Semester:
 
   
Modul 1: Einführung in die Medienkulturwissenschaft
 
   
Einführung in die Medienkulturwissenschaft 2: Medienkulturgeschichte

Dozent: Prof. Dr. Heiko Christians
Termin: Montags 16-18 Uhr
Ort: Neues Palais 1.09.1.02
SWS: 2
Studiengang: BA
Module (BA): 1
Pflichtveranstaltung: ja
Veranstaltungsart: Vorlesung
Leistungspunkte: 1 CP (Teilnahme), 3 CP (Klausur)
Zielgruppe: B.A./ NF/ B.A. Kulturwissenschaft
Teilnehmerbegrenzung: 90

Beschreibung:
Die Vorlesung führt umfassend in die Medienkulturgeschichte ein. Sie beginnt mit der Geschichte des Gedächtnisses, der Schrift und der Schreibunterlagen, führt über das Theater als medientechnische Apparatur über den Buchdruck und die Photographie bis zur frühen Kino-, Radio- und Fernsehgeschichte.

Zusätzliche Informationen:
Beginn der Veranstaltung:
 
   
Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens

Dozent: Martin Schmidt
Termin: Dienstags 14-16
Ort: 1.22.0.38
SWS: 2
Studiengang: BA
Module (BA): 1
Pflichtveranstaltung: ja
Veranstaltungsart: Seminar
Leistungspunkte: 2
Teilnehmerbegrenzung: 25

Beschreibung:
Das Seminar führt ein in die Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens, Schreibens, Argumentierens: Theoretische Lektüren wie auch praktische Übungen bezwecken eine Annäherung an die wichtigsten Formen kulturwissenschaftlichen Arbeitens und Präsentierens (Texte, lesen, Vorträge halten, Essays und andere wissenschaftliche Texte schreiben).

Zusätzliche Informationen:
Obligatorisch für 2. Semester BA EMW. Beginn der Veranstaltung:
 
   
Modul 3: Medienrecht und Kulturökonomie
 
   
EXPONIERT. Ökonomie(n) des Ausstellens

Dozent: Dr. Daniela Döring
Termin: Fr 10-12h
Ort: UP 1.22.0.38
SWS: 2
Studiengang: BA
Module (BA): 3
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Seminar
Leistungspunkte: 2
Teilnehmerbegrenzung: 25

Beschreibung:
Die kulturelle Praktik des Ausstellens ist in vielfältige ökonomische Kontexte eingebunden. Sei es im Museum, in Ausstellungshäusern, Galerien oder auf Messen, die Objekte werden dem ökonomischen Kreislauf zunächst entzogen, um ihnen eine neue, besondere Stellung und Bedeutung zu verleihen. Dinge werden zu wertvollen Exponaten, indem sie je nach Kontext historische Wahrheiten, gesellschaftlichen Status, nationalen Wohlstand und kulturelles Kapital repräsentieren oder kommerzielle Zwecke verfolgen. Das Seminar untersucht neben den Facetten einer Aufmerksamkeitsökonomie Prozesse der Wertschöpfung, Strategien der Inszenierung sowie institutionelle und finanzökonomische Modelle des Ausstellens.

Zusätzliche Informationen:
Im Rahmen des Seminars ist ein ganztägiger Freitag als Exkursion geplant. Ggf. muss der Eintritt in die Museen von den Studierenden selbst finanziert werden.
 
   
Dokumentarische Werkstatt 2

Dozent: Katja Zanger
Termin: Montag, 12-16 Uhr
Ort: Griebnitzsee, Haus 6, Raum 18
SWS: 3
Studiengang: BA
Module (BA): 3
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Projektseminar
Leistungspunkte: 5
Teilnehmerbegrenzung: 12

Beschreibung:
Der amerikanische Filmtheoretiker Bill Nichols schlägt sechs Modi vor, in welchen er idealtypisch dominante Methoden dokumentarischen Erzählens beschreibt und voneinander abgrenzt. Im Seminar werden wir uns mit Nichols' Texten beschäftigen und Filmbeispiele analysieren. Auf Grundlage dieser Auseinandersetzung sollen in eigenen filmische Experimenten verschiedene Arbeits- und Ausdrucksweisen erprobt werden.
Ziel der Veranstaltung ist es, mit Methoden dokumentarischer Filmarbeit vertraut zu machen, um ein reflektiertes praktisches Arbeiten zu erleichtern.

Zusätzliche Informationen:
Voraussetzung für die Teilnahme sind Grundkenntnisse der Kamera- und Schnittarbeit.
 
   
Geldwelt – Die Rolle(n) des Geldes in unserer Zeit

Dozent: Martin Ciesielski
Termin: Projektwoche Potsdam
Ort: UP/FH Potsdam
SWS: 3
Studiengang: BA
Module (BA): 3
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Projektseminar
Leistungspunkte: 5
Teilnehmerbegrenzung: 12

Beschreibung:
Die Paradigmen „Geld regiert die Welt“ und „Zeit ist Geld“ sind längst allgegenwärtig. Doch was steckt dahinter? Wie wichtig ist Geld für unsere heutige Gesellschaft? Was für eine Rolle spielt Geld in der Wirtschafts- bzw. Börsenwelt? Wie sieht unser persönliches Verhältnis zu Geld aus und wie lässt sich die Medialität des Geldes kulturökonomisch beschreiben? Zur Beantwortung dieser Fragen werden Texte und Filmsequenzen aus verschiedenen Spiel- und Dokumentarfilmen analysiert. Die Bandbreite der zu diskutierenden Texte erstreckt sich dabei von soziologischen und kulturwissenschaftlichen, historischen und medienwissenschaftlichen Analysen der Bank- und Börsenwelt über sozialpsychologische und philosophische Betrachtungen des Geldes bis hin zu „Klassikern“ der Sachbuch- und Ratgeber-Literatur.
Ziel des Projektseminars ist es, auf Grundlage der behandelten Inhalte, in Gruppenarbeiten ein künstlerisch-kreatives Konzept-Format zu entwickeln, das sich dem „Schein des Geldes“ und dessen quasi-religiösen Charakter widmet.

Zusätzliche Informationen:
Das Projektseminar findet an nachfolgenden Terminen in der Projektwoche statt und wird von einem Vor- sowie Nachtreffen begleitet:

Vorbereitungstermin: Mi., 14.5. 14-18 Uhr
Mo., 19.5. 10-18 Uhr
Mi., 21.5. 10-18 Uhr
Do., 22.5. 10-18 Uhr
Fr., 23.5. 10-14 Uhr
Präsentation der Arbeitsergebnisse: Fr., 6.6. 10-16 Uhr

Die Räume werden noch bekannt gegeben.
 
   
Eine Magna Charta für’s Web: Das Recht der digitalen Medien

Dozenten: Dr. Daniela Döring, Dr. Nico Heise
Termin: Mi 14-tägig 15-18 Uhr s.t.
Ort: FH D 116
SWS: 2
Studiengang: BA
Module (BA): 3
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Seminar
Leistungspunkte: 2
Teilnehmerbegrenzung: 25

Beschreibung:
25 Jahre nach der Einführung des Internets fordert sein „Erfinder“ Tim Berners-Lee eine Magna Charta für das Web. Gemeint ist eine verbindliche Verfassung, die ein „freies und neutrales“ Internet gegen die Einflussnahme durch Regierungen (NSA, China, Türkei) oder global operierende Unternehmen (Google, Telekommunikationsunternehmen) schützt. Betroffen sind neben dem Allgemeinen Persönlichkeitsrecht, dem Datenschutz und Fragen der Zensur auch das Urheberrecht und sein Umgang mit neuen Formen der Kreativität (Kopie, Mash-ups, Remix). Im Rahmen des Seminars werden die relevanten medien- und urheberrechtlichen Grundlagen dargestellt und erläutert. Auf dieser Basis werden wir untersuchen, ob und auf welche Weise diese Regelungen fortentwickelt oder auch fundamental geändert werden müssen, um den Herausforderungen des Internets und der digitalen Möglichkeiten gerecht zu werden.

Zusätzliche Informationen:
Das (Medienrecht-)Seminar wird von Dr. Nico Heise durchgeführt und beginnt am 9.4.2014.
 
   
Modul 4: Europäische Kulturgeschichte und Medienkulturgeschichte
 
   
Das Abendmahl

Dozenten: PD Dr. Michael Mayer, Simon Vincent M.Mus.
Termin: Projektwoche Bröllin
Ort: Bröllin
SWS: 2
Studiengang: BA, MA
Module (BA): 4
Module (MA): 3
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Seminar
Leistungspunkte: 2
Zielgruppe: BA MA EMW
Teilnehmerbegrenzung: 25

Beschreibung:
"Hoc est enim corpus meum ... Hic est calix sanguinis mei. (Dies also ist mein Leib ... Hier ist der Kelch meines Blutes)." Jesu Worte stehen im Zentrum der Eucharistie, dem Nucleus christlicher Liturgie. Medientheologisch ist das Abendmahl vor allem deshalb bedeutsam, weil "Brot" und "Wein" Leib und Blut hier nicht symbolisieren. Sie "sind" der Leib und das Blut Christi, deren Realpräsenz. Das Seminar wird versuchen, diesen Kontext näherhin auszuleuchten. Neben der Lektüre der biblischen Texte selbst und ihrer Darstellung in bildender Kunst und Film, ausgewählter theologischer Exegesen (Augustinus, Luther, Karl Barth u.a.) steht im Zentrum des Seminars das Projekt einer "Dekonstruktion des Christentums" von Jean-Luc Nancy und der Begriff des "schwachen Glaubens" Gianni Vattimos.

Filme: Gabriel Axel: Babettes Fest. Dä, Sw, F 1987. Pier Paolo Pasolini: Das 1. Evangelium - Matthäus. I 1964.

Zusätzliche Informationen:
Die Studierenden werden gebeten, bis zum Beginn der Veranstaltung Ende Mai die vier Evangelien (Evangelium des Matthäus, Markus, Lukas und Johannes im Neuen Testament) zu lesen. Achten Sie dabei vor allem auf das Geschehen vom Abendmahl bis zur Auferstehung.
 
   
Diaeteticon: Alchemie, Festmahl, Tischgespräch

Dozenten: Prof. Dr. Heiko Christians, Dr. Jörg Sternagel, Simon Vincent M.Mus.
Termin: Projektwoche »Konsum, Transformation, Zirkulation« in Bröllin, 19. bis 23. Mai
Ort: Bröllin
SWS: 3
Studiengang: BA, MA
Module (BA): 4
Module (MA): 9
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Seminar in der Projektwoche
Leistungspunkte: 2 CP
Zielgruppe: EMW BA, MA
Teilnehmerbegrenzung: 25

Beschreibung:
In seinem 2012 erschienenen vierten Roman »Das Festmahl des John Saturnall« schreibt Lawrence Norfolk: »Ein wahres Festmahl besteht zu Teilen aus Geheimnissen, welche bisweilen leicht zu erraten sind und in anderen Fällen unergründlich. Seine Gerichte sprechen in Zungen, die dem Gelehrten Rätsel aufgeben können, wiewohl ein gewöhnlicher Koch sie alle zu deuten wissen muss. Und da die Luft ein Garten ist, wie Saturnus lehrte, muss ein Koch die Baumwipfel neu benennen als Beete, und ihre Pflanzgefäße sind Nester, darin Vögel und Geflügel sich in staunenswerter Vielfalt mästen und gedeihen.« In Lektüre Norfolks geht das Seminar Geheimnissen und Rätseln des Festmahls nach und sucht nach seinen Spuren in der Europäischen Kulturgeschichte, mit Schwerpunkten auf römischer Mythologie (Saturnus) und frühneuzeitlicher Diätetik (Elsholtz).

Zusätzliche Informationen:
Zur Vorbereitung: Die erste Hälfte des Romans von Lawrence Norfolk, Das Festmahl des John Saturnall (übersetzt von Melanie Walz, München: Knaus, 2012, € 24,99) muss bis zum Seminar gelesen sein.

Weitere Literatur im Seminar:

Johan Sigismund Elsholtz, Diaeteticon, Leipzig: Edition Leipzig, 1984.

Thomas Kleinspehn, Warum sind wir so unersättlich? Über den Bedeutungswandel des Essens, Frankfurt/M. (1987), S. 106–152 [= Kap. ‚Von den Verhaltensregeln zur Normalisierung über Gesundheit und ‚Gemeinwohl‘: Essen im 17. und im frühen 18. Jahrhundert‘].

Michael Pollan, Cooked. A Natural History of Transformation, New York (2013), S. 1–11.

Ambrosius Theodosius Macrobius, Tischgespräche am Saturnalienfest, übersetzt und mit Anmerkungen versehen von Otto und Eva Schönberger. Würzburg: Königshausen & Neumann, 2008.

Uwe Schultz (Hg.), Das Fest. Eine Kulturgeschichte von der Antike bis zur Gegenwart. München: Beck, 1988.
 
   
Im Funkhaus. Ansichten eines Sehnsuchtsorts

Dozent: Kai S. Knörr
Termin: Do 14-16
Ort: Neues Palais 1.22.038
SWS: 2
Studiengang: BA
Module (BA): 4
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Seminar
Leistungspunkte: 2
Zielgruppe: BA-EMW, KuWi
Teilnehmerbegrenzung: 25

Beschreibung:
Das Funkhaus als historischer Sehnsuchtsort und magischer Raum des ersten elektronischen Massenmediums, architektonisches Denkmal und realer Arbeitsplatz digitaler Radioproduktion wird im Zentrum dieses Seminars stehen. Wir blicken über verschiedenartige Quellen auf das Leben im Funkhaus während seiner 90jährigen Geschichte und betrachten die Dimensionen seiner Begriffsgeschichte zwischen sprühenden Feuerteilchen, springenden Soldaten, revoltierenden Funkern und Reportern mit "Schwierigkeiten beim Umschalten".
 
   
Copyright vs. Urheberrecht

Dozent: Martin Schmidt
Termin: Dienstags 12-14
Ort: 1.09.204
SWS: 2
Studiengang: BA
Module (BA): 4
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Seminar
Leistungspunkte: 2
Zielgruppe: BA-EMW, KuWi, MA-Nebenfach
Teilnehmerbegrenzung: 25

Beschreibung:
Die Digitalisierung als tiefgreifende Transformation von Medien- und Kommunikationstechniken hat eine Vielzahl neuer Fragen aufgeworfen, etablierte Konzepte in Frage gestellt und Perspektiven verändert. Unter anderem sind rechtliche Fragen ins Zentrum der Auseinandersetzung gerückt, die vormals nur für einen begrenzten Kreis Relevanz besaßen. Der Bereich Urheberrecht und Copyright nimmt dabei in Zeiten von allgegenwärtigem Programmcode, Social Media und Remixkultur eine herausgehobene Rolle ein.
Das Seminar beleuchtet zunächst die Entstehung geistiger Eigentumsrechte bzw. Immaterialgüterrechte in Form von Urheberrecht, Droit d'auteur und Copyright im medienhistorischen Kontext. Die Genese dieser unterschiedlichen Rechtstraditionen sowie ihre internationale Angleichung dient als Ausgangspunkt für die Diskussion jüngerer Entwicklungen. Der zweite Teil des Seminars geht vor diesem Hintergrund auf das Phänomen der Freien bzw. Offenen Lizenzen ein. Diese Konzepte haben in den letzten Jahren eine starke Popularisierung erfahren und bilden ein wichtiges Element etwa für den Betrieb der Wikipedia, große Teile professioneller Softwareentwicklung und nicht zuletzt für den Bereich der akademischen Forschung.
Neben der Lektüre von Texten zur Rechts- und Mediengeschichte werden Quellen (Gesetzestexte, Abkommen, Lizenzen, AGB) herangezogen. Desweiteren ist ein Austausch mit Akteurinnen aus dem Bereich Open Source und Freies Wissen geplant.
 
   
Modul 5: Medienkunst
 
   
Tarkowskijs Welt

Dozent: PD Dr. Michael Mayer
Termin: Dienstag, 18-22 Uhr (vierzehntägig)
Ort: 1.09.204
SWS: 2
Studiengang: BA
Module (BA): 5
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Seminar
Leistungspunkte: 2
Zielgruppe: BA EMW MA
Teilnehmerbegrenzung: 25

Beschreibung:
Andrej Tarkowskij gehört längst zu den unumstritten bedeutendsten Filmautoren des 20. Jahrhunderts. Dabei wurde die Entwicklung seines Werks nicht nur im sowjetischen Raum einst misstrauisch beäugt und dessen Rezeption behindert. Auch im Westen war der Regisseur anfangs umstritten, galt als kryptisch, politisch wie religiös konservativ, langweilig. Die nachgerade kultische Verehrung aber, die Tarkowskij heutzutage entgegenschlägt, verstellt womöglich den Blick auf dessen Œuvre nicht minder. Das Seminar wird versuchen, sich seinen Filmen mehrfach zu nähern: Zum einen gilt die Aufmerksamkeit den offensichtlichen, von Tarkowskij selbst explizit gemachten Zugängen zu seiner Welt und Weltsicht. Zum anderen aber soll auch versucht werden, sich den unausdrücklichen Motiven und Intentionen zu widmen.

Das Seminar versteht sich als ein Versuch in Film-Philosophie, das sich aus der festgehaltenen Differenz zwischen Kino und philosophischer Kategorie dem Werk Andrej Tarkowskijs zu nähern versucht. Ein thematischer Schwerpunkt des Seminars wird – neben Fragen nach Alterität, Aisthesis und Medialität – die Frage nach dem Motiv der Scham sein.

Das Seminar findet vierzehntägig jeweils vierstündig statt. Zusätzlich sind zwei Seminartage zur Filmsichtung und – arbeit jeweils Samstags eingeplant. Alle Termine sind obligatorisch.

Zusätzliche Informationen:
Die folgenden Texte sollten bis zum Beginn des Seminars angeschafft und gelesen werden: Arkadi und Boris Strugatzki: Picknick am Wegesrand (1971). Frankfurt/M. 1981. Stanislaw Lem: Solaris (1961). Berlin 2006.

Beginn: 15.4.14
 
   
Übung zur Vorlesung Einführung in die Medienästhetik | Fachsemester 2

Dozenten: Dr. Ulrich Richtmeyer, Dr. Jörg Sternagel
Termin: montags, 10.00 bis 12.00 Uhr, Beginn 14.04.
Ort: UP NP 1.09.102
SWS: 2
Studiengang: BA
Module (BA): 5
Pflichtveranstaltung: ja
Veranstaltungsart: Übung
Leistungspunkte: 2 CP
Zielgruppe: EMW BA
Teilnehmerbegrenzung: 25
 
   
Einführung in die Medienästhetik

Dozenten: Dr. Ulrich Richtmeyer, Dr. Jörg Sternagel
Termin: Donnerstag, 14 - 16 Uhr, Beginn 10. 4.
Ort: NP, 1.09.102
SWS: 2
Studiengang: BA
Module (BA): 5
Pflichtveranstaltung: ja
Veranstaltungsart: Vorlesung
Leistungspunkte: 3
Zielgruppe: BA
Teilnehmerbegrenzung: 90

Beschreibung:
Neben Medientheorie oder Mediengeschichte bietet Medienästhetik eine weitere eigenständige Perspektive auf Medialität, die sich keineswegs in der Feststellung etwas sei schön oder künstlerisch gelungen erschöpft. Ebenso wie Theorie und Geschichte ist auch die Ästhetik als Disziplin historisch gewachsen und hat diverse Spiel- und Lesarten, Begriffe und Positionen hervorgebracht. Die Vorlesung stellt eine Auswahl der wichtigsten Positionen der Ästhetik zwischen dem 18. und dem 20. Jahhundert vor und vermittelt damit Begriffe und Methoden, mit denen sich Medien in ästhetischer Hinsicht untersuchen und beschreiben lassen. Exemplarisch wird zu jedem Termin eine medienkünstlerische Arbeit präsentiert.
Aus dem Programm: Urteils-, Darstellungs- und Inhaltsästhetik, Produktions-, Werk- und Rezeptionsästhetik, Gattungstheorie und Hierarchie der Sinne, Abgrenzung zur Kunstkritik und Erkenntnistheorie, Differenz zwischen Ästhetik und Aisthesis, ihr Verhältnis zu Öffentlichkeit, Politik, Gesellschaft, Wahrnehmung, Urteil, Kritik, Historizität der Formen, Techniken und Apparate sowie letztlich ihr Verhältnis zur Kunst.

Zusätzliche Informationen:
Zur Vorlesung wird eine vertiefende Übung von Dr. Jörg Sternagel angeboten. Termin s.d.
 
   
Übung zur Vorlesung Einführung in die Medienästhetik | Fachsemester 4 und höher

Dozenten: Dr. Ulrich Richtmeyer, Dr. Jörg Sternagel
Termin: montags, 12:00 bis 14:00 Uhr, Beginn 14.04.
Ort: UP NP 1.09.102
SWS: 2
Studiengang: BA
Module (BA): 5
Pflichtveranstaltung: ja
Veranstaltungsart: Übung
Leistungspunkte: 2 CP
Zielgruppe: EMW BA | ERASMUS Incomings
Teilnehmerbegrenzung: 25
 
   
Blow Up - Fotografie und ihr Potenzial 'Wirklichkeit' abzubilden

Dozent: Lisa Andergassen
Termin: Blockseminar: 13./14.06., Exkursion: 25.06. bis 02.07.2014
Ort: Potsdam, Wien
SWS: 4
Studiengang: BA, MA
Module (BA): 5
Module (MA): 9
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Exkursion
Zielgruppe: EMW, Design, Kulturarbeit
Teilnehmerbegrenzung: 12

Beschreibung:
Blockseminar und Workshop beschäftigen sich mit der ästhetischen Unbestimmtheit eines Mediums, das als besonders bestimmt gilt und nehmen die Ausstellung „Blow-up“ in der Albertina zum Anlass, das fotografische Potenzial 'Wirklichkeit' abzubilden, praktisch und theoretisch zu hinterfragen.

Fotografie wird traditionell als ‚Ausschnitt aus der Wirklichkeit’ gelesen und scheint der Realität besonders verhaftet. Gleichzeitig sind Fotografien früh als etwas beschrieben worden, das in kulturelle und codierte, von menschlichen Entscheidungen abhängigen Gesten, eingebettet ist. Michelangelo Antonioni’s Film "Blow up" thematisiert dieses Spannungsverhältnis zwischen ‚Natürlichkeit’ und ‚Kulturalität’ indem er mit den Grenzen von Wirklichkeit und Einbildung, Realität und Illusion spielt und die Unzuverlässigkeit unserer Sinnesorgane und deren Herausforderung durch fotografische Aufnahmen reflektiert.

Neben der aktiven Teilnahme wird die Lektüre von Grundlagentexten aus dem Reader und die Übernahme von Kurzreferaten erwartet, sowie das Erstellen eigener fotografischer Arbeiten in Kooperation mit Studierenden und Lehrenden von „fotoK – Zentrum für Fotografie Wien“.

Die praktische Ausarbeitung muss theoretisch reflektiert werden (Dies gilt verpflichtend für EMW-Studierende und hängt bei Design-Studierenden vom Modul ab, für das der Schein angerechnet werden soll).

Zusätzliche Informationen:
Es fallen Fahrt- und Übernachtungskosten für den Exkursionsteil an, die die Teilnehmer_innen selbst zu tragen haben.

Die fotografischen Arbeiten von den Studierenden der Uni/FH Postdam werden sowohl in Wien, als auch an der FH Potsdam ausgestellt.
 
   
Computerspielesammlung - Amazing Games

Dozenten: Michael Liebe, Silja Rheingans
Termin: 09.04. - 11.04.
Ort: Urban Spree Berlin
SWS: 2
Studiengang: BA, MA
Module (BA): 5, 11
Module (MA): 9
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Seminar
Leistungspunkte: 2 CP
Zielgruppe: BA, MA EMW
Teilnehmerbegrenzung: 25

Beschreibung:
!ACHTUNG! Das Seminar findet als Blockveranstaltung direkt in der ERSTEN Semesterwoche statt! Die erste Veranstaltung ist eine Einführung in das Seminar und findet gleich Montags im Koferenzraum von Ahoy Berlin in Charlottenburg statt.

Wir besuchen das A MAZE / Berlin. Indiegames-Festival, das im Rahmen der International Games Week Berlin von 09.04. - 11.04. im Urban Spree stattfinden wird. Neben Vorträgen und Workshops rund um das Thema Games werden dort alle Nominierten für den A MAZE-Award ausgestellt.

Bedingungen für einen Leistungsschein: Vollständige Teilnahme am A MAZE-Festival mit allen Vorträgen und Schreiben eines Abschlussberichtes. Die Berichte werden von den Lehrenden der Veranstaltung kuratiert und später gemeinsam mit A MAZE als Festivalreview herausgegeben.

Zur Computerspielesammlung: Bei unserer Sammlung handelt es sich um ein historisches Juwel: die über 7.000 Spiele repräsentieren 20 Jahre Computerspielgeschichte (mit "Day of the Tentacle" von 1993 als unser ältestes Spiel - bis heute). Der Bestand soll nicht archiviert werden, sondern der Forschung und Lehre zugänglich gemacht werden. Ein spannendes Projekt das noch langfristig an der Hochschule Bedeutung haben wird und zudem auch nach außen getragen werden wird!

Zusätzliche Informationen:
LINKS
www.facebook.de/computerspielesammlung
www.digarec.org
http://amaze-berlin.de/2014/about-a-maze-berlin-2014
 
   
Netzwerke künstlerischer Praxis - Zwischen revolutionärer Avantgarde und neoliberalem Leitbild

Dozent: Rabea Rugenstein
Termin: 19.05. - 23.05.2014 (11-16h) // Vortreffen: 14.04. (12-14h)
Ort: FH D 116
SWS: 2
Studiengang: BA
Module (BA): 5
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Seminar
Leistungspunkte: 2
Teilnehmerbegrenzung: 25

Beschreibung:
Forderungen nach sozialem Wandel mittels künstlerischer Praxis finden nicht nur auf der Straße statt. Im Besonderen im Bereich der Medienkunst entstehen im vergangenen Jahrhundert zunächst selbstverwaltete Projekträume sowie Festivals als alternative ökonomische Modelle und Plattformen der Vernetzung.

Die Bedeutung des Netzbegriffs hat gleichzeitig seit den 1960er Jahren einen Wandel erlebt. Vormals als halbseidener Raum der Kleinkriminalität oder der Vetternwirtschaft negativ konnotiert, erhält die Metapher des Netzes in den 1990er Jahren eine Aufwertung. Netzwerke werden nunmehr sowohl zum soziologischen Feld als auch zum integralen Bestandteil der Managementratgeber. Ebenso wie Netzwerke die technischen Vorraussetzungen für Kommunikationsmedien sind, werden sie augenblicklich, im Zuge veränderter sozioökonomischer Strukturen, zur Grundlage der Berufstätigkeit einer Vielzahl von Menschen - vor allem im Feld der „Kreativen“, die in hell erleuchteten Galerieräumen, auf Konferenzen und Festivals auf die Jagd nach neuen Arbeitsbeziehungen gehen.

Im Kontext der Medienwissenschaft und der Medienkunst stellt sich die Frage, wie diesen Veränderungen begegnet werden kann. Während im Bereich der Medienwissenschaften neue Formate der Wissensproduktion und innerhalb der Medienkunst neue mediale Strategien gefordert werden, lässt sich fragen, wie Produktionsweisen, Strategien und Formate aussehen können, die sich mit aktuellen Arbeitsformen kritisch auseinandersetzen.

Zusätzliche Informationen:
Das Seminar findet im Rahmen der Projektwoche statt. Angedacht ist ein Vortreffen Mitte April. Der genaue Termin wird noch bekannt gegeben.
 
   
Modul 6: Epistemologien des Medialen
 
   
Martin Heidegger: Die Gefahr

Dozent: PD Dr. Michael Mayer
Termin: Mitt. 12-14 Uhr
Ort: 1.09.204
SWS: 2
Studiengang: BA
Module (BA): 6
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Seminar
Leistungspunkte: 2
Zielgruppe: BA MA EMW
Teilnehmerbegrenzung: 25

Beschreibung:
Im Jahr 1949 hielt Martin Heidegger unter dem Obertitel „Einblick in das was ist“ vier Vorträge, die sein Denken der Technik in Gestalt der vier Grundworte „Ding, Gestell, Gefahr, Kehre“ entfalten. Das Seminar steht im Kontext einer Serie von vier Seminaren zu diesem Vortragszyklus, der für die Entwicklung der Medienwissenschaft von herausragender Bedeutung ist. Unter dem Leitmotiv „Heideggers Satz“ sollen dabei diese vier Vorträge sukzessive in einer Satz-für-Satz-Lektüre gelesen, ausgelegt und diskutiert werden. Im Teil III der Seminarreihe lesen wir den Vortrag "Die Gefahr". Dabei wird es auch darum gehen, wie der Begriff der Gefahr sich von Motiven wie Risiko und Risikogesellschaft, Wagnis oder ihrem Antonym Sicherheit absetzt.

Zusätzliche Informationen:
Der vorherige Besuch der Seminarteile I (Das Ding) und II (Das Gestell) wird nicht vorausgesetzt.

Beginn: 16.4.14
 
   
Techniken des Leibes

Dozent: Dr. Jörg Sternagel
Termin: montags, 14.00 bis 16.00 Uhr
Ort: UP NP 1.22.038
SWS: 2
Studiengang: BA
Module (BA): 6
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Seminar
Leistungspunkte: 2 CP
Zielgruppe: EMW BA | ERASMUS Incomings
Teilnehmerbegrenzung: 25

Beschreibung:
Der Leib hat, folgt man der Phänomenologie, eine Doppelstellung inne: er ist in der Welt und zugleich das Medium des Zugangs zu der Welt. Vor den Techniken mit Apparaturen und Instrumenten steht die Gesamtheit der Techniken des Leibes. Das Verhältnis von Natur und Kultur entfaltet sich im leiblichen Verhalten, im praktischen Umgang mit den Dingen, in materiellen und performativen Bedingungen. In aktueller Eingewöhnung durch Betätigung geht Erlerntes in die Welt ein. Im wiederholten Tun wird ein Habitus erworben, der sich im Entstehen der sichtbaren Welt sedimentiert. Zwischen Kulturen und Generationen platziert sich der Leib als erstes technisches Medium des Menschen, der im mimetischen Umgang und Inkorporation weiter trägt und gibt, praktiziert und fungiert. Die Techné orientiert sich am Leib, der etwas erscheinen lässt, erfindet, herstellt, sich aneignet und umformt.

Zusätzliche Informationen:
Vor- und nachbereitendes Seminar zur gleichnamigen Abschlußtagung des DFG-Netzwerkes »Kulturen der Leiblichkeit«, in Kooperation mit dem DFG-Graduiertenkolleg »Sichtbarkeit und Sichtbarmachung«, Literaturwerkstatt Berlin, 25. bis 26. September 2014. Das Seminar steht auch im Kontext der Arbeiten der EMW-Projektgruppe »Theorie & Praxis des Performativen« in den vergangenen Semestern. Der Schwerpunkt im Seminar wird auf Überlegungen zur Ethik der Gabe und Techniken des Leibes um Marcel Mauss gelegt.
 
   
Vilém Flussers Medientheorie, Eine Einführung in das Werk

Dozent: Dr. Ulrich Richtmeyer
Termin: Mo 12-14 Uhr
Ort: Uni, 1.22.0.38
SWS: 2
Studiengang: BA
Module (BA): 6
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Seminar
Leistungspunkte: 2
Zielgruppe: BA EMW
Teilnehmerbegrenzung: 25

Beschreibung:
Noch vor dem Siegeszug des Internets hat der Medientheoretiker und Philosoph Vilém Flusser (1920-1991) für die kommende digitale Kultur eine Netzutopie formuliert und ihr Verhältnis zu Apparaten, Programmen, Bildern und Bildschirmen treffend beschrieben. Nach seinem Unfalltod 1991 wurde er bald zum Medienpropheten (v)erklärt. Sein lesenswertes, literarisch ausgearbeitetes Werk reicht trotz Anerkennung der neuen technischen Bilder und der bunten Oberflächen der digitalen Welt gleichwohl weit in die Menschheits- und Kulturgeschichte zurück, um sie essayistisch auszulegen. Dabei wird vor allem der Status dreier Kardinalmedien untersucht: das traditionelle Bild, diverse Varianten der Schrift und das technische Bild (seit der Photographie).
Das Seminar möchte mit dem Gesamtwerk dieses anregenden Mediendenkers bekannt machen und hierzu Kapitel und Aufsätze aus den wichtigsten Werken lesen und diskutieren.

Zusätzliche Informationen:
Literatur:
Flusser, Vilém: Medienkultur, 5. Aufl., Frankfurt/M. (2008).
Flusser, Vilém: Für eine Philosophie der Fotografie, 9. Aufl., Göttingen (1999).
Flusser, Vilém: Ins Universum der technischen Bilder, 6. Aufl., Göttingen (1999).
Flusser, Vilém: Die Schrift. Hat Schreiben Zukunft?, 5. Aufl., Göttingen (2002).
 
   
Über Listen. Zur Epistemologie der Ordnung

Dozent: Dr. Daniela Döring
Termin: Mi 12-14 Uhr
Ort: UP 1.01.107
SWS: 2
Studiengang: BA
Module (BA): 6
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Seminar
Leistungspunkte: 2
Teilnehmerbegrenzung: 25

Beschreibung:
Listen versprechen nicht nur Ordnung, Übersicht, Evidenz und Abgeschlossenheit, sondern bergen gleichermaßen Lücken, Widerstände und Unendlichkeiten (mit Umberto Eco: undsoweiter). Ausgehend vom "tableau" widmet sich das Seminar verschiedenen Techniken der räumlichen und zeitlichen Organisation von Dingen und Wissen. Wie lassen sich tabellarische Anordnungen in ihrer medialen Verfasstheit beschreiben und welche Effekte und Bedingungen für Zugang, Erkenntnis, Speicherung und Präsentation von Wissen sind zu beobachten? Ob taxonomisches Tableau, pragmatische und poetische Listen oder museales Inventar, die epistemologischen Funktionen dieser Verfahren reichen vom Sichtbarmachen, Registrieren und Klassifizieren über Vergleichen, Vermessen, Kontrollieren und Nutzbarmachen bis hin zur Inbesitznahme, Verobjektivierung, Hierarchisierung und Normierung des Materiellen.
 
   
Einführung Medienphilosophie

Dozent: Dr. Fabian Goppelsröder
Termin: Mi, 10-12 Uhr
Ort: Raum 1.19.119
SWS: 2
Studiengang: BA
Module (BA): 6
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Seminar
Leistungspunkte: 2
Teilnehmerbegrenzung: 25

Beschreibung:
Was eigentlich ist ein Medium? Was Medientheorie? Und was Medienphilosophie? Ohne jede einzelne dieser Fragen abschließend beantworten zu können oder auch nur zu wollen, wird das Seminar einige der wichtigsten medienwissenschaftlichen Positionen der letzten Jahre diskutieren und in ihrer spezifischen Fragestellung aneinander schärfen. Gelesen werden u.a. Texte von Fritz Heider, Marshall McLuhan, Vilém Flusser, Friedrich Kittler, Jean Baudrillard und Hans Magnus Enzensberger.
 
   
Computerspieltheorie

Dozent: Dr. Mark Butler
Termin: Donnerstags von 10:00 - 12:00
Ort: 1.22.0.38
SWS: 2
Studiengang: BA
Module (BA): 6
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Seminar
Leistungspunkte: 2
Zielgruppe: BA
Teilnehmerbegrenzung: 25

Beschreibung:
This seminar will work through central theoretical texts of Game Studies. The most important international computer game research positions of the last decade will be developed and discussed. Thereby, relevant medial dimensions of computer games will be highlighted with contemporary example (e.g. graphics, acoustics, haptics, mechanics, narrativity, code, performance, interactivity, interface).
_______________________________________

Description:
In diesem Seminar werden Grundlagentexte der Game Studies gelesen. Die einschlägigen Positionen der internationalen Computerspielforschung der letzten Dekade werden gemeinsam erarbeitet und diskutiert. Dabei werden die relevanten medialen Dimensionen von Computerspielen anhand von aktuellen Beispielen beleuchtet (u. a. Graphik, Akustik, Haptik, Mechanik, Narrativität, Code, Performanz, Interaktivität, Interface).

Zusätzliche Informationen:
The texts for this course will be (mostly) in Englisch and the seminar will also be held in Englisch. Erasmus exchange students are explicitly encouraged to take part.

______________________________________

Additional information:
Die Texte für diesen Kurs werden (größtenteils) in Englisch sein und das Seminar wird auch auf Englisch gehalten. Erasmus Austusch-Studenten werden explizit dazu ermutigt daran teilzunehmen.
 
   
Modul 7: Mediale Inszenierungsformen
 
   
Science und Fiction

Dozent: Dr. Susanne Müller
Termin: Di 10-12 Uhr
Ort: 1.22.0.38
SWS: 2
Studiengang: BA
Module (BA): 7
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Seminar
Leistungspunkte: 2
Zielgruppe: BA
Teilnehmerbegrenzung: 25

Beschreibung:
Mit 'Science Fiction' assoziiert man gemeinhin Filme wie Star Wars oder E.T., Fernsehserien wie Raumpatrouille Orion oder Futurama, Bücher von Jules Verne oder Stanislaw Lem ... und natürlich viele andere mehr. Doch das Genre 'Science Fiction' spielt in diesem Seminar eine untergeordnete Rolle. Vielmehr geht es - wie der Titel bereits verdeutlicht - um Science UND Fiction, d.h. um die Schnittstelle zwischen zwei 'Kulturen', um das Grenzland zwischen handfester Wissenschaft und fiktionaler Spekulation. Hier finden Gedankenexperimente statt und es kommt bisweilen zu seltsamen Verrückungen, die keine der beiden Seiten unberührt lassen. So gibt es z.B. Rechenmaschinen, die 'Literatur' produzieren, aber auch ausgesprochen poetische Maschinenbeschreibungen. Jenseits von Literatur und Film wird ganz ernsthaft über außerirdische Lebensformen geforscht. Auf der Erde glauben derweil einige Menschen so sehr an den Fortschritt, dass sie sich nach ihrem Tode einfrieren lassen, um in einer 'besseren' Welt wieder auferstehen zu können. Selbst die Mondlandung ist nicht mehr, was sie mal war - je mehr Zeit vergeht, desto unrealer erscheint uns das Geschehene. Schon die wenigen Beispiele deuten die Bandbreite möglicher Themen an. Es ist also das Wechselspiel zwischen wenigstens drei Schauplätzen zu beleuchten: Science, Fiction sowie Science Fiction.
 
   
Close Playing

Dozent: Dr. Mark Butler
Termin: Donnerstags von 12:00 - 14:00
Ort: 1.22.0.38
SWS: 2
Studiengang: BA
Module (BA): 7
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Seminar
Leistungspunkte: 2
Teilnehmerbegrenzung: 25

Beschreibung:
In dieser Veranstaltung wird die Methode des close playing – ein close reading für Spiele, die sich gegenwärtig in Game Studies heraus kristallisiert –, vorgestellt und gemeinsam erprobt. Dieser Ansatz wird anhand von methodischen Überlegungen der Ästhetik, der Medienwissenschaft, der empirischen Kulturwissenschaft und der Ludologie hergeleitet. Und es werden exemplarische Texte, die diesen Ansatz verfolgen, gelesen und diskutiert. Nicht zuletzt sollen die Teilnehmer diese Methode selbst auf paradigmatische Beispiele der Computerspielgeschichte anwenden. Hierzu können sie auf das Computerspielarchiv von DIGAREC zugreifen. Mit diesem induktiven Vorgehen sollen die einzigartigen Charakteristika einzelner Spiele aus der Perspektive des Spielers herausgearbeitet werden. Dabei sollen auch die Herausforderungen dieses Forschungsansatzes und Fragen seiner medienadäquaten Aufbereitung kritisch reflektiert werden.

Description:
This course will focus on the method of close playing – a close reading for games, that has developed in Game Studies in recent years and is used to reconstruct the unique characteristic of different games from the perspective of the player. It will be developed under recourse to methodological reflexions from aesthetics, media studies, empirical cultural studies and ludology. Exemplary texts that follow this approach will be read and dicussed. Participants will be expected to apply this method themselves to paradigmatic examples of computer game history, for which they can use the computer game archive of DIGAREC.

Zusätzliche Informationen:
Die Texte für diesen Kurs werden (größtenteils) in Englisch sein und das Seminar wird auch auf Englisch gehalten. Erasmus Austusch-Studenten werden explizit dazu ermutigt daran teilzunehmen.

Additional Information:
The texts for this course will be (mostly) in Englisch and the seminar will also be held in Englisch. Erasmus exchange students are explicitly encouraged to take part.
 
   
Umschalten. Zur Geschichte und Theorie des Fernsehens

Dozent: Prof. Dr. Jan Distelmeyer
Termin: Donnerstag, 10-14 Uhr (Beginn: 17.4.2014)
Ort: FHP D 116
SWS: 4
Studiengang: BA
Module (BA): 7
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Seminar
Leistungspunkte: 4
Zielgruppe: BA
Teilnehmerbegrenzung: 25

Beschreibung:
Fernsehen steht für eine Vielzahl von Komponenten, die diesen vermeintlich so klaren und verständlichen Begriff kompliziert machen. Es sind unter anderem technische, ästhetische, programmatische, politische und soziale Aspekte des Fernsehens, die seine anhaltende Bedeutung ausmachen und die unterschiedlichen Haltungen und Nutzungen des Publikums ermöglichen. Knut Hickethiers Beobachtung vom Anfang der 1990er Jahre, die Fernsehtheorie wisse zuviel über die differenten Praxen des Zuschauens, als dass sie glauben könnte, es gäbe nur das „eine“ Zuschauen, gilt heute mehr denn je. Gerade die jüngeren Veränderungen des Fernsehens unter digitalen Bedingungen – etwa die Fortsetzung des Programms im Internet, die TV-Serien-Rezeption via DVD und die Verbreitung von TV-Inhalten über file sharing-Platformen, um nur drei Punkte zu nennen – fragen mit Nachdruck danach, was Fernsehen eigentlich (gewesen) ist.
 
   
Ästhetik der Attraktion

Dozent: Katrin von Kap-herr
Termin: Mi 10:15 - 11:45
Ort: FHP D103 (neues Designgebäude)
SWS: 2
Studiengang: BA
Module (BA): 7
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: S
Leistungspunkte: 2 CP
Zielgruppe: BA, höhere Semester
Teilnehmerbegrenzung: 25

Beschreibung:
Das Seminar schlägt den Bogen von prä-kinematischen Medien hin zu den Anfängen des Kinos und seiner Special Effects. Dabei geht es immer um die Darstellungsformen der Attraktion und ihrer Ansprache an die Zuschauer. Lange vor Tom Gunnings vielzitiertem "Kino der Attraktion" waren Attraktionen Teil der Unterhaltungsindustrie, von Theater, Varieté, Kunst bis hin zu Apparaturen. Nicht selten wurde die Attraktion hier auch in Verbindung zur Illusion und zum Spektakel gebracht, und musste sich fortwährend Wirklichkeitsdebatten stellen. Ziel des Seminar ist es, diese mediale Inszenierung von Effekten, sei es mittels Laterna Magica, Kinetoskop, Kinematograph, im Vaudeville-Theater, im Panorama oder Diorama, etc. auf Gemeinsamkeiten und Unterschiede hin zu untersuchen.

Zusätzliche Informationen:
Es werden Referate vergeben. Gleichzeitig sollen aber auch die Präsentationtechniken Teil der Diskussion sein.
 
   
Modul 8: Konzepte und Formen der Mediengestaltung
 
   
Interaction - Webauthoring

Dozent: Torsten Schöbel
Termin: Di, 9:00-14:00 Uhr
Ort: FHP, Mac-Labor, LW 139
SWS: 6
Studiengang: BA
Module (BA): 8
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: P
Leistungspunkte: 4
Zielgruppe: 2. Semester
Teilnehmerbegrenzung: 12

Beschreibung:
In diesem Kurs werden die konzeptuellen und praktischen Grundlagen in der Gestaltung und Entwicklung von Websites und interaktiver Inhalte für das World Wide Web vermittelt. Im Kurs werden die Webauthoring Werkzeuge und der Einsatz der grundlegenden Web-Technologien HTML (HTML5), Cascading Stylesheets (CSS3) und JavaScript erlernt, sowie die Integration von Rich Internet Applications, JavaScript-APIs, Open-Source-Frameworks und Multimedia Standards im Web-Format, um Websites und interaktive Inhalte für das World Wide Web zu entwickeln.
 
   
Die Siedlung - Fotoprojekt

Dozent: Prof. Winfried Gerling
Termin: Di 10:00 - 14:30
Ort: FH D 116
SWS: 6
Studiengang: BA
Module (BA): 8
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: P
Leistungspunkte: 4
Zielgruppe: BA EMW und Design/Hauptstudium
Teilnehmerbegrenzung: 12

Beschreibung:
Die Siedlung wird Ausgangspunkt fotografischer Untersuchungen dieses Gegenstandes sein. Es sollen fotografische Serien entstehen, die sich mit der mehr oder weniger geschlossen geplanten Siedlungen beschäftigt. Berlin bietet hierfür einen idealen Ausgangspunkt, z.B. mit etlichen Siedlungen des modernen sozialen Wohnungsbaus der 20er Jahre des letzten Jahrhunderts. Jede/r Teilnehmer/in soll sich eine Siedlung als Gegenstand wählen, ihre Geschichte recherchieren und sich mit der Architektur, den Bewohnern und deren sozialen und ökonomischen Strukturen beschäftigen. Das Projekt wird in eine Ausstellung münden, die möglichst in einem Ausstellungsraum einer derartigen Siedlung gezeigt wird.
 
   
Something With Sound

Dozent: Simon Vincent M.Mus.
Termin: Mittwochs 10:00 - 14:00
Ort: LW 119 Audio Labor
SWS: 6
Studiengang: BA
Module (BA): 8
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: P
Leistungspunkte: 4
Zielgruppe: BA
Teilnehmerbegrenzung: 12

Beschreibung:
Using Logic Software, this course will provide an introduction to recording, mixing, production and compositional theories and techniques within a studio environment.
Through practical, hands-on examples given during the semester, students will be guided through the processes of generation and manipulation of sounds, resulting in the creation of their own compositions.
 
   
das digitale Bewegtbild

Dozent: Prof. Anne Quirynen
Termin: Fr. 10uhr-17uhr
Ort: FHP, LW 117
SWS: 6
Studiengang: BA
Module (BA): 8
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: P
Leistungspunkte: 4
Zielgruppe: Priority to 2nd semester students.
Teilnehmerbegrenzung: 12

Beschreibung:
This course introduces students to different forms of image/sound manipulation, editing, and theory. The digital camera, light, sound recording and editing are explored within a context defined by the history, aesthetics, and theory of video and film.There are 3 ‚studies’ to be made (individual and group work).

Zusätzliche Informationen:
Language: English/Deutsch

Bitte auf das Zeitplan achten!
 
   
Konzept- und Projektentwicklung: Crossmediale Formate

Dozent: Christina Maria Schollerer
Termin: Di, 15:00-18:00
Ort: FH D116
SWS: 4
Studiengang: BA
Module (BA): 8
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: P
Leistungspunkte: 4
Zielgruppe: vorrangig 4. Semester
Teilnehmerbegrenzung: 12

Beschreibung:
Das Projektseminar vermittelt Grundkenntnisse in den Techniken und Strukturen der Konzept- und Projektentwicklung mit dem Ziel, eigene Ideen exemplarisch zu entwickeln. Der Fokus des Seminars liegt dabei auf der Erarbeitung crossmedialer, audiovisueller Formate.
Neben einer Einführung in die Konzeption crossmedialer Formate und der Analyse bestehender Produktionen, vermittelt der Kurs Einblicke in die Personal-, Zeit- und Finanzplanung, sowie deren Präsentation in Textform und in Meetings/Pitches. Studierende sollen somit zur Gestaltung und Planung eigener Projekte und Konzepte befähigt werden.

Zusätzliche Informationen:
Die Veranstaltung endet mit der Präsentation eines eigenen ausgearbeiteten Crossmedia-Konzepts.
 
   
Modul 9: Intermediale Projekte
 
   
Motion-Design

Dozent: Torsten Schöbel
Termin: Mittwoch, 9-13:30 Uhr
Ort: FHP, Mac-Labor, LW 139
SWS: 6
Studiengang: BA
Module (BA): 9
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: P
Leistungspunkte: 4 CP
Zielgruppe: vorrangig BA (mindestens 3 Sem.)
Teilnehmerbegrenzung: 12

Beschreibung:
Der Kurs vermittelt die konzeptuellen und praktischen Grundlagen des Motion-Designs mit der Compositing- und Animationssoftware After Effects und richtet sich an Einsteiger. After Effects ist vielseitig einsetzbar: Von der Kombination und Animation von beweglichen und statischen Bildern, Grafiken, Texten und Sound im zwei- oder dreidimensionalen Raum bis hin zu Spezialeffekten und Postproduktions-Aufgaben. In den Bereichen Film, Video, Multimedia und Internet ist quasi alles möglich. Der Kurs gibt eine Einführung in die künstlerischen Ausdrucksweisen und digitalen Gestaltungstechniken. Dabei werden verschiedene Gestaltungsformen und Kompositionsmöglichkeiten von Bild, Ton und Schrift für die Entwicklung und Erstellung von Vorspannfilmen und experimentellen Animationsfilmen ausgearbeitet.
 
   
Experimental Media Lab

Dozent: Torsten Schöbel
Termin: Donnerstag, 9-14 Uhr
Ort: FHP Mac-Labor, LW 139
SWS: 6
Studiengang: BA
Module (BA): 9
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: P
Leistungspunkte: 4
Zielgruppe: ab 4. Semester
Teilnehmerbegrenzung: 12

Beschreibung:
Das »Experimental Media Lab« versteht sich als Freiraum für eine künstlerisch-gestalterische Auseinandersetzung mit digitalen Medien. Im Zentrum steht die Durchführung und Realisierung eigenständig konzipierter Projekte auf der Basis experimentellen ergebnisoffenen Arbeitens. Im Kurs werden künstlerische Produktivitätsstrategien mit digitalen Medien entwickelt und erprobt, mit dem Ziel, in unterschiedlichen Kontexten einen praktisch reflektierten Umgang mit digitalen Medien und deren Zusammenwirkung zu erwerben.
 
   
Content Management Systeme

Dozent: Torsten Schöbel
Termin: Freitag, 9-14 Uhr
Ort: FHP, D-103
SWS: 6
Studiengang: BA
Module (BA): 9
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: P
Leistungspunkte: 4
Zielgruppe: ab. 4. Semester
Teilnehmerbegrenzung: 12

Beschreibung:
Web Content Management Systeme ermöglichen die gemeinschaftliche Erstellung, Organisation und Bearbeitung des Inhalts von Text- und Multimedia Dokumenten im Web. Der Kurs ist eine Einführung in die Grundlagen der Content Management Systeme und vermittelt die wichtigsten Anforderungen der generellen Abläufe für den Aufbau und Betrieb von Content Management Systemen. Anhand von Open-Source-Software-Produkten werden Aufgaben und Funktionen von CMS allgemein erläutert und demonstriert, um anhand praktischer Übungen CMS effektiv einzusetzen, zu strukturieren und zu erweitern.

Zusätzliche Informationen:
Voraussetzung für die Teilnahme ist der vorherige Besuch der Lehrveranstaltung "Interaction-Webauthoring" (Modul 8) und ein eigener Laptop.
 
   
Diffusion Extended Projekt

Dozent: Simon Vincent M.Mus.
Termin: Donnerstags
Ort: LW 119 Audio Labor
SWS: 2
Studiengang: BA, MA
Module (BA): 9
Module (MA): 7
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: S
Leistungspunkte: 8
Zielgruppe: BA
Teilnehmerbegrenzung: 12
 
   
EMW Orchestra: Space Is The Place

Dozent: Simon Vincent M.Mus.
Termin: Dienstags 14:00-17:00
Ort: LW 119 Audio Labor
SWS: 4
Studiengang: BA, MA
Module (BA): 9
Module (MA): 7
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: P
Leistungspunkte: 4
Zielgruppe: BA/MA EMW, Fachbereich Design, Uni Potsdam
Teilnehmerbegrenzung: 12

Beschreibung:
To celebrate the 100th Anniversary of Sun Ra's birth, the orchestra will undertake a series of bi-weekly interventions/performances within the city of Berlin, based on Sun Ra's musical, philosphical, political and performative concepts.

PLEASE NOTE: There are currently two fixed performance dates: 17.6 and 4.7.

These dates are compulsory for ALL participants.

Please check that you are free on those dates before you sign up for this course.

Zusätzliche Informationen:
This course welcomes those interested in sound, video, documentation, performance, and is open to all students from FHP and University of Potsdam.

This course will be held in English.
 
   
Kuppelprojektion: Der Eindringling

Dozent: Prof. Anne Quirynen
Termin: Do. 10uhr -13uhr
Ort: Urania e.V Potsdam und FHP, D 116
SWS: 4
Studiengang: BA, MA
Module (BA): 9
Module (MA): 7
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: P
Leistungspunkte: 4
Zielgruppe: EMW BA (ab 4. Sem.) und MA, Design
Teilnehmerbegrenzung: 12

Beschreibung:
In dieser Veranstaltung sollen kurze Filme produziert werden, die die medialen Bedingungen der Projektion in eine Kuppel reflektieren (visuell und akustisch). Es geht darum, den epistemischen Status des immersiven Bildraumes der 360° Projektion zu erörtern. Welche neuen Einblicke und Erkenntnisse über Verstehensprozesse und Wissensaneignung kann der Powerdome anbieten? Es werden ausgesuchte, historische Konzepte für das 360° Projektionsmedium vorgestellt, ihre Weiterentwicklung durch heutige, digitale Technologien aufgezeigt und zukünftige Potentiale diskutiert.
An einer thematischen Vorgabe werden Konzepte entwickelt und als Kurzfilm für die 360° Projektion produziert.
Das Thema dieses Semester ist der Einakter 'Der Eindringling'(1897) von Maurice Maeterlinck: "Am späten Abend sitzt eine Großfamilie in der guten Stube und wartet auf die Ankunft einer Verwandten; sie soll die kranke Mutter pflegen, die nebenan im Zimmer liegt und nicht gestört werden darf. Vergeblich versucht die Familie, eine unbefangene Unterhaltung in Gang zu bringen. Vor allem der blinde Großvater, der ständig etwas zu hören meint und alle verdächtigt, ihm absichtlich nicht zu erzählen, was passiert, macht jegliche Kommunikation zunichte. Das Warten wird immer unerträglicher, die Atmosphäre immer angespannter und bedrohlicher und alle haben das Gefühl, dass etwas geschehen wird."

Zusätzliche Informationen:
Kenntnisse in Final Cut, After Effects und Photoshop sind Voraussetzung für den Kurs.

Die Veranstaltung findet zu großen Teilen im Planetarium der Urania statt. Die digitale Projektionsanlage dort ist aus Forschungsmitteln der FH finanziert:Die 360°-Fulldome-Projektionsanlage ist ein speziell für die FH Potsdam und die Urania angepasstes Powerdome-System der Firma Carl Zeiss. Das System erweitert die astronomischen Darstellungsmöglichkeiten des Planetariums und geht von seinen technischen Möglichkeiten in Richtung filmischer Darstellung und Echtzeitvisualisierung weit über die Vermittlung astronomischer Inhalte hinaus.
Der Hintergrund der Installation des Powerdomes in Potsdam ist eine innovative Kooperation zwischen dem Fachbereich Design der Fachhochschule Potsdam und des Urania e.V. Potsdam.

WIR ARBEITEN AUF INCOM ORG
 
   
Das Bild vom Essen/Bilderkonsum

Dozenten: Prof. Winfried Gerling, Simon Vincent M.Mus.
Termin: Projektwoche
Ort: Bröllin
SWS: 4
Studiengang: BA, MA
Module (BA): 9
Module (MA): 7
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: P
Leistungspunkte: 4
Teilnehmerbegrenzung: 12

Beschreibung:
Anhand des Bildgegenstandes Essen wollen wir in dieser Veranstaltung der Zirkulation von Bildern nachgehen und Bilder vom Essen zirkulieren lassen. Es wird um Plattformen des Bilderteilens gehen und den Versuch das Teilen von Bildern als körperlichen Akt der Produktion und des Konsums zu verstehen.

Das Seminar findet während der Projektwoche in Bröllin statt.
Vorbereitend sollen eigene Beispiele recherchiert werden und einige Texte zu lesen sein. Ein Termin für das Vorbereitungstreffen wird rechtzeitig bekanntgegeben.

Zusätzliche Informationen:
Projektwoche »Konsum, Transformation, Zirkulation« in Bröllin, 19. bis 23. Mai
 
   
Modul 10: Interdisziplinäres Ergänzungsstudium
 
   
Donnerstagskino SoSe 2014 Thema: Realität

Dozent: Prof. Dr. Jan Distelmeyer
Termin: Donnerstag, 18:00-21:00 (s.t.) (14-tägig) Beginn: 17.4.2014
Ort: FHP D 011
SWS: 2
Studiengang: BA, MA
Module (BA): 10
Module (MA): 9
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Seminar
Leistungspunkte: 2 CP
Zielgruppe: BA, MA, Nebenf. MeWi, KuWi, FB Design
Teilnehmerbegrenzung: 25

Beschreibung:
Im Donnerstagskino werden in jedem Semester Sichtungs- und Diskussionsräume geöffnet. Stets orientiert sich die Auswahl der Filme und Gastvorträge an einem bestimmten Thema oder einer Frage – in den vergangenen Jahren waren dies Themen wie "Phantasmen", "Helden", "Blindheit", "Raum", "Arbeit", "Ton", "Farbe", "Babelsberg", "Identität & Alterität", "Scheitern", "Computer", "Zeit", "Bewegung". Dieses Semester widmen wir uns den Beziehungen, die Filme zum Thema Realität eingehen.
Der Ablauf des Seminars sieht vor, nach der Sichtung/dem Vortrag die gleiche Zeitmenge für die Diskussion einzuräumen. Vorbereitend werden dazu Texte ausgewählt und bereitgestellt.

Zusätzliche Informationen:
Diese Veranstaltung ist geöffnet für die Studiengänge des Fachbereichs Design der FH Potsdam sowie das Nebenfach Medienwissenschaft und BA Kulturwissenschaft.

Modul für KuWi: 6
 
   
Ring-Vorlesung: Das interessierte Auge: Praxis und Theorie des Visuellen

Dozent: 1539 Graduiertenkolleg
Termin: Dienstag, 18 bis 20 Uhr c.t.
Ort: 1.09.114
SWS: 2
Studiengang: BA, MA
Module (BA): 10
Module (MA): 9
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Vorlesung
Leistungspunkte: 1
Zielgruppe: BA, Master
Teilnehmerbegrenzung: 90

Beschreibung:
Die Ring-Vorlesung widmet sich Visualisierungspraktiken und ihrer Bedeutung für die Konstituierung von Wissen. Dazu verfolgt sie an verschiedenen Bildmedien und technischen Herstellungsverfahren das Wechselspiel zwischen Sichtbarkeit und Sichtbarmachung. Zwischen Kunst und Wissenschaft interessieren so ebenso die Weisen der geregelten Erzeugung und Versicherung von Sichtbarkeit wie ihre reflexive Wendung oder Störung. Zur Diskussion steht, was mit visuellen Medien ausgedrückt werden kann und was nicht, wie sich Visualität und Diskursivität zueinander verhalten und ineinander greifen, worin die spezifischen Möglichkeiten und Grenzen visueller Argumentationen liegen und wie visuelle Verfahren die Aufmerksamkeit steuern. So wird bewusst ein weiter Bogen gespannt, der weniger einzeldisziplinäre Analysen besonderer Bildtypen oder exemplarischer Visualisierungsverfahren anvisiert, als unterschiedliche Formen, Praktiken und Strategien der Sichtbarkeit und Sichtbarmachung.
Das Graduiertenkolleg Sichtbarkeit und Sichtbarmachung. Hybride Formen des Bildwissens erforscht zusammen mit der Fachhochschule Potsdam, dem PIK Potsdam und der Freien Universität Berlin Visualisierungsformen in Wissenschaft und Kunst (mehr unter: www.sichtbarkeit-sichtbarmachung.de).
 
   
Die undarstellbare Gemeinschaft

Dozent: Dr. Mauricio Liesen
Termin: Mittwochs, zweiwöchentlich 14-18h
Ort: UP Neues Palais 1.09.204
SWS: 2
Studiengang: BA
Module (BA): 10
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Seminar
Leistungspunkte: 2
Zielgruppe: BA EMW
Teilnehmerbegrenzung: 25

Beschreibung:
Das Seminar wird vom zentralen Begriff der Gemeinschaft ausgehen. Wir werden eine alteritäre Wende des Gemeinschaftsbegriffs vollziehen. Der Gemeinschaftsbegriff hat gerade bei politisch interessierten Denkern Frankreichs in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts eine Karriere gemacht, die wir hier in einer engen Lektüre eines zentralen Textes von Jean-Luc Nancy nachvollziehen werden. Nancy griff mit Die undarstellbare Gemeinschaft [La communauté désoeuvrée] einige Gedanken von Georges Bataille und Maurice Blanchot auf, die wir uns im Seminar ebenfalls anschauen werden. In einem close reading des Textes von Nancy werden wir nicht nur der Frage nachgehen, wie Gemeinschaft nach den Desastern des 20. Jahrhunderts gedacht werden kann, sondern im Umfeld des Begriffs auch Überlegungen zu den Begriffen der Alterität, Passivität und Responsivität anstellen. In Anlehnung an das zeitgenössische Brasilianische Kino, werden wir uns kinematographische Formen als ästhetisches Denken der Gemeinschaft anschauen und die ethische Dimension ausloten. Auch mit weiteren Kunstwerken aus Poesie, Musik und Medienkunst werden wir versuchen das Undarstellbare der Gemeinschaft zu denken.

Zusätzliche Informationen:
Das Seminar wird durchgeführt von Dr. Maurício Liesen (Universität São Paulo) und Johannes Bennke (Master, EMW) unter der Betreuung von Prof. Dr. Michael Mayer. Das Seminar ist als Doppelsitzung angesetzt: wir treffen uns 14tägig in je einer Doppeleinheit. Die letzte Filmsichtung werden wir gemeinsam im Seminar entscheiden, da dieser Termin für einen Film reserviert ist, der über die Grenzen des brasilianischen Nationalkinos hinausgeht.
 
   
Gründung einer Design- und Medien-Agentur

Dozent: Prof. Dr. Enrico Sass
Termin: Donnerstag, 10.00-13.00 Uhr s.t.
Ort: FHP D 108
SWS: 4
Studiengang: BA
Module (BA): 10
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Seminar
Leistungspunkte: 2
Zielgruppe: BA
Teilnehmerbegrenzung: 6

Beschreibung:
Innerhalb dieses Kurses werden betriebswirtschaftliche Grundlagen am Fallbeispiel einer Design- und Medienagentur vermittelt. Studierende entwickeln und präsentieren innerhalb der Veranstaltung einen Business Plan für die Gründung einer eigenen Agentur.

Lehr- und Lernziel
• Kennenlernen und Anwenden betriebswirtschaftlicher Grundlagen und Methoden
• Qualifizierung für Managementaufgaben und Schnittstellenbereiche (Organisations-, Gründungs- und Managementberatung)
• Training Soft skills (u. a. Präsentation, Argumentation, Teamarbeit)

Auszug aus dem Lehrinhalt
Grundannahmen der Betriebswirtschaftslehre, Tätigkeitsfelder der Zukunft, Selbstreflexion eigener Fähigkeiten/Motive, Entwicklung/Formulierung von Leistungsangeboten, Marktanalyse, Marktsegmentierung/Zielgruppen, Marketing/Kundengewinnung, Preiskalkulation, Unternehmensgründung, Organisationsstrukturen, Rechtsformen, Unternehmenskultur, Personalmanagement, Wirtschaftlichkeitsrechnung

Zusätzliche Informationen:
Dieses Seminar wird von Prof. Dr. Enrico Sass, Professor für Existenzgründung & Managementtechniken an der FH Potsdam, geleitet. Es ist ein interdisziplinäres Seminar, dass sich sowohl an Studierende der Designstudiengänge an der FHP (Kommunikationsdesign, Interfacedesign, Produktdesign) als auch an Studierende der EMW (BA) richtet. Daher erklärt sich auch die Teilnehmer_innen-Begrenzung von 6 EMW-Studierenden.

Das Seminar beginnt aufgrund des Vorlesungszeitraums der FHP bereits am 27.3.. Bei Teilnahmewunsch setzen Sie sich bitte direkt mit Prof. Dr. Enrico Sass (sass@fh-potsdam.de) in Verbindung. Und registrieren Sie sich dann nach Absprache auf der entsprechenden Incom-Plattform (https://incom.org/workspace/5129).
 
   
Medien mit Verantwortung – Wie weit darf Fernsehen gehen?

Dozent: Dr. Frank Schubert
Termin: Di 16-19
Ort: Neues Palais 1.22.038
SWS: 4
Studiengang: BA
Module (BA): 10
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Seminar
Leistungspunkte: 4
Zielgruppe: BA EMW, KuWi
Teilnehmerbegrenzung: 25

Beschreibung:
Würdelose Dschungelprüfungen. Vorgeführte Kandidaten in Reality-Formaten. Frauenfeindliche Klischees bei Castingshows. Sensationsgierige Nachrichten. Die Liste der moralischen Vorwürfe gegen das deutsche Fernsehprogramm ist lang und vielfältig.

Doch welche Grenzen müssen/sollten eingehalten werden? Wie wandeln sich diese und wer legt sie überhaupt fest? Welche Verantwortung müssen oder können Sender, Redakteur_innen und Produzent_innen angesichts eines großen Marktdrucks übernehmen? Wie viel Verantwortlichkeit ist den Zuschauer_innen zuzutrauen? Inwieweit sind Skandale und Tabubrüche zulässige Erfolgsgaranten? Kurz, wie weit darf Fernsehen gehen?

Das komplexe und wissenschaftlich oft unzureichend behandelte Gebiet der Medienethik möchten wir in dem Seminar exemplarisch am Beispiel des Fernsehens aufgreifen. Angestrebt wird ausdrücklich aber keine philosophische oder theologische Diskussion über die Begriffe Ethik und Moral, sondern vielmehr eine praxisnahe und konkrete Auseinandersetzung mit der Problematik bezogen auf das deutsche Fernsehprogramm.

Dazu wollen wir neben aktuellen Grenzfällen auch frühere Skandale gemeinsam analysieren und Regeln, Grundsätze, Ursachen und Lösungen diskutieren sowie die Verantwortlichkeit der beteiligten Parteien beleuchten. Ferner sollen vertiefende Gespräche mit Spezialisten aus der Praxis die Lehrveranstaltung bereichern.

Geplante Themen u.a.:
«Deutschland sucht den Superstar», «Ich bin ein Star, holt mich hier raus!», «Big Brother», «Schwer verliebt», «Tatort: Internet», «TV Total», «Die Supernanny» sowie die Fälschung der Hitler-Tagebücher und das Geiseldrama von Gladbeck.

Zusätzliche Informationen:
Seminar gemeinsam mit Christian Richter (M.A.) | christ22@uni-potsdam.de
 
   
Mit dem Essen spielt man nicht

Dozent: Ulrich Ziemons
Termin: Projektwoche (19.-23.05.2014 in Potsdam)
Ort: tba
SWS: 2
Studiengang: BA
Module (BA): 10
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Seminar
Leistungspunkte: 2
Zielgruppe: BA-EMW
Teilnehmerbegrenzung: 25

Beschreibung:
In einer der bekanntesten Sequenzen aus Luis Buñuels Film Das Gespenst der Freiheit (Le fantôme de la liberté, I/F 1974) illustriert ein Lehrer mit Hilfe einer simplen Umkehrung die Diskursivität der Tischmanieren: Eine bürgerliche Abendgesellschaft sitzt in illustrer Runde um eine großzügige Tafel herum ... jedoch nicht auf Stühlen, sondern jede/r auf ihrer/seiner eigenen Toilette. Während sie ganz selbstverständlich voreinander die Hosen herunterlassen und sich erleichtern, ziehen die Gesellschaftsgäste sich zum Essen von Zeit zu Zeit vornehm in eine kleine Kammer zurück, um dort verschämt ihren Hunger zu stillen.

Essen, das zeigt die Szene, bedeutet eben nicht nur Essen: Das System der Nahrungsaufnahme ist mit vielfältigen Regeln und Einschränkungen versehen. Es ist viel mehr als die bloße Aufnahme
(über-)lebenswichtiger Nährstoffe. Essen ist restriktiv, geordnet, in ein System symbolischer und hierarchischer Ordnungen eingebettet. Am Esstisch werden gesellschaftliche Normen eingeübt und festgeschrieben. Das Meistern des Essens mit Messer und Gabel etwa ist eine der zentralen Hürden in der pädagogischen Narration vom Eintritt des Individuums in die Gesellschaft.

Soziale und kulturelle Kräfte definieren nicht nur wie gegessen wird, sondern auch wer essen darf und vor allem was serviert wird. Mit dem Essen soll man nicht spielen, man soll sich nicht überfressen, und überhaupt: Gegessen wird (nur!), was auf den Tisch kommt.
Was ist essbar, welche Nahrung ist akzeptabel und vorstellbar? Und was ist mit den Aspekten der Nahrungsaufnahme die gleich ganz ausgeblendet werden, wie Verdauung und Ausscheidung? Wie kann die Verweigerung von Essen zum Spielfeld von Machtausübung werden? Und wie schreiben sich sozio-kulturelle Diskurse von sex/gender/race/class in das Essen ein?

Das Seminar sucht nach filmischen Repräsentationen des Essens als Ort und Technik der Macht und schaut dabei vor allem auf Inszenierungen der Rebellion, der Maßlosigkeit, des Regelverstoßes, des Tabubruchs, des Ekels, des Zusammenbruchs gesellschaftlicher Normen. Es untersucht Essenschlachten, Völlerei, Koprophagie, Kannibalismus, Hungerstreiks und andere Momente der Grenzüberschreitung und fragt nach den Strategien, mit deren Hilfe Film und Kino diese visualisiert und klassifiziert. Die untersuchten Filme reichen dabei vom frühen Stummfilm-Slapstick, über Horror-Genreware und Arthouse-Kino bis hin zu Avantgardefilm-Experimenten, bei denen das Filmmaterial selbst als Essen zubereitet wird.

Zusätzliche Informationen:
Das Seminar findet als Block parallel zur Brölin-Projektwoche in Potsdam statt. Ein Vorbereitungstermin Ende April/Anfang Mai wird noch bekannt gegeben.

Filmliste (Auswahl):
El ángel exterminador (Mexiko 1962, R: Luis Buñuel)
Sedmikrásky (ČSSR 1966, R: Vera Chytilova)
Scheiß-Kerl (Österreich 1969, R: Otto Muehl)
La grande bouffe (F/I 1973, R: Marco Ferreri)
Le fantôme de la liberté (I/F 1974, R: Luis Buñuel)
Pickled Film (USA 1974, R: Tony Conrad)
Salò o le 120 giornate di Sodoma (I/F 1975, R: Pier Paolo Pasolini)
Monty Python's The Meaning of Life (GB 1983, R: Terry Jones/Terry Gilliam)
Video Diary Series (USA 1985-2011, R: George Kuchar)
Alive (USA/Kanada 1993, R: Frank Marshall)
Trouble Every Day (F/D/Japan 2001, R: Claire Denis)
Flying Saucey (USA 2006, R: Marie Losier)
Rohtenburg (D 2006, R: Martin Weisz)
Hunger (GB/IRL 2008, R: Steve McQueen)
 
   
Modul 11: Freie Projektarbeit (betreut)
 
   
APPLAUS 2014 (Final Year Presentation)

Dozent: Prof. Dr. Jan Distelmeyer
Termin: tba
Ort: tba
SWS: 4
Studiengang: BA, MA
Module (BA): 11
Module (MA): 7
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Freies Projekt
Leistungspunkte: 12 CP
Zielgruppe: BA / MA
Teilnehmerbegrenzung: 5

Beschreibung:
APPLAUS 2014, die nächste Final Year Präsentation zu Beginn des Wintersemesters 2014/2015, wird durch ein neues Produktionsteam von Studierenden organisiert. Mit Unterstützung eines Kuratoriums der Universität Potsdam (IKM) und FH Potsdam (FB Design) geht es um die Organisation und Durchführung der nächsten APPLAUS- Veranstaltung.

Die jährliche APPLAUS-Veranstaltung ist ein Höhepunkt im Studienjahr der Europäischen Medienwissenschaften - und eine großartige Möglichkeit, sowohl in der Realisierung der Präsentation von Abschlussarbeiten als auch in der Realisierung eines kleinen Workshops mit Fachvorträgen kreativ zu werden. Mit der Koppelung von Ausstellung und (kleiner) Konferenz gibt APPLAUS somit die Möglichkeit, zwei wesentliche Aufgabenfelder in mit Medien und Kultur(-arbeit/-management) assoziierten Tätigkeiten, auszuprobieren.

Durch die letzten APPLAUS-Veranstaltungen ist bereits ein sehr erheblicher Teil an struktureller Vorarbeit geleistet, auf die zurückgegriffen werden kann – das erleichtert die Realisierung der eigenen Ideen. Zumal die Verantwortlichen des letzten Jahres noch als AnsprechpartnerInnen zur Verfügung stehen.

Für das Organisationsteam werden benotete Projektscheine von 12 CP in Modul 11 (BA) bzw. Modul 7 (MA) ausgestellt.

Zusätzliche Informationen:
Das diesjährige APPLAUS-Team hat sich bereits im vergangenen Semester konstituiert und arbeitet in diesem Semester weiter.

Helfende Hände (beim Aufbau und anderen organisatorischen Aktionen vor Ort) aus dem Studiengang, bislang als "Buddies" bezeichnet und in jedem Jahr dringend benötigt, werden mit 2 CP belohnt (BA Modul 10; MA Modul 9). Diese Kurzeinsätze für APPLAUS sind nicht nur für das Gelingen der Veranstaltung dringend notwendig, sondern geben u.a. auch jenen Einblick in die APPLAUS-Organisation, die das im folgenden Jahr übernehmen könnten.
 
   
Von wegen. Ein Ausstellungsprojekt über Karten, Blicke und Räume

Dozent: Dr. Daniela Döring
Termin: n.V.
Ort: UP
SWS: 2
Studiengang: BA
Module (BA): 11
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Projekt
Leistungspunkte: 12
Zielgruppe: BA
Teilnehmerbegrenzung: 5

Beschreibung:
In Begleitung des Masterkurses "Die Karte und der Blick von oben" kuratiert das studentische Team eine intermediale Ausstellung, um die dort entstandenen Exponate zu präsentieren. Die Arbeit umfasst die inhaltliche und organisatorische Planung der Ausstellung, die technische Betreuung und den Aufbau, gestalterische Umsetzung, öffentlichkeitswirksame Maßnahmen, Veranstaltungen etc. in enger Absprache mit den Masterstudierenden und Lehrenden.

Zusätzliche Informationen:
Die Einschreibung für das Projekt hat bereits im vergangenen Wintersemester stattgefunden, die Teilnahme neuer Studierenden ist leider nicht möglich! Das Projekt läuft über 2 Semester, insgesamt können 12 Credits erworben werden.
 
   
Computerspielesammlung - Amazing Games

Dozenten: Michael Liebe, Silja Rheingans
Termin: 09.04. - 11.04.
Ort: Urban Spree Berlin
SWS: 2
Studiengang: BA, MA
Module (BA): 5, 11
Module (MA): 9
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Seminar
Leistungspunkte: 2 CP
Zielgruppe: BA, MA EMW
Teilnehmerbegrenzung: 25

Beschreibung:
!ACHTUNG! Das Seminar findet als Blockveranstaltung direkt in der ERSTEN Semesterwoche statt! Die erste Veranstaltung ist eine Einführung in das Seminar und findet gleich Montags im Koferenzraum von Ahoy Berlin in Charlottenburg statt.

Wir besuchen das A MAZE / Berlin. Indiegames-Festival, das im Rahmen der International Games Week Berlin von 09.04. - 11.04. im Urban Spree stattfinden wird. Neben Vorträgen und Workshops rund um das Thema Games werden dort alle Nominierten für den A MAZE-Award ausgestellt.

Bedingungen für einen Leistungsschein: Vollständige Teilnahme am A MAZE-Festival mit allen Vorträgen und Schreiben eines Abschlussberichtes. Die Berichte werden von den Lehrenden der Veranstaltung kuratiert und später gemeinsam mit A MAZE als Festivalreview herausgegeben.

Zur Computerspielesammlung: Bei unserer Sammlung handelt es sich um ein historisches Juwel: die über 7.000 Spiele repräsentieren 20 Jahre Computerspielgeschichte (mit "Day of the Tentacle" von 1993 als unser ältestes Spiel - bis heute). Der Bestand soll nicht archiviert werden, sondern der Forschung und Lehre zugänglich gemacht werden. Ein spannendes Projekt das noch langfristig an der Hochschule Bedeutung haben wird und zudem auch nach außen getragen werden wird!

Zusätzliche Informationen:
LINKS
www.facebook.de/computerspielesammlung
www.digarec.org
http://amaze-berlin.de/2014/about-a-maze-berlin-2014
 
   
Edition eines wissenschaftlichen Buches

Dozent: Prof. Dr. Heiko Christians
Termin: die Veranstaltung findet wöchentlich Di 18:15 bis 19:45 statt.
Ort: Neues Palais Haus 1 Raum 1.11
SWS: 2
Studiengang: BA
Module (BA): 11
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Projekt
Leistungspunkte: 12
Zielgruppe: BA
Teilnehmerbegrenzung: 5

Beschreibung:
Das Projektseminar wird ein wissenschaftliches Buchprojekt von Anfang bis Ende betreuen. Zunächst geht es um die Rechteklärung und -sicherung im Falle einer filmwissenschaftlichen und medienanthropologischen Dissertationsschrift aus den 1950er Jahren. Die Arbeit liegt als maschinenschriftliche, verblichene Fassung vor. Dann geht es um Textsicherung, Transkription, Formatwahl, Edition. Es müssen eine Einleitung und ein Kommentarteil verfasst werden, die das Werk wissenschaftshistorisch einordnen und inhaltlich erschliessen. Schliesslich muss ein Verlag gesucht und überzeugt werden.

Zusätzliche Informationen:
Das Seminar betreut intensiv die Fertigstellung des im SS 2013 begonnenen Editionsprojekts (Layout, Sponsoring, Verlagskommunikation, Vorwort etc.)
 
   
Freie Projektarbeit (betreut)

Dozenten: Dr. Mark Butler, Prof. Dr. Heiko Christians, Prof. Dr. Jan Distelmeyer, Dr. Daniela Döring, Prof. Winfried Gerling, Kai S. Knörr, PD Dr. Michael Mayer, Dr. Susanne Müller, Prof. Anne Quirynen, Dr. Ulrich Richtmeyer, Martin Schmidt, Dr. Birgit Schneider, Torsten Schöbel, Dr. Jörg Sternagel, Simon Vincent M.Mus., Katrin von Kap-herr
Termin: individuell
Ort: individuell
SWS: 4
Studiengang: BA
Module (BA): 11
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Freie Projektarbeit (betreut)
Leistungspunkte: 12
Teilnehmerbegrenzung: keine

Beschreibung:
Ziel ist die Entwicklung erster kleinerer freier Forschungsvorhaben oder eigenständiger Projektentwicklung bzw. auch von Kooperationen mit anderen Institutionen und Antragstellungen aus studentischer Initiative mit Recherche und theoretisch-praktischer Begleitung durch einen Lehrenden.

Zusätzliche Informationen:
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung
 
   
Modul 13: Kolloquium/Thesis
 
   
BA – Prüfungskolloquium

Dozenten: Prof. Dr. Jan Distelmeyer, PD Dr. Michael Mayer
Termin: Dienstag, 16-18 Uhr s.t. (Beginn: 15.4.2014)
Ort: FHP D 105
SWS: 2
Studiengang: BA
Module (BA): 13
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Kolloquium
Leistungspunkte: Teil der Abschlussprüfung
Zielgruppe: BA
Teilnehmerbegrenzung: 15

Beschreibung:
Dieses Seminar ist als Diskussionsforum und Abschlusshilfe für alle gedacht, die an ihrer BA-Arbeit arbeiten. Wenn nicht alle Sitzungen mit der Besprechung konkreter Abschlussprojekte ausgefüllt sind, werden Sitzungen zu einem übergreifenden Thema ausgerichtet.

Zusätzliche Informationen:
Obligatorisch für alle, die im SoSe 2014 ihre BA-Arbeit anfertigen.
 
   
Fachschaftsrat SS 14

Dozent: Fachschaftsrat Emw
Termin: -
Ort: -
SWS: 0
Studiengang: BA, MA
Module (BA): 13
Module (MA): 10
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: --
Leistungspunkte: --
Zielgruppe: Studenten der EMW
Teilnehmerbegrenzung: keine

Beschreibung:
Dies ist kein Seminar! Die virtuelle Lehre wird für die FSR-interne Kommunikation genutzt. Falls Du Interesse an einer Mitarbeit im FSR hast, wende Dich bitte an Charlotte Anlauff.

Zusätzliche Informationen:
Mehr Informationen zum Fachschaftsrat und seinen Mitgliedern gibts:http://emw.fh-potsdam.de/kontakt_fachschaftsrat.php