termin: Di 16-18 Uhr
Ort: 1.09.2.04
SWS: 2
Studiengang: BA
Module (BA): 1
Pflichtveranstaltung: ja
Veranstaltungsart: Seminar
Leistungspunkte: 2
Zielgruppe: BA EMW (1. Semester)
Teilnehmerbegrenzung: 25

Beschreibung:
Innerhalb des obligatorischen Theorieseminars werden klassische Texte zu medientheoretischen und medienhistorischen Fragestellungen gelesen.

Zusätzliche Informationen:
Weiterführende Literatur: Helmes, Köster: Texte zur Medientheorie. Stuttgart, 2002. Pias et. al.: Kursbuch Medienkultur. München, 2008. Kümmel, Löffler: Medientheorie 1888-1933. Frankfurt a.M., 2002.
 
   
Module 2: Technical and Creative Principles of Digital Media
 
   
Introduction to Digital Media

Dozent: Torsten Schöbel M.A.
Termin: Di 10-13 Uhr
Ort: LW 139 (Mac-Labor)
SWS: 4
Studiengang: BA
Module (BA): 2
Pflichtveranstaltung: ja
Veranstaltungsart: Projektseminar
Leistungspunkte: 8
Zielgruppe: ausschließlich Studierende des 1. Semesters, Pflichtveranstaltung
Teilnehmerbegrenzung: 15

Beschreibung:
Der Kurs ist ein technisch-praktischer Grundlagenkurs, der sowohl technische und konzeptuelle Grundlagen im Bereich der digitalen Medien vermittelt als auch gestalterische Grundlagen und Konzepte der digitalen Medienproduktion.

Zusätzliche Informationen:
Bitte beachten Sie, dass der Kurs ausschließlich eine Pflichtveranstaltung für BA-Erstsemester der EMW ist. Der Kurs ist obligatorisch und Voraussetzung für den Besuch der meisten weiteren Projektseminare sowie für den Zugang zum Computerlabor. Die Gruppe wird in drei Kurse geteilt. Bei der Einschreibung bitte für einen der drei Kurse (A, B oder C) entscheiden.
 
   
Introduction to Technical and Creative Skills in Digital Media

Dozent: Torsten Schöbel M.A.
Termin: Do 14-17 Uhr
Ort: LW 139 (FHP)
SWS: 4
Studiengang: BA
Module (BA): 2
Pflichtveranstaltung: ja
Veranstaltungsart: Projektseminar
Leistungspunkte: 8
Zielgruppe: ausschließlich Studierende des 1. Semesters, Pflichtveranstaltung
Teilnehmerbegrenzung: 15

Beschreibung:
Der Kurs ist ein technisch-praktischer Grundlagenkurs, der sowohl technische und konzeptuelle Grundlagen im Bereich der digitalen Medien vermittelt als auch gestalterische Grundlagen und Konzepte der digitalen Medienproduktion.

Zusätzliche Informationen:
Bitte beachten Sie, dass der Kurs ausschließlich eine Pflichtveranstaltung für BA-Erstsemester der EMW ist. Der Kurs ist obligatorisch und Voraussetzung für den Besuch der meisten weiteren Projektseminare sowie für den Zugang zum Computerlabor. Die Gruppe wird in drei Kurse geteilt. Bei der Einschreibung bitte für einen der drei Kurse (A, B oder C) entscheiden.
 
   
Introduction to Digital Media

Dozent: Torsten Schöbel M.A.
Termin: Mi 10-13 Uhr
Ort: LW 139 (FHP)
SWS: 4
Studiengang: BA
Module (BA): 2
Pflichtveranstaltung: ja
Veranstaltungsart: Projektseminar
Leistungspunkte: 8
Zielgruppe: ausschließlich Studierende des 1. Semesters, Pflichtveranstaltung
Teilnehmerbegrenzung: 15

Beschreibung:
Der Kurs ist ein technisch-praktischer Grundlagenkurs, der sowohl technische und konzeptuelle Grundlagen im Bereich der digitalen Medien vermittelt als auch gestalterische Grundlagen und Konzepte der digitalen Medienproduktion.

Zusätzliche Informationen:
Bitte beachten Sie, dass der Kurs ausschließlich eine Pflichtveranstaltung für BA-Erstsemester der EMW ist. Der Kurs ist obligatorisch und Voraussetzung für den Besuch der meisten weiteren Projektseminare sowie für den Zugang zum Computerlabor. Die Gruppe wird in drei Kurse geteilt. Bei der Einschreibung bitte für einen der drei Kurse (A, B oder C) entscheiden.
 
   
Module 3: Media Law and Cultural Media Economy
 
   
Reflexive project management

Dozent: M.A. Martin Schmidt
Termin: Mi 10-14h
Ort: 1.09.2.04
SWS: 4
Studiengang: BA
Module (BA): 3
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Projektseminar
Leistungspunkte: 5
Teilnehmerbegrenzung: 15

Beschreibung:
Das Projektseminar beleuchtet begriffliche und methodische Grundlagen der Medien- und Kulturarbeit. Dabei geht es nicht um die Vermittlung von standardisierten Arbeitsinstrumenten, sondern um die Entwicklung von individuellen, prozessorientierten und reflexiven Vorgehensweisen und Methoden. Es werden sowohl Begriffe und Instrumente der Projektarbeit historisch und institutionell kontextualisiert, als auch elementare Bausteine, wie etwa Teamarbeit, Kreativitätstechniken, Kommunikations- und Führungsstrategien, wissenschaftlich-künstlerisches Arbeiten, Antragsrhetorik, Präsentationsweisen, etc., erprobt. Dies wird anhand einer eigenen Konzeptidee geschehen, die über das Seminar hinweg entwickelt und dokumentiert werden soll.
 
   
Affective Economics

Dozent: Dr. Bernd Bösel
Termin: Do 12h-14h (tatsächlicher Beginn: 12h30)
Ort: UP, Standort Botanischer Garten, Haus 2, Raum 2.01
SWS: 2
Studiengang: BA
Module (BA): 3
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Seminar
Leistungspunkte: 2
Zielgruppe: BA
Teilnehmerbegrenzung: 25

Beschreibung:
Seit einigen Jahren mehren sich die Verwendungen des Begriffs „Affektökonomie“, wenngleich dieser bislang relativ unbestimmt geblieben ist. Das mag daran liegen, dass Affekte und Emotionen lange Zeit primär als Privatsache behandelt wurden, die sich dem Zugriff ökonomischer wie auch politischer Interessen entziehen – mit freilich der großen Ausnahme totalitärer Systeme, deren Totalitarismus schon darin aufweisbar schien, dass sie die Bevölkerung eben nicht nur als politische Subjekte adressieren und regieren, sondern sich eben auch in deren Privatleben einmischen, bis zu einer Bestimmung des Affekthaushalts jedes Einzelnen. Inzwischen kann als ausgemacht gelten, dass auch der Liberalismus, insbesondere der seit den 1970er Jahren sich global ausbreitende Neoliberalismus diese vorgebliche Grenze zwischen Öffentlichem und Privatem aufgeweicht hat und die Subjekte zwar subtiler als die totalitären Regierungsformen, aber deshalb nicht unbedingt weniger wirkungsvoll bis in ihre Selbstkonzepte und damit auch ihre Weisen der Selbst- und Affektregulierung durchformen. Theoriekonzepte wie „emotionale“ oder „affektive Arbeit“, der „Konsum der Romantik“, das „unternehmerische Selbst“ zeigen dies in aller Deutlichkeit. Das Seminar setzt sich mit Schlüsseltexten dieser Thematisierung auseinander und will vor allem versuchen, dem Oberbegriff der „Affektökonomie“ ein schärferes Profil zu verleihen.

Zusätzliche Informationen:
Wir beginnen jeweils um 12h30!!!
 
   
Copyright, Design & Media Law

Dozent: Prof. Dr. Nico Heise
Termin: Dienstags, 10:00 - 13:00
Ort: FH, Haus 2, Raum 014
SWS: 3
Studiengang: BA
Module (BA): 3
Pflichtveranstaltung: ja
Veranstaltungsart: Vorlesung
Leistungspunkte: 3
Zielgruppe: empfohlen für BA 1. und 2. Fachsemester
Teilnehmerbegrenzung: 90

Beschreibung:
Die Vorlesung behandelt die Grundzüge des Urheber-, Design-, Lizenz- und Äußerungsrechts. Dazu gehören die Fragen, welche Werke urheberrechtlich geschützt sein können (z.B. Text, Fotografie, Film, bildende Kunst, Computerprogramme), wie ein Design eingetragen werden kann, wie lange der Schutz währt, wie Rechte lizensiert werden können und welche Möglichkeiten ein Rechteinhaber hat, gegen Rechtsverletzungen vorzugehen. Ein weiteres Thema der Vorlesung sind die Bedingungen und Limitierungen der (nicht nur journalistischen) Wort- und Bildberichterstattung. Besonders relevant sind dabei die unterschiedlichen Facetten des Allgemeinen Persönlichkeitsrechts (Recht am eigenen Bild, Schutz der persönlichen Ehre) einschließlich des derzeit besonders umstrittenen Rechts auf informationelle Selbstbestimmung (Datenschutz). Neben den historischen und ökonomischen Hintergründen des Medienrechts werden wir insbesondere die großen Herausforderungen diskutieren, die sich aus der Entwicklung der digitalen Medien und des Internets für dieses Rechtsgebiet ergeben. Im Rahmen einer integrierten Übung werden wir das Gelernte anhand von praktischen Fällen trainieren.
 
   
Seminar: Industry 4.0 & Law 3.0 (media law)

Dozent: Prof. Dr. Nico Heise
Termin: Dienstags, 14:00 - 16:00
Ort: FH, Raum D/226
SWS: 2
Studiengang: BA
Module (BA): 3
Pflichtveranstaltung: ja
Veranstaltungsart: Seminar
Leistungspunkte: 2
Zielgruppe: ab 3. Semester
Teilnehmerbegrenzung: 25

Beschreibung:
Die Zahlen sind mitunter verwirrend: Industrie 4.0 steht für die mit der Entwicklung der digitalen Technologien verbundene sogenannte „Vierte Industrielle Revolution“; unter Ökonomie 3.0 verstehen einige eine Wirtschaftsordnung, die auf Dezentralisierung und Partizipation basiert; und als Recht 3.0 wird die sich entwickelnde Rechtsordnung bezeichnet, die die beiden vorgenannten Phänomene gesellschaftsverträglich regulieren soll. Ganz unabhängig von der konkreten Terminologie verbergen sich hinter diesen Begriffen ganz praktische Fragen: Wem gehören meine Daten und wie kann ich sie schützen? Wie lässt sich der Schutz des Urheberrechts mit dem Prinzip des „free flow of information“ vereinbaren? Welche Auswirkungen hat die 3D-Drucktechnologie auf die Geschäftsmodelle der Designer? Und wie bekommen wir das Phänomen „Künstliche Intelligenz“ juristisch in den Griff? Diese und andere Fragen zum Recht der digitalen Welt werden wir im Rahmen von Referaten und Arbeitsgruppen gemeinsam diskutieren.

Zusätzliche Informationen:
Wichtig: Die Teilnahme an dem Seminar setzt den Besuch der Vorlesung zum Urheber-, Design- und Medienrecht in einem der vorhergehenden Semester voraus.
 
   
Module 4: European Cultural History and Media Cultural History
 
   
Cultural History of Europe

Dozenten: Prof. Dr. Heiko Christians, M.A. Martin Schmidt
Termin: Das Seminar findet am Do an der FH von 12-13.30 Uhr statt.
Ort: FH D116
SWS: 2
Studiengang: BA
Module (BA): 4
Pflichtveranstaltung: ja
Veranstaltungsart: Seminar
Leistungspunkte: 2
Zielgruppe: 1. Fachsemester
Teilnehmerbegrenzung: 25

Beschreibung:
Die Veranstaltung vertieft spezifische Inhalte der Pflicht-Vorlesung Europäische Kulturgeschichte anhand gemeinsamer Textlektüren und Diskussionsrunden zu den verschiedenen Vorlesungsinhalten. Auch für diese Veranstaltung ist die Teilnahme nicht verpflichtend. Gegen Ende der Veranstaltung wird eine Erörterung zu den Inhalten der besprochenen Texte abzugeben sein. Für die Teilnahme gelten dieselben Bedingungen wie für die Vorlesung: Die Nutzung jeglicher elektronischer Geräte ist nicht erlaubt. Notizen mit Stift und Papier sind dagegen erwünscht und sinnvoll.
 
   
Joe May revisited

Dozent: Prof. Dr. Jan Distelmeyer
Termin: 21. - 24. November 2018
Ort: Universität Hamburg, Gästehaus
SWS: 4
Studiengang: BA, MA
Module (BA): 4
Module (MA): 8
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Exkursion
Leistungspunkte: 4
Zielgruppe: alle Semester BA/MA EMW
Teilnehmerbegrenzung: 15

Beschreibung:
Der 21. Internationale Filmhistorische Kongress und das XV. Internationale Festival des deutschen Film-Erbes sind Joe May gewidmet. Der 100. Jahrestag der Gründung der Weimarer Republik ist Anlass, Werk und Wirkung eines der bedeutendsten Filmschaffenden des Weimarer Kinos neu zu betrachten. Der in Wien geborene Regisseur und Produzent Joe May (1880-1954) kam 1911 mit einem Filmteil für die Revue »Rund um die Alster« im Neuen Operetten-Theater in Hamburg zum Kino. Später betrieb er ein eigenes Filmatelier in Berlin-Weißensee und ein Außengelände in Woltersdorf. Er war Entdecker von Talenten (Regisseure Harry Piel und Fritz Lang, Autorin Thea von Harbou, Filmarchitekt Erich Kettelhut u.u.) und Pionier zahlreicher Filmgenres wie Detektivfilm, Melodram und Rätselfilm. Vor allem wurde er bekannt durch Monumentalfilme: der Dreiteiler VERITAS VINCIT (1918/19), die 8-teilige Abenteuerserie DIE HERRIN DER WELT (1919), die exotischen Zweiteiler DAS INDISCHE GRABMAL (1921) - von dem zwei Remakes (1937, 1958) entstanden - sowie TRAGÖDIE DER LIEBE (1922/23). Nach Meisterwerken wie ASPHALT (1928/29) und der Tonfilmkomödie IHRE MAJESTÄT DIE LIEBE (1930) wurde er von den Nazis in Exil gezwungen. Neben seinen Filmen und denen seiner Frau Mia (1884-1980) und Tochter Eva (1902-24) stehen im Fokus von Festival und Kongress auch Werke seiner »Schüler«, solche seiner internationalen Zeitgenossen sowie Pre-/Remakes – bis hin zu Rainer Simons DEFA-Film DIE FRAU UND DER FREMDE, der 1985 einen Goldenen Bären gewann. Das cinefest steht auch in Zusammenhang mit einem online-Portal zur Weimarer Republik, das der Mitveranstalter Bundesarchiv mit Bildern, Plakaten und Dokumenten aus seinen Beständen aufbaut.

Zusätzliche Informationen:
Diese Exkursion findet im Rahmen der Kooperation mit CineGraph – Hamburgisches Centrum für Filmforschung und dem Bundesarchiv-Filmarchiv, Berlin, statt. Zusätzlich zur Exkursion sind weitere Sitzungen in Potsdam (zur Einführung und Nachbereitung) geplant. Die Termine werden frühzeitig bekanntgegeben. Kosten: 1. Übernachtungskosten 2. 39 Euro Kongressgebühr + Filmvorführungen 3. Anreise Die Einschreibung ist notwendig, nach der Zusage durch den Lehrenden ist die Teilnahme verbindlich. Vorbereitungstreffen: Dienstag, 6.11. 14 Uhr Raum LW 117
 
   
„Die Technik kommt, wenn man sie braucht.“

Dozent: Dr. Susanne Müller
Termin: Mi 12-14 Uhr
Ort: NP H1 R107
SWS: 2
Studiengang: BA
Module (BA): 4
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Seminar
Leistungspunkte: 2
Zielgruppe: BA
Teilnehmerbegrenzung: 25

Beschreibung:
„Die Technik kommt, wenn man sie braucht!“ konstatiert Béla Balázs 1930 in seinem Buch ‚Der Geist des Films‘. „Erfindungen, auch künstlerische, werden nie zufällig oder aus der Laune eines Genies geboren. Sie sind fällig, wenn ein ökonomisches oder ideologisches Bedürfnis danach vorhanden ist. (Der Erfinder braucht nichts davon zu wissen.)“* Diesem Zitat liegt die zunächst recht einfache Schlussfolgerung zu Grunde, dass sich keine weltbewegende Erfindung durchsetzen kann, ohne eine Welt, die sich ihrer annimmt. Dieser Aspekt wird jedoch hochkomplex, wenn technische oder mediale Innovationen danach befragt werden, weshalb sie sich zu einer bestimmten Zeit und an einem bestimmten Ort durchgesetzt haben; zumal zwischen dem ersten Auftreten einer Erfindung und einer technischen oder medialen Standardisierung Jahrzehnte oder gleich ein ganzes Jahrhundert liegen können. Im Seminar geht es sowohl um frühe Erfindungen als auch um spätere Standardisierungen. Wir arbeiten anhand konkreter Beispiele, wie z.B. Verkehrsmittel (Dampfschiff, Fahrrad, Flugzeug), Bildmedien (Panorama, Fotografie, Film), aber auch Rechenmaschinen, Telefone und Straßenbeleuchtungen. Es werden einerseits medienkulturhistorische Wechselwirkungen untersucht. Andererseits wird auf die Rolle der ‚Erfindenden‘ eingegangen. Wenn Innovationen zu einer bestimmten Zeit tatsächlich in der Luft liegen, dann lassen sie sich kaum durch Biografien erklären, sondern in erster Linie durch kulturelle, soziale oder politische Notwendigkeiten.

Das Seminar richtet sich grundsätzlich an alle BA-Studierende der EMW, speziell jedoch an Studienanfänger und Studierende, die ihre erste Hausarbeit schreiben wollen. Deswegen ist die Teilnehmerzahl strikt auf 25 begrenzt.

Im Rahmen des Seminars finden (wahrscheinlich!) zwei Exkursionen statt. Eine ins Technikmuseum (Rechenmaschinen), eine ins Panorama (Pergamon – bis dahin hoffentlich eröffnet). Ein Datum hierfür gibt es noch nicht. Richten Sie sich aber bitte darauf ein, die Orte selbständig zu besuchen, wenn Sie an den gemeinsamen Exkursionen nicht teilnehmen können.

* Balázs, Der Geist des Films, 1930, S. 21.
 
   
Cultural History of Europe

Dozenten: Prof. Dr. Heiko Christians, M.A. Martin Schmidt
Termin: Die Veranstaltung findet am NP Mo von 16:15 - 17:45 statt
Ort: 1.09.1.02
SWS: 2
Studiengang: BA
Module (BA): 4
Pflichtveranstaltung: ja
Veranstaltungsart: Vorlesung
Leistungspunkte: 3
Zielgruppe: 1. Semester
Teilnehmerbegrenzung: 90

Beschreibung:
Die Vorlesung führt in die Europäische Kulturgeschichte ein. Im Vordergrund stehen Fragen der technischen, politischen und künstlerischen Infrastrukturen. Zunächst wird das politische Projekt 'Europa' in der Gegenwart und seine Geschichte erläutert. Es folgen methodische Anmerkungen zur 'Infrastrukturgeschichte' und zum 'kulturellen Feld'. Dann werden systematisch und chronologisch Orte und Städte vorgestellt, die als Ausgangspunkt europaweit wirksamer Innovationen anzusehen sind. Das betrifft die Bereiche Politik, Verkehr, Kunst oder Religion. So ergibt sich - beginnend mit den klassischen Orten Athen (Demokratie) und Rom (Imperium) - eine Karte aus unterschiedlichen, aber aufeinander folgenden 'kulturellen Feldern' und zeitlich begrenzten Einflussgebieten.

Zusätzliche Informationen:
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist nicht verpflichtend, verpflichtend ist nur die Teilnahme an der Klausur für den Erwerb eines Scheins. Wer die Vorlesung hören und regelmäßig an ihr teilnehmen möchte, ist angehalten ohne elektronische Geräte jeglicher Art zu erscheinen. Der Gebrauch von Laptops, Tablets oder Smartphones in der Veranstaltung ist nicht zulässig. Am Ende wird von der Vorlesung eine Audio-Aufnahme bereitgestellt, so dass man nachhören kann. Handschriftliche Notizen mit 'Block und Bleistift' sind erwünscht und sinnvoll.
 
   
Module 5: Media Art
 
   
the projected image

Dozent: Prof. Anne Quirynen
Termin: Mi.12-14 Uhr
Ort: FH D 103
SWS: 2
Studiengang: BA
Module (BA): 5
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: S
Leistungspunkte: 2
Zielgruppe: BA EMW, Design
Teilnehmerbegrenzung: 25

Beschreibung:
This seminar traces the story from early spatial experiments with film and video technologies to the current widespread use of projected images in museums and galleries. The course aims to broaden the view of the “cinematic” into the terrains of art practices outside the theatre—expanded cinema, video art, film performance and moving image installations. We will focus on some specific art works and their technological and critical context, further students will discuss the development of recent artists' art (installation) work.

Zusätzliche Informationen:
english/deutsch
 
   
Remakes

Dozent: Dr. Katrin von Kap-herr
Termin: Do 10:15 - 11:45
Ort: FHP D 116
SWS: 2
Studiengang: BA
Module (BA): 5
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: S
Leistungspunkte: 2
Zielgruppe: BA
Teilnehmerbegrenzung: 25

Beschreibung:
Remakes gibt es nicht nur seit Beginn des Films, sondern das Remaking selbst ist viel älter als das Kino und auch gegenwärtig Teil einer kulturellen Praxis. Diskursiv befinden sich filmische Remakes in einem Spannungsverhältnis zwischen Rekonstruktion, Vertrautheit, Differenz und Originalität. Dementsprechend scheint ihr Wert daran bemessen zu werden, wie treu das Remake dem Originalfilm geblieben ist bzw. wie originell sie umgesetzt wurden. Häufig beruht auch die Kritik an Remakes auf der Vorstellung, dass gute ausländische Filme sowie Klassiker recycelt und auf ein anspruchsloses Niveau heruntergeschraubt wurden. Im Seminar soll es nicht darum gehen, welche Version die gelungenere ist, sondern es sollen die Prozesse, Modifizierungen, Verschiebungen und Übertragungen von historischen, kulturellen und geschlechterspezifischen Kontexten und die jeweiligen Bedingungen, unter denen Remakes entstanden sind, im Mittelpunkt stehen. Auch die unscharfen Grenzen zu Zitat, Plagiat, Kopie und dem Verhältnis der Übersetzung sollen abgetastet werden. Der Fokus des Seminars liegt dabei auf filmischen Fallstudien und Beispielanalysen, doch auch andere mediale Remaking-, Recycling- oder Überarbeitungsprozesse und ihre unterschiedlichen Formen und Praktiken (z.B. Fan Fiction, Adaptionen, Mashups etc.) sollen unter die Lupe genommen und mit den filmischen Pendants verglichen werden.

Zusätzliche Informationen:
Zusätzliche Termine zur Filmsichtung sollten eingeplant werden (Absprache erfolgt im Seminar).
 
   
Elemental Art

Dozenten: Desiree Förster, Prof. Dr. Birgit Schneider
Termin: montags, 16-18 Uhr
Ort: 1.09.2.04, NP
SWS: 2
Studiengang: BA
Module (BA): 5
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Seminar
Leistungspunkte: 2
Teilnehmerbegrenzung: 25

Beschreibung:
Leben bedeutet Energie zu verbrauchen. Menschen gewinnen Energie aus Feuer (Verbrennung + Sonne), Wasser (Wasserkraft), Luft (Wind und Gas) oder Erde (Öl, Brennstoffe, Batterien). Feuer, Erde, Wasser, Luft sind aber auch seit der Antike die vier Elemente, die als Grundbestandteile der Welt angesehen wurden. Auf ihnen basiert eine Geologie der Medien, die es verbietet, Medien allein als immaterielle Clouds zu denken, als vielmehr ökologisch im wörtlichen Sinn. Denn der massive Energieverbrauch der modernen Gesellschaften verbraucht sehr, sehr viel Energie, was jedoch in den Medienwissenschaften bislang kaum reflektiert wird. Die Diskussionen rund um das Zeitalter des Menschen – das „Anthropozän“ als dem neuen geologischen Zeitalter – erfordert ein neues Nachdenken über die elementaren Bedingungen menschlichen Lebens auf der Erde. Hier geht es um den Menschen als geologischen Faktor, weil Menschen der Natur Ressourcen entnehmen und diese in unterschiedlichsten Formen in der Atmosphäre, in den Gewässern und der Erde ablagern wie beispielsweise Plastik in den Ozeanen und in unseren Körpern oder CO2 und andere Gase in der Atmosphäre. Im Seminar werden wir die vielfältigen Positionen genau behandeln, mit denen Künstler*innen der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts und vor allem der Gegenwart diese Themen behandeln – von Land Art über Skulptur, Environment, Film bis hin zur Performance. Außerdem werden wir Schlüsseltexte zur Frage der Elementaren Medien lesen.

Zusätzliche Informationen:
Zur Ergebnissicherung und zum Verfassen kleiner Texte parallel zum Seminar werden wir auf Moodle einen Wiki anlegen. Außerdem wird es zum Austausch mit Sebastian Mörings Seminar zu Elementen im Computerspiel stehen. Es ist ausdrücklich erwünscht, das Seminar als Begleitung zum Verfassen eigener Hausarbeiten zu nutzen. Dies bedeutet, dass das Seminar nur besuchen kann, wer die Zeit aufbringt, das Seminar mit eigenen Recherche- und Schreibarbeiten sowie natürlich mit Lektüren zu begleiten.
 
   
Art with and through Media

Dozent: Torsten Schöbel M.A.
Termin: 28.11. - 02.12.2018
Ort: Karlsruhe
SWS: 4
Studiengang: BA
Module (BA): 5
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Exkursion
Leistungspunkte: 4
Teilnehmerbegrenzung: 15

Beschreibung:
Die Ausstellung »Kunst in Bewegung. 100 Meisterwerke der Medienkunst« im Zentrum für Kunst und Medien in Karlsruhe zeigt die Entfaltung medialer Künste anhand bedeutender Pionierarbeiten im Bereich der apparativen Kunst: von der Fotografie über die Kinematografie zur Klangkunst, das Theater der Maschinen und der Projektionen, die radiophone oder televisuelle Kunst, das künstlerische Video, die medial basierten Aktions- und Fluxuskünste bis hin zu den vernetzten und kollaborativ angelegten künstlerischen Praxen der letzten Jahrzehnte. Daneben wird die Ausstellung »Open Codes. Die Welt als Datenfeld« im ZKM besucht. Der Fokus der ersten Phase »Open Codes. Leben in digitalen Welten« lag auf vielfältigen Beispielen der Codierung, vom Morsecode bis zum genetischen Code. In der zweiten Phase untersucht die Ausstellung »Open Codes. Die Welt als Datenfeld« nun schwerpunktmäßig eine Welt, die zunehmend von Daten bestimmt ist.

Zusätzliche Informationen:
Neben der Exkursion (28.11. - 02.12.) finden weitere Einzeltermine zur Einführung und Nachbereitung in der FHP statt. Die Termine werden frühzeitig nach der Anmeldung bekanntgegeben. Es fallen Kosten für Reise, Unterbringung, Eintrittskarten und Verpflegung an, die von den Teilnehmer_innen selbst zu tragen sind.
 
   
Performing the Digital

Dozent: PD Dr. Martina Leeker
Termin: Blockseminar
Ort: UP 1.02.1.10 sowie an Samstagen: 1.09.2.04
SWS: 2
Studiengang: BA
Module (BA): 5
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: SE
Leistungspunkte: 2
Zielgruppe: BA 3. Sem.
Teilnehmerbegrenzung: 25

Beschreibung:
In digitalen Kulturen entsteht eine posthumane (mehr-als-menschliche) Performativität. Das heißt, menschliche Agierende werden von den Operationen technischer Dinge performt, und umgekehrt. Beispiele finden sich in Tanz, Performance, Theater und Kunst ebenso wie in digitalen Alltagskulturen, z. B. in Financial Trading, OPs mit Robotern, Assistenzsystemen in der Pflege oder Selbstquantifizierung. Interessant ist, dass wir mit einer freiwilligen Bindung an technische Agenten konfrontiert sind, in der menschliche Agierende frohgemut und unbedarft Daten abgeben. Im Seminar werden durch Exkursionen und Präsentationen konkrete Fallbeispiele posthumaner Performativität rezipiert und analysiert. Es steht in Frage, ob und wie in Kunst und Alltag die gleichsam totale Konnektivität sichtbar gemacht und das Prothesentum der menschlichen Agierenden unterlaufen werden kann. Grundlage für das Seminar ist die Publikation: Performing the Digital. Performativity and Performance Studies in Digital Cultures, Hg: Leeker/Schipper/Beyes, transcript Verlag 2017. Komplettes PDF unter: http://www.transcript-verlag.de/978-3-8376-3355-9/performing-the-digital/

Zusätzliche Informationen:
Exkursionen: Sonntag: 11.11. 17.30 Uhr bis ca. 20 Uhr: Berliner Ensemble 17.30 Uhr: Einführung; 18 – 20 Uhr Aufführung Die Parallelwelt Eine Simultanaufführung zwischen Berliner Ensemble und Schauspiel Dortmund von Alexander Kerlin, Eva Verena Müller und Kay Voges Vorschläge: 16.11.2018 Je Eintritt frei: SO FAR | 1985 | Die Cyborg als Figur Freitag, 16. November 2018, 19.30 Uhr, diffrakt | zentrum für theoretische peripherie Crellestr. 22 BE: ab 21.45 Uhr: Nachbesprechung zu: Parallelwelt Theater trifft Wissenschaft: Quantensprung Die Parallelwelt ist Science Fiction, in Bilder übersetzte Quantenphysik auf dem Theater. Was wäre, wenn die seltsamen Gesetze aus der Welt des Allerkleinsten auch für die Welt im Großen gelten würden? Die Co-Autorin und Produktionsbeteiligte sprechen mit einem Physiker über die Naturwissenschaft als Inspirationsquelle für Kunst, Philosophie und das Leben selbst.
 
   
Module 6: Theories, Forms and Histories of Knowledge
 
   
Media Aesthetics: Perception, Environments, Circulations

Dozent: Prof. Dr. Birgit Schneider
Termin: montags, 12-14 Uhr
Ort: 1.09.1.02, NP
SWS: 2
Studiengang: BA
Module (BA): 6
Pflichtveranstaltung: ja
Veranstaltungsart: Vorlesung
Leistungspunkte: 1 + 2
Zielgruppe: BA ab 3. Semester
Teilnehmerbegrenzung: 90

Beschreibung:
Die Medienästhetik-Vorlesung widmet sich den Themenkreisen Wahrnehmung, Umgebungen und Kreisläufe. Während Ästhetik- Vorlesungen oftmals die Geschichte des Schönen und eine Geschichte von namhaften Philosophen in den Blick nehmen, stellt diese Vorlesung die Ästhetik im Sinne der Aisthesis ins Zentrum – also als Lehre von der Wahrnehmung. Diese wird anhand von zentralen Begriffen wie Mimesis, Simulation, Schein, Immersion, Aura und Atmosphäre entfaltet. Immanuel Kant und Alexander Gottlieb Baumgarten sind hierbei Vertreter aus der Geschichte der Ästhetik, Gernot Böhme oder Martin Seel Vertreter gegenwärtiger Ansätze, die versuchen, eine ökologische Ästhetik bzw. eine Ästhetik der Natur zu skizzieren. Angereichert werden diese mit Ansätzen aus der Medienökologie, mit der sich mediale Umwelten denken lassen wie die von Marshall McLuhan, Paul Virilio oder Jennifer Gabrys sowie mit Theorien, die virtuelle Umwelten (media environments) in den Blick nehmen wie die zur Immersion. Im Zentrum steht die Frage, wie Umwelten wahrgenommen werden und was geschieht, wenn diese Wahrnehmung medial und technisch aufgerüstet wird durch Prothesen, Linsen, Kameras, Projektionen, Head Mounted Displays oder Go-Pro-Kameras. Die Vorlesung wird dabei Schlaglichter der Theorie praxisnah anhand von zahlreichen Beispielen entfalten.

Zusätzliche Informationen:
Zu der Vorlesung gibt es eine Übung, die für alle Teilnehmer*innen obligatorisch ist. Die Vorlesung wird mit einer schriftlichen Prüfung (inkl. Essay) abgeschlossen. Bitte besuchen Sie die Lern-Plattform Moodle.up der Uni Potsdam, um alle Texte und Informationen zu dieser Veranstaltung zu erhalten. Sie können sich bei Moodle mit Ihrem Universitäts-Account anmelden.
 
   
Der Bildvergleich und sein Medium - Von der Diaprojektion zu den Algorithmen

Dozenten: Janna Kienbaum, Prof. Dr. Birgit Schneider
Termin: donnerstags 14-16 Uhr
Ort: 1.22.0.38 NP
SWS: 2
Studiengang: BA
Module (BA): 6
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Seminar
Leistungspunkte: 2
Zielgruppe: 3. FS
Teilnehmerbegrenzung: 25

Beschreibung:
Aktuelle Web-Dienste wie die Bildähnlichkeitssuche von Google, der Social Media Plattform „Pinterest“ oder auch der bayerischen Staatsbibliothek ermöglichen den Userinnen und Usern anstelle eines bestimmten Suchwortes zunehmend eine Bildrecherche anhand bildintrinsisch vergleichbarer Merkmale der Form (Farbe, Kontrast, Struktur). In der Bildforschung, innerhalb der so genannten Digital Humanities bzw. Digitalen Kunstgeschichte, gerät das Potenzial digital vorliegender Bildmassen und deren potenzieller Analyseebenen (der Form-, Kontext und Metadaten) zunehmend in den Fokus der Untersuchungen. Algorithmische Verfahren wie Pattern Recognition und digitale Visualisierungstechniken wie das Distant Viewing werden erprobt, um hinsichtlich der formalen Vergleichbarkeit und Ähnlichkeit visueller Motive neue Aussagen und Cluster in ihnen ausfindig machen zu können (z.B. Cultural Analytics von Lev Manovich). Die Webanwendung „Google Arts and Culture Experiments“ als Schnittstelle von musealer Kunst und Computer Science bereitet u.a. ganze Bildlandschaften digitaler Kunstsammlungen auf, die algorithmisch nach formalen Ähnlichkeitskriterien sortiert und interaktiv „begehbar“ sind. Das Seminar widmet sich aktuellen digitalen Methoden und Web-Diensten, in denen der Bildvergleich als (bewusste) Methodik auftritt und untersucht kritisch sein erkenntnistheoretisches Potenzial. Es thematisiert die Ebenen von Ähnlichkeit als Erkenntnismotor und hinterfragt die epistemische Aussagefähigkeit der Sammlungs- und Analysemethoden wie Computer Vision oder Machine Learning, die gegenüber einer textbasierten bzw. philologischen Bestimmung der Bilder in erster Linie auf deren formal kompositorische Eigenschaften bauen. Ein Großteil des Seminars beschäftigt sich dabei mit dem Ursprung des Bildvergleichs als Methode, die gegen Ende des 19. Jahrhunderts das Entstehen der Kunstgeschichte als akademische Disziplin stark prägte. Es wird somit das medientechnische Dispositiv, das der Vergleich bereits in seiner Geschichte mit der Entstehung der Doppeldiaprojektion und fotografischer Bildanordnungen mit sich führt, betrachtet und so ein medienarchäologischer Blick auf das Thema gelenkt. Das Seminar beleuchtet neben medienwissenschaftlichen Fragestellungen somit ebenso Ansätze aus der Kunsthistorik und Bildwissenschaft.

Zusätzliche Informationen:
An zwei Terminen wird Paul Heinicker vom Interaction Design Lab der Fachhoschule Potsdam das Seminar als Gast begleiten.
 
   
Mind Control - Phantasms und Realities of Influencing

Dozent: Dr. Bernd Bösel
Termin: Fr 10h-14h
Ort: UP, Haus 9, Raum 2.04
SWS: 2
Studiengang: BA
Module (BA): 6
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Seminar
Leistungspunkte: 2
Zielgruppe: BA ab dem 3. Fachsemester
Teilnehmerbegrenzung: 25

Beschreibung:
Die Enthüllungen rund um die versuchte Einflussnahme auf die britische Brexit-Wahl und die amerikanische Präsidentschaftswahl 2016 durch die Firma "Cambridge Analytica" sind der Anlass, sich mit Phantasmen und Realitäten der Einflussnahme auseinanderzusetzen. Zu den Materialien, mit denen wir uns dabei beschäftigen, zählen ältere Dokumente wie die kleine Schrift "Beeinflussungsapparate" des Psychoanalytikers Viktor Tausk (1919) ebenso wie das Video-Interview, das "The Guardian" mit dem Whistleblower Christopher Wylie geführt hat (2018). Historisch zwischen diesen Eckpfeilern, nämlich in den 1950er- oder 1960er-Jahren, liegt die Hochkonjunktur für Themen wie Gehirnwäsche, Gedankenkontrolle und andere Formen psychologischer Manipulation. Auch populäre Filme und Serien wie "The Manchurian Candidate" (1962) und "The Mind Benders" (1964) und "The Prisoner" (1967) haben sich dieser Themen angenommen. Innerhalb dieses Spannungsfeldes sollen Schlüsselbegriffe wie "Suggestibilität, "psy-ops", "mind control" "Psychographie" historisch aufgearbeitet und kritisch diskutiert werden. Ein Bestandteil des Seminars ist zudem der Besuch der Ausstellung "The Influencing Machine" am NGBK Berlin-Kreuzberg, inklusive einer Führung durch die Kuratorin Dr. Tahani Nadim. Keywords: mind control, mind reading, affect detection, (hidden) persuasion, psy-ops, psychographics

Zusätzliche Informationen:
Das Seminar findet 14tägig statt! Beginnzeit ist jeweils 10h30! Erste Hälfte bis 12h00, dann Pause, zweite Hälfte von 12h30 bis 14h00.
 
   
Media Aesthetics

Dozent: Dr. Sebastian Möring
Termin: Mo 14:00 - 16:00
Ort: 1.09.1.02
SWS: 2
Studiengang: BA
Module (BA): 6
Pflichtveranstaltung: ja
Veranstaltungsart: Seminar
Leistungspunkte: 2
Zielgruppe: 3. Semester EMW B.A.
Teilnehmerbegrenzung: 25

Beschreibung:
In diesem Seminar lesen wir Texte und diskutieren Beispiele begleitend zur Vorlesung Medienästhetik. Themen sind dabei das Schöne und das Erhabene (Immanuel Kant, Baumgarten), physiologische und technologische Bedingungen sinnlicher Wahrnehmung (Jonathan Crary, Herrmann von Helmholtz), Mimesis (Roger Caillois, Walter Benjamin), Aura (Walter Benjamin), Simulation (Jean Baudrillard), Immersion (Oliver Grau, Janet Murray), Atmosphäre (Gernot Böhme), mediale Umwelten (Marshall McLuhan), Kybernetisierung der Ästhetik, wahrnehmende Umwelten.

Zusätzliche Informationen:
Die Veranstaltung beginnt am 15.10.2018. Für das Seminar kommunizieren wir über die Kursplattform Moodle: https://moodle2.uni-potsdam.de/course/view.php?id=17546. Mit Ihrem Universitätslogin bekommen sie hier Zugang zum Kurs.
 
   
Scanning

Dozent: Kathrin Friedrich
Termin: Mi, 14-18 Uhr (14-täglich)
Ort: 1.22.0.39
SWS: 2
Studiengang: BA
Module (BA): 6
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: SE
Leistungspunkte: 2
Zielgruppe: BA
Teilnehmerbegrenzung: 25

Beschreibung:
Gescannt wird allerorten – in Supermarkt und Flughafen, in Klinik und Bibliothek. Der Gebrauch von Scannern, gleich ob etwa in Form von Mobiltelefonen oder medizinischen Großgeräten, ermöglicht das berührungslose Abtasten und Digitalisieren von Objekten und Körpern. Praktiken des Scannens eröffnen vielgestaltige und grundsätzliche medientheoretische Fragen – Welche materiellen und epistemologischen Bedingungen konstituieren die Möglichkeiten des medialen Abtastens? Welche Zwecke bedient das maschinell-elektronische im Gegensatz zum menschlich-sinnlichen Abtasten? Und welche medialen Infrastrukturen und Schnittstellen erlauben den Zugriff auf Scandaten? Im Seminar werden verschiedenartige Medienpraktiken des Abtastens untersucht und mit medientheoretischen Überlegungen enggeführt. Ansätze aus dem Feld der Software Studies sowie Überlegungen zu digitaler Bildgebung/digitalen Bildern stehen dabei im Fokus. Die Arbeitsweise des Seminars basiert auf der Vorbereitung von Text- und Bildmaterial zu jeder Sitzung sowie der Übernahme eines Impulsreferats (Leistungsschein).

Zusätzliche Informationen:
Das Seminar findet alle 2 Wochen vierstündig statt und beginnt am 17.10.
 
   
queer* diskursive strategies and critiques

Dozenten: Michael Annoff, Sophie Ehrmanntraut
Termin: Do 14-16 Uhr, ab 18.10.
Ort: FHP Annex 2 A003
SWS: 2
Studiengang: BA
Module (BA): 6
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Seminar
Leistungspunkte: 2
Zielgruppe: ab dem 4. Semester
Teilnehmerbegrenzung: 25

Beschreibung:
„Queer“ ist heute ein geläufiges buzz word für alles und jede*n jenseits von hetero. Anfangs beschrieb „queer“ aber ein Konzept, dass Kritik an Geschlechterverhältnissen völlig verändert hat. Es begründet, warum Geschlecht ein soziales und kulturelles Konstrukt ist und keine biologische Tatsache. Das Seminar erkundet die Folgen dieses ideengeschichtlichen Erdbebens in Medien, Kunst und Kultur und die Begriffsverschiebungen der letzten 30 Jahre. Das Seminar wird zunächst Schlüsseltexte von Foucault und Butler behandeln, die Geschlecht nicht mehr als Struktur- sondern Diskurstheorie betrachten, und setzt damit den Ausgangspunkt für weitere Erkundungen. Es betrachtet die Rolle von „queer“ für die performative Wende in den Kulturwissenschaften und fragt auf dessen Artikulationen Auswirkungen in Alltags-, Populär- und Medienkulturen. In den Künsten stellt sich die Frage nach der Darstellbarkeit von Queerness als eine postidentitäre Strategie, das sich immer wieder neu artikuliert und damit einschränkenden Zuschreibungen entziehen will. Dabei geht es um visuelle und performative künstlerische Praktiken, die versuchen, hybride, ständig im Wandel begriffene Identitäten sichtbar zu machen, aber auch um die Thematisierung von Repressionen und Gewalt gegen Queers. Daran muss sich auch eine Medienreflexion anschließen, die auf die Spezifität unterschiedlicher Medienformate eingeht und medialen Wandel mitdenkt. Während das Internet neue Vernetzungen ermöglicht, stellt sich die Frage inwiefern die „neue“ weltumspannende Infrastruktur Machtverhältnisse festigt oder gar automatisiert. In der Populärkultur spielt die Unterrepräsentation queerer Subjektivität und widerständigen Aneignungen populärer Medienformate eine große Rolle, queerer Protest zwischen aktivistischem Alltag und medialer Repräsentation ebenfalls. Trotz des großen kritischen Potenzials ist Queerness in vielfältiger Weise bedroht: Das Seminar interessiert sich zu seinem Abschluss für den inzwischen populären und fast ubiquitären Gebrauch des Begriffs, um zu diskutieren, wie sich Queerness weiterentwickeln kann: Welche Folgen hat die Popularisierung von „queer“ heute für Kritik morgen? Und ist ein Wechselspiel von progressiver Kritik und Popularisierbar jenseits pessimistischer Erzählungen von Ausbeutung und Vereinnahmung möglich?

Zusätzliche Informationen:
Dozent*innen: Michael Annoff (Kulturarbeit, FHP); Sophie Ehrmanntraut (EMW) Das Seminar ist ein interdisziplinäres Lehrangebot im Rahmen von InterFlex. !!! Einschreibung über incom !!! https://fhp.incom.org/workspace/7991
 
   
Module 7: Forms of Medial Production
 
   
Combining. An Introduction to the Aesthetics of Film

Dozenten: Prof. Dr. Marie-Luise Angerer, Prof. Dr. Jan Distelmeyer
Termin: Donnerstag, 10 (s.t.!) -14 Uhr
Ort: ZeM, Hermann-Elflein-Str. 18, Potsdam
SWS: 4
Studiengang: BA
Module (BA): 7
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Seminar
Leistungspunkte: 4
Zielgruppe: BA / NF
Teilnehmerbegrenzung: 25

Beschreibung:
Das Seminar verzahnt zwei einführende Auseinandersetzungen: zum einen mit Filmen David Cronenbergs und zum anderen mit Positonen der Filmtheorie. So wie filmtheoretische Ansätze dabei helfen, einen Zugang zu den ausgewählten Filmen zu finden (und zu verhandeln), helfen die Filme dabei, die ausgewählten theoretischen Positionen zu erschließen und zu erörtern.

Zusätzliche Informationen:
Derzeit stehen schon zwei Gastvortragende fest: Der österreichische Filmwissenschaftler Drehli Robnik wird am 5. und 6.12.2018 workshop und Vortrag zum Thema anbieten. Am 13.12 ist der italienische Filmwissenschaftler Diego Cavalotti zu Gast im Seminar.
 
   
Eine noch... - Formen und Mechanismen der (Fernseh-)Serie

Dozent: Christian Richter
Termin: Freitags, 10.00 - 14.00 Uhr (bitte genaue Termine beachten)
Ort: Neues Palais, Haus 22 Raum 0.39
SWS: 2
Studiengang: BA
Module (BA): 7
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Seminar
Leistungspunkte: 2
Teilnehmerbegrenzung: 15

Beschreibung:
Das Seminar will sich mit Fragen der „Populärer Serialität“ beschäftigen, die jüngst in der Forschung ein enorme Aufwertung und Beachtung gefunden hat. Am Beispiel der Fernsehserie wollen wir deren Prinzipien, Funktionen und Ursprünge ergründen und auf andere serielle Formen übertragen, die auch außerhalb eines Fernsehprogramms zu finden sind (z.B. auf Videoplattformen, im Radio, in Zeitschriften, im Kino, im Theater oder woanders). Hierbei wird das Seminar absichtlich keine inhaltlichen Vorgaben machen, sondern sich einzig daran ausrichten, welche Fragen und Aspekte Sie als Teilnehmende selbst als interessant und untersuchenswert erachten. Gemeinsam wollen wir uns gegenseitig Serien, Ideen, Überlegungen und Theorien vorstellen und diese dann miteinander diskutieren.

Zusätzliche Informationen:
Seminartermine: 30.11.2018, 14.12.2018, 11.01.2019, 18.01.2019, 25.01.2019, 01.02.2019 und 08.02.2019
 
   
Ecological approaches to computer games

Dozent: Dr. Sebastian Möring
Termin: Mo 16:00 - 18:00
Ort: 1.22.0.38
SWS: 2
Studiengang: BA
Module (BA): 7
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Seminar
Teilnehmerbegrenzung: 25

Beschreibung:
Mit zunehmender Sensibilisierung für die Bedeutung des Klimas und der natürlichen Umwelt für das Leben der Menschen auf der Erde thematisieren Computerspiele heutzutage Phänomene wie das Klima und die Natur mehr denn je. Zu Anfang waren es vor allem Flugsimulatoren, die realistische Simulationen des Wetters aufwiesen. Nun steht genug Rechenleistung in Computerspielen zur Verfügung um auch hintergründige Systeme wie das Wetter (z.B. Regen, Schnee, Wind etc.) und Entitäten (z.B. Tiere), die man dem Begriff der Umwelt zurechnen würde, in Spielen wie Zelda: Breath of the Wild (2017) darzustellen, welches selbst kein Simulationspiel ist, in dem die Natur aber eine zentrale Rolle spielt. Geschichten, die in Computerspielen erzählt werden, handeln vermehrt vom Verhältnis Mensch-Natur-Technik wie etwa im kürzlich erschienenen Horizon Zero Dawn (2017). Mittlerweile gibt es mit den Green Game Studies sogar einen Zweig der Game Studies, der sich dem vielschichtigen Verhältnis von Computerspiel und Natur widmet. In diesem Seminar wollen wir diesem Verhältnis auf den Grund gehen mithilfe von Konzepten und Ideen aus der Ökologie, der Medienökologie und den Green Game Studies, die wir an Spielen wie Eco (2017) erproben. Im Zentrum dieses Seminars soll das Spiel "Eco" (2017) stehen, welches die Ökologie bereits im Namen trägt. In essayistischen Übungen wird die Repräsentation der Umwelt in diesem Spiel reflektiert. Vorkenntnisse in der Computerspielforschung und den Game Studies sind wünschenswert aber nicht verpflichtend. Studierende bringen die Bereitschaft zum forschenden Spielen mit.

Zusätzliche Informationen:
Das Seminar steht im Austausch mit Birgit Schneiders Seminar "Elementare Medien, elementare Kunst". Moodle: https://moodle2.uni-potsdam.de/course/view.php?id=17544
 
   
Intimacy in the age of technical media

Dozent: Arantzazu Saratxaga
Termin: Mi 14-18h (jede zweite Woche)
Ort: UP
SWS: 2
Studiengang: BA
Module (BA): 7
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Seminar
Teilnehmerbegrenzung: 25

Beschreibung:
Ausgehend vom medienphilosophischen Ansatzpunkt, dass die Welt in sich eine Sache vermittelter Ordnung ist, strebt dieses Seminar das Ziel an, die Mittelbarkeit der technischen Medien im Zusammenhang mit dem symbolisch generalisierten Kommunikationsmedium „Liebe“ (Niklas Luhmann) zu untersuchen. Das Seminar besteht erstens in einer diskursanalytischen Begriffsbestimmung der Gestaltungs- und Bildungsprozesse kultureller Welten vor dem Hintergrund technischer Medien und zweitens in der Problematisierung der Funktion der symbolischen Codierung von Liebe und Intimität im Kontext der technischen Medien. Sowohl bei den analogen als auch den digitalen Medien setzt die Vermitteltheit der Medien, bzw. die Tatsache, dass die Medien eine Botschaft vermitteln, eine gewisse Entfremdung des Menschen gegenüber der Maschine voraus (Gilbert Simondon), was wiederum durch die technischen Ensembles in einer neuen symbolischen Ordnung internalisiert wird. Die Internalisierung neuer symbolischen Ordnungen durch die technischen Ensembles benennt Gotthard Günther mit dem Begriff der „Introszendenz“, als Gegensatz zur Transzendenz. Dem folgend ließe sich fragen: Wie lässt sich die Liebe, als symbolischer Code der Intimität, in einem Zeitalter erklären, in dem alle Lebenssphären durch die technischen Medien auf die Öffentlichkeit hin ausgerichtet sind? Was für neue affektive "Sinnhorizonte“ (Gadamer) werden durch die technischen Medien erzeugt? In dieser Hinsicht geht es bei diesem Seminar darum, die Redeordnungen der Intimität und der Codierung des Nahbedarfs durch die technischen Medien zu durchleuchten, und insbesondere den Zusammenhang zwischen den durch technische Medien vermittelten Welten und jenen Sphären, die sich der Vermitteltheit (Intimität, Privatsphäre) widersetzen, in eine Diskussion miteinander zu bringen.

Zusätzliche Informationen:
Raum: Campus Neues Palais, Haus 22, Raum 0.39 (1.22.0.39)
 
   
Module 8: Concepts and Forms of Media Design
 
   
Standstill - Photography Introduction

Dozent: Prof. Winfried Gerling
Termin: Di. 10:00 - 17:00
Ort: FHP D 116
SWS: 8
Studiengang: BA
Module (BA): 8
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: P
Leistungspunkte: 12
Zielgruppe: BA EMW
Teilnehmerbegrenzung: 15

Beschreibung:
Die Veranstaltung ist eine Einführung in die Grundlagen der Fotografie mit besonderem Schwerpunkt auf digitale Fotografie. Allgemeine Kenntnisse zur Technik und Gestaltung werden anhand von Übungen erschlossen. Über das Semester soll ein erstes fotografisches Projekt konzeptuell und praktisch entwickelt und diskutiert werden. Darüber hinaus werden historische und aktuelle fotografische Positionen besprochen und einige zentrale Texte aus der Fotografiegeschichte und -theorie die Auseinandersetzung fundieren.
 
   
Concept an Project Development

Dozent: Anna Lederle
Termin: Mi 14:00 - 17:30
Ort: FH D 116
SWS: 4
Studiengang: BA
Module (BA): 8
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: P
Leistungspunkte: 6
Zielgruppe: vorrangig 3. Semester
Teilnehmerbegrenzung: 15

Beschreibung:
In dieser Veranstaltung werden Grundkenntnisse in der Konzeption und Gestaltung von Medienprojekten vermittelt. Unterschiedliche Organisations- und Distributionsmodelle werden entwickelt und Übungen zur Gestaltung und Strukturierung von Inhalten werden durchgeführt. An der thematischen Vorgabe "Medienkunstfestival" wird beispielhaft der gesamte Ablauf von der Konzeptionsphase über die Projektentwicklung bis zum ausgearbeiteten Konzept und dessen Präsentation durchlaufen.
 
   
Module 9: Medial Projects
 
   
Experimental Art

Dozent: Torsten Schöbel M.A.
Termin: Fr 10-17 Uhr
Ort: LW 139 (FHP)
SWS: 8
Studiengang: BA
Module (BA): 9
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Projektseminar
Leistungspunkte: 8
Teilnehmerbegrenzung: 15

Beschreibung:
Im Projektseminar Experimentelle Gestaltung werden künstlerische Arbeiten in einem diskursiven Zusammenhang mit einem übergeordneten Thema entwickelt und realisiert. In diesem Semester steht die Schrift im Film im Fokus der Auseinandersetzung. Neben der theoretischen Auseinandersetzung mit der Relation zwischen Anschauung und Begriff, mit Bild- und Schrifttheorien, mit sprachphilosophischen Untersuchungen und mit der Ästhetik und Konzeption von Schrift- und Poesiefilmen werden im Seminar praktische und technische Grundlagen der digitalen Mediengestaltung mit Schwerpunkt Animation, Compositing und Motion Graphics vermittelt. Im Mittelpunkt steht das Digital Compositing mit der Animationssoftware After Effects. Die Möglichkeiten der räumlichen und zeitlichen Wahrnehmungsdimensionen sind vielfältig: Schrift, Bild- und Tonmaterialien lassen sich in ein konzeptuelles Miteinander und in neue Sinnzusammenhänge stellen, von der Konstellation, Kombination und Animation von beweglichen und statischen Bildern, Grafiken, Fotografien, Texten, Wörtern, Buchstaben, Sound und Schrift im zwei- oder dreidimensionalen Raum.

Zusätzliche Informationen:
Voraussetzung für den Besuch der Lehrveranstaltung ist der bestandene Abschluss des Moduls "Technische und gestalterische Grundlagen digitaler Medien" (Modul 2).
 
   
city /moving image

Dozent: Prof. Anne Quirynen
Termin: Di. 10-17 Uhr
Ort: FHP, D 105
SWS: 8
Studiengang: BA
Module (BA): 9
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: P
Leistungspunkte: 8
Zielgruppe: BA
Teilnehmerbegrenzung: 15

Beschreibung:
Der Fokus liegt auf ausgewählten dokumentarischen und essayistischen Filmen, die städtische Räume, städtisches Leben, städtische Konflikte und Konfliktlösungen reflektieren. Im Seminar werden wir uns mit Filmbeispielen auseinandersetzen, um zu verstehen wie Bilder und Sounds der Stadt genutzt werden können, um gesellschaftlich zirkulierende Ideologien und Imaginationen des Urbanen zu analysieren. Das Seminar untersucht zudem unterschiedliche Ansätze und Methoden des Dokumentarischen. Filmbeispiele u.a.:Cynthia Beatt ,Cycling the Frame ,1988; Berlin – Prenzlauer Berg. Begegnungen zwischen dem 1. Mai und dem 1. Juli 1990, Petra Tschörtner; Wie Der Berliner Arbeiter wohnen, Slatan Dudow, 1930; Die Sinfonie der Grosstadt, Walther Ruttmann, 1927; Menschen am Sonntag, Robert Siodmak, Edgar G. Ulmer, 1929; LA plays itself, Tom Anderson, 2003; News from home, Chantal Akerman, 1977. Das Seminar wird mit einem audiovisuellen Projekt abgeschlossen (max. 10 min.).
 
   
Resonances and Reverberations. Listening as a Bodily Experience

Dozent: Martyna Poznanska
Termin: 17.10.2018 10-14h (weekly)
Ort: Audio Labor FHP LW119
SWS: 4
Studiengang: BA
Module (BA): 9
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: P
Leistungspunkte: 4
Zielgruppe: BA
Teilnehmerbegrenzung: 15

Beschreibung:
The course will focus on the experience of listening as a bodily experience. Special attention will be given to building listener's perceptual awareness. The course will involve working with the senses and the surrounding environment in order to create a sound environment anew as a personal and intimate territory. The participants during the course will be encouraged to exercise listening and hearing and to work not only with field recordings but also reach for any kind of accessible media, that would help them in the final assignment. The course will embrace the introduction to field recording techniques (use of the recorders, microphones) and sound editing (using sound editing software, within time possibilities). The course will be held in English.

Zusätzliche Informationen:
Please, e-mail me in case you've any questions.
 
   
Module 10: Interdisciplinary Supplementary Studies
 
   
EMW-Orchestra

Dozenten: Luis Krummenacher, M.A. Martin Schmidt
Termin: Freitag, 11-14:30 Uhr
Ort: LW 119 Audio Labor FH
SWS: 4
Studiengang: BA
Module (BA): 10
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: PS
Leistungspunkte: 4 (+4 benotet)
Teilnehmerbegrenzung: 15

Beschreibung:
Das EMW Orchestra existierte von 2009 bis 2016 unter der Leitung von Simon Vincent und war eine Plattform für multimediale performative Praxis. In dieser Tradition wollen wir weiterarbeiten. Unter je verschiedenem Thema wird eine performative Aufführung entwickelt. Bisherige Spielorte waren u.a. die Wabe, der Tresor, die Akademie der Künste, Club Transmediale, Café Tasso u.a. Das Themenspektrum bewegte sich von Musique Concrete & Live Techno, über Sun Ra, Bruce Lee vs. Jacques Tati, Synchronität und Abriss. Musikalische Vorkenntnisse sind nicht unbedingt erforderlich.
 
   
Soy y Estoy Ein politisches Rollenspiel mit situiertem Blick

Dozent: Prof. Anne Quirynen
Termin: Blockseminar:26.10, 2.11, 3.11, 17.11 ab 11uhr bis 16Uhr
Ort: FH D 116
SWS: 2
Studiengang: BA
Module (BA): 10
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: P
Leistungspunkte: 2
Zielgruppe: BA; Design
Teilnehmerbegrenzung: 15

Beschreibung:
Es handelt sich um ein kartenbasiertes politisches Rollenspiel, das von einem chilenischen feministischen Aktivisten entwickelt wurde, und das wir im Rahmen eines Workshops mit Studierenden in seiner auf deutsch übersetzten Fassung spielen wollen. Die Aktionsform des Spiels setzt sich anhand von drie Kartenarten (Problem, Strategie, Aktion) mit politischen Fragestellungen und möglichen Antworten auseinander. Dabei spielen feministische Strategien und Aktionsformen eine zentrale Rolle und sind zugleich in der Methode des Spiels eingeschrieben. Außerdem werden postkoloniale und intersektionale Diskurse mit auf den Plan gerufen, indem verschiedene Probleme durch die spielenden ins Verhältnis gesetzt werden, während die Spielenden sich selbst in der Gruppe in Beziehung setzen. Das Spiel soll im Workshop ergänzt werden durch feministische und medienwissenschaftliche Inputs. Ziel des Workshops ist die interdisziplinäre Weiterentwicklung und Ergänzung des Spiels, sowie Vorschläge für eine Digitalisierung und die Erweiterung genderorientierter Fragestellungen in der Aktionsform. In Zusammenarbeit mit Digarec, Dr. Sebastian Möring und Lydia Kray

Zusätzliche Informationen:
Der Macher des Spiels, Felipe Roman Osorio, Designer und feministischer Aktivist, wird im Oktober in Deutschland sein und für die Auftaktveranstaltung anwesend sein, um das Spiel in seiner Enstehung zu erklären und zu kontextualisieren. Für die deutsche Übersetzung und Lokalisierung des Spiels wird EMW MA Lydia Kray, Uni Potsdam, anwesend sein. Zwei weitere Gäste, Louise Haitz von der Universität Wien, die ebenfalls am Projekt beteiligt ist, und Sophie Vögele, wissenschaftliche Mitarbeiterin ZHdK, Zürich, sind für die femnistischen und medienwissenschaftlichen Perspektiven auf die Aktionsform Spiel zu Impulsen eingeladen. Blockseminar: Freitag 26.10: mit Felipe Roman Osorio und Lydia Kray Freitag 2.11 und Samstag 3.11: mit Louise Haitz von der Universität Wien, die ebenfalls am Projekt beteiligt ist, und Sophie Vögele, wissenschaftliche Mitarbeiterin ZHdK, Zürich, Samstag 17.11 mit Lydia Kray Endbesprechung tba
 
   
Didactics of Digital Gaming

Dozent: Dr. Sebastian Möring
Termin: Di 16:00 - 18:00
Ort: NP 1.09.1.02
SWS: 2
Studiengang: BA, MA
Module (BA): 10
Module (MA): 8
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Vorlesung
Leistungspunkte: 1 + 2 (mit Klausur)
Teilnehmerbegrenzung: 90

Beschreibung:
“Didaktik des digitalen Spielens” dienstags, 16-18 Uhr, Hörsaal 1.09.1.02 am Campus Neues Palais Die aktuelle Ringvorlesung knüpft an die erfolgreiche Vorlesungsreihe “Videospiele als didaktische Herausforderung” des Sommersemesters 2017 an. Ihr Ziel ist die Untersuchung der Potentiale von Computer- und Videospielen im Kontext unterschiedlicher Lernprozesse. Sie beleuchtet dabei (Lern-) Ziele, die durch den Einsatz digitaler Spiele erreicht werden können und erläutert das gleichzeitig das “Wie” und “Ob”. Im Zentrum der einzelnen Vorlesungssitzungen stehen Formen des medialen und sozialen Lernens, des Erkundens von natur- und gesellschaftswissenschaftlichen Zusammenhängen und die Ausbildung von Kompetenzen im sprachlich-ästhetischen Bereich mithilfe von digitalen Spielen. Dabei kommen FachdidaktikerInnen und FachwissenschaftlerInnen verschiedener Bereiche zusammen, treten in den Dialog und zeigen jeweils aus Perspektive ihrer Fachdisziplinen das Lernpotential konkreter Computerspiele auf und stellen es zur Diskussion. Die Idee für die Ringvorlesungen entstand aus Anregungen von Lehramtsstudierenden, die auf die oben erwähnten Desiderate aufmerksam machten. In dieser Veranstaltungsreihe sollen daher Erkenntnisse der Medienwissenschaften, der Game Studies, der Medienforschung sowie verschiedener fachdidaktischer Disziplinen mit Erfahrungen der Studierenden interaktiv verknüpft werden. Die Vorträge werden jeweils etwa 50 Minuten dauern, um in einem abschließenden Austausch genügend Raum für Fragen, Diskussionen und Ideen zu bieten. Organisation: Manuela Pohl Dr. Sebastian Möring Prof. Dr. Nathanael Riemer Die Vorträge finden jeweils Dienstag, 16-18 Uhr, im Hörsaal 1.09.1.02 am Campus Neues Palais statt. Zur genaueren Information hier noch die jeweiligen Sitzungsthemen: 16.10.2018 Einführung 23.10.2018 Ilka Goetz Universität Potsdam Spielend lernen? – Entwicklung von Medienkompetenz mit, durch oder trotz Computerspiele(n) 30.10.2018 Prof. Dr. Jan Distelmeyer; Dr. Petra Lenz FH Potsdam, Universität Potsdam Regeln. Was bedeuten Vorschriften?, Kybernetische Pädagogik 6.11.2018 Prof. Florian Berger University of Applied Sciences Europe Evidenzbasiertes Lernspiel-Design – Didaktische Ansätze und praktische Erwägungen 13.11.2018 Prof. Dr. Ulrike Lucke Universität Potsdam Spielerisches Training sozialer Kognition – nicht nur für Menschen mit Autismus 20.11.2018 Dr. Sabine Harrer Österreichische Akademie der Wissenschaften Trauer spielen: zur Darstellung von Intimität und Verlusterfahrung im Videospiel 27.11.2018 Prof. Dr. Nathanael Riemer Universität Potsdam Marketingspiele der Gameindustrie – oder: Was BWL in der Erwachsenendidaktik leisten könnte 04.12.2018 Christiane Hütter, M.A Invisible Playground. Wissenschaft ins Spiel bringen: Interdisziplinäres Game Design 11.12.2018 Manuela Pohl; Dr. Sebastian Möring Universität Potsdam Lückenfüller – Vom Nutzen narrativer Leerstellen in Adventure Games beim Sprachenlernen 18.12.2018 Prof. Dr. Angelika Beranek; Thomas Scholz, M.A. Hochschule für Angewandte Wissenschaften München Female agency in trans-/ intermedia Formaten im Deutsch- oder Englischunterricht und als Thema für die Jugendarbeit 08.01.2019 Denise Gühnemann, M.A., Daniela Kortebusch, M.A. Grimme-Institut, Städt. Gymnasium Wermelskirchen Bildmedium Computerspiel – Perspektiven für den Kunstunterricht 15.01.2019 Prof. Dr. Ulrich Kortenkamp Universität Potsdam Mathematik in und mit Computerspielen entdecken 22.01.2019 Dr. Sebastian Ernst; Maik Wienecke Universität Potsdam Eigene Geschichten erzählen, fremde Geschichte(n) verstehen – Computerspiele im Geschichtsunterricht 29.01.2019 Matthias Weise, M.Sc. Universität Potsdam „VR-spielt?!“ – zum Potential von VR in Computerspielen 05.02.2019 Abschlussklausur Die Veranstaltung kann über Studium+ belegt werden Jede*r Student*in, egal ob bei PULS angemeldet oder nicht, ist herzlich zm Beiwohnen und Mitdiskutieren eingeladen. Hier der Link zur Veranstaltung bei PULS: https://puls.uni-potsdam.de/qisserver/rds?state=verpublish&status=init&vmfile=no&publishid=70911&moduleCall=webInfo&publishConfFile=webInfo&publishSubDir=veranstaltung Die Veranstaltung wird gemeinsam organisiert von Manuela Pohl, Dr. Sebastian Möring, Prof. Dr. Nathanael Riemer und ist eine Zusammenarbeit von DIGAREC (Zentrum für Computerspielforschung) mit dem Institut für Jüdische Studien und Religionswissenschaft der Universität Potsdam, dem Kooperationsstudiengang Europäische Medienwissenschaft (EMW) der Fachhochschule Potsdam (FHP) und der Universität Potsdam und dem Institut für Anglistik und Amerikanistik. Die Vorlesung wird unterstützt vom Zentrum für Lehrerbildung (ZeLB), den Digital Labs, dem PSI – Potsdam (Professionalisierung – Schulpraktische Studien – Inklusion: Potsdamer Modell der Lehrerbildung), dem BMBF, der Initiative Innovative Hochschule und dem Bildungscampus Golm. Dieses Vorhaben wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung unter dem Förderkennzeichen 03IHS048A gefördert.

Zusätzliche Informationen:
Moodle: https://moodle2.uni-potsdam.de/course/view.php?id=17553.
 
   
Module 11: Free-choice Project
 
   
Project Monitoring

Dozenten: Prof. Dr. Marie-Luise Angerer, Dr. Bernd Bösel, Prof. Dr. Heiko Christians, Prof. Dr. Jan Distelmeyer, Dr. Daniela Döring, Prof. Winfried Gerling, M.A. Naomie Gramlich, Prof. Dr. Nico Heise, Dr. Sebastian Möring, Dr. Susanne Müller, Prof. Anne Quirynen, M.A. Martin Schmidt, Prof. Dr. Birgit Schneider, Torsten Schöbel M.A., Dr. Katrin von Kap-herr
Termin: nach Vereinbarung
Ort: tba
SWS: 4
Studiengang: BA
Module (BA): 11
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Freie Projektarbeit (betreut)
Leistungspunkte: 10
Teilnehmerbegrenzung: 5

Beschreibung:
Ziel ist die Entwicklung erster kleinerer freier Forschungsvorhaben oder eigenständiger Projektentwicklung bzw. auch von Kooperationen mit anderen Institutionen und Antragstellungen aus studentischer Initiative mit Recherche und theoretisch-praktischer Begleitung durch einen Lehrenden.

Zusätzliche Informationen:
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung
 
   
Seitenspiel

Dozent: Kai Steffen Knörr
Termin: tba
Ort: Neues Palais, tba
SWS: 2
Studiengang: BA
Module (BA): 11
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Freies Projekt
Leistungspunkte: 10
Zielgruppe: BA-EMW
Teilnehmerbegrenzung: 5

Beschreibung:
Ziel ist die Fortführung des Projektes "Seitenspiel" als graphisch und inhaltlich anspruchsvolles Printmagazin für die Studierenden der Europäischen Medienwissenschaft. Nach Übergabe durch die Redaktion der letzten Nummer bildet sich zum Wintersemester ein neues Redaktionsteam, das unter inhaltlicher Betreuung und Budgetplanung seine eigenen Themenschwerpunkte und Gestaltungsideen umsetzen kann.

Zusätzliche Informationen:
Bitte setzen Sie sich bei Interesse rechzeitig mit der Redaktion in Verbindung: seitenspiel.emw@gmail.com
 
   
Module 13: Colloquium
 
   
BA-Colloquium

Dozenten: Prof. Dr. Heiko Christians, Prof. Dr. Jan Distelmeyer
Termin: Di, 10-12 Uhr (Beginn: 23.10.)
Ort: FHP LW 117
SWS: 2
Studiengang: BA
Module (BA): 13
Pflichtveranstaltung: ja
Veranstaltungsart: Kolloquium
Leistungspunkte: 1
Zielgruppe: BA
Teilnehmerbegrenzung: 15

Beschreibung:
Das Kolloquium begleitet die Anfertigung der BA-Arbeit. Es werden grundsätzliche wie auch konkrete Fragen erörtert und die Entwicklung der jeweiligen Arbeiten unterstützt.
 
   
Student Representatives WS 18/19

Dozent: Fachschaftsrat Emw
Termin: nach Absprach, ca. alle 2 Wochen
Ort: Potsdam/Berlin
SWS: 2
Studiengang: BA, MA
Module (BA): 13
Module (MA): 9
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: --
Leistungspunkte: --
Zielgruppe: Studierende der EMW
Teilnehmerbegrenzung: keine

Beschreibung:
Dies ist kein Seminar! Die virtuelle Lehre wird für die FSR-interne Kommunikation genutzt. Falls Du Interesse an einer Mitarbeit im FSR hast, wende Dich bitte an Rebekka Eick oder Karlotta Markötter.

Zusätzliche Informationen:
Mehr Informationen zum Fachschaftsrat und seinen Mitgliedern gibt es hier: http://emw.fh-potsdam.de/kontakt_fachschaftsrat.php