Semester:
 
   
Modul 1: Einführung in die Medienkulturwissenschaft
 
   
Einführung in Medienkulturwissenschaft 1: Kultur- und Medientheorie

Dozent: Prof. Dr. Dieter Mersch
Termin: Dienstag 14-16 Uhr
Ort: UP 9.102
SWS: 2
Studiengang: BA
Module (BA): 1
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Vorlesung
Leistungspunkte: 1 + 2
Zielgruppe: Erstsemester
Teilnehmerbegrenzung: 90

Beschreibung:
Einführungsveranstaltung mit Übung zu den grundlegenden Kultur- und Medientheorien, obligatorisch.
 
   
Übung zur Vorlesung “Einführung in die Kultur- und Medientheorie”

Dozent: Jan-Henrik Möller
Termin: Mo. 10:00 - 12:00
Ort: 1.09.1.02
SWS: 2
Studiengang: BA
Module (BA): 1
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Übung
Leistungspunkte: 2
Zielgruppe: EMW-Erstsemester
Teilnehmerbegrenzung: 25

Beschreibung:
In der Übung werden die Vorlesung flankierende Texte gelesen und besprochen.
 
   
Klassiker der Medientheorie

Dozent: Dr. Susanne Müller
Termin: Do 10:00 - 12:00 Uhr
Ort: 1.09.204
SWS: 2
Studiengang: BA
Module (BA): 1
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Seminar
Leistungspunkte: 2
Zielgruppe: BA EMW
Teilnehmerbegrenzung: 25

Beschreibung:
Innerhalb des obligantorischen Theorieseminars werden klassische Texte zu medientheoretischen Fragestellungen gelesen. Zugleich erfolgt so ein Überblick auf die Geschichte der Medientheorie sowie auf einige wichtige methodische Ansätze.

Zusätzliche Informationen:
Pflichtveranstaltung für BA 1. Semester. Einschreibung trotzdem notwendig!!!
 
   
Techniken des Studierens

Dozenten: Prof. Dr. Dieter Mersch, Moritz Queisner
Termin: Mi 16-18
Ort: 1.09.1.02
SWS: 1
Studiengang: BA
Module (BA): 1
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Übung
Leistungspunkte: 1
Zielgruppe: alle Studierenden im 1. Semester BA EMW
Teilnehmerbegrenzung: 25

Beschreibung:
Die Veranstaltung gibt eine Einführung in die grundlegenden Strategien und Techniken des Studierens. Wir erforschen dabei gemeinsam was Studieren heute bedeutet und hinterfragen Bolognas und Humboldts Bildungsideale. Zudem finden wir heraus, wie man in Medien über Medien sprechen kann, wenn man "was mit Medien" studiert.
Dazu gehören sowohl die Einführung in die Formate der Universität und ihre Formen des wissenschaftlichen Arbeitens (von Recherchieren über Bibliographieren bis Publizieren), als auch ihre praktische Anwendung und Erprobung.

Zusätzliche Informationen:
Pflichtveranstaltung für 1. Semester BA EMW
 
   
Modul 2: Technische und gestalterische Grundlagen digitaler Medien
 
   
Technische und gestalterische Grundlagen digitaler Medien, Kurs B

Dozent: Torsten Schöbel
Termin: Freitag, 9-12 Uhr
Ort: FHP, MAC-Labor, LW 139
SWS: 4
Studiengang: BA
Module (BA): 2
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: P
Leistungspunkte: 8
Zielgruppe: ausschließlich Studierende des 1. Semesters, Pflichtveranstaltung
Teilnehmerbegrenzung: 12

Beschreibung:
Dieser Kurs ist obligatorisch und Voraussetzung für den Besuch der meisten weiteren Praxisseminare sowie für den Zugang zum EMW Computerlabor. Der Kurs vermittelt umfassende praxisorientierte Grundlagenkenntnisse und Konzepte im Bereich der digitalen Medien. Der erste Teil des Seminars ist eine Einführung in die Grundkonzepte der Computertechnik; der zweite Teil in Photoshop, Illustrator und Indesign, die für die digitale Bildbearbeitung und für den Entwurf eines einfachen Layouts im Seminar benutzt werden. Der dritte und letzte Seminarteil vermittelt Grundlagen in HTML für die Erstellung und Gestaltung von Webpages.

Zusätzliche Informationen:
Bitte beachten, dass der Kurs ausschließlich für BA-Erstsemester der EMW ist. Die Gruppe wird in zwei Kurse geteilt. Bitte für einen der beiden Kurse (A oder B) entscheiden bei der Einschreibung. Pflichtveranstaltung für 1. Semester BA EMW.
 
   
Technische und gestalterische Grundlagen digitaler Medien, Kurs A

Dozent: Torsten Schöbel
Termin: Dienstag, 10-13 Uhr
Ort: FHP, MAC-Labor, LW 139
SWS: 4
Studiengang: BA
Module (BA): 2
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: P
Leistungspunkte: 8
Zielgruppe: ausschließlich Studierende des 1. Semesters, Pflichtveranstaltung
Teilnehmerbegrenzung: 12

Beschreibung:
Dieser Kurs ist obligatorisch und Voraussetzung für den Besuch der meisten weiteren Praxisseminare sowie für den Zugang zum EMW Computerlabor. Der Kurs vermittelt umfassende praxisorientierte Grundlagenkenntnisse und Konzepte im Bereich der digitalen Medien. Der erste Teil des Seminars ist eine Einführung in die Grundkonzepte der Computertechnik; der zweite Teil in Photoshop, Illustrator und InDesign, die für die digitale Bildbearbeitung und für den Entwurf eines einfachen Layouts im Seminar benutzt werden. Der dritte und letzte Seminarteil vermittelt Grundlagen in HTML für die Erstellung und Gestaltung von Webpages.

Zusätzliche Informationen:
Bitte beachten, dass der Kurs ausschließlich für BA-Erstsemester der EMW ist. Die Gruppe wird in zwei Kurse geteilt. Bitte für einen der beiden Kurse (A oder B) entscheiden bei der Einschreibung. Pflichtveranstaltung für 1. Semester BA EMW.
 
   
Modul 3: Medienrecht und Kulturökonomie
 
   
MedienKörperÖkonomien

Dozent: Dr. Daniela Döring
Termin: Mi 12-14 Uhr
Ort: Uni Potsdam | Raum 1.09.1.02
SWS: 2
Studiengang: BA
Module (BA): 3
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Seminar
Leistungspunkte: 2
Zielgruppe: BA EMW
Teilnehmerbegrenzung: 25

Beschreibung:
Der menschliche Körper ist in eine Vielzahl von Optimierungsstrategien verwickelt: Training, Wellness, Diäten, Gesundheitsprophylaxe, Orthetik, Robotik, Pränatale Diagnostik oder Schönheitsoperationen und -wettbewerbe stehen für eine umfassende Arbeit an dem eigenen Körper. Ziele wie die Steigerung von Leistung, Vollkommenheit, Glück oder Nützlichkeit sind dabei an die Vorstellung von Herstellbarkeit und Machbarkeit gebunden. Welche Technologien und Medien stehen für diese "Selbstverbesserung" des Menschen zur Verfügung? Wie wird der menschliche Körper medial inszeniert, gestaltet und formbar? Und an welchen ökonomischen Nutzen sind die verschiedenen Techniken des Körper- und Selbstmanagements gebunden?

Zusätzliche Informationen:
Das Seminar kann auch als Ersatz zu der (ehemals im Lehrprogramm enthaltenenen) Vorlesung Medienökonomie + Klausur belegt werden. Als benotete Leistung kann nach Absprache ein Essay geschrieben werden.
 
   
Einführung in das Kultur- und Ausstellungsmanagement

Dozent: Dr. Daniela Döring
Termin: Do 16-19 Uhr
Ort: Uni Potsdam | Raum 1.09.2.04
SWS: 3
Studiengang: BA
Module (BA): 3
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Seminar
Leistungspunkte: 5
Zielgruppe: BA EMW
Teilnehmerbegrenzung: 12

Beschreibung:
Im weiten Feld des Kulturmanagements ringen Rollenmodelle wie etwa der Grenzgänger, der Manager, der Kurator oder der Künstler miteinander. Welche Tätigkeiten, Herausforderungen und Kompetenzen aber umfasst gegenwärtige Kulturarbeit? In welchem Rahmen lassen sich kreative Konzepte, interdisziplinäres Arbeiten, knappe Ressourcen und betriebswirtschaftliche Techniken zusammenbringen? Wir beleuchten theoretische Begriffsbestimmungen, kulturpolitische Rahmenbedingungen sowie konkrete Aufgabenbereiche. Das Seminar konzentriert sich hierbei auf das Ausstellen und das Kuratieren. Wir werden sowohl theoretische Grundlagentexte untersuchen, als auch Kulturinstitutionen und aktuelle Ausstellungen in Berlin und Potsdam besichtigen. Eigene Ideen sind willkommen und können nach Möglichkeit entworfen oder weiter entwickelt werden.
 
   
Medienrecht I

Dozent: Prof. Dr. Oliver Castendyk
Termin: 2-wöchentlich Mo. 15-18 Uhr: 01.11. / 15.11. / 29.11. / 13.12. / 10.01. / 24.01.
Ort: 3.06.S17 (Griebnitzsee)
SWS: 2
Studiengang: BA
Module (BA): 3
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Vorlesung
Leistungspunkte: 1
Zielgruppe: BA EMW
Teilnehmerbegrenzung: 90

Zusätzliche Informationen:
Die Vorlesung Medienrecht I (privates Medienrecht) umfasst eine praxisnahe Einführung in die Rechtsgebiete: Urheberrecht, Urhebervertragsrecht, Äußerungsrecht, Recht am eigenen Bild, Marken- und Wettbewerbsrecht. Außerdem werden am Beispiel von Verträgen (z.B. Journalist mit Zeitungsverlag, Filmproduzent und Filmverleih, Musikproduzenten und Tonträgerhersteller) die Interessen der Beteiligten analysiert und ökonomische Hintergründe dargestellt.
 
   
Medienrecht

Dozent: EPI Nn
Termin: tba
Ort: tba
SWS: 2
Studiengang: BA
Module (BA): 3
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Seminar
Leistungspunkte: 2
Zielgruppe: BA EMW
Teilnehmerbegrenzung: keine
 
   
TV-Produktion (und darüber hinaus)

Dozent: Nico Roicke
Termin: Mo. 10-12
Ort: Campus Griebnitzsee, Hörsaal 08
SWS: 2
Studiengang: BA
Module (BA): 3, 9
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Seminar
Leistungspunkte: 2 / 6
Zielgruppe: BA EMW
Teilnehmerbegrenzung: 25

Beschreibung:
Das Praxisseminar "TV-Produktion (und darüber hinaus)", das in Kooperation mit der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät angeboten wird, hat das Ziel, den Studierenden Inhalte und Methoden von Fernseh- und Webvideoproduktionen zu vermitteln. Dabei ist das Seminar als Unternehmenssimulation zu betrachten, in dem reale Abläufe und Methoden angewandt werden, mit dem Ziel, die interdependenten Netze individueller, sozialer und wirtschaftlicher Beziehungen wahrzunehmen und für die Produktionsabläufe zu nutzen. So wird gemeinsam mit Experten aus dem Medienbereich ein Uni-Magazin ("UP-to-date") entworfen, Inhalte formuliert und Beiträge produziert. Die Sendung und ihre Form unterliegen einem stetigen Wandel. Perspektivisch soll die ursprüngliche Fernsehausrichtung des Magazines hin zur Onlineausstrahlung aufgebrochen werden und beides, ein monatlicher Videopodcast und eine halbjährliche Fernsehsendung, – unter Berücksichtigung etablierter Popkonzepte wie Trash, Camp und DIY und zeitgemäßer Techniken digitaler Netzkulturen wie Mash-Up, Remix und Machinima – produziert werden. War im letzten Semester noch die Formatentwicklung ein Nebenschauplatz des Seminars, sollen im anstehenden Halbjahr, neben der Bewegtbildproduktion und dem Marketing, das OnAir-Design und die Online-Darstellung überarbeitet werden.

Zusätzliche Informationen:
Studierende der EMW sollten Grundkenntnisse in der Videoproduktion oder im Screendesign vorweisen. Die Teilnehmerbegrenzung bezieht sich auf die Studierenden beider Fachrichtungen (BWL & EMW), die das Seminar je zur Hälfte füllen.
 
   
Modul 4: Europäische Kulturgeschichte und Medienkulturgeschichte
 
   
Übung zur Vorlesung Europäische Kulturgeschichte 1: Fachsemester 1

Dozent: Dr. Jörg Sternagel
Termin: mittwochs, 10.00 bis 12.00 Uhr
Ort: UP 1.09.204
SWS: 2
Studiengang: BA
Module (BA): 4
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Übung
Leistungspunkte: 2
Zielgruppe: BA 1. FS
Teilnehmerbegrenzung: 25

Beschreibung:
Diese für BA 1. Semester obligatorische zweisemestrige Übung begleitet die gleichnamige Vorlesung zur Europäischen Kulturgeschichte von ihren Anfängen in der Antike bis heute. Die Vorlesung nachbereitend werden exemplarische Texte aus und zu den vorgestellten Epochen gelesen und diskutiert.
 
   
Übung zur Vorlesung Europäische Kulturgeschichte 1: Fachsemester 3

Dozent: Dr. Jörg Sternagel
Termin: dienstags, 12.00 bis 14.00 Uhr
Ort: UP 1.22.039
SWS: 2
Studiengang: BA
Module (BA): 4
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Übung
Leistungspunkte: 2
Zielgruppe: BA 3. FS
Teilnehmerbegrenzung: 25

Beschreibung:
Diese für BA 3. Semester obligatorische zweisemestrige Übung begleitet die gleichnamige Vorlesung zur Europäischen Kulturgeschichte von ihren Anfängen in der Antike bis heute. Die Vorlesung nachbereitend werden exemplarische Texte aus und zu den vorgestellten Epochen gelesen und diskutiert.
 
   
Geschichte des Lesens

Dozent: Prof. Dr. Heiko Christians
Termin: mo 16 - 18 uhr
Ort: 1.09.2.04
SWS: 2
Studiengang: BA
Module (BA): 4
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Seminar
Leistungspunkte: 2 (Teilnahme) oder 6 (Hausarbeit)
Zielgruppe: BA EMW BA KuWi
Teilnehmerbegrenzung: 25

Beschreibung:
Das Lesen ist ein Prozess, den wir nur schwer beobachten können. Dass dieser mediale Prozess elementar für unsere globale Kultur ist, deutet schon der Tatbestand der von westlichen Staaten seit dem 18. Jahrhundert verordneten Alphabetisierung an, oder die Bedeutung, die wir aktuell dem Lesen in sogenannten Koranschulen (Madrasa) bei der Entstehung des islamischen Fundamentalismus zuschreiben. Die Medienkulturgeschichte des Lesens impliziert die Geschichten des Buches, des Auswendiglernens, des halblauten rituellen Lesens, des Lesens am Bildschirm, des Vorlesens usw. Sie ist eine komplizierte, spannende und ausserordentlich folgenreiche Geschichte. Wir sollten sie kennen.

Zusätzliche Informationen:
10 Teilnehmer BA KuWi
 
   
Europäische Kulturgeschichte 1

Dozent: Prof. Dr. Dieter Mersch
Termin: Montag 18-20 Uhr
Ort: UP 9.102
SWS: 2
Studiengang: BA
Module (BA): 4
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Vorlesung
Leistungspunkte: 1 + 2
Teilnehmerbegrenzung: 90

Beschreibung:
Obligatorische Vorlesung, 2teilig. Der erste Teil umfasst Fragen einer Kulturgeschichtsschreibung sowie die Geschichte alten Kulturen vom antiken Babylon und Ägypten über die griechische Antike, Spätantike, Christentum bis zum Mittelalter.
 
   
Modul 5: Medienkunst
 
   
Once Again With... Wiederholung/Zitat/Kopie/Serialität in der modernen Kunst

Dozent: Mira Fliescher
Termin: Blockseminar, siehe Termine
Ort: Mi, 05.01.: 1.22.0.38 / Sa, 08.01., 15.01., 22.01., 29.01.: 1.01.1.07
SWS: 2
Studiengang: BA
Module (BA): 5
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: S
Leistungspunkte: 2
Teilnehmerbegrenzung: 25

Beschreibung:
Achtung Kunst! Achtung Kunst! Achtung Kunst! Das Seminar verfolgt das Serielle in der modernen Kunst ausgehend von einzelnen Setzungen mit Bezug auf Konzeptionen und Praktiken des Seriellen in Philosohpie, Kulturgeschichte und Ästhetik. Denn vielleicht weniger als (seminarcharekterisierende) Warnung formuliert, scheint sich Kunst seit der Moderne in einer Reihe differentieller Setzungen von (neuer) Kunst gegen (alte) Kunst zu bewegen (müssen): Achtung Kunst! Dem Neuen der Kunst wäre so das Alte selbst in Form seiner Überwindung eingeschrieben, nämlich als eine Art reflexiv-innovative Wiederholung. Kunst(konvention) als Medium der Kunst? So verstanden wäre jede Kunst eine Form serieller Produktion, eine Sache der Wiederholung bzw. ein Spiel von Wiederholung und Differenz. So wurde vielleicht nicht umsonst mit der Moderne das Serielle als künstlerisches Gestaltungsprinzip entdeckt - und seitdem bis heute akribisch durchexerziert - in Form von Serien, Reihen, Kopien, Zitaten: Achtung Kunst! Doch wo bleiben in diesem Spiel das Einzelne und die Wahrnehmung?

Zusätzliche Informationen:
Blockseminar: 05.01.2011, 16:15-17.45 Einführung + 08.01.2011, 15.01.2011, 22.01.2011, 29.01.2011 je 11:30h-18:30h
Leistungsnachweis: 2 LP = Regelmäßige, vorbereitete und aktive Teilnahme mit Essay oder Referat. 6 LP = 2 LP + Hausarbeit.
 
   
24 Hour Party People: How Music and Dance Combine

Dozent: Simon Vincent M.Mus.
Termin: Donnerstags: 10:00-13:00
Ort: FH: Haus 5, Raum 1.15
SWS: 2
Studiengang: BA
Module (BA): 5
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: S
Leistungspunkte: 2 CP
Zielgruppe: EMW
Teilnehmerbegrenzung: 30

Beschreibung:
From story-telling and spirit evocation to individual and group activity, dance lies at the heart of many social and cultural activities as a link between music, bodily movement and social expression. This seminar will examine music and dance practices in 'classical' musics ranging from India, Java, Japan through to 'modern' practices such as jazz dance, hip-hop and trance, tracing possible similarities and highlighting differences in musical and bodily communication.

Zusätzliche Informationen:
This seminar will be given in English. All participating students will be expected to give a presentation in the course of the semester.
 
   
Dokumentarische Bildpolitiken und ihre Präsenz in der zeitgenössischen Kunst

Dozent: Karin Rebbert
Termin: Mi. 14:00 - 18:00
Ort: FH 4/2.16
SWS: 4
Studiengang: BA
Module (BA): 5
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Seminar und Exkursion
Leistungspunkte: 4 CP
Zielgruppe: fortgeschrittene BA-Studierende, MA-Studierende
Teilnehmerbegrenzung: 15

Beschreibung:
Das Seminar wird aktuelle Bezugnahmen auf das Dokumentarische im Kunstbetrieb einer kritischen Prüfung unterziehen. Dazu werden künstlerische Bildpolitiken vorgestellt, kuratorische Strategien beleuchtet sowie kunstkritische Positionierungen analysiert. Daneben sollen ausgewählte historische Traditionen nachgezeichnet und Bezüge zu Dokumentarfilm- und Fotodiskursen hergestellt werden, die in der aktuellen Diskussion zur Relevanz und den Potentialen dokumentarisch argumentierender Arbeiten zumeist ausgeblendet bleiben. Das Seminar findet voraussichtlich immer Mittwochs von 14-18 h im wöchentlichen / zweiwöchentlichen Turnus statt. Die genauen Termine werden in der ersten Sitzung am 3.11.2010 bekannt gegeben. Neben der aktiven Teilnahme am Seminar wird die Übernahme von Kurzreferaten erwartet. Vorstellung von Themen und Vergabe von Referaten in der ersten Sitzung.

Zusätzliche Informationen:
Integraler Bestandteil der Veranstaltung ist eine zwei- bis dreitägige Exkursion nach München. Dort soll die Ausstellung "Dokumentarfilm im 21. Jahrhundert" besucht werden, voraussichtlich am 14./15./16. Januar 2011. Die Ausstellung, für die die Pinakothek der Moderne mit der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) kooperiert, wird als "Museumsausstellung über den Dokumentarfilm" beworben. Ziel sei, "die Bedeutung des dokumentarischen Erzählens für die bildende Kunst zu verdeutlichen, wechselseitige Einflüsse zu beschreiben und im Vergleich der unterschiedlichen Bildsprachen den Blick der jüngsten Regisseursgeneration auf ihre Welt zu zeigen". Für Fahrt, Übernachtung und Eintritte fallen Kosten an, die von den Seminarteilnehmer_innen selbst getragen werden.
 
   
Sigmund Freud auf der Couch - Die Geburt der Psychoanalyse aus dem Geist der Literatur. Sigmund Freud als Schriftsteller

Dozent: Dr. Dagmar Just
Termin: Mi. 16-18 Uhr
Ort: 1.22.0.39
SWS: 2
Studiengang: BA
Module (BA): 5
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Seminar
Leistungspunkte: 2+4
Teilnehmerbegrenzung: 25

Beschreibung:
Der Einfluss der Psychoanalyse auf die europäische Kunst des 20. Jahrhunderts und die Filmindustrie von Hollywood ist enorm. Sie inspirierte Künstler aller Genres und Couleur von Rilke und Gustav Mahler, Arnold und Stefan Zweig, Virginia Woolf, Jean Cocteau und Salvatore Dali bis zu Alfred Hitchcock, David Lynch und Woody Allen. Wie aber sieht es mit dem Einfluss der Kunst und Literatur auf ihren Erfinder aus? Ist es nur Zufall oder hat es Methode, dass Freud Schlüsselbegriffe der Psychoanalyse wie den "Ödipuskomplex" und die "Katharsis" aus der antiken Literatur und Mytho-logie bezieht, seine Fallgeschichten wie frühe Psychothriller organisiert – Stichwort "Der Fall Schreber"- und für seine Analysen auf künstlerische Arbeitstechniken zu-rückgreift – Stichwort: "Die Methode der freien Assoziation"? Im Mittelpunkt des Seminars soll die These stehen, dass Freud seine Wissenschaft aus dem Geist der Literatur kreiert, seine Kategorien aus ihr destilliert, in ihr durchspielt und durch sie historisch legitimiert. Ausgehend vom Bekenntnis des 13-jährigen zu Ludwig Börnes "Über die Kunst, in drei Tagen ein Originalschriftsteller zu werden" sollen dafür exemplarisch seine "Traumdeutung", "Das "Unheimliche", "Über den Moses des Michelangelo", "Das Motiv der Kästchenwahl" "Gradiva" und "Psychopathische Personen auf der Bühne" mit den jeweiligen Vorlagen von Sophokles, Shakespeare, Goethe, Michelangelo, W. Jensen und E. T. A. Hoffmann kontextualisiert und deren Produktivität debattiert werden.
 
   
Modul 6: Epistemologien des Medialen
 
   
Entwürfe der Sprachtheorie

Dozent: Jan-Henrik Möller
Termin: Mi. 12:00 - 14:00
Ort: 1.09.2.04
SWS: 2
Studiengang: BA
Module (BA): 6
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Seminar
Leistungspunkte: 2+4
Teilnehmerbegrenzung: 25

Beschreibung:
In "Signatur Ereignis Kontext" behauptet Derrida die allgemein graphematische Struktur jeder Kommunikation. Er erklärt einen Primat der Schrift vor der gewöhnlichen bzw. sogenannten natürlichen Sprache. Derrida stellt in Frage, dass es überhaupt zulässig ist, Kommunikation als die Übermittlung eines Sinns zu begreifen. Von besonderer Brisanz sind seine Überlegungen, da die Figur der Vermittlung oder Übertragung in sprach- und medientheoretischen Konzepten meist eine zentrale Stellung einnimmt. Das Seminar beabsichtigt, anhand einiger prominenter Entwürfe, dessen was Sprache auszeichnet - angefangen bei Humboldt und Saussure, über Austin und Heidegger, bis hin zu Chomsky oder Davidson - die Derridasche Argumentation einsichtig, in ihrer Konsequenz aber auch kritisierbar, zu machen.
 
   
Geschichte und Theorie digitaler Bilder

Dozent: Dr. Stephan Günzel
Termin: Mo 14:15 - 17:45, 2-wöch., Beginn: 25.10.2010
Ort: UP 1.22.0.38
SWS: 2
Studiengang: BA
Module (BA): 6
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Seminar
Leistungspunkte: 2
Zielgruppe: Bachelor (ab 3. Semester)
Teilnehmerbegrenzung: 25

Beschreibung:
Im Ausgang von populären Phänomenen wie Digitalfotografie, digitale Effekte im Film oder Computerspiele widmet sich das Seminar den Medientheorien zur Unterscheidung von "analog" und "digital" sowie der historischen Entwicklung digitaler Bilder. Berücksichtigung finden dabei auch Theorien statischer und bewegter Bilder.

Zusätzliche Informationen:
Von den TeilnehmerInnen wird eine aktive Beteiligung am Seminar in Form einer Referatsübernahme sowie der Beteiligung an der Diskussion erwartet.
 
   
Der Schleier als Medium und Provokation

Dozent: PD Dr. Michael Mayer
Termin: Mi, 14:00-15:30
Ort: UP 1.22.0.38
SWS: 2
Studiengang: BA
Module (BA): 6
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Seminar
Leistungspunkte: 2 oder 6
Zielgruppe: BA EMW, BA Kuwi Modul 3
Teilnehmerbegrenzung: 25

Beschreibung:
Mit dem Verbot der "Burka" in Belgien und Frankreich tritt der Fall ein, dass in zwei europäischen Staaten die öffentliche Ganzkörperverschleierung (muslimischer) Frauen untersagt wird, während die öffentliche "Ganzkörperentschleierung" (Striptease, Pornographie) erlaubt ist. Der bizarre Umstand lenkt den Blick auf die Frage des Schleiers selbst. Dass im Westen die Verhüllung des menschlichen Gesichts als provokant angesehen wird; dass staatliche Organe sich das Recht ausbedingen, die faziale Nacktheit der Bürger normativ durchzusetzen, markiert den Ausgangspunkt des Seminars, das den Schleier als Provokation und Medium zu thematisieren versucht. Dabei sollen auch dessen geistesgeschichtliche Referenzen zurückverfolgt und geklärt werden, inwieweit sie für den abendländischen Hang zur Enthüllung prägend sind. Denn schon biblisch begründete der Akt der Entschleierung eine eigene literarische Gattung: die "Apokalypse". Gewöhnlicherweise assoziiert mit einer allesvernichtenden Katastrophe, bedeutet das griechische "apokaplypto" vorab nur "ich entdecke, offenbare, enthülle, lüfte einen Schleier". Das Seminar wird sich deshalb auch der Frage nähern, warum die besagte Entschleierung als katastrophisch realisiert wird. Literatur: Jacques Derrida & Hélène Cixous: Voiles - Schleier und Segel. Wien 2007. Jacques Derrida: Apokalypse. Wien, Graz 1985. Feferico Ferrari & Jean-Luc Nancy: Die Haut der Bilder. Zürich, Berlin 2006. Georgio Agamben: Nacktheit. Frankfurt/M. 2010. Almut Sh. Bruckstein: Die Maske des Moses. Berlin, Wien 2001. Aleida und Jan Assmann (Hg.): Schleier und Schwelle. Bd. 1 und 2. München 1997. Orhan Pamuk: Schnee. München, Wien 2005. Film (u.a.): Atom Egoyan: Exotica. Kanada 1994
 
   
Modul 7: Mediale Inszenierungsformen
 
   
Questione Aperta. Zu „cinema trans-alpino. Deutsch-Italienische Filmbeziehungen“

Dozent: Prof. Dr. Jan Distelmeyer
Termin: 17.-21.11.2010
Ort: CineGraph Hamburg
SWS: 4
Studiengang: BA, MA
Module (BA): 7
Module (MA): 9
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Exkursion
Leistungspunkte: 4 CP
Zielgruppe: BA und MA EMW
Teilnehmerbegrenzung: 15

Beschreibung:
Seit den 1920er Jahren spielten italienische Filmschaffende eine wichtige Rolle in der deutschen Kinematografie. Die transalpinen Beziehungen intensivierten sich ab 1930 durch die Herstellung von deutsch-italienischen Sprachversionen und die enge kulturelle Zusammenarbeit des NS-Regimes mit dem Fascismus. Dennoch konnten auch deutsche und österreichische Emigranten wie Max Ophüls oder Max Neufeld bei italienischen Produktionsfirmen Filme drehen.
Für das deutsche Kino war Italien Schauplatz von Melodramen vor exotischer Kulisse, heiteren Singspielen und mit Schlagern garnierten Urlaubskomödien. Nach dem Krieg wurde in der BRD der Süden zur Projektionsfläche für touristische Sehnsüchte und erotische Fantasien. Aus der Erfahrung von Krieg und Faschismus entstanden Roberto Rossellinis Auseinandersetzungen mit dem Widerstand gegen die deutschen Besatzer und den Verhältnissen im Nachkriegsdeutschland, Wolfgang Staudtes Satire auf das italienische »Kriegsheldentum« (KANONEN-SERENADE, 1958) und das Wehrmachts-Heldenepos DIE GRÜNEN TEUFEL VON CASSINO (1957/58). Später näherten sich Filme wie I SEQUESTRATI DI ALTONA (1962) und IL PORTIERE DI NOTTE (1973/74) höchst unterschiedlich den Nachwirkungen des Nationalsozialismus. Der Gastarbeiter-Problematik um kulturelle Differenzen behandelten deutsche Regisseure dokumentarisch-sozialkritisch (PALERMO ODER WOLFSBURG, 1979/80) oder als emotionale Familiensaga (SOLINO, 2002). Der italienische Neorealismus beeinflusste zudem den westdeutschen Film und besonders die junge Generation der DEFA-Regisseure, die ihn in den 1960er Jahren als Ausweg aus dem Korsett des »Sozialistischen Realismus« nutzten. Der Filmhistorische Kongress und das Filmfestival cinefest beleuchten ein spannendes Kapitel der europäischen Filmgeschichte, das bisher kaum im Gesamtzusammenhang erforscht wurde.

Zusätzliche Informationen:
Diese Exkursion findet in Kooperation mit CineGraph – Hamburgisches Centrum für Filmforschung statt.

Kosten (voraussichtlich): ca. 20 Euro pro Nacht im Viererzimmer ohne Frühstück

Zugfahrt ca. 55 Euro
Kongressgebühr + Filmvorführungen 30 Euro
Gesamt ca. 165 Euro

Einschreibung notwendig, nach Zusage durch mich ist die Teilnahme verbindlich. Nur auf dieser Weise können Übernachtungs- und Reisekosten gesichert werden.
 
   
Über die Gefahr. Zur medialen Repräsentation und Analyse einer existenziellen Kategorie

Dozent: Prof. Dr. Heiko Christians
Termin: do 14 - 16
Ort: 1.09.1.02
SWS: 2
Studiengang: BA
Module (BA): 7
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Seminar
Leistungspunkte: 2
Zielgruppe: BA
Teilnehmerbegrenzung: 25

Beschreibung:
Besteht das, was wir 'Gefahr' nennen unmittelbar, richtet sich unser Verhalten zunächst nach physiologischen Parametern aus: Instinkt, kaltes Blut, Verhaltensroutine steuern uns durch die bedrohliche Lage. Unseren Lebensraum als einen 'gefährlichen Raum' zu denken oder zu inszenieren, gelingt in der Regel erst, wenn die unmittelbare Gefahr vorbei ist. So ist es auch im Falle von Carl von Clausewitz' grosser Studie 'Vom Kriege' (1832). 'Gefahr' als Problem der Analyse und medialen Repräsentation steht im Mittelpunkt dieses Seminars. Analysiert werden können de facto nur wissenschaftliche, essayistische, photographische, filmische Annäherungen an die Gefahr, die im Werk Ernst Jüngers, Martin Heideggers, Werner Herzogs, aber auch mit den TV-Formaten 'Jackass', 'Wildboyz' oder 'Nitro-Circus' vorliegen.
 
   
Radio im Film

Dozent: Kai S. Knörr
Termin: wöchentlich, Mi 18-20 Uhr
Ort: Neues Palais 1.09.2.04 und Filmmuseum Potsdam
SWS: 2
Studiengang: BA
Module (BA): 7
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Seminar
Leistungspunkte: 2 CP
Zielgruppe: BA EMW, BA KuWi
Teilnehmerbegrenzung: 25

Beschreibung:
Das Seminar untersucht das Verhältnis zwischen Radio und Film, die Berührungspunkte zweier sogenannter >Massenmedien<, die in ganz verschiedener Weise die menschliche (Selbst-)Wahrnehmung im 20. Jahrhundert strukturiert haben. Dies geschieht in Form regulärer Seminarsitzungen und insgesamt sechs Filmsichtungen im Kino des Filmmuseums Potsdam. Dabei soll der Fokus auf Filme gelegt werden, in denen das Radio, sei es als Technologie oder soziale Institution, eine zentrale Rolle spielt. Die Einbeziehung des Radios in den Film offenbart charakteristische Eigenschaften beider Medien und veranschaulicht die ihnen hinterlegten ideologischen Konzepte.

Zusätzliche Informationen:
Nach einführenden Sitzungen findet das Seminar abwechselnd am Neuen Palais und im Filmmuseum Potsdam statt.
 
   
Black Caesar: Forms of Expression in Afro-American Musics

Dozent: Simon Vincent M.Mus.
Termin: Dienstags: 14:00-17:00
Ort: FH: Haus 4, Raum 2.16
SWS: 2
Studiengang: BA
Module (BA): 7
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: S
Leistungspunkte: 2 CP
Zielgruppe: BA EMW, BA KuWi
Teilnehmerbegrenzung: 30

Beschreibung:
Through musics such as Blues, Jazz, Free-Jazz, Funk and Soul, the history of Afro-American music displays self-expression on many different levels not least of which are the descriptions of contemporary surroundings as well as reconnexions with deeper histories and mythologies and the desire for equal status and power. Examining the music of artists such as James Brown, Billie Holiday, Nina Simone, Sun Ra and Earth, Wind and Fire as well as the importance of music in films such as "Cabin in the Sky", "Black Caesar", "Space Is The Place", and "Sweet Sweetback's Badass Song," this seminar will discuss the nature of and impetus behind such creative output.

Zusätzliche Informationen:
This seminar will be given in English. All participating students will be expected to give a presentation in the course of the semester.
 
   
Orte der Moderne - Erfahrungsräume

Dozent: Dr. Susanne Müller
Termin: Di 10.00 - 14.00 Uhr
Ort: 1.22.038
SWS: 4
Studiengang: BA
Module (BA): 7
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Seminar
Leistungspunkte: 4
Zielgruppe: BA EMW, BA KuWi
Teilnehmerbegrenzung: 25

Beschreibung:
In den letzten zwei Jahrhunderten sind zahlreiche Orte entstanden, in denen sich alltägliche Erfahrungen auf engstem Raum verdichten. Es sind Orte der medialen Inszenierung, wie z.B. das Kino, die Autobahn, das Flugzeug, die Zeitungsredaktion, die Weltausstellung, das Schnellrestaurant oder die Kunstausstellung, die unsere Lebenswelt prägen und die Alltagskultur nachhaltig beeinflussen. Das Seminar untersucht eine Auswahl dieser modernen Plätze und Institutionen und stellt ihr Wechselspiel mit dem Alltag in einen breiten kulturhistorischen Zusammenhang. Die Grundlage bildet u.a. der gleichnamige Sammelband: Alexa Geisthövel/Habbo Knoch (Hg.): Orte der Moderne. Erfahrungswelten des 19. und 20. Jahrhunderts. Frankfurt/M./New York: Campus Verlag (2005).

Zusätzliche Informationen:
10 Plätze für BA KuWi: Für Studierenden der KuWi können 4 unbenotete Punkte in Modul 7 erworben werden. Teilnahme nur nach Einschreibung im EMW-Online-System.
 
   
Mediale Praxen des Amateurfilms und wie sie bewahrt werden können

Dozent: Dr. Ralf Forster
Termin: Mi., 15-17 Uhr, 20.10.2010-9.2.2011
Ort: FHP 5/1.07
SWS: 2
Studiengang: BA, MA
Module (BA): 7
Module (MA): 9
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Seminar
Leistungspunkte: 2
Teilnehmerbegrenzung: 25

Beschreibung:
Mit den digitalen Technologien und den Publikationsformen des Internets haben sich die Arbeitsbedingungen für den Amateurfilmer deutlich gewandelt. Dennoch – so wäre zu vermuten – handelt es sich beim Amateurfilm um ein relativ stabiles Format mit festen Merkmalen und Beziehungen. Um diese zu untersuchen, widmet sich die die 2-semestrige Veranstaltung der Geschichte dieser spezifischen Medienprodukte. Im 1. Semester werden die technischen, organisatorischen, sozialen und künstlerischen Aspekte des Amateurfilms in seiner ganzen Breite diskutiert: seine Etablierung im Kontext der Privatfotografie und die Rolle der filmtechnischen Industrie, seine Wechselwirkungen mit dem "großen Kino", die enge Verflechtung von Produktion und Rezeption im Amateurfilm sowie politische Einflussnahmen im Nationalsozialismus und in der DDR.
Im 2. Semester wirken die Teilnehmer/innen am Forschungsprojekt des Filmmuseums Potsdam "Amateurfilm im Land Brandenburg (1945-90)" praktisch mit. Neben der Untersuchung der besonderen Strukturen vor dem Hintergrund der sozialen Bedingungen (Filmgruppen in den Betrieben mit klaren auch ideologischen Zielsetzungen) steht die Recherche, Sichtung, Katalogisierung und Einschätzung von Filmmaterial im Mittelpunkt, sollen Filmemacher ermittelt und zu ihrer Amateurfilmzeit interviewt werden. Dabei geraten ebenso Fragen der Bewahrung und Archivierung historischen Filmmaterials sowie dessen "Nachnutzung" beispielsweise in TV-Dokumentationen oder in DVD-Editionen in den Fokus.

Zusätzliche Informationen:
bevorzugt für Studierende ab dem 3. Semester; maximale Teilnehmer-Zahl 20; Achtung: die Veranstaltung am 27.10. findet in den Sammlungen des Filmmuseums Potsdam, 14469 Potsdam, Pappelallee 20 statt; Sondertermin: Do., 4.11.2010, 18-20 Uhr, Filmmuseum Potsdam, Kinosaal (dafür entfällt die Veranstaltung am 3.11.2010).
 
   
Optische Maschinen: Bilderzeugung im Experimentalfilm

Dozent: Maria Morata
Termin: Di. 10-12 Uhr
Ort: 1.01.1.07
SWS: 2
Studiengang: BA
Module (BA): 7
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Seminar
Leistungspunkte: 2
Teilnehmerbegrenzung: 25

Beschreibung:
Seminarbeginn: 26.10.2010

Der Filmemacher als Erfinder, als Ingenieur, als Handwerker steht im Zentrum des Seminars. Das Erzeugen neuer Bilder mittels Apparaturen und Aktefakten vor dem Computerzeitalter anhand zahlreicher Beispiele erforscht.
Inhaltliche Übersicht: Prä-kinematographische optische Spielzeuge (Thaumatrop/ Phenakistiskope / Zootrope...)/ Filme ohne Kamera von Marcel Duchamp, Len Lye, Stan Brakhage, Cécile Fontaine, Pierre Rovère, Jürgen Reble, Harry Smith, Jose Antonio Sisitiaga/ Norman McLaren: Synthetischer Ton und Synästhesie/ Alexander Alexeïeff und Clara Parker: die Pinboard und die Technik der Totalisation/ Mary Ellen Bute: Der Oscillograph/ James und John Whitney; Motion Graphics/ Flicker Filme von Paul Sharits, Tony Conrad/The Vasulkas: Steina und die "Machine Vision" / Michael Snow und "La Region Centrale" / William Burroughs und Anthony Balch "The Cut Ups" und die "Dream Machine" von Brion Gysin / Carsten Nicolai "Rota" / Ken Jacobs und "The Nervous Sytem"

Zusätzliche Informationen:
Literatur (Auswahl)
- Russet,Robert und Starr, Cecile: Experimental Animation. The Origins of a new Art, Da Capo, NY, 1976
- Machine Media, Woody and Steina Vasulka, Ausstellungskatalog, San Francisco Museum of Modern Art, 1996. Kostenlos download unter: www.vasulka.org/Catalogues/Cat_index.html
 
   
Filmschauspiel - Die Figur in Bildern denken

Dozent: Renata Helker
Termin: tba
Ort: tba
SWS: 2
Studiengang: BA
Module (BA): 7
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: S
Leistungspunkte: 2
Teilnehmerbegrenzung: 30

Beschreibung:
Von den Anfängen des Kinos an erblickte man in der Visualität des Films eine nie gesehene Sichtbarkeit des menschlichen Körpers – "einen Anblick, der," wie Walter Benjamin in seinem berühmten kunsttheoretischen Aufsatz: "Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit" schreibt, "zuvor nie und nirgends denkbar gewesen war." Dass es nicht eine neue Ausdruckskunst des Menschen war, die sich im Film erblicken ließ, wohl aber eine nie gesehene Sichtbarkeit - eine neue Ästhetik des Schauspiels, die im kinematographischen Bild selber gründete, geriet angesichts der Begeisterung über die neuen Ausdrucksformen zumeist aus dem Blick. Beharrlich hält sich bis heute hin die Vorstellung vom Filmschauspieler als Ausdrucks-künstler - als Interpret einer Rolle, als Schöpfer der dargestellten Figur, ohne die spezifischen ästhetischen Gestaltungsformen des jeweiligen Films auf das Schauspiel des Darstellers zu beziehen.
In jedem Moment der Darstellung geht die schauspielerische Gestaltung ein in die Bewegung des Filmbildes - das Schauspiel ist immer eingefügt in das komplexe Gefüge der zeitlichen und ästhetischen Strukturen des kinematographischen Bildes. Wenn es aber der Bildraum ist, indem die darzustellende Figur Gestalt gewinnt, und die Ausdrucksgestaltung des Schauspielers nur ein Bestandteil darin ist, dann stellt sich die Frage, welches spezifische Verhältnis in den jeweiligen Filmen zwischen der schauspielerischen Ausdrucksbewegung und der kinematographischen Inszenierung des Bildes entworfen ist und wie die ästhetische Darstellungsform, in der die Figur auf der Leinwand erscheint, in Bezug auf die übergeordnete Inszenierungsstrategie des gegebenen Films zu begreifen ist? Wesentliches Ziel des schauspieltheoretischen/-ästhetischen Seminars ist es,
die schauspielerische Gestaltung als eine filmästhetische Form zu betrachten und zu zeigen, inwieweit am Schauspiel die Inszenierung des Films als ein poetisches Konzept kinematografischer Bildlichkeit ablesbar ist. Es gilt, eine Filmfigur nicht nur von der Gestaltung des Schauspielers aus zu begreifen, sondern sie vielmehr auf der Ebene der Bilder zu denken - das Schauspiel als einen integralen Bestandteil der kinematografischen Komposition verstehen zu lernen.
Das Seminar befasst sich auf der Grundlage von schauspiel-, filmtheoretischen und kunst-philosophischen Texten mit der Schauspielästhetik des klassischen und modernen Kinos. In einer vergleichenden Analyse der zentralen Kategorien der jeweiligen Schauspielmethodik gilt es zunächst, die Konzepte des schauspielerischen Darstellens in ihrer funktionalen Bestimmung präzise darzustellen. Dabei soll zudem die Entwicklung der Schauspielmethoden historisch situiert werden im Hinblick auf eine Geschichte des Darstellens in den Medien Theater, Film und Fernsehen. In einer weiterführenden exemplarischen Analyse einzelner Filmsequenzen sollen im Rückgriff auf erarbeitete Kategorien und erlebte Seherfahrungen diverse Ausdrucksästhetiken des Filmschauspiels erarbeitet werden. Es gilt einerseits, die jeweiligen Figurendarstellungen im Hinblick auf die mimisch-gestische Präsentation des Schauspielers und die Gestaltungsstrategie des kinematografischen Bildes zu differenzieren, andererseits, deren Wirkungszusammenhang in Bezug auf das Inszenierungskonzept des jeweiligen Film darzustellen.
Es ist ein weiteres Ziel des Seminars ist es, normative Positionen zur Theorie des Filmschauspiels einer kritischen Reflexion zuzuführen; ein anderes, den Schauspieler als Instrument zu betrachten und anhand der Lektüre schauspieltheoretischer Schriften und der Analyse filmschauspielästhischer Formen zu einem komplexen Verständnis schauspielproduzierender Vorgänge zu gelangen ( Verwandlung / Verfremdung, Erleben / Distanz, intentionales Zeichen / intentionsloser Ausdruck, Innen- / Außen-Relationen, physische Handlung / emotionales Gedächtnis, die Stofflichkeit des Gefühls / die Materialität der Dinge, psychologisches und gestisches Schauspiel, Schauspieler / Figur ).

Zusätzliche Informationen:
Dem Seminar geht ca. vier Wochen vor Beginn eine Einführungsveranstaltung voraus, in der die Konzeption des Seminars vorgestellt wird und Arbeitsthemen an Referatsgruppen vergeben werden. Der Termin der Einführungsveranstaltung wird mit den Studenten vereinbart.
 
   
Modul 8: Konzepte und Formen der Mediengestaltung
 
   
Interaction II - Interactive Multimedia

Dozent: Torsten Schöbel
Termin: Montag, 10-13 Uhr
Ort: FHP, Mac-Labor LW 139
SWS: 4
Studiengang: BA
Module (BA): 8
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: P
Leistungspunkte: 4 oder 8 Punkte
Zielgruppe: 3. Semester
Teilnehmerbegrenzung: 12

Beschreibung:
Der Kurs ist die Fortsetzung von INTERACTION I - INTERACTIVE MULTIMEDIA und vermittelt vertiefende Kenntnisse und Fähigkeiten in der Konzeption und Entwicklung interaktiver Inhalte für das Web mit der Authoring-Umgebung Flash, die Möglichkeiten der objektorientierten Programmiersprache ActionScript und die nötigen Werkzeuge, um interaktive Websites anzufertigen und einzelne Bestandteile zu gestalten.
 
   
Interaction II - Web Authoring

Dozent: Torsten Schöbel
Termin: Mittwoch, 10-13 Uhr
Ort: FHP, Mac-Labor LW 139
SWS: 4
Studiengang: BA
Module (BA): 8
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: P
Leistungspunkte: 4 oder 8 Punkte
Zielgruppe: 3.Semester
Teilnehmerbegrenzung: 12

Beschreibung:
Der Kurs ist die Fortsetzung von Web Authoring (Interaction I) und befasst sich mit der Planung, Gestaltung und Realisierung von Websites. Dazu gehören eine vertiefende Vermittlung der Webprogrammierung, die Anwendung der relevanten Web-Applikationen und die Vermittlung gestalterischer und konzeptueller Kenntnisse, um konzeptuelle und praktische Grundlagen für die Entwicklung von Websites und Online-Medienprojekten zu erwerben.
 
   
Video 2: Das Dokumenarische im digitalen Bewegtbild

Dozent: Prof. Anne Quirynen
Termin: Fr. 10-13u ab 26.11:10u-17u (2 woch.)
Ort: FH LW 117
SWS: 4
Studiengang: BA
Module (BA): 8
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: P
Leistungspunkte: 4
Zielgruppe: Vorrangig BA EMW 3. Semester.
Teilnehmerbegrenzung: 12

Beschreibung:
The course researches basic concepts and types of digital documentary. The course questions methods of representation, construction of historical narratives and fictional elements in documentary film. The class is a mix of screenings, discussions and demonstrations. Students will demonstrate understanding of the aesthetic, technical, and conceptual practices of the moving image through two assignments.

Zusätzliche Informationen:
Language: English and German.
Priority to 3th semester BA EMW students.
Please check the schedule change:
22.10: 10am - 1pm
29.10: 10am - 1pm
5.11 : 10am - 1pm
26.11: 10am - 5pm
10.12: 10am - 5pm
07.01: 10am - 5pm
21.01: 10am - 5pm
04.02: 10am - 5pm
 
   
Video 2: Musik, Architektur und das digitale Bewegtbild

Dozent: Prof. Anne Quirynen
Termin: Fr. 14u -17u: ab 03.12: 10u-17u (2 woch.)
Ort: FH LW 117
SWS: 4
Studiengang: BA
Module (BA): 8
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: P
Leistungspunkte: 4
Zielgruppe: Vorrangig BA EMW 3. Semester.
Teilnehmerbegrenzung: 12

Beschreibung:
This class explores the relation between music and architecture through the digital moving image.The class will consist of readings, screenings and discussions. It also introduces students to more sophisticated forms of image/sound manipulation and editing. Students will make two exercises during this course.

Zusätzliche Informationen:
Language: English and German
Priority to 3th semester BA EMW students.
Please check Schedule change:
22.10:2pm - 5pm
29.10:2pm - 5pm
5.11:2pm - 5pm
3.12:10am - 5pm
17.12:10am - 5pm
14.01:10am - 5pm
28.01:10am - 5pm
11.02:10am - 5pm
 
   
Konzept- und Projektentwicklung // Bewegtbild

Dozent: M.A. Jan Gabbert
Termin: Di 17:00 - 20:00
Ort: LW 117
SWS: 4
Studiengang: BA
Module (BA): 8
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: P
Leistungspunkte: 4
Zielgruppe: vorrangig 3. Semester
Teilnehmerbegrenzung: 12

Beschreibung:
In dieser Veranstaltung werden Grundkenntnisse in der Konzeption und Entwicklung von Filmprojekten vermittelt. Ziel ist die Erstellung und Präsentation eines Konzepts für eine Imagefilmkampagne.
 
   
Video 1: Licht, Kamera und Ton, Kurs A

Dozent: Meggie Schneider
Termin: Beginn Donnerstag 25.Nov 2010, 14 Uhr - 20 Uhr
Ort: FH 4/2.16
SWS: 8
Studiengang: BA
Module (BA): 8
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: P
Leistungspunkte: 4
Zielgruppe: B.A Semester 2
Teilnehmerbegrenzung: 12

Beschreibung:
Dieser Kurs ist eine Einführung in die digitale Videoproduktion. Erlernt wird der Umgang mit Kamera, Licht, Ton und Schnitt.
Neben theoretischen Ausführungen liegt der Fokus auf der Praxis. Einerseits lernen durch sehen, andererseits lernen durch praktisches üben.

Zusätzliche Informationen:
Liebe Studierende, nach vielen Besprechungen ist nun ein neuer Termin entstanden, der nicht mehr parallel zu den Pflichtkursen liegt. Donnerstag 14 - 20 Uhr. Wir beginnen am 25. November um 14 Uhr und treffen uns vor dem Büro von Jan Gabbert, gehen dann rüber in Haus 4, Raum2.16. Voraussichtlich werden wir uns an zwei Wochenenden (Sa&So) im Mac Labor treffen, zwecks: Intensivierung von Montage, Erlernen des Schnittprogramms Final Cut, persönliche Betreuung der Filmprojekte, Erstellung einer DVD. Diese Arbeits-Wochenenden können wir gemeinsam am Donnerstag -Kursbeginn- festlegen. Auch werden wir uns 2x in Berlin treffen, in den Kulturgärten der Künstler und Landschaftsarchitekten "le balto" http://www.lebalto.de, um dort zu filmen und Töne zu sammeln. Die weiteren genauen Termine werde ich in den nächsten Tagen bekannt geben. Wir werden das Erlernen der Technik mit den Jahreszeiten Herbst und Winter in Zusammenhang bringen. Es wird spannend und frisch. Schal und Handschuhe nicht vergessen!
 
   
Modul 9: Intermediale Projekte
 
   
Geschichte schreiben: »...ein ziemlich weites, völlig freies Feld...«. 100 Jahre Filmstudio Babelsberg (II)

Dozent: Prof. Dr. Jan Distelmeyer
Termin: Mittwoch, 10.15-13:45
Ort: FHP Haus 4 Raum 2.16
SWS: 4
Studiengang: BA
Module (BA): 9
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Projekt
Leistungspunkte: 4 CP
Zielgruppe: BA (höhere Fachsemester)
Teilnehmerbegrenzung: 12

Beschreibung:
Hiermit wird das im Sommersemester begonnene Projekt der Babelsberg-Historiographie fortgesetzt:
»Rings um dieses Gelände befand sich ein ziemlich weites, völlig freies Feld, so daß die Sonne in der Tat von früh bis spät das Grundstück beschien.« So beschrieb der Kameramann und Filmpionier Guido Seeber das Gelände, auf dem nach seinen Anweisungen im Winter 1911/12 der Grundstein für das Filmstudio Babelsberg gelegt wurde.
Zum 100jährigen Jubiläum soll in diesem auf zwei Semester angelegten Projekt in Zusammenarbeit mit dem Filmmuseum Potsdam die Geschichte dieses Filmstudios im Rahmen des Internetportals filmportal.de dargestellt werden. Wir wollen uns in die Geschichte des Studios einarbeiten und ein Konzept für diese Internet-Präsentation entwerfen. Texte müssen geschrieben und Materialien erschlossen werden, um eine "Themenwelt" zum Studio Babelsberg entstehen zu lassen. Diese Geschichte, die Filme von DER TOTENTANZ, NOSFERATU und METROPOLIS über NS-Produktionen wie STUKAS, JUD SÜß und DIE FEUERZANGENBOWLE bis zu DEFA-Klassikern wie NACKT UNTER WÖLFEN und SPUR DER STEINE sowie internationalen Koproduktionen wie INGLOURIOUS BASTERDS umfasst, soll dann fester Bestandteil der zentralen Internet-Plattform zum deutschen Film werden.

Zusätzliche Informationen:
Dieses Projekt ist eine Kooperation mit dem Filmmusem Potsdam und filmportal.de.
 
   
EMW Orchester: Tanz Mit Mir

Dozent: Simon Vincent M.Mus.
Termin: Mittwochs: 10:00-13:00
Ort: Audio Labor (LW119)
SWS: 4
Studiengang: BA
Module (BA): 9
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: P
Leistungspunkte: 4
Zielgruppe: EMW
Teilnehmerbegrenzung: 15

Beschreibung:
Can we dance to Musique Concrète? Where is the beat in 'Soundscape'? What's so special about Minimal Techno? Moving from Soundscape towards Musique Concrète via pure Electro(nics) and back again, the aim of this course will be to explore 'danceability' in the form of a 90 minute live set, which will be performed on a date to be announced soon.

Zusätzliche Informationen:
This course particularly welcomes student who wish to play live as well as those studying video.
 
   
Crossmediale Formatentwicklung

Dozent: Matthias Puschmann
Termin: Do. 10:00-13:00 Uhr + Block
Ort: FHP 5/3.04
SWS: 4
Studiengang: BA, MA
Module (BA): 9
Module (MA): 7
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Projekt
Leistungspunkte: 4/8 CP
Zielgruppe: EMW: BA ab 3. FS / MA
Teilnehmerbegrenzung: 12

Beschreibung:
Bewegtbild-Formate, die exklusiv bzw. ergänzend für die Online- oder Mobile-Auswertung produziert werden, erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Medienhäuser und Produzenten versuchen mit innovativen Konzepten ihre Erlösquellen zu diversifizieren und neue Geschäftsmodelle aufzubauen. Das Thema Crossmedialität spielt dabei eine große Rolle.

Im ersten Teil dieses Seminars werden aktuelle Beispiele medienübergreifender Formatentwicklung und deren Geschäftsmodelle vorgestellt und kritisch analysiert.
Darauf aufbauend werden die Teilnehmer eigene crossmediale Konzepte erarbeiten - vom Ideenpapier über die Konzeptentwicklung bis hin zur Präsentation.

Zusätzliche Informationen:
Die Teilnehmerzahl ist auf maximal 15 Personen begrenzt. Interessenten schicken bitte zusätzlich zur Einschreibung bis spätestens 15.10. eine E-Mail an puschmann@fh-potsdam.de, in der kurz die Motivation und ggf. bisherige Erfahrungen auf dem Gebiet beschrieben werden.
 
   
TV-Produktion (und darüber hinaus)

Dozent: Nico Roicke
Termin: Mo. 10-12
Ort: Campus Griebnitzsee, Hörsaal 08
SWS: 2
Studiengang: BA
Module (BA): 3, 9
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Seminar
Leistungspunkte: 2 / 6
Zielgruppe: BA EMW
Teilnehmerbegrenzung: 25

Beschreibung:
Das Praxisseminar "TV-Produktion (und darüber hinaus)", das in Kooperation mit der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät angeboten wird, hat das Ziel, den Studierenden Inhalte und Methoden von Fernseh- und Webvideoproduktionen zu vermitteln. Dabei ist das Seminar als Unternehmenssimulation zu betrachten, in dem reale Abläufe und Methoden angewandt werden, mit dem Ziel, die interdependenten Netze individueller, sozialer und wirtschaftlicher Beziehungen wahrzunehmen und für die Produktionsabläufe zu nutzen. So wird gemeinsam mit Experten aus dem Medienbereich ein Uni-Magazin ("UP-to-date") entworfen, Inhalte formuliert und Beiträge produziert. Die Sendung und ihre Form unterliegen einem stetigen Wandel. Perspektivisch soll die ursprüngliche Fernsehausrichtung des Magazines hin zur Onlineausstrahlung aufgebrochen werden und beides, ein monatlicher Videopodcast und eine halbjährliche Fernsehsendung, – unter Berücksichtigung etablierter Popkonzepte wie Trash, Camp und DIY und zeitgemäßer Techniken digitaler Netzkulturen wie Mash-Up, Remix und Machinima – produziert werden. War im letzten Semester noch die Formatentwicklung ein Nebenschauplatz des Seminars, sollen im anstehenden Halbjahr, neben der Bewegtbildproduktion und dem Marketing, das OnAir-Design und die Online-Darstellung überarbeitet werden.

Zusätzliche Informationen:
Studierende der EMW sollten Grundkenntnisse in der Videoproduktion oder im Screendesign vorweisen. Die Teilnehmerbegrenzung bezieht sich auf die Studierenden beider Fachrichtungen (BWL & EMW), die das Seminar je zur Hälfte füllen.
 
   
Modul 10: Interdisziplinäres Ergänzungsstudium
 
   
Donnerstagskino WiSe 2010/11 Thema: Babelsberg (Teil 2)

Dozent: Prof. Dr. Jan Distelmeyer
Termin: Donnerstag, 18:00-21:00 (s.t.) (14-tägig) (Beginn: 21.10.2010)
Ort: FHP, Hauptgebäude, kleiner Hörsaal HG 067
SWS: 2
Studiengang: BA, MA
Module (BA): 10
Module (MA): 9
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Seminar
Leistungspunkte: 2 CP
Zielgruppe: BA, MA, Nebenf. MeWi, KuWi, FB Design
Teilnehmerbegrenzung: 25

Beschreibung:
Im Donnerstagskino werden in jedem Semester Sichtungs- und Diskussionsräume geöffnet. Stets orientiert sich die Filmauswahl an einem bestimmten Thema oder einer Frage – in den vergangenen Jahren waren dies Themen wie "Phantasmen", "Helden", "Blindheit", "Französisches Kino", "Raum", "Arbeit", "Ton" oder "Farbe". Dieses Semester ist Filmen gewidmet, die in Babelsberg von 1952 bis heute entstanden sind.

Zusätzliche Informationen:
Diese Veranstaltung ist geöffnet für die Studiengänge des Fachbereichs Design der FH Potsdam sowie das Nebenfach Medienwissenschaft und BA Kulturwissenschaft.

Modul für KuWi: 6
 
   
Modul 11: Freie Projektarbeit (betreut)
 
   
APPLAUS 2011 (Final Year Presentation)

Dozenten: Prof. Dr. Jan Distelmeyer, Simon Vincent M.Mus.
Termin: tba
Ort: tba
SWS: 4
Studiengang: BA, MA
Module (BA): 11
Module (MA): 7
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Freies Projekt
Leistungspunkte: 12 CP
Zielgruppe: BA / MA
Teilnehmerbegrenzung: 5

Beschreibung:
Für APPLAUS 2011, die nächste Final Year Präsentation zu Beginn des Wintersemesters 2011/2012, wird ein neues Produktionsteam von ca. sechs Studierenden gesucht. Mit Unterstützung eines Kuratoriums der Universität Potsdam (IKM) und FH Potsdam (FB Design) geht es um die Organisation und Durchführung der nächsten APPLAUS- Veranstaltung.

Die jährliche APPLAUS-Veranstaltung ist ein Höhepunkt im Studienjahr der Europäischen Medienwissenschaften - und eine großartige Möglichkeit, sowohl in der Realisierung der Präsentation von Abschlussarbeiten als auch in der Realisierung eines kleinen Workshops mit Fachvorträgen kreativ zu werden. Mit der Koppelung von Ausstellung und (kleiner) Konferenz gibt APPLAUS somit die Möglichkeit, zwei wesentliche Aufgabenfelder in mit Medien und Kultur(-arbeit/-management) assoziierten Tätigkeiten, auszuprobieren.

Durch die letzten APPLAUS-Veranstaltungen ist bereits ein sehr erheblicher Teil an struktureller Vorarbeit geleistet, auf die zurückgegriffen werden kann – das erleichtert die Realisierung der eigenen Ideen. Zumal die Verantwortlichen des letzten Jahres noch als AnsprechpartnerInnen zur Verfügung stehen.

Für das Organisationsteam werden benotete Projektscheine von 12 CP in Modul 11 (BA) bzw. Modul 7 (MA) ausgestellt.

Zusätzliche Informationen:
Der Termin des ersten Treffen des APPLAUS 2011-Teams mit Simon Vincent und Jan Distelmeyer wird noch bekannt gegeben!

Helfende Hände (beim Aufbau und anderen organisatorischen Aktionen vor Ort) aus dem Studiengang, bislang als "Buddies" bezeichnet und in jedem Jahr dringend benötigt, werden mit 2 CP belohnt (BA Modul 10; MA Modul 9). Diese Kurzeinsätze für APPLAUS sind nicht nur für das Gelingen der Veranstaltung dringend notwendig, sondern geben u.a. auch jenen Einblick in die APPLAUS-Organisation, die das im folgenden Jahr übernehmen könnten.
 
   
Freie Projektarbeit (betreut)

Dozenten: Prof. Dr. Heiko Christians, Prof. Dr. Jan Distelmeyer, Kai S. Knörr, Prof. Dr. Dieter Mersch, Jan-Henrik Möller, Dr. Susanne Müller, Prof. Anne Quirynen, Torsten Schöbel, Dr. Jörg Sternagel, Simon Vincent M.Mus., Katrin von Kap-Herr
Termin: tba
Ort: tba
SWS: 4
Studiengang: BA
Module (BA): 11
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Freie Projektarbeit (betreut)
Leistungspunkte: 12
Teilnehmerbegrenzung: keine

Beschreibung:
Ziel ist die Entwicklung erster kleinerer freier Forschungsvorhaben oder eigenständiger Projektentwicklung bzw. auch von Kooperationen mit anderen Institutionen und Antragstellungen aus studentischer Initiative mit Recherche und theoretisch-praktischer Begleitung durch einen Lehrenden.

Zusätzliche Informationen:
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung
 
   
Computerspielsammlung - Blockversion

Dozent: Michael Liebe
Termin: 1. Sitzung: 13.11.2010
Ort: UP - 1.22.34
SWS: 4
Studiengang: BA
Module (BA): 11
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Projekt
Leistungspunkte: 4 CP + 4 CP
Zielgruppe: BA, MA EMW & KUWI
Teilnehmerbegrenzung: 8

Beschreibung:
Die Computerspielsammlung im Block! Neben der Sammlungs- und Katalogisierungsarbeit stehen Theoriearbeit zum Kategoriensystem sowie Ausflüge zur Berlin-Brandenburgischen Games Industrie an. Die Besonderheit am Wochenende? Am Stück mehr fertig bekommen. Insb. das Kategoriensystem soll (spielerisch) überprüft werden.

Zusätzliche Informationen:
OBWOHL HIER DIE ARBEIT AUS DEN VERGANGENEN SEMESTERN FORTGESETZT WIRD, IST DAS PROJEKT OFFEN FÜR ALLE (NEU) INTERESSIERTEN!

1. Sitzung ist Samstag, 13. November 2010, 12:00 Uhr in dem DIGAREC Büro, Haus 22, Raum 034 (eine der Blech-Baracken am Campus Neues Palais).

Zur Sammlung: Es gibt im IKM knapp 6500 aktuelle Computerspiele. Die sollen nicht nur rumliegen, sondern der Forschung und Lehre zugänglich gemacht werden. Ein spannendes Projekt das noch langfristig an der Hochschule Bedeutung haben wird.

Für das Seminar gibt es eine feste Kooperation mit dem Computerspiele Museum Berlin (www.computerspielemuseum.de) und dem A MAZE. Games and Art Festival (www.amaze-festival.de).
Unter anderem werden hier potentielle Kategoriensysteme für Computerspiele erarbeitet und getestet, Kooperationen mit der Computerspielindustrie etabliert und gefestigt, Möglichkeiten einer Mediathek konzipiert und natürlich eine Plattform geboten, sich experimentell dem Thema Computerspiel zuzuwenden.
 
   
LOCALIZE Das Heimatfestival 2011

Dozenten: Prof. Dr. Heiko Christians, Anja Engel
Termin: nach Absprache
Ort: nach Absprache
SWS: 2
Studiengang: BA, MA
Module (BA): 11
Module (MA): 7
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Projektseminar
Leistungspunkte: 4/8/12
Zielgruppe: EMW, KuWi, Design, Kulturarbeit, ...
Teilnehmerbegrenzung: 12

Beschreibung:
LOCALIZE Das Heimatfestival wird nach drei erfolgreichen Auflagen im Oktober 2008, Oktober 2009 und Juni 2010 nun im Juni 2011 zum vierten Mal Potsdam erobern.

Das Festival für Stadt, Kultur und Kunst wurde von Studierenden der EMW und der KuWi entwickelt und wird von einem jährlich wechselndem Team umgesetzt. Für 2011 suchen wir nach Verstärkung.
Mit einer Ausstellung zeitgenössischer Kunst an einem ungewöhnlichen, verlassenen Ort, einem Filmwettbewerb im Filmmuseum Potsdam und außergewöhnlichen Aktionen im Stadtraum wird versucht, dem immer noch eingestaubt anmutenden Phänomen "Heimat" auf die Schliche zu kommen.

Die gemeinsame Arbeit wurde bereits Ende 2010 begonnen, ein Dazustoßen zum Projekt ist dennoch weiterhin möglich und erwünscht.

Zusätzliche Informationen:
Bei Interesse oder Fragen sendet bitte eine kurze E-Mail an Anja Engel (localize@heimatfestival.de) oder Prof. Dr. Christians.
Mehr Informationen zu LOCALIZE Das Heimatfestival unter www.heimatfestival.de.
 
   
Lange Nacht der Wissenschaften

Dozenten: Dr. Daniela Döring, Prof. Dr. Dieter Mersch
Termin: nach Absprache
Ort: Golm
SWS: 4
Studiengang: BA
Module (BA): 11
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart:
Leistungspunkte: 8
Teilnehmerbegrenzung: 5

Beschreibung:
Die "klügste Nacht des Jahres" findet jährlich Ende Mai statt (28.5.2011). Hier gilt es, einem breiten, eher ausßeruniversitären Publikum einen spannenden, aktuellen Querschnitt durch die EMW zu präsentieren. Die Arbeit umfasst das Entwickeln von Thema und Konzept, das Koordinieren von Projekten, Vorträgen, Performances, Ton-, Bildbeiträgen und Ausstellungen bis hin zur praktischen Umsetzung (Aufbau, Pressearbeit, etc.)

Zusätzliche Informationen:
Das Lange Nacht Team konstituiert sich jeweils im Wintersemester, da der Termin so frühzeitig liegt, ist im Sommersemester ein Dazustoßen leider nicht mehr möglich.
 
   
Modul 13: Kolloquium/Thesis
 
   
BA - Prüfungskolloquium

Dozenten: Prof. Dr. Heiko Christians, Prof. Anne Quirynen
Termin: Di. 17:00-19:00
Ort: FHP 4/2.16
SWS: 2
Studiengang: BA
Module (BA): 13
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Kolloquium
Leistungspunkte: Teil der Abschlussprüfung
Zielgruppe: EMW BA
Teilnehmerbegrenzung: 15

Beschreibung:
Das Seminar ist als Diskussionsforum und Abschlusshilfe für alle gedacht, die an ihrer BA-Arbeit arbeiten. Wenn nicht alle Sitzungen mit der Besprechung konkreter Abschlussprojekte ausgefüllt sind, werden Sitzungen zu einem übergreifenden Thema ausgerichtet.
 
   
Fachschaftsrat WS 10/11

Dozent: Fachschaftsrat Emw
Termin: --
Ort: --
SWS: 0
Studiengang: BA, MA
Module (BA): 13
Module (MA): 10
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: --
Leistungspunkte: --
Zielgruppe: Studenten der EMW
Teilnehmerbegrenzung: keine

Beschreibung:
Dies ist kein Seminar! Die virtuelle Lehre wird für die FSR-interne Kommunikation genutzt. Falls Du Interesse an einer Mitarbeit im FSR hast, wende Dich bitte an Hans Kannewitz.

Zusätzliche Informationen:
Mehr Informationen zum Fachschaftsrat und seinen Mitgliedern gibts:http://emw.fh-potsdam.de/kontakt_fachschaftsrat.php