Semester:
 
   
Modul 1: Einführung in die Medienkulturwissenschaft
 
   
Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens Kurs A

Dozenten: Dr. Bernd Bösel, Dr. Daniela Döring
Termin: Mi 12-14h
Ort: UP 1.09.2.04
SWS: 2
Studiengang: BA
Module (BA): 1
Pflichtveranstaltung: ja
Veranstaltungsart: Seminar
Leistungspunkte: 2
Zielgruppe: BA EMW 2. Semester
Teilnehmerbegrenzung: 25

Beschreibung:
Das Seminar führt ein in die Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens, Schreibens, Argumentierens: Theoretische Lektüren wie auch praktische Übungen bezwecken eine Annäherung an die wichtigsten Formen kulturwissenschaftlichen Arbeitens und Präsentierens (Texte lesen, Vorträge halten, Hausarbeiten und andere wissenschaftliche Texte schreiben).

Zusätzliche Informationen:
Obligatorisch für 2. Semester BA EMW. Bitte schreiben Sie sich in beide Kurse gleichzeitig ein, die Verteilung wird anschließend durch die jeweiligen Dozenten vorgenommen. !Auf allgemeinen Wunsch beginnen die Seminare pünktlich um 12h und enden um 13h30!
 
   
Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens, Kurs B

Dozenten: Dr. Bernd Bösel, Dr. Daniela Döring
Termin: Mi 12-14h
Ort: UP 1.19.0.12
SWS: 2
Studiengang: BA
Module (BA): 1
Pflichtveranstaltung: ja
Veranstaltungsart: Seminar
Leistungspunkte: 2
Teilnehmerbegrenzung: 25

Beschreibung:
Das Seminar führt ein in die Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens, Schreibens, Argumentierens: Theoretische Lektüren wie auch praktische Übungen bezwecken eine Annäherung an die wichtigsten Formen kulturwissenschaftlichen Arbeitens und Präsentierens (Texte lesen, Vorträge halten, Hausarbeiten und andere wissenschaftliche Texte schreiben).

Zusätzliche Informationen:
Obligatorisch für 2. Semester BA EMW. Bitte schreiben Sie sich in beide Kurse gleichzeitig ein, die Verteilung wird anschließend durch die jeweiligen Dozenten vorgenommen.
 
   
Einführung in die Medienkulturwissenschaft 2: Medienkulturgeschichte

Dozent: Prof. Dr. Heiko Christians
Termin: Mo von 16:15 bis 17:45 am Neuen Palais
Ort: Neues Palais
SWS: 2
Studiengang: BA
Module (BA): 1
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Vorlesung
Leistungspunkte: 3
Zielgruppe: BA EMW
Teilnehmerbegrenzung: 90

Beschreibung:
Die Vorlesung führt umfassend in die Medienkulturgeschichte ein. Sie beginnt mit der Geschichte des Gedächtnisses, der Schrift und der Schreibunterlagen, führt über das Theater als medientechnische Apparatur über den Buchdruck und die Photographie bis zur frühen Kino-, Radio- und Fernsehgeschichte.
 
   
Modul 3: Medienrecht und Kulturökonomie
 
   
BE DIGITAL! Digitalisierungsstrategien im Museum

Dozenten: Dr. Daniela Döring, Janna Kienbaum
Termin: Di 10-14h
Ort: UP 1.09.2.04
SWS: 4
Studiengang: BA
Module (BA): 3
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Projektseminar
Leistungspunkte: 5
Teilnehmerbegrenzung: 15

Beschreibung:
Die ‚digitale Revolution‘ ist längst auch im Museum angekommen. Digitalisierungsstrategien zielen häufig insbesondere darauf ab, mit aktuellen Entwicklungen Schritt zu halten, die Institution attraktiver zu gestalten und neue Zielgruppen zu akquirieren. Im Projektseminar geht es jedoch nicht allein um die Diskussion von internetbasierten Anwendungen, vielmehr untersuchen wir darüber hinaus, wie digitale Technologien die musealen Grundannahmen und Funktionen verändern. Wie etwa ist der Status des auratischen Originals angesichts der Digitalisierung zu bewerten? Wie verändern sich Sammlungsstrukturen? Oder welche (neuen) Formen der Interaktion und Vermittlung lassen sich in Ausstellungen denken? Das Projektseminar wird in Kooperation mit dem Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte stattfinden und im Rahmen der dort geplanten Digitalisierungsstrategien Ideenkonzepte entwickeln.

Zusätzliche Informationen:
Der gemeinsame Besuch der Mai-Tagung "Museums and the Internet" in Potsdam, vom 14.-15. Mai 2018 ist obligatorischer Teil des Projektseminars. Beginn: 17.4.!
 
   
Mensch-Maschine-Daten. Ökonomien der Selbstvermessung

Dozenten: Dr. Daniela Döring, Fritz Schlüter
Termin: Projektwoche
Ort: Bröllin
SWS: 2
Studiengang: BA, MA
Module (BA): 3
Module (MA): 8
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Seminar
Leistungspunkte: 2
Teilnehmerbegrenzung: 25

Beschreibung:
Die Verdatung des menschlichen Körpers nimmt gegenwärtig exponentiell zu. Die neoliberale Anrufung zur permanenten Arbeit an sich selbst wird begleitet von immens wachsenden Märkten und Ökonomien. Unzählige Geräte, Technologien und Maschinen stehen für die digitale Protokollierung und Quantifizierung des Menschen zur Verfügung: vom Blutdruckmesser, intelligenten Wagen und Körperscanner über Health-Apps, Fitness- und Diät-Tracker bis hin zu Wearables, in Kleidung oder Haut implantierte Mikrochips sowie Datenpillen, die mit Sensoren ausgestattet sind und deren Einnahme vermelden. Die digitalen Technologien dringen zunehmend in den Körper selbst ein und verändern die Grenzziehungen zwischen dem Technischen und dem Organischen. Im Seminar diskutieren wir die Ambivalenzen der Quantifizierung und untersuchen gegenwärtige Konzepte des posthumanen Verhältnisses von Mensch und Maschine. Das Seminar ist Teil der Projektwoche zum Thema "Maschinen _Ethik; _Lyrik; _Politik; _Poetik" und findet in Bröllin statt.
 
   
Urheber-, Design- und Medienrecht (mit integrierter Übung)

Dozent: Prof. Dr. Nico Heise
Termin: Di, 10-13 Uhr s.t.
Ort: FHP, D 011
SWS: 3
Studiengang: BA
Module (BA): 3
Pflichtveranstaltung: ja
Veranstaltungsart: Vorlesung
Leistungspunkte: 3
Zielgruppe: empfohlen für BA 1. Fachsemester
Teilnehmerbegrenzung: 90

Beschreibung:
Die Vorlesung behandelt die Grundzüge des Urheber-, Design-, Lizenz- und Äußerungsrechts. Dazu gehören die Fragen, welche Werke urheberrechtlich geschützt sein können (z.B. Text, Fotografie, Film, bildende Kunst, Computerprogramme), wie ein Design eingetragen werden kann, wie lange der Schutz währt, wie Rechte lizensiert werden können und welche Möglichkeiten ein Rechteinhaber hat, gegen Rechtsverletzungen vorzugehen. Ein weiteres Thema der Vorlesung sind die Bedingungen und Limitierungen der (nicht nur journalistischen) Wort- und Bildberichterstattung. Besonders relevant sind dabei die unterschiedlichen Facetten des Allgemeinen Persönlichkeitsrechts (Recht am eigenen Bild, Schutz der persönlichen Ehre) einschließlich des derzeit besonders umstrittenen Rechts auf informationelle Selbstbestimmung (Datenschutz). Neben den historischen und ökonomischen Hintergründen des Medienrechts werden wir insbesondere die großen Herausforderungen diskutieren, die sich aus der Entwicklung der digitalen Medien und des Internets für dieses Rechtsgebiet ergeben. Im Rahmen einer integrierten Übung werden wir das Gelernte anhand von praktischen Fällen trainieren.
 
   
recht vernetzt (medienrechtliches Seminar)

Dozent: Prof. Dr. Nico Heise
Termin: Di, 14-16 Uhr
Ort: FH D223
SWS: 2
Studiengang: BA
Module (BA): 3
Pflichtveranstaltung: ja
Veranstaltungsart: Seminar
Leistungspunkte: 2
Zielgruppe: ab 3. Semester
Teilnehmerbegrenzung: 25

Beschreibung:
Internet of Things, Big Data und Künstliche Intelligenz. Autonome Kühlschränke, Selbstfahrende Autos, Pflegeroboter und Algorithmen, die Kredite vergeben. Wie soll unsere Rechtsordnung auf die digitale Vernetzung unseres Alltags und unserer Umwelt reagieren? Wo gibt es Regelungsbedarf? Und kann der nationale Gesetzgeber mit der Entwicklung überhaupt noch Schritt halten? Diese und andere Fragen zum Recht der digitalen Welt werden wir im Rahmen von Referaten und Arbeitsgruppen gemeinsam diskutieren.
 
   
Modul 4: Europäische Kulturgeschichte und Medienkulturgeschichte
 
   
Der grüne Fürst und die Medien

Dozent: Dr. Susanne Müller
Termin: Mi 10-12 Uhr
Ort: NP Haus 22, Raum 038
SWS: 2
Studiengang: BA
Module (BA): 4
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Seminar
Leistungspunkte: 2
Zielgruppe: BA EMW
Teilnehmerbegrenzung: 25

Beschreibung:
Bitte beachten Sie den Termin für die Exkursion am 3.5.!

Hermann von Pückler-Muskau, seines Zeichens Fürst und Landschaftsgärtner, außerdem Reisender, Autor und passionierter Herzensbrecher, passt in keine Schublade. Er galt seiner Zeit nicht nur als einer der bekanntesten Landschaftsgärtner (dem wir nicht nur die Parks in Branitz und Muskau, sondern auch den Park am Schloss Babelsberg zu verdanken haben), sondern auch als bedeutsamer Reiseschriftsteller. Doch seine Bücher sind keine Forschungsberichte, wie die von Alexander von Humboldt, keine romantischen Reiseromane, wie die von Laurence Sterne, keine Reiseführer, wie die von Karl Baedeker, und keine Abenteuerromane, wie sie am Ende des 19. Jahrhunderts Karl May verfassen wird. Er fällt aus jedem Vergleich heraus und galt der Wissenschaft lange als Dilettant. Beließe man es dabei, bliebe nicht mehr als ein unterschätzter Adliger, blühende Landschaften und gefrorenes Dessert.

Das Seminar möchte den vermeintlichen preußischen Taugenichts als Weltbürger und Medienmenschen betrachten. Schon Pücklers Lebensdaten (1785 bis 1871) spiegeln ziemlich genau das medienhistorische 19. Jahrhundert wider. Als er 85-jährig stirbt, ist nichts mehr wie es war. Neben einer Verortung Pücklers in der Kultur- und Mediengeschichte der Zeit werden seine Reisebriefe analysiert und mit der Reise- und Verkehrsgeschichte des 19. Jahrhunderts kurzgeschlossen. Es geht aber auch um den Medienprofi Pückler. Als Kenner der zeitgenössischen Tagespresse sorgt er regelmäßig für Skandale. Immer wieder findet man seinen Namen in den Klatschspalten der Zeitungen. Auch berühmte Autoren, wie Immermann (Münchhausen), Dickens (Pickwicker), E.T.A. Hoffmann (Nachtstücke) nehmen ihn in ihre Werke auf. Zudem nennt er eine 'Kopiermaschine' sein Eigen. Mit ihr und mit dem Auftrag, dass sofort nach seinem Ableben eine Biografie zu verfassen sei, sorgt er für seinen Nachruhm. Von kaum einer anderen Persönlichkeit ist so viel Schriftliches überliefert wie von Pückler.


Zusätzliche Informationen:
Im Rahmen des Seminars sollen zwei Exkursionen stattfinden. Die Teilnahme daran ist obligatorisch. Die eine Exkursion zum Park Babelsberg dürfte innerhalb der Seminarzeiten möglich sein. Die andere Exkursion zum Schloss und Park Branitz ist ein Tagesausflug, der höchstwahrscheinlich am 3. Mai stattfinden wird. Für die Exkursionen kommen (geringe) Zusatzkosten (Eintrittsgelder und ggf. anteilige Kosten für eine Führung) auf Sie zu (ca. 8 Euro pro Person).
 
   
Wege zur Filmgeschichte: Die Tobis

Dozent: Prof. Dr. Jan Distelmeyer
Termin: Donnerstag, 10-14 Uhr
Ort: FHP D 116
SWS: 4
Studiengang: BA
Module (BA): 4
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Seminar
Leistungspunkte: 4
Teilnehmerbegrenzung: 25

Beschreibung:
Das Seminarformat "Wege zur Filmgeschichte" erschließt Fragen zur Geschichte des Films und zur Filmgeschichtsschreibung, indem einzelne Akteure, Studios, Genres und Sujets zum Ausgangspunkt werden. Die Geschichte der Tobis AG, die neben der Ufa einen der größten Filmkonzerne der deutschen Filmwirtschaft bildete und vor genau 90 Jahren in Berlin gegründet wurde, bietet sich dazu aus mehreren Gründen an. Zum einen hat sie in der deutschen Filmgeschichtsschreibung lange im Schatten der Ufa-Forschung gestanden. Zum anderen bietet die Geschichte der Tobis die Möglichkeit, einen Bogen zu schlagen von der Technik- und Kulturgeschichte des europäischen Tonfilms über die Entwicklung eines unabhängigen, europaweit agierenden Filmkonzerns bis hin zur Verstaatlichung des Unternehmens und seiner Instrumentalisierung für Propagandazwecke in Nazideutschland.
 
   
Medium Metapher und Metapher Medium

Dozent: M.A. Martin Schmidt
Termin: Montag, 12-14 Uhr
Ort: 1.01.107
SWS: 3
Studiengang: BA
Module (BA): 4
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Seminar
Leistungspunkte: 2
Teilnehmerbegrenzung: 25

Beschreibung:
Es fällt geradezu schwer, über Medien zu sprechen, ohne Metaphern zur Hilfe zu nehmen. Wir surfen im World Wide Web, nutzen die Cloud als zentrale Datenablage, schauen einen Film im Stream und abonnieren einen Youtube-Kanal. Die Liste der Beispiele ließe sich fast beliebig weiterführen. Auch medientheoretische Arbeiten kommen nicht ohne die Metapher aus. Henry Fox Talbot beschreibt den Fotoapparat als Stift der Natur, Siegried Kracauer konstatiert als Ergebnis der Fotografie eine Bilderflut und McLuhans Understanding Media wird mit 'Die magischen Kanäle' übersetzt. Das Seminar geht dem Phänomen der medialen Metapher in Alltagssprache und medientheoretischen Reflexionen nach. Neben der Lektüre zentraler Texte der Metapherntheorie steht die Material- und Quellenarbeit im Mittelpunkt. Ziel des Seminars ist es, gemeinsam einen Katalog zu erstellen, der eine Auswahl zentraler Metaphern beschreibt, historisch zurückverfolgt und ihre jeweiligen Rollen innerhalb einschlägiger Medientheorien aufzeigt. Die Ergebnisse dieser Arbeit mit konkreten Beispielen soll unter anderem die Möglichkeit eröffnen, über den Status der Metapher für die Medientheorie zu reflektieren. Nicht zuletzt geht es dabei um die im Titel angelegte Frage, inwiefern Metaphern selbst als Medien verstanden werden können.

Zusätzliche Informationen:
Vorausgesetzt wird die Bereitschaft, englischsprachige Texte zu lesen. Für den erfolgreichen Abschluss ist neben Anwesenheit und aktiver Teilnahme ein Textbeitrag zum Metaphern-Katalog zu leisten. Die Veranstaltung findet wöchentlich zweistündig statt. Zusätzlich ist eine ganztägige Exkursion zu besuchen.
 
   
Mediale Utopien

Dozent: M.A. Martin Schmidt
Termin: Mittwoch, 10-12 Uhr
Ort: NP Haus 9 Raum 204
SWS: 2
Studiengang: BA
Module (BA): 4
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: n.n.
Leistungspunkte: 2
Teilnehmerbegrenzung: 25

Beschreibung:
Neuen technischen Medien wurde (und wird) nicht selten ein utopisches Moment zugeschrieben. Besonders frisch ist die Erinnerung an die Zeit der großen Versprechen offenkundig in Bezug auf das Internet, angefangen bei der Mailbox-Szene über das World Wide Web bis hin zu Social Media verschiedenster Ausprägung. Die sogenannte „Digitalisierung“ galt und gilt dabei als Katalysator für Bildung, demokratische Meinungsbildung und kulturelle Vielfalt. Spätestens seit Edward Snowdens Veröffentlichungen 2013, aber auch durch Kritik an den Geschäftspraktiken einzelner Akteure oder das Phänomen Hate-Speech werden die einstigen Versprechen vermehrt als Drohung bzw. Gefahr gedeutet. Während Apple sich in einem Werbeclip von 1984 völlig unironisch als Erlöser von der in George Orwells Roman beschriebenen Dystopie inszeniert, lässt sich der aktuelle CEO Tim Cook damit zitieren, dass er seinen Neffen von Social Media fernhalten will. Das Seminar möchte den utopischen und dystopischen Deutungen technischer und insbesondere digitaler Medien aus medienhistorische Perspektive nachgehen und sie in den Kontext der Tradition der politischen Utopie seit Thomas Morus stellen. Dazu soll neben Auszügen aus Klassikern utopischen Erzählens vor allem eine große Bandbreite unterschiedlicher Quellen - angefangen bei Selbstdarstellungen von Unternehmen wie dem genannten Werbeclip über euphorische Manifeste aus der Frühzeit des Internets, Vorträge und Veröffentlichungen von Aktivisten des Chaos Computer Clubs bis hin zu zeitkritischen Ansätzen etwa von Evgeny Morozov - behandelt werden.
 
   
Modul 5: Medienkunst
 
   
In-Game Photography - Projektwoche in Potsdam "Maschinen_ _Ethik; _Lyrik; _Politik; _Poetik"

Dozent: Dr. Sebastian Möring
Termin: Projektwoche Potsdam
Ort: FHP D116
SWS: 2
Studiengang: BA
Module (BA): 5
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Seminar
Leistungspunkte: 2
Teilnehmerbegrenzung: 25

Beschreibung:
Das Thema der diesjährigen Projektwoche lautet "Maschinen_ _Ethik; _Lyrik; _Politik; _Poetik." Es gibt eine Vielzahl aktueller Computerspiele, die Zukünfte entwerfen, in denen Maschinen, Automatisierung und künstliche Intelligenz eine zentrale Rolle spielen (z.B. Horizon Zero Dawn (2017), Nier: Automata (2017), Zelda: Breath of the Wild (2017)). Gleichwohl hält die gesamte Computerspielgeschichte Settings bereit, in denen Maschinen vorkommen und mitunter zentrale Rollen spielen. Vor diesem Hintergrund bietet es sich an, die Rollen der Maschinen im Computerspiel mit den Mitteln der Computerspielfotografie zu erkunden. Mittlerweile bieten viele Computerspiele wie etwa The Last of Us Remastered (2014) oder Euro Truck Simulator 2 (2012) einen integrierten Fotomodus an. Auf Knopfdruck wird das Spielgeschehen eingefroren und die Spieler können eine virtuelle Kamera frei positionieren und ein Foto ihrer Wahl von ihrem virtuellen Truck bei Sonnenuntergang oder einem Zombienahkampf schießen. Dabei können sie Paramater wie Tiefenschärfe verändern und einen beliebigen Filter über das Bild legen. Im Internet werden die Fotos dann häufig geteilt. Kürzlich hat das TIME Magazine einen Kriegsfotografen in das Spiel The Last of Us Remastered mit dem Auftrag eingeschleust, das Spielgeschehen fotografisch zu dokumentieren. Computerspielfotografie ist ein junges und noch weitgehend unerforschtes Phänomen. Vorbereitend lesen wir Texte zur Computerspielfotografie und zu Mensch-Maschinen-Verhältnissen. Teilnehmer*innen bereiten kurze Vorträge zu a) einem computerspielfotografischen Projekt oder b) zu einem fotografischen Projekt, in dessen Zentrum Maschinen stehen, vor. Ziel ist es mit den Mitteln der Computerspielfotografie über Mensch-Maschinen-Verhältnisse zu reflektieren und ein kleines computerspielfotografisches Projekt umzusetzen.

Zusätzliche Informationen:
Das Seminar findet während der Projektwoche vom 3.6. bis 8.6.2018 in Potsdam statt. Es wird eine Vorbereitungssitzung geben, in der wir vorzubereitende Aufgaben verteilen und klären, welche Technik wir benötigen und wie wir diese organisieren. Zudem wird es vorzubereitende Texte geben. Da das Seminar nur mit max. 15 Teilnehmer*innen funktioniert, behalte ich mir ein Auswahlverfahren vor, falls es mehr Anmeldungen gibt.
 
   
Medien des Afrofuturismus zwischen Spekulation und Subversion

Dozent: M.A. Naomie Gramlich
Termin: Donnerstag, 12-14 Uhr
Ort: UP 1.09.2.04
SWS: 2
Studiengang: BA
Module (BA): 5
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Seminar
Leistungspunkte: 2
Teilnehmerbegrenzung: 25

Beschreibung:
Afrofuturismus ist ein ästhetisches Genre, das vor dem Hintergrund der Erfahrung von Rassismus in afroamerikanischen Communities ab den 1950er Jahren entstanden ist. Als Gegennarrativ zu hegemonialen Vorstellungen von Geschichte, Technologie, Wissenschaft und Geschlecht operierten besonders Musiker_innen (Sun Ra, Alice Coltrane) und Schriftsteller_innen (Octavia E. Butler, Samuel R. Delany) mit Ideen des Science-Fiction und der spekulativen Fiktion. Dabei geht es um Fragen der nicht erzählten Geschichten der Kolonialzeit sowie der möglichen postkolonialen Zukünften. Gegenwärtig erfährt der Afrofuturismus ein Revival. Erstmalig bringt Hollywood mit Science-Fiction-Serien und Filmen wie Black Panther, Black Lightning oder A Wrinkle in Time schwarze Superheld_innen auf die Leinwand. Die ehemals von Männern dominierte Musikszene kennt mit Janelle Monáe und Laura Mvula vermehrt Musikerinnen, die sich auf afrofuturistische Ideen beziehen. Und Ingrid LaFleur, Künstlerin und letztjährige Kandidatin für die Bürgermeisterposition in Detroit, beweist, dass afrofuturistische Zukunftsentwürfe auf der Ebene von Stadtentwicklungs- und Bildungspolitik vielversprechend sind. Im Seminar wollen wir der Frage nachgehen, wie afrofuturistische Künstler_innen Vorstellungen von Zukunft diesseits von Rassismus, Misogynie und einer Vorstellung der Erde als bloße Ressource entwerfen: eine Zukunft, die nicht unberührt von Medien und Technologien ist. Die Kenianische Regisseurin Wanuri Kahiu dazu: »We’ve never had a chance to talk about our history, it has always been written by other people. And now, because we don’t have a link to our history, we’re using Afrofuturism to stake a place in the future so that we can strongly identify ourselves in the future. […] There’s obviously nowhere we can talk about the future without talking about technology.« Medien und Technologien nehmen eine zentrale Rolle im Afrofuturismus ein, was das Thema für die Medienwissenschaft anschlussfähig macht. Dabei wollen wir im Seminar Medien des Afrofuturismus besonders unter zwei Aspekten untersuchen: 1. technische Projekte, z. B. Apps, Softwarlösungen, infrastrukturelle Anbindung in afrikanischen Ländern diesseits der »Internet Big Five« des Globalen Nordens (z. B. Ushahidi) und 2. spekulative und imaginative Entwürfe von Medien in afrofuturistischer Kunst und afrofuturistischen Filmen.

Zusätzliche Informationen:
Da es sich beim Afrofuturisumus um eine globale Bewegung handelt, deren Akteur_innen vor allem Englisch sprechen, wird die Bereitschaft, englische Texte zu lesen, für die Seminarteilnahme vorausgesetzt. Zu Seminarbeginn fahren wir gemeinsam nach Dortmund in den Hartware Medienkunstverein zur Ausstellung »Afro-Tech and the Future of Re-Invention«. Im Juni findet außerdem die Tagung »Planetarische Utopien – Hoffnung, Sehnsucht, Imagination in einer post-kolonialen Welt« in Berlin statt, die wir gemeinsam besuchen.
 
   
Digitale Ästhetik - Ästhetik als Programm

Dozenten: Janna Kienbaum, Prof. Dr. Birgit Schneider
Termin: montags, 12-16 Uhr
Ort: NP, 1.09.2.04
SWS: 4
Studiengang: BA
Module (BA): 5
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Seminar
Leistungspunkte: 4
Teilnehmerbegrenzung: 25

Beschreibung:
Im Seminar befassen wir uns einerseits mit der Geschichte der digitalen Ästhetik. Hier schauen wir uns für Deutschland den Kreis um Max Bense an, wo in den 1950er und 1960er Jahren unterschiedliche Konzepte für eine Ästhetik auf der Basis elektronischer Rechenanlagen entwickelt wurden sowie in den USA das Werk von Gyorgy Kepes, einem universellen Designtheoretiker, der seit 1945 am Massachussetts Institute of Technology arbeitete. Beide entwickelten eigene Ansätze an eine Ästhetik als Programm. Resultat waren z.B. stochastische Texte und verschiedenste Formen der frühen Computergrafik noch vor jedem Bildschirm – unter dem Anspruch einer neuen Kunst. Andererseits verknüpfen wir die Fragen der digitalen Ästhetik mit gegenwärtigen Fragen automatischer Bildanalyse, wie sie beispielsweise mit 'Computer Vision' heute praktiziert wird, wobei das Google Cultural Institute als Global Player der automatisierten Ikonografie auftritt. Was verändern so genannte 'algorithms of beauty'? Welche Bereiche der Ästhetik lassen sich programmieren? Und was sind die Visionen bzw. wie weit ist die Computer Vision im Aufspüren von Ästhetik heute?
 
   
Postulate im Diskurs Zeitgenössischer Kunst

Dozent: Sophie Ehrmanntraut
Termin: Montag 14-16 c.t.
Ort: FHP D 103
SWS: 2
Studiengang: BA
Module (BA): 5
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Seminar
Leistungspunkte: 2
Zielgruppe: BA
Teilnehmerbegrenzung: 25

Beschreibung:
Mit der Bezeichnung zeitgenössische Kunst oder Gegenwartskunst kann Kunst gemeint sein, die gegenwärtig oder jüngst entstanden ist. Es kann aber auch Kunst gemeint sein, die für die Gegenwart von Bedeutung ist. Nicht selten wird die Frage nach der Zeitgemäßheit oder Aktualität mit Postulaten verknüpft, die definieren was Kunst ist / will / kann / können sollte / darf / wovon sich Kunst abgrenzt. Mit Postulaten beziehen Kunst und Kunstkritik Position zu ihrer Gegenwart. Postulate artikulieren Handlungsmöglichkeiten und Ansprüche. Postulate haben Sendungsbewusstsein. Postulate sind Zuschreibungen. Postulate in der Kunst sind ästhetische Programme. Was Kunst ist / was als Kunst betrachtet wird, unterliegt historischem Wandel. Gleichzeitig, so eine Kritik am Begriff Gegenwartskunst, gehen mit ihrer Durchsetzung Perspektiven auf historische Veränderungen verloren (Rebentisch 2013). (Seit) wann wird von zeitgenössischer Kunst gesprochen? Wo liegen die Grenzen zeitgenössischer Kunst? Und wie werden sie gezogen? Wer bestimmt was zeitgenössische Kunst ist und was nicht? Antworten auf diese Fragen sucht das Seminar in Künstlerschriften, Manifesten und in den Theorien der Gegenwartskunst des 20. und 21. Jahrhunderts.
 
   
Modul 6: Theorien, Formen und Geschichten des Wissens
 
   
Aesthetic of Engagement. Erfahrung, Ereignis und Gefühl in der Kunst

Dozent: Desiree Förster
Termin: Mo, 10-12 Uhr
Ort: Universität Potsdam 1.01.1.07
SWS: 2
Studiengang: BA
Module (BA): 6
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Seminar
Leistungspunkte: 2
Teilnehmerbegrenzung: 25

Beschreibung:
Dieses Seminar bespricht ausgehend von dem Konzept des amerikanischen Philosophen Arnold Berleant, eine "aesthetic of engagement", in dem es nicht um die Bewertung eines (Kunst-) Objektes, sondern um ein aktives Erleben des Wahrnehmungsaktes geht. Gelesen werden Texte zu Aesthetik, Phenomenologie und Prozessphilosophie, ein großer Fokus soll aber auch auf der Besprechung von Kunst liegen, die eine Trennung von Betrachter und Kunstobjekt auflösen hin zu einer teilnehmenden Erfahrung im Wahrnehmungsakt selbst. Originaltexte werden in englischer Sprache gelesen.

Zusätzliche Informationen:
Das Seminar richtet sich an höhere Semester, ab dem 3. Semester
 
   
Spielekultur(en)/Game Culture(s) - aktuelle Positionen in den Game Studies

Dozent: Dr. Sebastian Möring
Termin: Do 14-16
Ort: 1.22.0.38
SWS: 2
Studiengang: BA
Module (BA): 6
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Seminar
Leistungspunkte: 2
Teilnehmerbegrenzung: 25

Beschreibung:
Computerspiele sind schon lange kein Nischenmedium mehr und sie existieren nicht im luftleeren Raum. Sie bilden einen zentralen Knotenpunkt in unserer gegenwärtigen Medienumwelt. Im Januar 2017 titelt der Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftare "Knapp jeder zweiter Deutsche ist ein Gamer" (B.I.U. 2017). Computerspiele sind vielerorts sichtbar, vernetzt, zugänglich. Sie begegnen uns überall im Alltag auf Smartphones in den öffentlichen Verkehrsmitteln, als Let's Play Video im Internet und wir halten uns in ihnen auf. Im Zentrum dieses Seminars steht die Auseinandersetzung mit verschiedenen Aspekten der vielfältigen Kulturen und kulturellen Bezüge in die das Computerspiel und das Computerspielen eingebettet sind. Dazu lesen wir Texte zu verschiedenen Aspekten der Computerspielkulturen und erschliessen uns zentrale Themenbereiche, Diskurse, Fragestellungen und Methoden. Ziel des Seminars ist es, dass jede*r Teilnehmer*in einige zentrale Themen, Frage- und Problemstellungen aus dem Themenfeld der Game Culture Studies kennenlernt. Zentrale Themen sind: Gender, eSport, Griefing, Modding, YouTubing/Spectatorship, Behinderung, Cosplaying usw.

Zusätzliche Informationen:
Die Literatur zu diesem Seminar liegt zumeist in englisch Sprache vor. Interessierte Teilnehmer*innen sollten keine Scheu vor englischer Literatur haben.
 
   
Tracking Living. Medien der Nachführung

Dozent: Kathrin Friedrich
Termin: Mittwoch, 14-18Uhr (14-täglich)
Ort: UP/ZeM
SWS: 2
Studiengang: BA
Module (BA): 6
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Seminar
Leistungspunkte: 2
Teilnehmerbegrenzung: 25

Beschreibung:
GPS-basiertes Tracking in Geomedien, Infrarot-Tracking in medizinischen Kontexten oder der Einsatz von Sensoren zum Self-Tracking - Medien der Nachführung durchziehen verschiedenartige Anwendungsfelder. Die automatisierte Aufzeichnung von Daten und die daraus rekonstruierte Verfolgung von Bewegungen und Vitalparametern, eröffnet nicht allein Möglichkeiten der Beobachtung und Überwachung, sondern formt neue Sicht- und Handlungsweisen. So verspricht etwa die simultane, visuell vermittelte Verschränkung von Instrumenten und Körpern mittels 3D-Tracking in chirurgischen Operationen einen schonenderen Eingriff. Doch welche epistemischen und operativen Herausforderungen stellt der Einsatz von komplexen Tracking-Technologien an etablierte Routinen und die Fertigkeiten der Agierenden? Im Seminar werden die Wissens- und Handlungsbedingungen von Tracking-Technologien anhand von Fallstudien und theoretischen Texten aufgearbeitet. Ziel ist es, pragmatische Beschreibungen mit medientheoretischen und -historischen Überlegungen und Analysekategorien zu verzahnen, um Medien der Nachführung zu systematisieren und ihre Bedingungen und Auswirkungen kritisch zu hinterfragen. Die Arbeitsweise des Seminars basiert auf der Vorbereitung von Text- und Bildmaterial zu jeder Sitzung sowie der Übernahme eines Impulsreferats (Leistungsschein). Vorgesehen ist zudem eine Exkursion während einer Seminarsitzung (Raum Potsdam/Berlin)

Zusätzliche Informationen:
LEHRAUFTRAG von Kathrin Friedrich (Ersatz für ZeM-Reduktion von Marie-Luise Angerer) Das Seminar findet alle 2 Wochen vierstündig statt und beginnt am 11.4..
 
   
Technikfeinde und Maschinenstürmer – Gegner der Technik in Geschichte und Gegenwart

Dozent: Prof. Dr. Birgit Schneider
Termin: Bröllin
Ort: NP
SWS: 2
Studiengang: BA
Module (BA): 6
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: BA-Seminar
Leistungspunkte: 2/4
Teilnehmerbegrenzung: 25

Beschreibung:
Ausgehend von Thomas Pynchons Text "Is it ok to be a Luddite?" befassen wir uns mit den Argumenten von Technikfeindschaft in Geschichte und Gegenwart. Ausgehend von den Weberaufständen zu Beginn der Industrialisierung nehmen wir neben historischen Situationen die oftmals manifestartigen Texte in den Blick, die vor Technik warnen bzw. einen anderen Umgang mit Technik verlangen. Ziel des Seminars ist es, die argumentative Struktur dieser Texte zu analysieren und so im besten Fall die Argumentation der Technikkritik kategorisieren und historisch einordnen zu können (z.B. Marx, Kaczynsky, Tiqqun). Im Umkehrschluss wird hierbei jedoch auch die Gegenseite - nämlich die Argumentation der Technikaffirmation - diskutierbar. Ludditen und Neo-Ludditen (Pynchon; Die Weber; Unabomber; Das Netz; Machines of Love and Grace; Adam Curtis: Hypernormalisation). Das Seminar wird jedoch nicht allein Texte diskutieren, sondern auch Orte besuchen, an denen sich Fragen der Technikkritik diskutieren lassen wie z.B. das Deutsche Technikmuseum. In diesem werden wir nach Spuren der Technikkritik suchen.

Zusätzliche Informationen:
Das Seminar findet parallel zur Projektwoche statt.
 
   
Modul 7: Mediale Inszenierungsformen
 
   
Museum (Donnerstagskino 2018)

Dozenten: Prof. Dr. Jan Distelmeyer, Dr. Daniela Döring
Termin: Donnerstag, 18-21 Uhr (s.t., 14 tg. Beginn: 19. April)
Ort: FHP D 011
SWS: 2
Studiengang: BA, MA
Module (BA): 7
Module (MA): 8
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Seminar
Leistungspunkte: 2
Zielgruppe: alle Semester BA/MA EMW; KuWi; FB Design
Teilnehmerbegrenzung: 25

Beschreibung:
Im Donnerstagskino werden Sichtungs- und Diskussionsräume geöffnet. Stets orientiert sich die Auswahl der Filme und Gastvorträge an einem bestimmten Thema oder einer Frage – in den vergangenen Jahren waren dies Themen wie "Phantasmen", "Helden", "Blindheit", "Raum", "Arbeit", "Ton", "Farbe", "Babelsberg", "Identität & Alterität", "Scheitern", "Computer", "Zeit", "Bewegung", "Realität" und dem Werk Harun Farockis. Dieses Semester widmen wir uns dem Themenfeld "Museum". Der Ablauf des Seminars sieht vor, nach der Sichtung/dem Vortrag die gleiche Zeitmenge für die Diskussion einzuräumen. Vorbereitend werden dazu Texte ausgewählt und bereitgestellt.
 
   
Operative Bilder & Bilder der Operationen

Dozenten: Prof. Dr. Jan Distelmeyer, Fritz Schlüter
Termin: 03.-08.06.2018
Ort: Projektwoche Bröllin
SWS: 4
Studiengang: BA
Module (BA): 7
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Seminar
Leistungspunkte: 4
Teilnehmerbegrenzung: 25

Beschreibung:
Das Seminar ist Teil der Projektwoche zum Thema "Maschinen _Ethik; _Lyrik; _Politik; _Poetik" und findet in Bröllin statt. Es widmet sich der Gegenwart von Computertechnologie in ihren mannigfaltigen Formen. Einerseits allgegenwärtig präsent und in Gestalt von z.B. Smartphones und Tablets in einer bestimmten Weise zuhanden, entziehen sich vernetzte Computer andererseits als zentrale Elemente einer sogenannten "Calm Technology" immer stärker etablierten Formen von Zugriff. Stattdessen greifen sie programmatisch "selbst" auf die Welt zu, indem sie dank Sensoren und Einbettung in z.B. Smartphones, Autos, Kleidung oder Haustechnik die Welt erfassen und vermessen. Die Frage, wie diese Prozesse der Gegenwart des Computers (in seinen diversen Formen) sicht- und verhandelbar gemacht werden können, steht darum im Zentrum des Seminars. Es fragt sowohl nach den operativen Bildern, mit denen wir Computer bedienen und die unser Verhältnis zu ihnen anleiten, als auch nach Bildern der Operationen – nach den Bildern und Vorstellungen, die uns vermitteln (könnten), was an unbeobachtetem aber dennoch wirkmächtigen Computerprozessen läuft. Dazu gehört auch die Frage nach audiovisuellen Inszenierungen zur Gegenwart von Computertechnologie, die z.B. im populären Kino dazu angeboten wird. Das Ziel des Seminars ist es, dazu eigene Positionen (theoretische oder/und praktische) zu erarbeiten.

Zusätzliche Informationen:
Vorbereitend zum Seminar ist neben der Leküre von Texten auch die Sichtung einer Reihe von Dokumentationen und Spielfilmen obligatorisch. Der gesamte Materialkorpus bildet die wesentliche Voraussetzung für die Arbeit in der Projektwoche. Der damit verbundene zusätzliche Aufwand wird durch die Anrechnung von 4 SWS/4 ECTS abgegolten.
 
   
Nur EIN Film: Claude Sautet, Die Dinge des Lebens (1970)

Dozent: Prof. Dr. Heiko Christians
Termin: Di 14:15 bis 15:45
Ort: Neues Palais H.9 R. 2.04
SWS: 2
Studiengang: BA
Module (BA): 7
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Seminar
Leistungspunkte: 2
Zielgruppe: BA EMW
Teilnehmerbegrenzung: 25

Beschreibung:
Das neue Format 'Nur EIN Film' verwendet alle Sitzungen auf einen Film, der im Titel genannt wird. Der Film wird als gesehen vorausgesetzt und gemeinsam in der ersten Sitzung in Sequenzen und/ oder Themen unterteilt. Es werden Debatten, korrespondierende Filme und Filmszenen, Themen und Dialoge genau verortet, besprochen, wieder gezeigt. Parallel gibt es eine Debatte darüber, was und wie 'Filmbildung' funktionieren könnte.
 
   
Codes - Die Welt der Codes

Dozent: Torsten Schöbel M.A.
Termin: Einzeltermine Mi 10 – 13 Uhr und Exkursion vom 20.06. – 24.06.2018
Ort: FHP, Raum D-103
SWS: 4
Studiengang: BA
Module (BA): 7
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: P
Leistungspunkte: 4
Teilnehmerbegrenzung: 15

Beschreibung:
Thema des Kurses ist die Geschichte und Konzeption von Zeichensystemen, insbesondere die Entwicklung des digitalen Codes. Der Kurs befasst sich mit Ramon Llull, Gottfried Wilhelm Leibniz, Charles Babbage, George Boole, Alan Turing, Kurt Gödel, Konrad Zuse, Howard Aiken, John von Neumann, Claude E. Shannon, Friedrich Kittler und Vilém Flusser, um ein grundlegendes Verständnis über die Strukturen, Funktionsweisen und Auswirkungen von digitalen Codes und von informatischen Systemen zu entwickeln. In diesem Kontext wird in dem Kurs die Frage nach den wechselseitigen Beziehungen von Technik, Medien, Kommunikation, Wissen, Kunst, Wahrnehmung und Gesellschaft gestellt. Im Rahmen der Lehrveranstaltung findet eine 5-tätige Exkursion in das Zentrum für Medienkunst (ZKM) in Karlsruhe statt. Besucht werden die Ausstellungen "Open Codes. Digital Culture Techniques", "DIA-LOGOS, Ramon Llull und die Kunst des Kombinierens", "Web Residencies by Solitude & ZKM", "ZKM_Gameplay", sowie weitere Ausstellungen in Karlsruhe "Sean Scully".

Zusätzliche Informationen:
Einzeltermine Mi 10-13 Uhr, die Exkursion findet statt vom 20.06. - 24.06.2018. Es fallen Kosten für Reise, Unterbringung, Eintrittskarten und Verpflegung an, die von den Teilnehmer_innen selbst zu tragen sind.
 
   
LIVE - Inszenierungen des "Gerade-Jetzt"

Dozent: Christian Richter
Termin: Freitags 10.00 - 14.00 (bitte genaue Termine beachten)
Ort: Neues Palais, Haus 9, Raum 2.04
SWS: 2
Studiengang: BA
Module (BA): 7
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Seminar
Leistungspunkte: 2
Teilnehmerbegrenzung: 25

Beschreibung:
Die Mondlandung, Fußballweltmeisterschaftsendspiele, royale Hochzeiten, «Wetten, dass..?» oder die Anschläge vom 11. September: Wenn im Rundfunk das Wort „Live“ verwendet wird, kündigen sich oft außergewöhnliche Ereignisse an. Eine Live-Übertragung verspricht Nähe, Authentizität, Spannung und Lebendigkeit. Doch was einst als ureigener Modus des Rundfunks galt und eng mit dem Fernsehen verbunden ist, findet auch in anderen medialen Bereichen wie Live-Musik, Live-Chats oder Live-Streams Anwendung. Im Seminar wollen wir uns ausführlich dem Phänomen des LIVE widmen und untersuchen, welche Ästhetiken und Inszenierungsweisen, aber auch welche kulturellen Auswirkungen, Erwartungen, Faszinationen und Zuschreibungen sich mit dem Term verbinden. Dazu werden wir uns sowohl mit einschlägigen Texten aus der Fernsehwissenschaft als auch mit dem Spielfilm „Die Truman Show“, der anstehenden Fußball-WM, Let’s Play-Videos und anderem spannenden Material beschäftigen, um weitere live-ähnliche Formen identifizieren zu können. Darüber hinaus ist im Rahmen des Seminars ein Besuch bei der LIVE-Sendung «Hart aber Fair“ sowie der Nachrichten vom RBB geplant.

Zusätzliche Informationen:
Das Seminar wird an folgenden Terminen stattfinden: 13.04., 18.05., 01.06., 22.06., 29.06., 13.07. & 20.07.
 
   
Lesen am Bildschirm

Dozent: Prof. Dr. Heiko Christians
Termin: Das Seminar findet Mi von 12:15 bis 13:45 am NP statt
Ort: NP
SWS: 2
Studiengang: BA
Module (BA): 7
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Seminar
Leistungspunkte: 2
Zielgruppe: BA ab 3. Semester
Teilnehmerbegrenzung: 25
 
   
Modul 8: Konzepte und Formen der Mediengestaltung
 
   
Interaction – Webauthoring

Dozent: Torsten Schöbel M.A.
Termin: Di, 10–17 Uhr
Ort: FHP, Mac-Labor (LW 139)
SWS: 8
Studiengang: BA
Module (BA): 8
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: P
Leistungspunkte: 12
Zielgruppe: BA, vorrangig 2. Semester
Teilnehmerbegrenzung: 15

Beschreibung:
Der Kurs vermittelt die konzeptuellen und praktischen Grundlagen für die Gestaltung und Entwicklung von Websites und interaktiver Inhalte für das World Wide Web. Im Kurs wird der Einsatz der grundlegenden Web-Technologien HTML (HTML5), Cascading Stylesheets (CSS3) und JavaScript erlernt, sowie die Integration von interaktiven Webanimationen, Rich Internet Applications, JavaScript-APIs, Open-Source-Frameworks und Multimedia Standards im Web-Format, um dynamische Websites und interaktive Inhalte für das World Wide Web zu entwickeln. Im Mittelpunkt steht die Konzeption und Entwicklung digitaler Ausstellungen und interaktiver Infografiken.
 
   
Hacken, Basteln, Coden - Der Einplatinencomputer als Experimentalsystem (Konzept- und Projektentwicklung)

Dozenten: Prof. Winfried Gerling, Prof. Dr. Ulrich Richtmeyer
Termin: Do. 14:00 - 17:00
Ort: fhp tba
SWS: 4
Studiengang: BA
Module (BA): 8
Pflichtveranstaltung: ja
Veranstaltungsart: P
Leistungspunkte: 6
Zielgruppe: vorrangig 3. Semester
Teilnehmerbegrenzung: 15

Beschreibung:
Einplatinencomputer sind kleine kompakte Mikroprozessoren auf Leiterplatten, die als voll funktionsfähige Computer operieren können. In der Do-it-yourself-Nische der digitalen Kultur werden sie von Hackern, Bastlern und Nerds mit Sensoren und Aktoren verschaltet, wobei das Potential des Computers jenseits vorgefertigter Programmpakete und standardisierter Anwendungen in eigenen installativen, apparativen oder künstlerischen Praktiken erfahrbar wird. Im Projektseminar wollen wir – nach einem verbindlichen, zweitägigen Einführungsworkshop in Grundzüge des Programmierens und der Robotik – mit einem Klassensatz solch offener Computer arbeiten und dabei genau diese basale Erfahrungsdimension digitaler Kulturen unter wöchentlich wechselnden Themenstellungen ausloten. Diese thematischen Perspektiven entstammen im weitesten Sinne der Technikphilosophie bzw. Medientheorie und sollen zur Erprobung des Minicomputers als: Werkzeug, Automat, Roboter, Organprojektion, Prothese, Algorithmus, Cyborg, Sensor, Aktor, Smartthing, Milieu etc. führen. Hans-Jörg Rheinbergers für die Wissenschaftsgeschichte entwickelter Ausdruck des Experimentalsystems beschrieb das komplexe Setting wissenschaftlicher Forschung als eine Fragen- statt als eine klassische Antwortenmaschine. In diesem Sinne wollen wir das „epistemische Ding“ Computer einer praktisch-theoretischen Befragung unterziehen, die nicht nur sein Funktionsspektrum sondern auch seine möglichen Anwendungskontexte betrifft. Im Verlauf der Veranstaltung sollen entsprechend Konzepte für die An- und Verwendung dieser kleinen Apparate entwickelt und in einer abschließenden Präsentation vorgestellt werden. Technische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, aber Neugierde und die Zeit für eigenständige Textlektüre und Programmierung.

Zusätzliche Informationen:
Ein verbindlicher, zweitägiger Einführungsworkshop in Grundzüge des Programmierens und der Robotik findet am 12. und 13. April ganztags statt! Dieses Seminar findet im Rahmen des Interflex-Programms in Kooperation mit Prof. Dr. Ulrich Richtmeyer (Kulturarbeit) statt.
 
   
Bewegtbild: Dokumentarfilm

Dozent: Prof. Anne Quirynen
Termin: Fr.10uhr-17uhr
Ort: FH, LW 117 und Videostudio Annex 001
SWS: 8
Studiengang: BA
Module (BA): 8
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Projektseminar
Leistungspunkte: 12
Zielgruppe: BA
Teilnehmerbegrenzung: 15

Beschreibung:
The course researches basic concepts and types of digital documentary. The course questions methods of representation, construction of historical narratives and fictional elements in documentary film. The class is a mix of screenings, discussions and demonstrations. Students will demonstrate understanding of the aesthetic, technical, and conceptual practices of the moving image through two assignments. 1) camera assignment 2) editing assignment (with sound editing)

Zusätzliche Informationen:
After an introduction on camera ( 1 day), Light and sound (1 day) and post production (1 day), students with the help of online videos, will deepen their knowledge of technology and methods individually and independently. The focus of the seminar is on the practice of documentary film making. Final Project: Format: 1280×720px (720p/25fps) in H.264/auf USB-Stick oder als Download-Link per E-Mail Documentation: via incom-workspace (Exposee oder Idea, mood board and production sheet) MEHR INFORMATION >>> Incom Workspace
 
   
Modul 9: Mediale Projekte
 
   
Projektwoche Bröllin: Maschinenlyrik

Dozenten: Prof. Dr. Heiko Christians, Fritz Schlüter, Dr. Katrin von Kap-herr
Termin: Projektwoche Bröllin 3.-8.6.2018
Ort: Bröllin
SWS: 4
Studiengang: BA
Module (BA): 9
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Projektseminar
Leistungspunkte: 4
Zielgruppe: BA
Teilnehmerbegrenzung: 15

Beschreibung:
Täglich nutzen wir zum Schreiben technische Eingabegeräten wie Computer, Tablets oder Handys. Doch nicht nur mit diesen Maschinen werden Texte generiert, sondern auch von ihnen selbst, seien es automatisierte Nachrichten (Spam-Lyrik), Texte aus einer Übersetzungssoftware oder Lyrik von Dichtungsmaschinen. Im Seminar werden aber nicht nur die verschiedenen Arten der Maschinenlyrik untersucht, sondern die maschinell generierten Texte sollen kreativ in ein eigenes Schreibprojekt überführt werden, in dem mit diesen Textsorten experimentiert wird. Gleichzeitig soll gezeigt werden, ab wann und wie über Maschinen 'gedichtet' worden ist. Wann wurde die Maschine legitimer Gegenstand lyrischer Stimmungen? Textbeispiele werden besprochen.

Zusätzliche Informationen:
Das Seminar ist Teil der Projektwoche zum Thema "Maschinen _Ethik; _Lyrik; _Politik; _Poetik" und findet in Bröllin statt.
 
   
Experimentelle Gestaltung: Über Zeit

Dozent: Torsten Schöbel M.A.
Termin: Freitag 10 – 17 Uhr
Ort: FHP, LW-139 (Mac-Labor)
SWS: 8
Studiengang: BA
Module (BA): 9
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Projektseminar
Leistungspunkte: 8
Teilnehmerbegrenzung: 15

Beschreibung:
Im Projektseminar Experimentelle Gestaltung werden künstlerische Projekte in einem diskursiven Zusammenhang mit einem übergeordneten Thema entwickelt und realisiert. In diesem Semester steht das Thema »Zeit« im Fokus der Auseinandersetzung. Neben den theoretischen Lehrinhalten zum Thema »Zeit« werden im Seminar praktische und technische Grundlagen der digitalen Mediengestaltung mit Schwerpunkt Animation vermittelt. Im Mittelpunkt steht das Digital Compositing mit der Animationssoftware Adobe After Effects. Der Kurs vermittelt die konzeptuellen und praktischen Grundlagen für Compositing, Motion Graphics und Animation. Die Möglichkeiten sind in der Bildsprache sowie in der räumlichen und zeitlichen Wahrnehmungsdimension vielfältig: Schrift, Bild- und Tonmaterialien lassen sich in neue Sinnzusammenhänge stellen, von der Kombination und Animation von beweglichen und statischen Bildern, Grafiken, Fotografien, Texten und Sound im zwei- oder dreidimensionalen Raum.

Zusätzliche Informationen:
Voraussetzung für den Besuch der Lehrveranstaltung ist der bestandene Abschluss des Moduls "Technische und gestalterische Grundlagen digitaler Medien" (Modul 2).
 
   
Ist es so gewesen? Das Dokumentarische in der Fotografie

Dozent: Prof. Winfried Gerling
Termin: Di. 10:00 - 17:00
Ort: D/308
SWS: 8
Studiengang: BA
Module (BA): 9
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: P
Leistungspunkte: 8
Zielgruppe: BA
Teilnehmerbegrenzung: 15

Beschreibung:
Jede Fotografie ist ein Dokument von etwas, insofern sie sich auf etwas bezieht, das sich als Situation vor der Kamera befand. Sie übersetzt Wirklichkeit in Bildlichkeit, bezieht sich so auf sie und steht in einem indexikalischen Verhältnis zu ihr. So könnte nahezu jede Fotografie als dokumentarisch bezeichnet werden. Um sich allerdings der Kategorie des Dokumentarischen zuzuwenden, muss man sich ihrer Konstruiertheit bewusst sein und sie in den jeweiligen Praktiken, Diskursen und Haltungen erschließen. In dieser Veranstaltung sollen Serien entstehen, die eine Reflexion über die Wirklichkeit und das Dokumentarische zeigen. Ziel ist eine bewusste fotografische Haltung. Neben der Analyse fotografischer Konzepte werden einschlägige Lektüren die Veranstaltung begleiten.

Zusätzliche Informationen:
Eine gemeinsame Veranstaltung mit Prof. Wiebke Loeper (Professorin für Fotografie) und Studierenden des Kommunikationsdesign. Aus beiden Studienrichtungen wird die volle Studierendenanzahl für den jeweiligen Kurs aufgenommen. Die Teilnahme am Kurs ermöglicht die Ausarbeitung eines fotografischen Projekts, dass in der EMW mit 08 Leistungspunkten abgeschlossen werden kann.
 
   
Content Management Systeme - Online Magazine

Dozent: Torsten Schöbel M.A.
Termin: Projektwoche 04. – 08.06.2018, Mo. – Fr. 10-17 Uhr
Ort: Raum D-103 (FHP)
SWS: 4
Studiengang: BA
Module (BA): 9
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Projektseminar
Leistungspunkte: 4
Teilnehmerbegrenzung: 15

Beschreibung:
Content Management Systeme ermöglichen die gemeinschaftliche Erstellung, Organisation und Bearbeitung des Inhalts von Text- und Multimedia Dokumenten im Web. Der Kurs vermittelt die konzeptuellen und praktischen Grundlagen für die Planung, dem Aufbau und dem Betrieb von Open-Source Content Management Systemen (Open-Source-CMS). Im Fokus steht die Konzeption und Entwicklung eines EMW-Online-Magazins.
 
   
Modul 10: Interdisziplinäres Ergänzungsstudium
 
   
New Nature Writing

Dozenten: Prof. Dr. Heiko Christians, Dr. Lee Holt
Termin: Mi 14-16 Uhr
Ort: UP 1.22.0.39
SWS: 2
Studiengang: BA
Module (BA): 10
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Seminar
Leistungspunkte: 2
Teilnehmerbegrenzung: 25

Beschreibung:
This course will explore the genre of nature writing, with a sustained focus on the works of "new nature writing” written since the middle of the twentieth century. We will read selections from the following works: Aldo Leopold’s A Sand County Almanac (1948); Rachel Carson’s Silent Spring (1962), which inspired the environmental movement in the United States and abroad; J.A. Baker’s masterwork of natural observation, The Peregrine (1967); Edward Abbey’s iconoclastic Desert Solitaire (1968); Nan Shepherd’s meditative hymn to the Cairngorm mountains of Scotland, The Living Mountain (1977); Barry Lopez’s seminal works, Of Wolves and Men (1978) and Arctic Dreams (1986); Terry Tempest Williams’s Refuge (1991); Roger Deakin’s book on wild swimming, Waterlog (1999); Kathleen Jamie’s lyrical Findings (2005); Helen Macdonald’s cultural history, Falcon (2006); and finally, Robert Macfarlane’s The Old Ways (2012). Our reading will be guided by the following questions: What is “new nature writing,” and what makes it different from what came before? What are the predominant themes and contours of “new nature writing”? How does it portray the relationship of humankind and nature? How does the (re)presentation of nature influence the perception and treatment of, as well as intervention in, landscapes and animals? How can nature writing inform notions of ethics, ecology and society? How do landscapes shape human beings, and what is at stake when local landscapes and animals disappear? And finally, what do our ideas about landscapes and animals tell us about ourselves? This course will be taught in English, and all of the readings are also in English (although German translations can be purchased for almost all of our readings). Please reflect on whether your English skills are up to the task; we will be reading quite a bit, and discussions will likely range from the analytical to the impassioned.
 
   
"FümmsböwötääzääUu pöggiff." Lautgedichte und Tonmontagen im Stile der Avantgarde

Dozent: Fritz Schlüter
Termin: Blocktermine (bitte genaue Termine beachten)
Ort: Audiolabor, FHP LW119
SWS: 2
Studiengang: BA
Module (BA): 10
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: P
Leistungspunkte: 4
Teilnehmerbegrenzung: 15

Beschreibung:
Das Projekt bietet einen kompakten Einstieg in Tonaufnahme und Tonschnitt. Den thematischen Ausgangspunkt für die Umsetzung eigener Audio-Projekte bilden futuristische und dadaistische Lautgedichte und avantgardistische Klangcollagen aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Anhand von zeitgenössischen Partituren und Hörbeispielen werden zentrale Gestaltungsprinzipien identifiziert und im Laufe des Projekts experimentell erprobt. Ziel ist die eigenständige Durchführung von Tonaufnahmen (Sprache und Geräusche) sowie Komposition und Schnitt einer kurzen Klangcollage. Neben dem Einführungstermin am Mi., 11.04. und der Abschlusspräsentation am Fr., 13.07. (jeweils 2h) findet das Projekt an folgenden drei Blockterminen statt (jeweils freitags von 10-17 Uhr): 27.04., 25.05., 15.06.
 
   
Die Agfa in Treptow. Von der Anilin-Fabrication zur Start-Up-Fabrik. Eine fotografische Spurensuche

Dozent: Micha Kuhmann
Termin: Frei 14-17, 14tg. Beginn: 13.4.
Ort: FHP D 103
SWS: 2
Studiengang: BA, MA
Module (BA): 10
Module (MA): 8
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: S
Leistungspunkte: 2
Zielgruppe: BA ab dem 3. Semester / MA
Teilnehmerbegrenzung: 25

Beschreibung:
Die Geschichte der Actien-Gesellschaft für Anilin-Fabrication (Agfa) beginnt 1850 in Berlin-Treptow als Chemische Fabrik Dr. Jordan. Die erhaltenen Gebäude am Lohmühlenufer werden derzeit zu einer Start-up-Fabrik umgebaut. In diesem Seminar wird die Geschichte dieses urbanen Raumes historisch und in einer eigenen fotografischen Spurensuche vor Ort erarbeitet. Dabei wird der Zeitraum von 1850 über 1896 (Berliner Gewerbeausstellung und Deutsche Colonial-Ausstellung) bis hin zur weitgehenden Aufgabe der Produktionsflächen durch den IG-Farben-Konzern zu Beginn der 1930er Jahre behandelt. Den Abschluss des Seminars bildet ein eintägiger Workshop mit dem Ostkreuz-Fotografen Harald Hauswald wie die Präsentation der eigenen schriftlichen wie fotografischen Ergebnisse auf einem öffentlich zugänglichen Incom-Workspace. Die Sitzungen finden dabei im 14-tägigen Rhythmus abwechselnd an der FH Potsdam (Vor- und Nachbereitung sowie Abhalten der Referate und Workshop mit Harald Hauswald) und in Treptow (Erstellen der Aufnahmen) statt.
 
   
Modul 11: Freie Projektarbeit (betreut)
 
   
EMW-Symposium (APPLAUS 2018)

Dozenten: Prof. Dr. Heiko Christians, Prof. Dr. Jan Distelmeyer, Sophie Ehrmanntraut
Termin: Einzeltermine
Ort: nach Absprache
SWS: 2
Studiengang: BA, MA
Module (BA): 11
Module (MA): 7
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart:
Teilnehmerbegrenzung: 5

Beschreibung:
Als wesentlicher Teil von APPLAUS 2018 am 20. Oktober 2018 ist ein Symposium zu aktuellen medienwissenschaftlichen Fragen vorgesehen, das von Studierenden konzipiert und realisiert wird. Im Vorfeld der Zeugnis- und Preisverleihung gibt es die Gelegenheit für ein ca. dreistündiges Symposium, für das Vortragende eingeladen werden können. Das EMW-Symposium wird als selbständige Projektarbeit von Studierenden entwickelt und von Lehrenden betreut und unterstützt.
 
   
"Seitenspiel" - Printmagazin der EMW

Dozent: Kai S. Knörr
Termin: tba
Ort: tba
SWS: 2
Studiengang: BA
Module (BA): 11
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Freies Projekt
Leistungspunkte: 10
Zielgruppe: BA-EMW
Teilnehmerbegrenzung: 5

Beschreibung:
Ziel ist die Fortführung des Projektes "Seitenspiel" als graphisch und inhaltlich anspruchsvolles Printmagazin für die Studierenden der Europäischen Medienwissenschaft. Nach Übergabe durch die Redaktion der letzten Nummer bildet sich jedes Semester ein neues Redaktionsteam, das unter inhaltlicher Betreuung und Budgetplanung seine eigenen Themenschwerpunkte und Gestaltungsideen umsetzen kann.

Zusätzliche Informationen:
Bitte setzen Sie sich bei Interesse rechzeitig mit der aktuellen Redaktion in Verbindung: seitenspiel.emw@gmail.com
 
   
Freie Projektarbeit (betreut)

Dozenten: Prof. Dr. Marie-Luise Angerer, Dr. Bernd Bösel, Prof. Dr. Heiko Christians, Prof. Dr. Jan Distelmeyer, Dr. Daniela Döring, Prof. Winfried Gerling, M.A. Naomie Gramlich, Prof. Dr. Nico Heise, Dr. Sebastian Möring, Dr. Susanne Müller, Prof. Anne Quirynen, M.A. Martin Schmidt, Meggie Schneider, Torsten Schöbel M.A., Dr. Katrin von Kap-herr
Termin: nach Absprache
Ort: nach Absprache
SWS: 4
Studiengang: BA
Module (BA): 11
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Freie Projektarbeit (betreut)
Leistungspunkte: 10
Teilnehmerbegrenzung: 5

Beschreibung:
Ziel ist die Entwicklung erster kleinerer freier Forschungsvorhaben oder eigenständiger Projektentwicklung bzw. auch von Kooperationen mit anderen Institutionen und Antragstellungen aus studentischer Initiative mit Recherche und theoretisch-praktischer Begleitung durch einen Lehrenden.

Zusätzliche Informationen:
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung
 
   
Modul 13: Kolloquium
 
   
BA – Prüfungskolloquium

Dozenten: Prof. Dr. Jan Distelmeyer, Prof. Dr. Birgit Schneider
Termin: Mittwoch, 12-14 Uhr
Ort: FHP D 116
SWS: 2
Studiengang: BA
Module (BA): 13
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Kolloquium
Leistungspunkte: vgl. Abschlussmodul (StOrd 2015: 6 LP)
Zielgruppe: BA
Teilnehmerbegrenzung: 15

Beschreibung:
Dieses Seminar ist als Diskussionsforum und Abschlusshilfe für alle gedacht, die an ihrer BA-Arbeit arbeiten. Wenn nicht alle Sitzungen mit der Besprechung konkreter Abschlussprojekte ausgefüllt sind, werden Sitzungen zu einem übergreifenden Thema ausgerichtet. Bis zur ersten Sitzung laden bitte alle TeilnehmerInnen ein PDF des Exposés ihrer BA-Arbeit in der Virtuellen Lehre hoch. Alle bereiten sich bitte zudem darauf vor, in der ersten Sitzung ihre BA-Arbeit kurz (5 Minuten) vorzustellen.

Zusätzliche Informationen:
Obligatorisch für alle, die im SoSe 2018 ihre BA-Arbeit anfertigen.
 
   
Fachschaftsrat SoSe 18

Dozent: Fachschaftsrat Emw
Termin: nach Vereinbarung
Ort: FSR-Raum,Haus 1
SWS: 0
Studiengang: BA, MA
Module (BA): 13
Module (MA): 9
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: --
Leistungspunkte: --
Zielgruppe: Studierende der EMW
Teilnehmerbegrenzung: keine

Beschreibung:
Dies ist kein Seminar! Die virtuelle Lehre wird für die FSR-interne Kommunikation genutzt. Falls Du Interesse an einer Mitarbeit im FSR hast, wende Dich bitte an Rebekka Eick oder Karlotta Markötter.

Zusätzliche Informationen:
Mehr Informationen zum Fachschaftsrat und seinen Mitgliedern gibt es hier: http://emw.fh-potsdam.de/kontakt_fachschaftsrat.php