08.10.2012 - 14.10.2012 | Einführungswoche der StudienanfängerInnen & Einschreibung in Lehrveranstaltungen
 
 
Zur Begrüßung der neuen BA- und MA-Studierenden beginnt am Montag, den 08. Oktober 2012 die Einführungswoche für die StudienanfängerInnen der EMW (BA & MA).

Den Auftakt der Woche, in der die wichtigsten Fragen zum Studienbeginn geklärt werden, bildet die obligatorische Semestereinführung durch die Lehrenden des Studiengangs:

StudienanfängerInnen im BA
Montag, den 08. Oktober 2012 von 12:00 - 13:00 Uhr
auf dem Campus der Universität (Standort Neues Palais) in Haus 8, Raum 0.64

StudienanfängerInnen im MA
Montag, den 08. Oktober 2012 von 13:30 - 14:30 Uhr
auf dem Campus der Universität (Standort Neues Palais) in Haus 8, Raum 0.64

Im Anschluss an die Begrüßung findet das traditionelle Erstsemesterfrühstück statt, das von der Studierendenvertretung organisiert wird. (13:00 – 14:15 Uhr BA-Erstsemesterfrühstück; 14:30 – 15:30 Uhr MA-Erstsemesterfrühstück) Der Fachschaftsrat stellt sich dabei den neuen Studierenden vor. Neben dem gemeinsamen Essen und Kennenlernen werden aufkommende Fragen von Studierenden höherer Semester beantwortet.

Im Rahmen der Semestereinführung sowie des Erstsemesterfrühstücks wird auch das Prozedere der Einschreibung in alle Lehrveranstaltungen des Studiengangs (BA & MA) erklärt. Vor dieser Einführung müssen sich die StudienanfängerInnen in keiner Weise um die Teilnahme an Lehrveranstaltungen kümmern. Die Einschreibung beginnt erst ab Dienstag, den 9. Oktober und wird ausführlich am Montag erläutert.


Die kommenden Tage der Einführungswoche bieten weitere wichtige und obligatorische Informationsveranstaltungen:


Am Mittwoch, den 10. Oktober folgt von 10:00-12:00 Uhr die BA-Einführung "Wie studieren und wissenschaftlich arbeiten?" (Prof. Anne Quirynen & Prof. Dr. Heiko Christians).
Ort: Campus der Universität (Standort Neues Palais) in Haus 9, Raum 2.15

Im direkten Anschluss daran findet der Campusrundgang für alle EMW-StudienanfängerInnen (BA & MA) statt. Treffpunkt bleibt der Raum der BA-Einführung (Haus 9, Raum 2.15).
An der Universität und an der Fachhochschule werden die wichtigsten Einrichtungen und Gebäude vorgestellt. Der Rundgang endet auf dem FH-Campus Pappelallee, wo im Anschluss ein Sit-in im Casino der FH stattfindet, zu dem alle EMW-Studierenden und -Lehrenden herzlich eingeladen sind.


Am Donnerstag, den 11. Oktober bietet die Fachschaft der EMW eine Kneipentour durch Potsdam an. Beginn und Treffpunkt werden am Montag bei der Begrüßung bekannt gegeben.


Vom Freitag, den 12. Oktober bis zum Sonntag, den 14. Oktober findet der feierliche Höhepunkt der Einführungswoche, die APPLAUS-Veranstaltung 2012 statt.

Hier werden nicht nur die besten Abschlussarbeiten der Design- und EMW-Studiengänge ausgestellt, sondern auch das 20-jährige Jubiläum des Fachbereichs Design der FH Potsdam gefeiert.
APPLAUS wird mit täglichen Vortragsveranstaltungen, Diskussionsrunden und Projektpräsentationen und einer großen Party für StudienanfängerInnen zur perfekten Gelegenheit, den Studiengang, KommilitonInnen und Lehrende kennen zu lernen - sowie zu sehen, mit welchen theoretischen und praktischen Arbeiten das Studium abgeschlossen werden kann und welche Berufswege eingeschlagen werden.
Das genaue Programm mit allen Höhepunkten entnehmen Sie bitte der APPLAUS-Website.
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Vorlesungsverzeichnis WiSe 2012/13
 
 
Die Einschreibung für die Kurse der EMW im Wintersemester 2012/13 beginnt am Dienstag, den 09. Oktober um 8:00 Uhr.

Die aktuelle Version des Vorlesungsverzeichnisses für das WiSe 2012/13 steht nun hier zum Download bereit.
Bitte beachten Sie, dass es sich lediglich um eine Vorabversion zur ersten Orientierung der Studierenden handelt und das Verzeichnis noch bis Semesterbeginn aktualisiert werden kann. (Stand: 07. September 2012)

Bitte denken Sie daran, vor der Einschreibung in der virtuellen Lehre die Semesterzahl im persönlichen Account zu aktualisieren!
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12.10.2012 - 14.10.2012 | APPLAUS 2012
 
 
Bald ist es wieder soweit, die alljährliche APPLAUS-Veranstaltung rückt näher:

Vom 12. bis 14. Oktober 2012 werden nicht nur die besten Abschlussarbeiten der Design- und EMW-Studiengänge geehrt, sondern auch das 20-jährige Bestehen des Fachbereichs Design der FH Potsdam wird gefeiert.

Die Potsdamer Designgespräche sind offizieller Auftakt zu einer Vielzahl von Aktionen, bei denen sowohl die EMW-Konferenz zum Thema "Mediale Umwelten" eine große Rolle spielt als auch facettenreiche Diskussionsrunden und Festivitäten nicht fehlen.

Die Konferenz Mediale Umwelten (Samstag, 13.10., 14 Uhr, Theaterwerkstatt) beschäftigt sich mit den Auswirkungen allgegenwärtiger digitaler Technologien auf unsere Lebenswelt. Smart Phones, RFID-Chips und eine Vielzahl miteinander vernetzter Geräte und Sensoren lassen die Grenze zwischen virtuellen Informationsräumen und physikalischer Umwelt immer mehr verschwimmen. Aus der Perspektive von Medienwissenschaft und Design werden im Rahmen von Applaus die gegenwärtigen Entwicklungen diskutiert.

Mit:
Suzana Alpsancar, TU Darmstadt
Jonas Fritsch, Aarhus University
Shintaro Miyazaki, Institut für Algorhythmik (Berlin)
Steffen Fiedler und Jonas Loh, Studio NAND


Der 12. bis 14. Oktober 2012 sollte in jedem Kalender grell markiert werden und gilt als inspirierender Auftakt für das kommende Semester.

APPLAUS gebürt in diesen drei Tagen des kommenden Oktobers besonders viel Beifall!
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26.09.2012 und 02.10.2012 | BA- und MA-Disputationen
 
 
Am 26.09.2012 und 02.10.2012 finden die Disputationen der AbsolventInnen des BA und MA Europäische Medienwissenschaft statt. Die genauen Termine wurden über die EMW-list verschickt.
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26.09.2012 | ab 10:00 | Zulassung zur BA- und MA-Arbeit im WiSe 2012/13
 
 
Achtung: Raumänderung!

Die Zulassung zur Bachelor- und Masterarbeit im Wintersemester 2012/13 erfolgt am Mittwoch, den 26.09. ab 10:00 Uhr durch den Studienausschuss an der FH, Haus 3, Raum 0.02 (Büro Gerling/Schöbel/Schollerer). Bitte das ausgefüllte Studienbuch und die erforderlichen Unterlagen mitbringen (BA: Praktikumsnachweis und Nachweis über die Teilnahme am Praxistag).

Die Zulassung durch den Studienausschuss erfolgt, wenn die nötigen Voraussetzungen gemäß der Angaben im Studienbuch nachgewiesen werden. Falls Arbeiten bereits abgegeben, aber noch nicht bewertet wurden, ist eine schriftliche Eingangsbestätigung durch den/die Betreuer/in vorzulegen.

Die Leistungen, die noch neben der BA-Arbeit erbracht werden können, sollen die Gesamtpunktzahl von 10 Leistungspunkten nicht überschreiten; sofern noch benotete Leistungspunkte erworben werden müssen, dürfen maximal eine Hausarbeit und eine Projektarbeit ausstehen.

Die Zulassung zur MA-Arbeit erfolgt, wenn die Module 1-9 abgeschlossen sind.

Themenabsprachen sind rechtzeitig im Vorfeld zu treffen, die gewünschten Gutachter/innen sind mindestens vier Wochen vorher zu kontaktieren. Von dieser Frist hängen eine sinnvolle und zielführende Absprache mit den Gutachter/innen und die Zulassung durch den Studienausschuss ab. Zu empfehlen ist die Entwicklung erster Ideen bereits im Semester vor dem Beginn der BA-Arbeit oder MA-Arbeit.

Legen Sie das Anmeldeformular zur BA-Arbeit oder MA-Arbeit zur Unterschrift durch die Studienausschussvorsitzende vor. Das Anmeldeformular sowie das Merkblatt zur Anfertigung der Bachelorarbeit und Masterarbeit kann von dieser Website heruntergeladen werden (siehe Link links).

Die Anmeldung beim Prüfungsamt erfolgt dann am Montag, den 01.10.

Anmeldung zum Zulassungstermin bis 17.09. per E-Mail an Daniela Döring, unter Angabe des Namens, BA/MA und ob ggf. noch in die neue Studienordnung gewechselt werden muss.
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10.07.2012 | ab 16:00 | Sommersemesterabschlussgrillen im/am Casino
 
 
Am Dienstag, den 10.07. wird das Semester mit Spiel, Speis und Trank in den Sommer verabschiedet. Los geht's ab 16 Uhr am Casino an der Fachhochschule. Wer beim Volleyballturnier mitmachen möchte, kommt bitte vor 17 Uhr, damit noch vor Anbruch der Dunkelheit begonnen werden kann. Wurst, Steaks, Halloumi und sonstiges Essen gibt's umsonst, Getränke gibt es für unsagbar wenig Geld an der Casino-Theke. Wer mag, kann gerne Salat oder Kuchen beisteuern.
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09.07.2012 | 16:15 - 20:00 | Aisthetische Dimensionen des Performativen | Öffentlicher Workshop mit Abendvortrag von Kristiane Hasselmann (Freie Universität Berlin)
 
 
Montag, 09. Juli 2012, 16.15-20.00 Uhr, Abendvortrag um 18.00 Uhr

Universität Potsdam, Campus Neues Palais
Europäische Medienwissenschaft
Am Neuen Palais 10
Haus 9, Raum 213
14469 Potsdam

In welchen Zuständen, Übergängen, Widerständen halten wir uns auf, fügen, dehnen, strecken – lassen wir uns tragen? Menschliches Handeln zwischen Tun und Nichttun, Vollzug und Erleiden, Aktivität und Passivität konstituiert soziale Wirklichkeiten, zwingt zur Reflexion über politische, kulturelle und ästhetische Handlungsformen: Regulierte Verhaltensweisen und Gesten etablieren sich, die in ihrer Alltäglichkeit sichtbar und in ihrer Routiniertheit anfechtbar gemacht werden. Workshop und Abendvortrag legen ihren Schwerpunkt dezidiert auf aisthetische Dimensionen des Performativen, die entlang von künstlerischen Grenzziehungen, Latenz und Sichtbarmachung, leiblicher Erfahrung und affektgeleiteten Unbestimmtheitszonen beispielhaft diskutiert werden: Was entgleitet dem Auge, wenn Lisa Stertz, von Klebeband gehalten, Mittel und Zwecke der Physis befragt und das "an sich" vielfach exponiert wird? / Die russische Künstlergruppe CAT (Contemporary Art Terrorism) sabotiert das Format der öffentlichen Versammlung in ihren "Monstrationen", während die Nekronauten um Simon Critchley ein produktives Verhältnis von Kunst und Demokratie negieren. / Welche gesellschafts- und mentalitätsgeschichtlichen Latenzzonen vermag der US-amerikanische Bildhauer Richard Serra freizulegen, indem er widerständige Objekte in den öffentlichen Raum einfügt und damit einschneidende Rekonfigurierungen vornimmt?

Dr. Kristiane Hasselmann arbeitet als Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Theaterwissenschaft an der Freien Universität Berlin. Sie promovierte 2005 mit einer Arbeit zu den Ritualen der Freimaurer, erschienen 2009 beim transcript Verlag unter dem Titel Die Rituale der Freimaurer. Zur Konstitution eines bürgerlichen Habitus im England des 18. Jahrhunderts. Von 2005 bis 2006 forschte sie als Postdoktorandin am interdisziplinären Graduiertenkolleg "Körper-Inszenierungen" und von 2006 bis 2007 am Internationalen Graduiertenkolleg "InterArt / Interart Studies" am Institut für Theaterwissenschaft der Freien Universität Berlin. Zwischen 2007 und 2010 war sie Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Teilprojekt "Ästhetik des Performativen" des DFG-Sonderforschungsbereiches "Kulturen des Performativen" an der Freien Universität Berlin. Neben zahlreichen Aufsätzen hat sie zwei Schriften herausgegeben: mit Sandra Schmidt und Cornelia Zumbusch Utopische Körper. Visionen zukünftiger Körper in Geschichte, Kunst und Gesellschaft (München: Fink, 2004) und mit Erika Fischer-Lichte und Markus Rautzenberg Ausweitung der Kunstzone. Interart Studies – Neue Perspektiven der Kunstwissenschaften (Bielefeld: transcript, 2010). In Kürze werden erscheinen: Hidden Dimensions – Zur Latenz und Aktualität tabuartiger Normen (München: Fink, 2012) und mit Erika Fischer-Lichte Performing the Future. Die Zukunft der Performativitätsforschung (München: Fink, 2012).

Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Eine Veranstaltung der EMW-Projektgruppe "Theorie & Praxis des Performativen" im Bachelor und Master, unter der Leitung von Dr. Jörg Sternagel.
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05.07.2012 | 18:00 - 21:00 | Gastvortrag Dr. Marc Siegel (Goethe-Universität Frankfurt) | "The Queer Future of Warhol Studies"
 
 
Öffentlicher Vortrag, 5. Juli 2012, 18 Uhr
Fachhochschule Potsdam, Pappelallee 8-9, Hauptgebäude, Hörsaal HG 067


For the past two decades, queer studies scholars have produced some of the most compelling writing on the work – particularly the films – of Andy Warhol. Through close analyses of the artist's films and paintings, such scholars as Douglas Crimp or Jonathan Flatley for instance, have teased out connections between the formal and aesthetic qualities of particular works and the ethical practices of queer subcultures. Departing from these readings, I'd like to provide an overview of Warhol's film career with the goal of introducing both the diversity of his filmmaking practice and the complexity of queer (film) studies.

Marc Siegel is an Assistant Professor in the Department of Theater, Film and Media Studies at the Goethe-University in Frankfurt. His research focuses on avant-garde film and queer studies. He is currently working on three books. One is a theory of gossip in queer film culture. The others introduce the work of two very distinct artists: American underground drag superstar Mario Montez and German artist and filmmaker Ludwig Schönherr. Siegel's projects as a freelance curator include "Camp/Anti-Camp: A Queer Guide to Everyday Life" (with Susanne Sachsse, HAU/Berlin, 2012); "George Kuchar" (Berlin Biennial, 2010); and "LIVE FILM! JACK SMITH! Five Flaming Days in a Rented World" (with Susanne Sachsse and Stefanie Schulte Strathaus, 2009). He is also on the advisory board of the Forum Expanded section of the Berlinale and one of the co-founders of the Berlin-based artists' collective CHEAP.

Dieser Vortrag ist Teil des Interflex-Projekts Konstruktiv. Gender, Class, Race & Bodies.
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03.07.2012 | 18:00 - 20:00 | MUJIN CHITAI (No Man's Zone), J 2012 | LEBENSZEICHEN - Radioaktiv!
 
Ein Ehepaar besucht sein Haus, das der Tsunami verschont hat

 
Filmvorführung
Di, 03.07.12, 18 Uhr
Einführung: Kai S. Knörr (EMW)
Ort: Filmmuseum Potsdam


MUJIN CHITAI (No Man's Zone)
B/R: Toshi Fujiwara
Japan 2012, 104min, OmEU

"Seit rund einem Jahr erreicht uns aus Japan eine Flut von Berichten und Informationen, die versuchen, die beispiellose Katastrophe einzuordnen. Es ist jedoch schwieriger denn je, Bildern noch Gewicht zu geben und die zu Grunde liegende Realität in ihrer Tragweite zu erkennen. Der Dokumentarfilm NO MAN'S ZONE, der im Februar 2012 seine Weltpremiere im Forum der Berlinale erlebte, will über die bloße Abbildung von Verwüstung hinausgehen. Durch Voice-Over-Kommentare drängen Gedanken und Fragen in den Vordergrund, die nicht nur im Umgang mit Fukushima relevant sind, und treffen auf Erzählungen von Anwohnern, die ungeschönt den Fatalismus der Situation vermitteln. Das wichtige filmische Experiment ist eine der ersten kritischen Auseinandersetzungen mit den bisherigen Bildern zu Fukushima und deren Wahrnehmung." (Nippon Connection)

Mit diesem aktuellen Blick endet die seminarbegleitende Lebenszeichen-Filmreihe "Radioaktiv!". Da der Film noch keinen deutschen Verleiher gefunden hat, zeigen wir die Originalfassung des Weltvertriebs mit engl. Untertiteln.
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XEN.ON Television Campus
 
 
XEN.ON TV ist ein junges, nicht-kommerzielles Fernsehmagazin der Medienanstalt Berlin Brandenburg MABB mit Sitz in Potsdam-Babelsberg und Berlin. Die Grundsätze sind eine kreative und multiperspektivische Herangehensweise an aktuelle gesellschaftliche Themen und Fragestellungen mit einem hohen Maß an Authentizität.

Initial 2002 von der Hochschule für Film und Fernsehen in Potsdam-Babelsberg und dem Studiengang Europäische Medienwissenschaft als "SOS TV" gegründet, wurde das Projekt nach einjähriger Pilotphase an die Electronic Media School übergeben. Dort wurde das Projekt auf breitere Füße gestellt und als Ausbildungskanal für alle Medieninteressierten geöffnet.

Aufgrund starker Etatkürzungen haben sich Studierende der EMW der Aufgabe angenommen, neue Strukturen zu schaffen und das Projekt bekannter zu machen.

Seit Juli 2011 ist XEN.ON ein Projekt des Medieninnovationszentrums MIZ in Potsdam-Babelsberg und dem ALEX Offener Kanal Berlin, finanziert von der Medienanstalt Berlin-Brandenburg. Die 15-minütige Sendung wird regelmäßig alle vier Wochen auf ALEX, dem Offenen Kanal Berlin sowie auf über 30 Kanälen ausgestrahlt.

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Neue Gesichter und Ideen sind gerne gesehen!

Redaktionssitzung: Dienstags, 19.00 Uhr bei ALEX TV, Voltastr. 5, 13355 Berlin
Ansprechpartner in der EMW: Mandy Calliari, Julia Jablonowski, Tine Schlaak
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28.06.2012 | 18:00 - 20:00 | An einem Samstag (V Subbotu), RUS/D/UA 2011 | LEBENSZEICHEN - Radioaktiv!
 
An einem Samstag (Szene mit Anton Shagin)

 
Filmvorführung
28.06.2012, 18 Uhr
Einführung: Kai S. Knörr (EMW)
Ort: Filmmuseum Potsdam


An einem Samstag
R: Alexander Mindadze, D: Anton Shagin, Svetlana Smirnova-Marcinkevich, Stanislav Rjadinskij
Russland/D/Ukraine 2011, 99min, dt. Synchronfassung

Der Reaktorunfall von Tschernobyl am 26. April 1986 und dessen unabsehbare Folgen veränderten die gesellschaftliche Perspektive auf Kernenergie in drastischer Weise. Während das atomare Wettrüsten der Supermächte bereits in den 1980er Jahren eine globale Angstkultur schuf, geriet mit dem Super-GAU auch die "friedliche Nutzung" der Atomenergie in Verruf. Der unerschütterliche Glaube an das technologisch Machbare hatte sich als fataler Irrtum erwiesen.
Alexander Mindadzes Spielfilm führt uns zurück zum Tag der Katastrophe und zeigt das Leben in der ukrainischen Stadt Pripjat, das zunächst weitergeht als wäre nichts geschehen. Das bis dahin für unmöglich gehaltene Versagen der Technik wird im Film zu einer Allegorie auf das Versagen des Gesellschaftssystems insgesamt. Die politisch Verantwortlichen spielen den Unfall herunter, doch der junge Patreifunktionär Valerij (Anton Shagin) bemerkt die Panik hinter den Kulissen und beschließt, mit seiner Freundin (Svetlana Smirnova-Marcinkevich) aus der Stadt zu fliehen.

Der Film wird im Rahmen der seminarbegleitenden LEBENSZEICHEN-Reihe "Radioaktiv!" gezeigt.
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16.06.2012 - 17.06.2012 | LOCALIZE KANALARBEITEN im Potsdamer Stadtkanal
 
 
Der trockene Stadtkanal in der Yorckstraße, 300 Meter lang, 12 Meter breit, liegt offen da, ist für jeden zugänglich und wird doch kaum betreten. Da vom Wasser jede Spur fehlt, flutet LOCALIZE KANALARBEITEN den Kanal für zwei Tage mit Musikern, Tänzern, Installationen, Fotografie, Projektionen, Skulpturen, einem Café und einer Bar.

Der Eintritt ist wie gewohnt frei!

Am Samstag, den 16. Juni um 13 Uhr öffnen sich die Schleusen. Künstlerische Arbeiten aus Berlin, Florenz, New York, Potsdam und Wien locken unter die Straßenoberfläche und stellen Fragen an Infrastruktur und Kommunikationswege.

Lücken in Kanalmauern und Treppenstufen können beim "Dispatchwork" mit Plastiksteinen geflickt und ungewöhnliche "Ansichten der Stadt" per Post verschickt werden. Bei Führungen zur Geschichte des beinahe surrealen Ortes erfährt man, warum KANALARBEITEN überhaupt unterhalb des Straßenniveaus im Freien stattfinden kann.

Drei Bands ("Camera", "Joasihno", "Me Succeeds"), eine verstörende Tanzperformance ("Früchte im Koma" von "Nightmare before Valentine") und DJ Nikoslav Nachhall ("Tanzmichmal") verwandeln das leere Becken in Bühne und Ballsaal. Am Sonntagmorgen ab 11 Uhr lädt das Kanalbett zum Brunch und schon am Nachmittag um 16 Uhr werden die Ausstellung zu Ende und die Arbeiten abgeschlossen sein.

Ab ins Trockene!

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LOCALIZE: Entstanden in Kooperation des Studiengangs Europäische Medienwissenschaft (EMW) mit dem Filmmuseum Potsdam, getragen vom gemeinnützigen LOCALIZE e.V., umgesetzt von Absolventen und Studierenden der EMW sowie Studierenden weiterer Fachrichtungen an Universität und Fachhochschule Potsdam.
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15.06.2012 | 09:30 - 00:00 | Tag der offenen Tür und Sommerfest der Fachhochschule Potsdam
 
 
Hereinschauen, Neues entdecken, Feiern, Begegnung und Wiedersehen

Tag der offenen Tür und Sommerfest der Fachhochschule Potsdam am 15. Juni 2012

Die Fachhochschule Potsdam lädt am 15. Juni 2012 auf ihren Campus zwischen Pappelallee und Kiepenheuerallee zum Tag der offenen Tür und Sommerfest ein. Bereits um 9.30 Uhr öffnen sich die Türen für Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer und alle Studieninteressierten, um sich bei interessanten Vorlesungen und Seminaren, Campustouren, spannenden Experimenten und an Informationsständen im Hauptgebäude über Studienmöglichkeiten an der Fachhochschule Potsdam und Berufsperspektiven zu informieren.
Wie im Vorjahr auch gibt es einen „Treffpunkt Studienfinanzierung“, bei dem Expertinnen und Experten um 12 Uhr im Rahmen einer Podiumsdiskussion Auskunft zu BAFöG, Stipendienprogrammen und Bewerbungsverfahren der großen Begabtenförderungswerke, dem neuen Deutschland-Stipendium und Studienkrediten geben. Darüber hinaus finden von 9.30 bis ca. 14.00 Uhr individuelle Beratungen auf dem Info-Markt an Ständen von Studentenwerk, Verbraucherzentrale und Stiftungen statt.

Anmeldung für Gruppen und bei besonderen Interessen: offene-tueren(AT)fh-potsdam.de

Der Tag der offenen Tür geht nahtlos in das Sommerfest mit einem Kinderprogramm, Performances, Konzerten, Sportwettkämpfen, Grillständen und diversen Bars über. Alle Studiengänge und Fachbereiche laden ihre Absolventinnen und Absolventen bzw. ehemaligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein. Um 11.00 Uhr wird der Photovoltaik-Pavillon mit einer Ausstellung zur Nutzung regenerativer Energien auf dem Campus eröffnet. Ebenfalls um 11.00 Uhr beginnt das Kinderprogramm mit Hüpfburg und einem Jahrmarkt mit Dosenwerfen, Kegeln, Malen, Wasserspielen, einer Märchenecke, Schminken, Textilarbeiten und Verkleiden. Clown Iwo wird sich alle Mühe geben, groß und klein zum Lachen zu bringen und ab 17.00 Uhr lässt das „Red Dog Theater“ die ‚Puppen tanzen‘ und bringt „Alice im Wunderland“ zur Aufführung.

Pünktlich zur Mittagszeit beginnt das Programm auf der Hauptbühne, südlich des Hauptgebäudes gegenüber der Mensa. Dort werden „Pulsar Trio“, „My little Django“, „Konrad Küchenmeister“ und als Höhepunkt um 20 Uhr „RotFront“ auftreten und das Publikum mitreißen. Wer es etwas ruhiger mag, findet dazu in der Bibliothek Gelegenheit: Dort liest um 18.30 Uhr Antje Ravic Strubel aus „Sturz der Tage in die Nacht“ in der Bibliothek. Ab 22.30 Uhr geht es im Haus 3 mit einem Konzert der Potsdamer Band „Bird“ weiter und wer dann noch nicht genug hat, kann bis in den Morgen mit DJ Phil Flash weitertanzen.

Außerdem gibt es Absolvententreffen, Sport und Spiel, einen Markt, Grillstände und Bars sowie die „Bier-Feuerwehr“ auf dem Campusgelände.

Wer mitfeiern möchte, ist herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.
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14.06.2012 | 18:00 - 20:00 | KAHL - 50 Jahre Kernenergie in deutschen Dokfilmen | LEBENSZEICHEN - Radioaktiv!
 
Regisseur Haro Senft vor der Kuppel des Reaktorneubaus Kahl, 1961

 
Kurzfilmprogramm
Einführung: Kai S. Knörr (EMW)
Ort: Filmmuseum Potsdam


Auch das Dokumentarfilmgenre lieferte Beiträge zur Kulturgeschichte der Radioaktivität. Wir versuchen, ein Ost-West-Panorama über ein halbes Jahrhundert Kernenergie in Deutschland zu liefern. Das Kurzfilmprogramm zeigt u.a. KAHL (R: Haro Senft, BRD 1961), einen Film, den der junge Regisseur Haro Senft im Jahr 1961 zum Bau des ersten westdeutschen (Versuchs-)Kraftwerks für die AEG drehte und der als erster Kurzfilm nach dem Krieg eine Oscar-Nominierung erhielt.

In REPORTAGE AUS ROSSENDORF (1957/58) berichtet der DEFA-Dokfilmregisseur Karl Gass vom Entstehen des atomindustriellen Komplexes der DDR in der Nähe von Dresden und der Vorbereitung des ersten Atomreaktors. Im Zeichen der Propagandaparole "Atome für den Frieden" trieben beide Supermächte in ihren Einflußbereichen die Atomforschung massiv voran. Dem Reaktor wurde als Herzstück der Anlagen mit geradezu religiöser Ehrfurcht begegnet.

In den 70er Jahren war die allgemeine Euphorie über die Anwendungsmöglichkeiten des Atoms längst verflogen, im Westen beginnt sich mit der Ökologiebewegung Widerstand zu formieren. Die 70er Jahre waren zugleich das Jahrzehnt, in dem die meisten Atomkraftwerke gebaut wurden. Ein Defa-Dokfilm von Amelie und Andrew Thorndike zeigt in KKW "Bruno Leuschner", wie das Kraftwerk Lubmin bei Greifswald entsteht und in Betrieb geht.

Mit Ausschnitten aus Volker Sattels Film UNTER KONTROLLE (2010/11) wird ein atmosphärisches Schlaglicht der (Noch-)Gegenwart geworfen, das in seiner verwirrenden Mischung aus ästhetischen Technikphantasmen des 20. Jahrhunderts, naturwissenschaftlich rationalisierenden Rhetoriken und der Aussicht auf eine jahrhundertelange Verantwortung der Menschheit das Programm abschließt.
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14.06.2012 | 18:00 - 19:30 | Vortrag Prof. Dr. Jan Distelmeyer: "An so was müssen wir arbeiten! James Bond, Hancock und die Bestimmung der Aktivität"
 
 
Öffentlicher Vortrag, 14. Juni 2012, 18.00 Uhr
Fachhochschule Potsdam, Friedrich-Ebert-Str. 4, Raum 4070/71 (2.Stock)


Der Vortrag nimmt zwei der erfolgreichsten Actionfilme der letzten fünf Jahre zum Anlass, über gegenwärtige Diskurse und Bilder zum Verhältnis von Körper und Arbeit nachzudenken. Die Ausgangs- und Fixpunkte sind dabei das umjubelte Comeback von James Bond in Casino Royal in der Saison 2006/2007 und der erste Auftritt des verwahrlosten Superhelden Hancock 2008/2009. Beide Filme verhalten sich auf ihre Weise zur Bestimmung der Aktivität, die in unterschiedlichen Ausformungen die öffentlich verhandelten Vorstellungen des flexiblen Kapitalismus prägen.

Jan Distelmeyer ist Professor für Geschichte und Theorie der technischen Medien im Kooperationsstudiengang Europäische Medienwissenschaft der Fachhochschule Potsdam und Universität Potsdam.

Dieser Vortrag ist Teil des Interflex-Projekts Konstruktiv. Gender, Class, Race & Bodies.
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07.06.2012 | 18:00 - 21:00 | Gastvortrag Prof. Dr. Ute Holl: "Die Produktion vom Körper der Anderen im ethnologischen Film"
 
 
Öffentlicher Vortrag, 7. Juni 2012, 18.00 Uhr
Fachhochschule Potsdam, Pappelallee 8-9, Hauptgebäude, Hörsaal HG 067


Reisen zu Dreharbeiten ins ethnologische Feld, wie sie in den 1930er Jahren von Gregory Bateson und Magaret Mead nach Bali, von Maya Deren nach Haiti oder von Jean Rouch nach Mali und Niger unternommen wurden, endeten nicht nur in Berichten über fremde Kulturen. Sie führten meist auch in fundamentale epistemische Krisen im Hinblick auf die eigenen Kulturen, und damit auch im Hinblick auf Identitäten der Forscher_innen selbst im Feld.
In den genannten Fällen schoben sich unvorhersehbare Effekte von Kultur- und Medientechniken zwischen die ethnografischen Filmemacher_innen und ihre anthropologischen Objekte: Instrumente der Feldforschung wie die Schreibmaschinen, das Grammofon oder fotografische Ausrüstung als selbstreflektierende Apparaturen produzierten alle Symptome jener narzisstischen Trance, als die McLuhan den Zustand der Medienvergessenheit diagnostiziert hatte. Im Detail der Aufnahmen entwickelt der Vortrag mediale Ästhetiken der Zeit- und Raumtransformationen, die die Basis kultureller Identitäten von „Gender, Class, Race and Bodies” sind.

Ute Holl ist Professorin für Medienwissenschaft an der Universität Basel. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen Kino- und Wahrnehmungsgeschichte, Wissensgeschichte audiovisueller Medien, Mediengeschichte der Akustik und Elektroakustik, Kinosound und experimentelles und ethnographisches Kino.

Dieser Vortrag ist Teil des Interflex-Projekts Konstruktiv. Gender, Class, Race & Bodies.
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02.06.2012 | Digarec in der taz
 
 
"Von Ego-Shootern lernen
Computerspiele sind ein popkulturelles Phänomen. An der Universität Potsdam gibt es deshalb eine der größten Sammlungen der Welt – für die Wissenschaft. (…)"

die tageszeitung (taz) hat am 02.06.2012 einen ausführlichen Artikel über die Arbeit des Digital Games Research Centers (Digarec) an der Universität Potsdam veröffentlicht.
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02.06.2012 | 17:00 - 01:00 | MEDIEN ENTGLEISEN | EMW bei der Langen Nacht der Wissenschaften
 
 
Samstag, 02.06.2012, 17-1 Uhr
Neues Palais, Haus 12 (Raum 0.01, 0.05, 0.14 und im 1.OG)


Die EMW wird in diesem Jahr unter dem Titel MEDIEN ENTGLEISEN bei der Langen Nacht der Medienwissenchaften vertreten sein, und bietet mit Vorträgen, Installationen, Projektvorstellungen, Arbeiten und einem kleinen Kino ein spannendes Programm von Kontrollverlust über Dysfunktionalität bis hin zu Neuschaffung. Gezeigt werden Filme, theoretische Arbeiten, Installationen, Projekte und mehr aus der weiten Welt der EMW.

Vorträge
18 Uhr – Tabea Schulze stellt ihre Hausarbeit zum Thema „Leben ohne Internet und Handy“ vor (Haus 12 / Raum 0.14)
19 Uhr – Till Claassen präsentiert seine Installation „Block Noise“ (Haus 12 / Raum 0.14)
19.30 Uhr – Philipp Weber über seine Installation „Klagschachmalerei“ (Haus 12 / Raum 0.14)
20.30 Uhr – Vortrag von Prof. Dr. Heiko Christians zum Thema „Amok. Zur Medien- und Kulturgeschichte von Gewalttaten“ (Haus 12 / Erdgeschoss / kleiner Hörsaal)

Der Eingang von Haus 12 befindet sich gegenüber der Mensa.
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31.05.2012 | 18:00 - 20:00 | Briefe eines Toten (UdSSR 1986) | LEBENSZEICHEN - Radioaktiv!
 
 
Filmvorführung
31.05.2012, 18 Uhr
Einführung: Prof. Dr. Heiko Christians
Ort: Filmmuseum Potsdam

Briefe eines Toten

R: Konstantin Lopuschanski
D: Rolan Bykow, Jossif Ryklin, Wiktor Michailow
UdSSR 1986, 87’ (DEFA-Synchronfassung)

In Sepiafarben zeichnete der sowjetische Regisseur Konstantin Lopuschanski im Jahr von Tschernobyl ein düsteres, apokalyptisches Bild der Erde nach einem atomaren Krieg. Die Menschen leben in Bunkern unter der Erde und kehren nur in Schutzanzügen an die Oberfläche zurück. Hauptfigur des Films ist ein namenloser Professor, der in wichtige Forschungsprojekte involviert war und sich mitschuldig an der Katastrophe fühlt. Mit anderen hat er Zuflucht im Bunker eines Museums gefunden. Für Strom sorgt ein Dynamo mit Pedalbetrieb. Um sich aufzuwärmen verbrennt die Schicksalsgemeinschaft nach und nach die Bestände der Weltliteratur des Museums.

In der Sowjetunion sahen 15 Millionen Zuschauern den Film, der auch international für Aufmerksamkeit sorgte. Der Film wird im Rahmen der seminarbegleitenden LEBENSZEICHEN-Reihe "Radioaktiv!" gezeigt.
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31.05.2012 | 18:00 - 19:30 | Gastvortrag Katja Grawinkel: "Postporno, Kunst, Affekt. Über einen queer-politischen Umgang mit Pornografie"
 
 
Öffentlicher Vortrag, 31. Mai 2012, 18.00 Uhr
Fachhochschule Potsdam, Friedrich-Ebert-Str. 4, Raum 4070/71 (2.Stock)


Postpornografie begibt sich an den Rand des gesellschaftlich Akzeptierten, wo die Mechanismen der Industrie veränderbar werden und die Kunst noch nicht recht begonnen zu haben scheint. Dort, wo andere Verhältnisse zwischen Produzent_innen und Rezipient_innen, zwischen Sex und Arbeit, Lust und Blick herrschen, ergreift sie begeistert Partei für kompliziertere Strukturen von Sexualität, Begehren und Identität als sie das zweigeschlechtliche, heteronormative Modell vorsieht. Künstlerische Strategien, die sich als postpornografisch bezeichnen, stehen für eine Politik der Wahrnehmung. Im Vordergrund steht ein tiefes, körperliches Empfinden, das eine affektive Offenheit zugänglich macht und starren Positionierungen eine permanente Bewegung entgegenstellt. Es handelt sich um eine queere Politik der Vagheit und des Widerspruchs.

Katja Grawinkel
Studium der Medien- und Kulturwissenschaft (BA) an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und der Europäischen Medienwissenschaft (MA) an der Universität und Fachhochschule Potsdam. Journalistische Arbeiten für Magazine, Zeitungen, Radio und Internet (u. a. Neue Rhein Zeitung, taz, Theater der Zeit, schönschrift.org). Seit 2008 Zusammenarbeit mit der freien deutsch-schweizerischen Theatergruppe Schauplatz International.

Dieser Vortrag ist Teil des Interflex-Projekts Konstruktiv. Gender, Class, Race & Bodies.
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5. und vorerst letzter InterFlex-Call
 
 
Bis zum 18. Juni 2012 können Projektideen im Sinne von Forschendem Lernen, Interdisziplinarität und Forschungsförderung im grundständigen Studium eingereicht werden.

Nähere Informationen zum 5. InterFlex-Call finden Sie über den Link.
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10.05.2012 | 18:00 - 20:00 | Godzilla (J 1954) | LEBENSZEICHEN - Radioaktiv! | In Kooperation mit dem Filmmuseum Potsdam
 
 
„Radioaktiv!“ heißt die inzwischen fünfte LEBENSZEICHEN-Filmreihe in Kooperation des Studiengangs EMW mit dem Filmmuseum Potsdam. Bis Mitte Juli zeigen wir eine Auswahl von Spiel- und Dokumentarfilmen rund um das Thema Kernkraft. Das Spektrum der Filme, in denen sich kulturgeschichtliche Spuren der atomaren Kraft niedergeschlagen haben, reicht von frühen Katastrophenfilmen wie „Godzilla“ über filmische Untergangsvisionen aus der Sowjetzeit zu deutschen Dokumentationen im Ost-West-Vergleich.

10.05.2012, 18 Uhr
Godzilla
R: Ishiro Honda, D: Akira Takarada, Momoko Kochi, Akihiko Hirata, J 1954, 92‘
Einführung: Kai S. Knörr (Universität Potsdam)


Neun Jahre nach dem japanischen Trauma von Hiroshima und Nagasaki, in einem Jahr intensiver amerikanischer Kernwaffentests im Pazifik, erblickt die atomar aktivierte Riesenechse Godzilla das Licht der Kinoleinwand. Seit dem Jahr 1954, das den Beginn des internationalen Monsterkults markiert, treibt es allein in Japan in 28 Produktionen sein filmisches Unwesen. Die Godzilla-Filme spiegeln in besonderer Weise die Geschichte populärer Katastrophenfilme wieder. Das Monstrum steht als „lebende Nuklearspaltung auf zwei Beinen“ (Hanns-Georg Rodek) auch für die kollektiven Ängste vor der zerstörerischen Wirkung nuklearer Energie.
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10.05.2012 | 18:00 - 21:00 | Gastvortrag Prof. Dr. Renate Lorenz (Akademie der bildenden Künste Wien): "Temporal Drag - Unguided Tour"
 
 
Öffentlicher Vortrag, 10. Mai 2012, 18 Uhr
Fachhochschule Potsdam, Pappelallee 8-9, Hauptgebäude, Hörsaal HG 067


Unter dem Titel "Temporal Drag - Unguided Tour" stellt Renate Lorenz einige ihrer Arbeiten – inszenierte Filme und Filminstallationen (gemeinsam mit Pauline Boudry) – der letzten Jahre vor, die eine Art queere Archäologie betreiben. Als "Temporal Drag" bezeichnet sie Verkörperungen, die weniger eine Person der Vergangenheit darstellen, als dass sie sich mit Materialien der Vergangenheit – einer Photographie, einem Objekt, einem Tanz – verbinden. Die Körper werden als eine Assemblage von Elementen aus unterschiedlichen Zeiten gezeigt. Begehren wird als Methode wirksam, um das Archiv anerkannter Politiken zu erweitern und Möglichkeiten einer queeren Zukünftigkeit aufzuzeigen.

Renate Lorenz arbeitet seit Beginn der 90er Jahre im Feld von Kunst & Politik inbesondere an der Produktion queerer und feministischer Kunstprojekte, Filmen, Ausstellungen und Konferenzen. Sie ist derzeit Professorin an der Akademie der bildenden Künste Wien. Zu ihren Veröffentlichungen zählen Queer Art, A Freak Theory (2012); Temporal Drag (Hg. mit Pauline Boudry 2011); Aufwändige Durchquerungen, Subjektivität als sexuelle Arbeit (2009) und zahlreiche Aufsätze und Buchbeiträge. Die künstlerischen Arbeiten mit Pauline Boudry verwenden Methoden wie "Queere Archäologie" und "Temporal Drag" und beziehen sich auf gegenwärtige und historische Diskurse um Sexualität wie auch auf historische (Portrait)Fotografie, historischen Film, Performance und Tanz.

Dieser Vortrag ist Teil des Interflex-Projekts Kontruktiv. Gender, Class, Race & Bodies.
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08.05.2012 | 18:00 | Beginn der Filmreihe zur Sowjetischen Avantgarde
 
 
Filmreihe
Beginn: 08. Mai 2012, 18:00 Uhr
Ort: Filmmuseum Potsdam


Am Dienstag, den 08. Mai 2012 beginnt eine Filmreihe zur Sowjetischen Avantgarde der Zwanziger Jahre. Die unterschiedlichen Filme eint eine Auseinandersetzung mit dem Thema der Revolution - als historisches und ästhetisches Ereignis. Die Reihe umfasst insgesamt sechs Filme, die jeweils von einem Referenten/einer Referentin eingeleitet werden.

Den Auftakt bildet der Film AELITA (R: Jakow Protasanow, UdSSR 1924), in dem der Ingenieur Los als Gesandter der Menschen in einer Raumkapsel zum Mars fliegt und erstmals in Kontakt mit einer außerirdischen Welt tritt. Der menschlichen Welt sehr ähnlich konzipiert, ist auch die marsianische Gesellschaft hierarchisch gegliedert und mit den daraus folgenden Problemen konfrontiert. Als erster russischer Science-Fiction-Film begeistert dieser heute noch, sowohl durch die dargestellten Vorstellungen von außerirdischen Wesen als auch in Dekor und Ausstattung des Films.

Die Einführung hält der Slavist Prof. Dr. Norbert Franz, Leiter des Bereichs Ostslavische Literaturen und Kulturen am Institut für Slavistik der Universität Potsdam.

Weitere Termine der Filmreihe: siehe Flyer.
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EMW-Magazin "Seitenspiel", Ausgabe 2
 
 
Die zweite Ausgabe des EMW-Magazins "Seitenspiel" ist da.
Wir wünschen viel Spaß beim Lesen und freuen uns über Rückmeldungen jeder Art.

Das Redaktionsteam

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Redaktion:
Christopher Albrodt, Lea Katharina Becker, Stefan Hennicke, Daniel Heppe, Andreas Kleinert, Christoph Koch, Svenja Schneidereit

Dank an:
Jochen Bonz, Heiko Christians, Dieter Mersch, Jörg Sternagel, FSR EMW

Beiträge von:
Jasmin Assmann, Lea Katharina Becker, Marwin Bäßler, Heiko Christians, Daniela Döring, Alexander Eckstein, Katja Grawinkel, Stefan Hennicke, Mischa Karth, Andreas Kleinert, Sara Krieg, Michael Liebe, Doreen Löwe, Susanne Müller, Denis Newiak, Patrick Praschma, Silja Rheingans, Svenja Schneidereit, Saskia Singhuber, Jörg Sternagel, Ronja Tomaske, Nathalie Voeckler, Gunnar Weber, Philipp Weber, Jean-Pierre Winter, Michael Wolf

Fotographien:
u.a. Lisa Andergassen, Philipp Bartz, Daniel Stökel, Nathalie Voeckler, Gunnar Weber
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03.05.2012 | 20:00 - 00:00 | Ben Fake Orchester: "Macht Musik"
 
 
Das BEN FAKE ORCHESTER stellt "MACHT MUSIK" vor, eine künstlerische sowie performative Auseinandersetzung mit Propaganda, Re-Volution und De-Monstration, von StudentInnen des Studiengangs Europäische Medienwissenschaft (FH Potsdam/Uni Potsdam).

Das Abendprogramm wird von Special Guests ergänzt.

Datum: 03.05.12
Ab: 20:00
Eintritt €8/5
Wabe, Danziger Str. 101, 10405 Berlin


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Das Orchester:
Das Ben Fake Orchester wurde 2009 gegründet, die Uraufführung fand beim CTM 2010 statt. Seitdem ist es u.a. im MICA MOCO sowie TRESOR aufgetreten, immer mit Blick auf eine Sprengung der Rahmen des Performativen. Das Orchester wird von Simon Vincent geleitet.

Die Mitglieder im WiSe 2011/12:
Lisa Albrecht, Julia Boxler, Uli Buder, Ariana Dongus, Anna Eret, Kai Giersberg, Justin Hanney, Sara Krieg, Luis Krummenacher, Isil Nergiz, Stephan Orendi, Judith Rüter, Simon Vögely.
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27.04.2012 - 29.04.2012 | MARKETS: Approaches (Presentation MA-course "Intermedia" WiSe 2011/12)
 
 
MARKETS: Approaches

…is an exhibition of artistic/experimental projects produced as part of a University of Applied Sciences Potsdam seminar. Everyone is cordially invited to the collective Agora in Berlin-Neukölln (Mittelweg 50, 12053 Berlin) on April 27-29.

The projects address the theme “markets”, an admittedly broad topic. Types of markets are countless: the black market, finance market, fruit and vegetable markets, supermarkets, fish markets, flea markets, real estate markets…

Each of the ten individual and group projects examines how markets can or should look, how they affect us, how we can affect them, and what other kinds of markets there are or could be.

The exhibition opens on Friday, April 27 at 6:00 pm and will be open from 12:00-6:00 pm on April 28 and 29.
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26.04.2012 | 18:00 - 21:00 | Gastvortrag Tom Holert: „Heterogene Gemeinschaften: Lizzie Borden und die feministische, queere und antirassistische Subkultur-Futuristik von „Born in Flames” (1983)”
 
 
Öffentlicher Vortrag, 26. April 2012, 18.00 Uhr
Fachhochschule Potsdam, Pappelallee 8-9, Hauptgebäude, Hörsaal HG 067


Nach über fünf Jahren der Arbeit mit Laiendarsteller*innen und so gut wie ohne jedes Budget hatte „Born in Flames“ 1983 auf den Internationalen Filmfestspielen in Berlin Premiere. Der zweite von insgesamt nur vier längeren Filmen der Regisseurin Lizzie Borden ist ein dokumentarischer Underground-Science-Fiction über eine Revolte von women of color und queers in einem sozialdemokratischen Amerika (und das zu Zeiten der Präsidentschaft von Ronald Reagan!). Der Film stieß in den 1980er Jahren eine Debatte über die Erneuerung des feministischen Kinos an, gehört aber heute zu den noch zu entdeckenden filmischen Entwürfen einer utopischen Militanz jenseits aller „Geschlechterkampf“-Klischees. Dass er mit einem Anschlag auf das World Trade Center endet, ist nur einer von vielen möglichen Gründen, sich mit „Born in Flames“, knapp dreißig Jahre später, wieder zu beschäftigen.

Tom Holert ist Kunsthistoriker, Kulturwissenschaftler und gelegentlich Künstler. In den 1990er Jahren war er Redakteur bei Texte zur Kunst und Mitherausgeber von Spex, danach ist er immer wieder für mehr oder weniger lange Aufenthalte an Hochschulen gegangen, wie zuletzt (bis September 2011) fünf Jahre als Professor an die Akademie der bildenden Künste Wien, wo er einen Forschungsschwerpunkt und einen Promotionsstudiengang für bildende Künstler*innen aufbauen half. Letzte Veröffentlichungen: Regieren im Bildraum (2008); Das Erziehungsbild. Zur visuellen Kultur des Pädagogischen (Hg., mit Marion von Osten, 2010); Distributed Agency, Design’s Potentiality [Civic City Cahier 3] (2011).

Tom Holert zählt seit Jahren zu den spannendsten und international renommierten Protagonisten des Forschungsfeldes der Visual Studies und der Analyse des Verhältnisses von Wissensproduktion, Macht und künstlerischer Praxis bzw. Intervention.

Dieser Vortrag ist Teil des Interflex-Projekts Konstruktiv. Gender, Class, Race & Bodies.
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18.04.2012 | ab 15:00 | InterFlex-Börse für die letzte InterFlex-Runde im Wintersemester 2012/13
 
 
Mittwoch, 18.04.2012, ab 15 Uhr
im Mensa-Nebenraum (PA| HG 051)


Studierende und Lehrende sind eingeladen, ihre Ideen für Projekte und Lehrveranstaltungen, die in das InterFlex-Konzept passen, mitzubringen. So können schon Wochen vor der Einreichefrist Partner/-innen gefunden und Feedback und Inspiration gesammelt werden.
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13.04.2012 | ab 21:00 | EMW-Sommersemesteranfangsfeier
 
 
Wir möchten mit euch gerne

am 13.04. um 21.00 Uhr
in der Glühlampe
an der Lehmbruckstraße 1
(S + U Warschauer Straße)


das schöne Wetter und den Beginn des neuen Semesters feiern!

Der Eintritt ist frei, die Getränke wie immer bezahlbar und Musik gibt’s von Studenten und Dozenten. Freunde sind gern gesehen, also kommt zahlreich und gut gelaunt!

Eure Zweitsemester.
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Einschreibung und Vorlesungsverzeichnis SoSe 2012
 
 
Die Einschreibung für die Kurse der EMW im Sommersemester beginnt am Dienstag, den 3. April um 8:00 Uhr und endet am Freitag, den 6. April um 24:00 Uhr.

Das aktuelle Vorlesungsverzeichnis für das SoSe 2012 ist nun online. Bitte beachten Sie, dass es noch bis Semesterbeginn aktualisiert werden kann.

Bitte denken Sie daran, vor der Einschreibung in der virtuellen Lehre die Semesterzahl im persönlichen Account zu aktualisieren!
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