25.05.2018 | 18:00 - 21:00 | “Are Sensing Technologies Cognitive? Making the Case”
 
 
1. ZeM-Spring Lecture with N. Katherine Hayles

As programmable and networked computers move into the world with increasingly complex sensing systems, traditional questions about machine intelligence cease to be very useful to understand and conceptualize these developments. This talk will focus on cognition rather than intelligence and will compare the perspectives of biosemiotics on sign systems in biological organisms with the sensing capabilities of artificial cognitive systems. The issue is not simply terminological but rather illuminates what is at stake in designing and implementing sensing networks, especially in understanding the relation of such systems to the cognitions of their human designers and users.



Biography:
N. Katherine Hayles is the James B. Duke Professor of Literature at Duke University and a Distinguished Research Professor at the UCLA. Her research interests include literature, science and technology of the 20th and 21stcentury, electronic textuality, modern and postmodern American and British fiction, critical theory, and science fiction. She has authored numerous books, among them Unthought:
The Power of the Cognitive Nonconscious (2017), How We Think: Digital Media and Contemporary Technogenesis (2012) and the seminal How We Became Posthuman: Virtual Bodies in Cybernetics, Literature and Informatics (1999), as well as countless articles. She also holds a M.S. in chemistry from the California Institute of Technology.


Location:
University of Potsdam , Am Neuen Palais, Haus 8, 14467 Potsdam

Time:
25. Mai 2018 um 18:00Uhr
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24.05.2018 | 09:30 - 20:00 | Spürtechniken. Von der Wahrnehmung der Natur zur Natur als Medium – Tagung 24. bis 25. Mai 2018
 
 
Der Begriff der Natur wurde und wird disziplinübergreifend neu diskutiert, kritisiert und stellenweise abgeschafft. „Nach der Natur“ hieß 2010 ein Essay von Ursula Heise, der die Frage des Artensterbens in einem wissenschaftlichen, politischen und kulturellen Zusammenhang diskutierte; in „Ökologie ohne Natur: Eine neue Sicht der Umwelt“ argumentiert Timothy Morton, dass unser Bild von der Natur einen angemesseneren Umgang mit unserer Umwelt verhindert; dem gegenüber steht eine Bewegung, die versucht, Natur als das Elementare wieder einzufangen, für die beispielhaft John Durham Peters stehen mag, der 2015 eine Philosophie der elementaren Medien entwarf, in der er Natur als Medium fasst.

Die Tagung vereint Beiträge zu Wahrnehmungsfragen im weiten Rahmen der Möglichkeiten und Fallstricke einer gegenwärtigen Naturästhetik. Die Beiträge kommen aus den Geisteswissenschaften und der freien Kunst. Die Themen werden die Medialität der Natur in Wissenschaft und Kunst anhand von Beispielen, und auch im Rückbezug auf die Geschichte ausloten. Die Beitragenden fragen z.B., was sensorisch überwachte Umwelten über das Potential medialer Spürtechniken jenseits Natur-Kultur-Dichotomien aussagen; wie sich Menschen, die in die Natur gehen, gleichzeitig mit High-Tech gegen diese abschirmen; welche Einfühlungstechniken in Pflanzen uns empfindsam werden lassen für unsichtbare und komplexe Prozesse wie den Klimawandel, aber auch unter welchen medialen Bedingungen Pflanzen selbst in der aktuellen Forschung als sensitiv erscheinen; welche visuellen Wahrnehmungen ermöglichen wiederum global-sphärische Spürdispositive, die über remote-sensing den Zustand der Natur beobachten?

Übergeordnet werden wir diskutieren, ob der Begriff der Atmosphäre, zugleich meteorologisch und ästhetisch gedacht, dazu dienen kann, das Natürliche nicht als Gegenüberstehendes, sondern als das uns Umgebende und uns Durchdringende in einer responsiven Weise neu zu fassen? Sind Phänomene wie Solastalgia ein Symptom wiederaufkommender Sehnsucht nach verlorener Ganzheit, oder zeichnet sich hier eine empfundene Hilflosigkeit gegenüber Klimawandel, Artensterben, Luftverschmutzung ab, die die Notwendigkeit neuer Wissens- und Handlungsweisen aufzeigt? Was ist die Gegenwart sinnlich-leiblichen Spürens und Erkennens?

Neben den üblichen Vortragsformaten wird es auf der Tagung auch alternative Formate und viel Raum für Diskussionen geben. Auf diese Weise erhoffen wir uns einen intensiven Austausch zu all diesen Fragen.

Am Samstag findet im Anschluss an die Tagung die Gründung der AG Eco Media: Medien der Natur von 9:30-13:00 statt.

Teilnahme:

Da der Platz im ZeM begrenzt ist, bitten wir alle, die an der Tagung teilnehmen möchte, sich unter medienoekologie@uni-potsdam verbindlich anzumelden. Uns wäre es am liebsten, wenn alle Teilnehmer die ganze Tagung bleiben. Auf alle Fälle bitten wir vom Besuch von einzelnen Vorträgen abzusehen.

Das Programm zum download finden Sie links.

Organisatorinnen
Desiree Förster (Universität Potsdam)
Birgit Schneider (Universität Potsdam)
Evi Zemanek (Albert-Ludwigs-Universität Freiburg)

Mit Beiträgen von: Urs Büttner, Ludwig Fischer, Verena Friedrich, Naomi Gramlich, Christiane Heibach, Rüdiger John, Verena Kuni, Maximilian Linsenmeier, Verena Meis, Thomas Metten, Agnes Meyer-Brandis, Myriel Milicevic, Maria Morata, Martin Siegler, Yvonne Volkart.

Außerdem findet im Rahmen des Programms statt: 1. ZeM Spring-Lecture: N. Katherine Hayles: "Are Sensing Technologies Cognitive? Making the Case"

Ort:

Brandenburgisches Zentrum für Medienwissenschaften (ZeM), Hermann-Elflein-Str.18, 14467 Potsdam

Zeit:
24. bis 25. Mai 2018 (Donnerstag: 9:30-20 Uhr, Freitag 9:30-20:00)


Europäische Medienwissenschaft, Universität Potsdam in Kooperation mit der Medienkulturwissenschaft, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
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02.05.2018 | 16:00 - 19:00 | Postinternet vs. Postdigital. Talk and Panel with Marisa Olson
 
 
The terms #postinternet and #postdigital try to grasp recent transformations in the ways we live, think and interact. While learning machines densify, simplify and x-ray our life, the discourse tries to examine the trajectories of these developments and their significances for contemporary culture and future subjectivities. Do we learn from the machine, or does the machine learn from us?

On May 2nd the project PKKB (‘Postdigitale Kunstpraktiken in der Kulturellen Bildung’ / Postdigital Art Practices in Cultural Education’) invites to the workshop ‘Postinternet vs. Postdigital’ to ZeM in the center of Potsdam. NYC based artist Marisa OIson will give a talk about her work, her new project WellWellWell, as well as her personal perspective on the ‘postinternet’ within the arts. In a following panel talk Judith Ackermann, Marie-Luise Angerer, Jan Distelmeyer, Kristin Klein, Magdalena Kovarik, Marisa Olson, Anne Quirynen and Hanne Seitz will discuss about what that means for our society as well as the role of artists, scientists and theorists within it.

The event will held in English, questions and feedback in German are welcome.
When: 2nd May 2018, 4–7 p.m.
Where: Brandenburgisches Zentrum für Medienwissenschaften (ZeM),
Hermann-Elflein-Straße 18, 14467 Potsdam
Contact: Prof. Dr. Judith Ackermann, pkkb@fh-potsdam.de
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Vorlesungsverzeichnis und Einschreibung für das Sommersemester 2018
 
 
Das Vorlesungsverzeichnis (BA und MA EMW) für das SoSe 2018 ist nun auf der Website einsehbar.

Die Einschreibung für die Kurse der EMW im Sommersemester 2018 beginnt direkt über die EMW-Website am Dienstag, den 3. April um 8:00 Uhr und endet am Freitag, den 6. April um 12:00.

Bitte beachten Sie: Bis zur Einschreibung können sich noch Änderungen im Vorlesungsverzeichnis ergeben.

Bitte denken Sie auch daran, vor der Einschreibung die Semesterzahl in Ihrem persönlichen Account zu aktualisieren!
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