Semester:
 
   
Modul 1: Einführung in die Medienkulturwissenschaft
 
   
Klassiker der Medientheorie (Kurs A)

Dozent: M.A. Martin Schmidt
Termin: Dienstags, 16:00 bis 18:00
Ort: 1.09.204
SWS: 2
Studiengang: BA
Module (BA): 1
Pflichtveranstaltung: ja
Veranstaltungsart: Seminar
Leistungspunkte: 2
Teilnehmerbegrenzung: 25

Zusätzliche Informationen:
Pflichtveranstaltung für BA 1. Semester. Einschreibung trotzdem notwendig!!! Bitte schreiben Sie sich in den "Klassiker"-Kurs ein, der für Sie besser passt. Solle es sehr unterschiedlichen Gruppengrößen kommen, wird eine Verteilung anschließend durch die jeweiligen Dozenten vorgenommen.
 
   
Klassiker der Medientheorie (Kurs B)

Dozent: M.A. Martin Schmidt
Termin: Dienstags 14:00 bis 16:00
Ort: 1.19.119
SWS: 2
Studiengang: BA
Module (BA): 1
Pflichtveranstaltung: ja
Veranstaltungsart: Seminar
Leistungspunkte: 2
Teilnehmerbegrenzung: 25

Zusätzliche Informationen:
Pflichtveranstaltung für BA 1. Semester. Einschreibung trotzdem notwendig!!! Bitte schreiben Sie sich in den "Klassiker"-Kurs ein, der für Sie besser passt. Solle es sehr unterschiedlichen Gruppengrößen kommen, wird eine Verteilung anschließend durch die jeweiligen Dozenten vorgenommen.
 
   
Vorlesung Medientheorie

Dozent: Prof. Dr. Marie-Luise Angerer
Termin: Mo 10-12
Ort: UP 1.09.1.02
SWS: 2
Studiengang: BA
Module (BA): 1
Pflichtveranstaltung: ja
Veranstaltungsart: V
Leistungspunkte: 3 CP
Teilnehmerbegrenzung: 90

Beschreibung:
Medien UND
Eine Einführung in Medientheorie(n)

Was Medientheorien mit ihrem Anspruch zu definieren, was Medien denn sind, auszeichnet, ist ihr ständiger Verweis darauf, dass es DIE Medien nicht gibt. Die Medien, das Mediale, die Apparate, die Materialität, die Geschichte, die Pragmatik der Medien – all dies impliziert ein Aufklaffen, Ausfransen, ein Weiterverweisen auf ein und, sodass zu Recht behauptet werden kann: die Medien sind ein unmögliches Objekt (in Anschluss an Oliver Marchart). Um ein derartig unmögliches Objekt nun postfundamentalistisch zu fassen, ist der Einsatz von Differenz und Relation notwendig. Das kann auch für eine nicht-fundamentalistische Medientheorie geltend gemacht werden, die ein „mediales Ding“ in Anschlag zu bringen hat, das in seiner epistemischen Funktion (Hans-Jörg Rheinberger) das konstituiert, was (medien-)wissenschaftlich erfasst werden kann.
 
   
Seminar zur Vorlesung Medientheorie

Dozent: Dr. Bernd Bösel
Termin: Mo 16-18
Ort: UP 1.09.2.04
SWS: 2
Studiengang: BA
Module (BA): 1
Pflichtveranstaltung: ja
Veranstaltungsart: S
Leistungspunkte: 2 CP
Teilnehmerbegrenzung: 25

Beschreibung:
Die Übung dient dazu, einschlägige Texte der Medientheorie gemeinschaftlich zu lesen und zu diskutieren. Die Auswahl der Texte wird mit der Vorlesung "Medientheorie" akkordiert. Ziel ist es, neben der Vermittlung grundlegender Begriffe und Konzeptionen, die Freude an der Auseinandersetzung mit Texten insgesamt zu wecken.
 
   
Techniken des Studierens

Dozenten: Dr. Bernd Bösel, Joshua Ben Klein, Judith Pietreck, M.A. Martin Schmidt
Termin: Mi 14-16
Ort: UP 1.09.204
SWS: 2
Studiengang: BA
Module (BA): 1
Pflichtveranstaltung: ja
Veranstaltungsart: S
Leistungspunkte: 2 CP
Teilnehmerbegrenzung: 25

Beschreibung:
Die Veranstaltung gibt einen Überblick über den Studiengang Europäische Medienwissenschaft und führt in das wissenschaftliche Arbeiten und Recherchieren ein. Der Kurs ist ferner ein studentisch geleitetes Forum, das zum Erfahrungsaustausch und Fragenstellen motivieren möchte. Eine Vertiefung erfolgt im nächsten Semester mit dem Seminar 'Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens'.

Zusätzliche Informationen:
Dies ist eine Pflichtveranstaltung für Erstemester. Tragt euch bitte dennoch für diese Veranstaltung ein!
 
   
Modul 2: Technische und gestalterische Grundlagen digitaler Medien
 
   
Technische und gestalterische Grundlagen digitaler Medien, Kurs C

Dozent: Torsten Schöbel
Termin: Fr 10-13 Uhr
Ort: FHP Mac Labor (LW-139)
SWS: 4
Studiengang: BA
Module (BA): 2
Pflichtveranstaltung: ja
Veranstaltungsart: P
Leistungspunkte: 8
Zielgruppe: ausschließlich Studierende des 1. Semesters, Pflichtveranstaltung
Teilnehmerbegrenzung: 15

Beschreibung:
Der Kurs ist ein technisch-praktischer Grundlagenkurs, der sowohl technische Grundlagen im Bereich der digitalen Medien vermittelt als auch gestalterische Grundlagen und Konzepte der digitalen Medienproduktion.

Zusätzliche Informationen:
Bitte beachten Sie, dass der Kurs ausschließlich eine Pflichtveranstaltung für BA-Erstsemester der EMW ist. Der Kurs ist obligatorisch und Voraussetzung für den Besuch der meisten weiteren Praxisseminare sowie für den Zugang zum Computerlabor. Die Gruppe wird in drei Kurse geteilt. Bei der Einschreibung bitte für einen der drei Kurse (A, B oder C) entscheiden.
 
   
Technische und gestalterische Grundlagen digitaler Medien, Kurs A

Dozent: Torsten Schöbel
Termin: Mi 10-13 Uhr
Ort: Mac-Labor LW 139 (FHP)
SWS: 4
Studiengang: BA
Module (BA): 2
Pflichtveranstaltung: ja
Veranstaltungsart: P
Leistungspunkte: 8
Zielgruppe: ausschließlich Studierende des 1. Semesters, Pflichtveranstaltung
Teilnehmerbegrenzung: 15

Beschreibung:
Der Kurs ist ein technisch-praktischer Grundlagenkurs, der sowohl technische Grundlagen im Bereich der digitalen Medien vermittelt als auch gestalterische Grundlagen und Konzepte der digitalen Medienproduktion.

Zusätzliche Informationen:
Bitte beachten Sie, dass der Kurs ausschließlich eine Pflichtveranstaltung für BA-Erstsemester der EMW ist. Der Kurs ist obligatorisch und Voraussetzung für den Besuch der meisten weiteren Praxisseminare sowie für den Zugang zum Computerlabor. Die Gruppe wird in drei Kurse geteilt. Bei der Einschreibung bitte für einen der drei Kurse (A, B oder C) entscheiden.
 
   
Technische und gestalterische Grundlagen digitaler Medien, Kurs B

Dozent: Torsten Schöbel
Termin: Do 10-13 Uhr
Ort: Mac-Labor LW 139 (FHP)
SWS: 4
Studiengang: BA
Module (BA): 2
Pflichtveranstaltung: ja
Veranstaltungsart: P
Leistungspunkte: 8
Zielgruppe: ausschließlich Studierende des 1. Semesters, Pflichtveranstaltung
Teilnehmerbegrenzung: 15

Beschreibung:
Der Kurs ist ein technisch-praktischer Grundlagenkurs, der sowohl technische Grundlagen im Bereich der digitalen Medien vermittelt als auch gestalterische Grundlagen und Konzepte der digitalen Medienproduktion.

Zusätzliche Informationen:
Bitte beachten Sie, dass der Kurs ausschließlich eine Pflichtveranstaltung für BA-Erstsemester der EMW ist. Der Kurs ist obligatorisch und Voraussetzung für den Besuch der meisten weiteren Praxisseminare sowie für den Zugang zum Computerlabor. Die Gruppe wird in drei Kurse geteilt. Bei der Einschreibung bitte für einen der drei Kurse (A, B oder C) entscheiden.
 
   
Modul 3: Medienrecht und Kulturökonomie
 
   
Medienphilosophische Grundbegriffe: Communität (Kapital als Medium I)

Dozent: PD Dr. Michael Mayer
Termin: Blockseminar
Ort: NP 1.09.204
SWS: 2
Studiengang: BA
Module (BA): 3
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Seminar
Leistungspunkte: 2
Zielgruppe: BA 3. Sem., MA
Teilnehmerbegrenzung: 25

Beschreibung:
Wo es Medien gibt, gibt es Beziehungen. Die Aussage entgeht nur dann dem drohenden Trivialitätsverdacht, wenn diese Beziehungen die durch sie bezogenen Elemente erst zu dem machen, was sie sind – sie also mit konstituieren. Begreifen wir „Kapital“ nicht nur im landläufigen Sinne als ökonomische Kategorie, sondern als Medium eigener Art, fragen wir nach den Beziehungen, die es ermöglicht, ihrer Qualität und Beschaffenheit. Das Seminar nimmt Ausgang von der These, dass das „Kapital als Medium“ Beziehungen allein im Modus der Nicht-Beziehung realisiert - als abstrakte Relationen gegeneinander isolierter Elemente. So zeitigt die Reduktion menschlichen Handelns auf ein durch das Eigeninteresse motiviertes Verhalten zu sich und seinesgleichen, zur Mit- und Umwelt im Ganzen, eine Figur strukturell atomisierter Subjektivität, die das Verhältnis zwischen Mensch und Mensch wie zwischen Mensch und Umwelt allein als instrumentelles fassen kann. Hiervon ausgehend fragt das Seminar nach der Möglichkeit einer nicht zweckrational bedingten „Communität“ als „freie Assoziation der Menschen untereinander“ (Marx). Die Frage gilt somit dem „Com/Kom“ in Communität, in Kommunion, Kommunismus und Kommunikation, also dem Mit-sein und der Mit-teilung als dem starken Grund von Menschen, zusammenzugehören, zusammenzusein und zusammenzustehen.

Lit u.a.: Marx/Engels: Manifest der kommunistischen Partei (1848). Marx: Grundrisse der Kritik der politischen Ökonomie (1858). Marx: Die deutsche Ideologie (1846). Alain Badiou: Die kommunistische Hypothese (2009). Giorgio Agamben: Die kommende Gemeinschaft (2001). Jean-Luc Nancy: Die herausgeforderte Gemeinschaft (2001). Jacques Derrida: Politik der Freundschaft (1994).

Zusätzliche Informationen:
Das Seminar ist eine Blockveranstaltung in mehreren Teilen. Für die erfolgreiche Teilnahme am Seminar ist der Besuch aller Teile bindend!

Termine:
Sa., 7.11.15: 10-18 Uhr
Sa., 28.11.15: 10-18 Uhr
Sa., 23.1.16: 10-18 Uhr
 
   
Invasive Ästhetik – zum Beispiel Streetart

Dozent: Dr. Ulrich Richtmeyer
Termin: Freitag, 10:00 - 14:00
Ort: FH, D 116
SWS: 4
Studiengang: BA
Module (BA): 3
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Projektseminar
Leistungspunkte: 5
Teilnehmerbegrenzung: 15

Beschreibung:
Als subkulturelle Reaktion auf die Neoliberalisierung der Metropolen und Versuch in einer total verwalteten Welt noch einen authentischen ästhetischen Ausdruck zu finden, hat sich Streetart mittlerweile vermutlich schon überlebt. Obwohl ihre Protagonisten aber längst musealisiert und ihre Strategien von der Werbeindustrie übernommen wurden, ist Streetart gleichwohl noch jung genug, um als lebendiges Phänomen untersucht zu werden. In Frage steht dabei, wie sie ein öffentliches Forum schafft, das in vielschichtiger Weise Aspekte der Kulturökonomie thematisiert, ökonomische Strukturen der Aufmerksamkeitsbildung und der Kontrolle des öffentlichen Raums gezielt anspricht, mit minimalen Mitteln kommentiert, modifiziert und subvertiert. Zudem konzentrieren sich in der Streetart befragenswerte Motive wie Visuelle Kommunikation und Typographie, Underground und Kulturindustrie, Sub- und Hochkultur, Kommerz und Kommerzialisierung (der streetart), Werbung und Warenästhetik, Urbanität und Passagen, Autorschaft, Serialität, Werk, Code, Ausdruck oder Politische Ikonografie.

Für das Projektseminar sind Ausstellungsbesuche und Stadtspaziergänge ebenso geplant wie ein begleitendes theoretisches Quellenstudium in: Benjamins Passagenwerk, Kracauers Ornament der Masse, Benjamins Einbahnstraße, dem Situationistischen Manifest, Baudrillards Kool Killer oder bei Neuraths utopischen Piktogrammen. Zudem wollen wir uns einen Überblick über die künstlerischen Verfahrensweisen der Streetart und ihre mittlerweile umfangreiche Kommentierung verschaffen.

Teilnehmerinnen und Teilnehmer müssen bereit sein, im Kontext der invasiven Ästhetik ein eigenes theoretisches, kuratorisches oder künstlerisches Projekt zu entwickeln.
 
   
Vorlesung: Das Recht des geistigen Eigentums und der Medien

Dozent: Prof. Dr. Nico Heise
Termin: Mittwoch 16-18 Uhr, ab 18. November
Ort: FHP LW 201
SWS: 2
Studiengang: BA
Module (BA): 3
Pflichtveranstaltung: ja
Veranstaltungsart: V
Leistungspunkte: 3
Zielgruppe: BA EMW
Teilnehmerbegrenzung: 90

Beschreibung:
Die Vorlesung behandelt die Grundzüge des Urheber-, Design-, Lizenz- und Äußerungsrechts. Dazu gehören die Fragen, welche Werke urheberrechtlich geschützt sein können (z.B. Text, Fotografie, Film, bildende Kunst, Computerprogramme), wie ein Design eingetragen werden kann, wie lange der Schutz währt, wie Rechte lizensiert werden können und welche Möglichkeiten ein Rechteinhaber hat, gegen Rechtsverletzungen vorzugehen. Ein weiteres Thema der Vorlesung sind die Bedingungen und Limitierungen der (nicht nur journalistischen) Wort- und Bildberichterstattung. Besonders relevant sind dabei die unterschiedlichen Facetten des Allgemeinen Persönlichkeitsrechts (Recht am eigenen Bild, Schutz der persönlichen Ehre) einschließlich des derzeit besonders umstrittenen Rechts auf informationelle Selbstbestimmung (Datenschutz). Neben den historischen und ökonomischen Hintergründen des Medienrechts werden wir insbesondere die großen Herausforderungen diskutieren, die sich aus der Entwicklung der digitalen Medien und des Internets für dieses Rechtsgebiet ergeben.
 
   
Seminar: Medienrecht

Dozent: Prof. Dr. Nico Heise
Termin: Dienstags, 14-18 Uhr, 14tägig
Ort: FH
SWS: 2
Studiengang: BA
Module (BA): 3
Pflichtveranstaltung: ja
Veranstaltungsart: Seminar
Leistungspunkte: 2
Zielgruppe: ab 3. Semester
Teilnehmerbegrenzung: 30
 
   
Modul 4: Europäische Kulturgeschichte und Medienkulturgeschichte
 
   
Medienkultur in der Weimarer Republik

Dozent: Dr. Susanne Müller
Termin: Di 10-12 Uhr
Ort: NP Haus 1, Raum 107
SWS: 2
Studiengang: BA
Module (BA): 4
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart:
Teilnehmerbegrenzung: 25

Beschreibung:
Die so genannte Weimarer Republik währte von 1918 bis 1933 und ist nicht nur ein markanter politischer Abschnitt der deutschen Geschichte, sondern aus kultureller Sicht einer der interessantesten. Das Seminar möchte zunächst einen Überblick über die 15 Jahre der ersten deutschen Demokratie geben. Anschließend und in der Hauptsache soll der Zeitraum anhand exemplarischer Mediengeschichten kulturgeschichtlich verortet werden. Mögliche Themen hierbei: Entwicklung des Rundfunks, Film als Massenmedium, Reisemedien des beginnenden Massentourismus, Fotografie und Bildpublizistik, Städte in der Literatur und im Feuilleton usw.
 
   
Bildung. Ein vorläufiger Rückblick.

Dozent: Prof. Dr. Heiko Christians
Termin: Mi 12 - 14 Uhr
Ort: NP 1.09.204
SWS: 2
Studiengang: BA
Module (BA): 4
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Seminar
Leistungspunkte: 2
Zielgruppe: BA EMW ab 2. Semester
Teilnehmerbegrenzung: 25

Beschreibung:
"Gebildeter Akademiker (55) sucht ... Schätzt Du wie ich gutes Essen, gute Bücher und Reisen, bist nicht älter als ..., dann melde Dich unter ... !".

Ohne Zweifel, wir sind im ausgedehnten Reich der Kleinanzeigen. Aus der zitierten lernt man u . a. Folgendes: Einsamkeit nimmt im Alter häufig zu, verschwindet auch nicht mit dem technischen Fortschritt und Akademiker waren früher notorisch 'gebildet'. Sie bildeten sogar eine eigene Kaste, blieben gerne unter sich - als sogenanntes 'Bildungsbürgertum'. Das Aufgeben von Kleinanzeigen weist allerdings auf Schwierigkeiten bei der internen Reproduktion hin. Was waren die Voraussetzungen für ein solches 'Bildungsbürgertum'? Ein erster Hinweis: 'Bildung' ist ein absolut unübersetzbares Wort der deutschen Sprache. Schließen Bildung und Globalisierung (oder Bologna-Prozess) sich allein deshalb schon aus? Oder ist Bildung an ein bestimmtes Medium, das Buch (vielleicht noch in Verbindung mit der Reise und dem Wein), gekoppelt - und verschwindet Bildung mit den digitalen Medien, mit Backpacking, Kreuzfahrten und Sangria-Eimer für alle? Aber 'Halt!' - 'Bildung' sollte mehr sein als nur 'Ausbildung'. Wo liegt denn dann dieses 'mehr'? Sollten wir ein solches 'mehr' vielleicht doch verteidigen? Aber wo? Hat Bildung ihren Ort denn überhaupt noch an der Universität? Und wenn ja, an welcher Fakultät? (In Potsdam befindet sich das 'Zentrum für Lehrerbildung' beispielsweise an der humanwissenschaftlichen Fakultät, nicht an der philosophischen. But: What's the Difference?)In welchem Verhältnis steht 'Bildung' (neben Ausbildung) überhaupt zu 'education'/ 'Erziehung'? Das Seminar wird Ideen, Medien, Techniken und Formate der 'Bildung' suchen, um sie auf ihre Vergangenheit und Zukunft zu befragen.
 
   
Europäische Kulturgeschichte

Dozenten: PD Dr. Michael Mayer, Dr. Ulrich Richtmeyer
Termin: Fr. 14-16 Uhr
Ort: NP 1.09.112
SWS: 2
Studiengang: BA
Module (BA): 4
Pflichtveranstaltung: ja
Veranstaltungsart: Vorlesung
Leistungspunkte: 2
Zielgruppe: BA 1. Semester
Teilnehmerbegrenzung: 90

Beschreibung:
Die Vorlesung zur „Europäischen Kulturgeschichte“ stellt ihr Thema in systematischer Absicht dar. Es geht hier nicht um die bloße Rekonstruktion historischer Epochen und ihrer Abfolge, sondern um den Versuch, an exemplarischen Schauplätzen, Ereignissen und Personen dieser Geschichte, den Begriff Europas und seiner Kultur zu schärfen. Dabei soll zum einen die Produktivität jener Fundamentalmedien - wie Bild, Schrift, Buchdruck, analoge und digitale Aufzeichnungsapparte - aufgezeigt werden, die die Kulturen, denen sie entspringen, ebenso tiefgreifend prägen wie den Menschen, der sich ihrer bedient. Während damit erste Umrisse einer „Medienkulturwissenschaft“ sichtbar werden sollen, wird zum anderen die Problematisierung Europas und des Homo Europeus zugleich das kulturwissenschaftliche Fundament einer „Europäischen Medienwissenschaft“ freilegen. Die Perspektive auf ihr Sujet ist dabei weder eurozentristisch verengt noch affirmativ auf das „Wahre, Gute und Schöne“ dieser Kulturgeschichte fixiert. Er im ungemilderten Blick auf deren andere, dunkle Seite, die im Ereignis der Shoah ihren radikalen Ausdruck gefunden hat, entfaltet sie sich in der Einheit von Kultur und Barbarei.

Zusätzliche Informationen:
Auch wenn es eine Pflichtveranstaltung ist, müssen Sie sich regulär anmelden.
 
   
Seminar zur Vorlesung Europäische Kulturgeschichte

Dozenten: PD Dr. Michael Mayer, Dr. Ulrich Richtmeyer
Termin: Fr 16-18
Ort: 1.09.112
SWS: 2
Studiengang: BA
Module (BA): 4
Pflichtveranstaltung: ja
Veranstaltungsart:
Leistungspunkte: 2
Zielgruppe: BA, 1. Semester
Teilnehmerbegrenzung: 25
 
   
Modul 5: Medienkunst
 
   
Sehende Ohren, hörende Augen. Audiovision in Kunst und Wissenschaft

Dozent: Dr. Birgit Schneider
Termin: montags 16-18
Ort: 1.22.0.38
SWS: 2
Studiengang: BA
Module (BA): 5
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Seminar
Leistungspunkte: 2
Teilnehmerbegrenzung: 25

Beschreibung:
Im Seminar werden unterschiedliche Versuche, Hören und Sehen mittels Medientechnik zu verschalten, historisch und ästhetisch betrachtet. Einerseits stehen die Medientechniken im Fokus, welche es ermöglichen sollten, dieses Versprechen auch praktisch umzusetzen (Optophone, Farborgeln, TV-Technik, Computer). Andererseits werden ästhetische und wissenschaftliche Theorien diskutiert, welche die Vorstellung einer intermodalen Wahrnehmung beförderten.
 
   
Schichtungen, Kopplungen, Verschiebungen – Zur Migration von Formaten und Genres

Dozenten: Prof. Dr. Marie-Luise Angerer, Dr. Bernd Bösel
Termin: Di 10-14
Ort: FH D116
SWS: 4
Studiengang: BA
Module (BA): 5
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: S
Leistungspunkte: 4
Teilnehmerbegrenzung: 25

Beschreibung:
Die Diagnose vom Ende der „großen Erzählungen“, die Jean-Francois Lyotard 1979 in Das postmoderne Wissen stellte, fällt wohl nicht zufällig in eine Zeit, in der Unterhaltungsformate sich neu organisieren: die TV-Soap Opera entdeckt den location shoot, die Computer- und Videospiele erobern die Wohn- und Kinderzimmer, und Hollywood setzt zunehmend auf Fortsetzungen erfolgreicher Spielfilme. Diese Entwicklungen laufen auf eine anders gelagerte Narrativität hinaus, die nach und nach alle bisher geltenden Rahmungen außer Kraft setzt. Die großen Erzählungen werden, so die Leitthese des Seminars, von den „randlosen Erzählungen“ abgelöst, also von offenen Erzählweisen, die nicht mehr auf ein Ziel oder Telos hinauslaufen, dessen Erreichung die klassischen Schemata des Erzählens organisiert hat (z.B. Western, Krimi, Agentenfilm, Liebesfilm und als besonders augenscheinliches Genre der Propagandafilm). Rein formal kann man diese Verschiebung an den zahllosen Sequels, Prequels, Sidequels in Film, Fernsehen, Genreliteratur und neuerdings auch Computerspielen ablesen, ebenso wie an den zunehmenden inter- und transmedialen Kopplungen dieser Formate. Hinzu kommen die pop- und fankulturellen Fort- und Umschreibungen beliebter Narrationen, sowie neuerdings die Übersetzung fiktionaler Welten in Rahmungen für Live Action Role Playing und immersives Theater. Wenn man diese Tendenzen nicht bloß als Eskapismus abtun will (ein Begriff, der noch dem Schema der großen Erzählung angehört), stellt sich die Frage nach ihrer gesellschaftspolitischen Bedeutung und Bewertung von neuem.
 
   
Posthuman

Dozent: Prof. Dr. Marie-Luise Angerer
Termin: Mi 10-12
Ort: UP 1.09.2.04
SWS: 2
Studiengang: BA
Module (BA): 5
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: S
Leistungspunkte: 2
Teilnehmerbegrenzung: 25

Beschreibung:
»We need to understand that five hundred years of humanism may be coming to an end as humanism transforms itself into something that we must helplessly call post-humanism.« (Ihab Hassan)

Helplessly? Hilflos nennen wir also das, was sich heute als Überbleibsel des Humanismus zeigt, Posthumanismus, also das, was danach gekommen ist.
Humanismus, eine große Kategorie, die im Kern besagt, dass es um die Würde und Rechte der Menschen geht, dass diese sich auf eine gemeinsame ethische und moralische Absprache beziehen können, die ihnen das Recht auf ein Leben in eben dieser Würde und mit diesen Rechten gewährleistet. Dass Würde und Recht immer angreifbar und antastbar waren, ist eine banale Feststellung. Doch heute zeigen sich diese universalen Menschenrechte in einem Ausmaß als unterhöhlt, als dass es nicht mehr klar zu sein scheint, was einen Menschen vom Tier, von den Maschinen und von seiner Umwelt unterscheidet. Die anfänglich euphorisch geführte anthropozentrische Kritik, dass der anthropos nicht länger mehr die Welt sich untertan machen könnte/sollte, sieht sich mit einer barbarischen, globalen Migration von Körpern, Waren und Daten konfrontiert. Wie konnte es jedoch soweit kommen, dass sich das »anti-humanistisches Denken« des (Post-)Strukturalismus in hilfloser Weise auf eine Löschung der Differenzen im Diskurs über das Posthumane reduziert anstatt diese als relationale Artikulationen stark zu machen?
 
   
Szenen des Menschlichen | Zweiteilige Winterschule über Sprache, Schrift und Bild bei Hélène Cixous

Dozent: Dr. Jörg Sternagel
Termin: Einführung: 30.10.-31.10.15 | Teil 1: 10.-12.12.15 | Teil 2: 14.-16.01.16
Ort: UP NP
SWS: 2
Studiengang: BA, MA
Module (BA): 5
Module (MA): 9
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Seminar
Leistungspunkte: 2 CP
Zielgruppe: EMW BA 3. Fachsemester und höher | EMW MA 3. Fachsemester und höher
Teilnehmerbegrenzung: 25

Beschreibung:
Mit den GastdozentInnen: Silvia Stoller, Elisabeth Schäfer (Institut für Philosophie, Universität Wien) und Volkmar Mühleis (LUCA School of Arts, Brüssel)

Gefördert von: Deutsche Gesellschaft für Ästhetik | Universität Potsdam: Zentrale Forschungsförderung »UP – Innovative Ideen fördern« und KoUP 2 | Universitätsgesellschaft Potsdam

»Wir werden über Rollen arbeiten, darüber, welche Rolle Du spielst, wer wen spielt. Über die Zusammensetzung des Subjekts, die Tatsache, daß Ich aus Personen zusammengesetzt bin, erkennbar oder nicht, aus meiner Mutter, meiner Tochter, deiner Mutter, meiner Großmutter, aus verschiedenen anderen, aus meinem Vater, meiner Mutter, aus allem, was Ihr wollt.«

Einführung: Poetische Philosophie

Fr., 30.10.15, 10.00 bis 17.00 Uhr, Haus 8, Raum 75
Sa., 31.10.15, 10.00 bis 17.00 Uhr, Haus 8, Raum 75

Die Einführung widmet sich »Szenen des Menschlichen«, einem Essay von Cixous, und versucht, über »das« Weibliche nachzudenken, im Aushandeln seiner sprachlichen Behandlung, in einer auch poetischen Philosophie, als Durchdenken eines differentiellen Prozesses, der jeden Versuch des Verstehens und Verständigens in Gang bringt und hält.

Teil 1: Weiblichkeit in der Schrift

Do., 10.12.15, 13.00 bis 17.00 Uhr, Haus 8, Raum 60/61
Fr., 11.12.15, 10.00 bis 17.00 Uhr, Haus 8, Raum 64
Sa., 12.12.15, 10.00 bis 17.00 Uhr, Haus 8, Raum 64

Gastdozentinnen:
Silvia Stoller und Elisabeth Schäfer (Institut für Philosophie, Universität Wien)

Teil 1 behandelt Weiblichkeit in der Schrift mit Cixous und ihrem Essay »Das Lachen der Medusa«, indem ihre Forderung nach der Unerlässlichkeit des weiblichen Schreibens verbunden wird mit dem antiken Mythos der Medusa, entlang ihres subversiven Lachens, das die patriarchale Logik durchschaut.

Teil 2: Stigmata

Do., 14.01.16, 13.00 bis 17.00 Uhr, Haus 8, Raum 60/61
Fr., 15.01.16, 10.00 bis 17.00 Uhr, Haus 8, Raum 60/61
Sa., 16.01.16, 10.00 bis 17.00 Uhr, Haus 8, Raum 60/61

Gastdozent:
Volkmar Mühleis (LUCA School of Arts, Brüssel)

Teil 2 nimmt Texte von Cixous hinzu, die nicht nur das weibliche Schreiben, sondern auch das Lesen von Bildern perspektivieren, wie zum Beispiel von Rembrandt oder Picasso, das Stigmata sichtbar macht, Stiche, Wunden, Male oder Narben, die die eigene Geschlechtlichkeit, Leiblichkeit und Fremdheit beanspruchen.

Zusätzliche Informationen:
Das Seminar ist eine Blockveranstaltung in mehreren Teilen. Für die erfolgreiche Teilnahme am Seminar ist der Besuch aller Teile bindend!

Primärtexte

Cixous, Hélène, »Das Lachen der Medusa« (1975), aus dem Französischen von Claudia Simma, in: Esther Hutfless, Gertrude Postl, Elisabeth Schäfer (Hg.), Hélène Cixous, Das Lachen der Medusa, zusammen mit aktuellen Beiträgen. Wien: Passagen, 2013, S. 39-61.

dies., »Bethsabée ou la Bible intérieure«, in: FMR 43, 1993, S. 14-18; in englischer Übersetzung von Catherine A.F. MacGillivray: »Bathsheba or the interior Bible«, in: Cixous, Stigmata. Escaping Texts. London, New York: Routledge, 1998, S. 3-24.

dies., »Sans Arrêt, non, Etat de Dessination, non, plutôt: Le Décollage du Bourreau«, in: Repentirs 1991, S. 55-64; in englischer Übersetzung von Catherine A.F. MacGillivray: »Without End, No, State of Drawingness, No, rather: the Executioner's Taking off«, in: Cixous, Stigmata. Escaping Texts. London, New York: Routledge, 1998, S. 25-40.

dies., »Szenen des Menschlichen«, aus dem Französischen von Eberhard Gruber, in: Mireille Calle (Hg.), Über das Weibliche. Düsseldorf, Bonn: Parerga, 1996, S. 97-120.
 
   
Modul 6: Epistemologien des Medialen
 
   
Vorlesung: Medienästhetik: Wahrnehmung / Umgebungen / Kreisläufe

Dozenten: Dr. Sebastian Möring, Dr. Birgit Schneider
Termin: Montags 12-14
Ort: 1.09.1.02
SWS: 2
Studiengang: BA
Module (BA): 6
Pflichtveranstaltung: ja
Veranstaltungsart: Vorlesung
Leistungspunkte: 1 + 2
Zielgruppe: BA ab 3. Semester
Teilnehmerbegrenzung: 90

Beschreibung:
Mit der neuen Studienordnung wird aus der bisherigen Medienästhetik-Vorlesung die Vorlesung zu Wahrnehmung, Umgebungen und Kreisläufen. Die Umbenennung bedeutet eine Neuperspektivierung ästhetischer Grundlagen der Medienästhetik, die nun weniger Theorien des Kunstschönen behandeln, die ebenfalls Teil der Ästhetik sind, sondern die Ästhetik als allgemeine Theorie der Wahrnehmung (aisthesis) historisch und gegenwärtig auslotet. Immanuel Kant und Alexander Gottlieb Baumgarten sind hierbei Vertreter aus der Geschichte der Ästhetik, Gernot Böhme und Martin Seel Vertreter gegenwärtiger Ansätze, die versuchen, eine ökologische Ästhetik bzw. eine Ästhetik der Natur zu skizzieren. Angereichert werden diese mit Ansätzen aus der Medienökologie, mit der sich mediale Umwelten denken lassen wie die von Marshall McLuhan, Paul Virilio oder Neil Postman sowie mit Theorien, die virtuelle Umwelten (media environments) in den Blick nehmen. Im Zentrum steht die Frage, wie Umwelten wahrgenommen werden und was geschieht, wenn diese Wahrnehmung medial und technisch aufgerüstet wird durch Prothesen, Linsen, Kameras, Projektionen, Head Mounted Displays oder Go-Pro-Kameras. Die Vorlesung wird dabei Schlaglichter der Theorie praxisnah anhand von zahlreichen Beispielen entfalten.

Zusätzliche Informationen:
Zu der Vorlesung gibt es eine Übung.
 
   
Netze, Rhizome, Infrastrukturen. Medientheorien der Technosphäre

Dozent: Dr. Birgit Schneider
Termin: mittwochs 10-12
Ort: NP, Raum 107 (Haus 1)
SWS: 2
Studiengang: BA
Module (BA): 6
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Seminar
Leistungspunkte: 2
Teilnehmerbegrenzung: 25

Beschreibung:
Wir leben auf einer Welt, auf der sich potentiell alles miteinander vernetzen lässt. Dabei können unterschiedliche Grade der Vernetzung in der Kommunikation, dem Verkehr, dem Wissen und der Ökonomie betrachtet werden, die ihre jeweils eigenen Geschichten und Strukturen besitzen. Das Seminar wird im ersten Teil Schlüsseltexte und zahlreiche Beispiele ins Zentrum stellen, die Netze, Rhizome und Infrastrukturen behandeln. Zentraler Text ist hierbei der Text "Das Rhizom" von Deleuze und Guattari. Im Januar 2016 findet dann eine Exkursion statt, die derartige Vernetzungen in der Praxis untersuchen und diskutieren lässt.

Zusätzliche Informationen:
Bis Dezember findet das Seminar wöchentlich statt. Die Sitzungen vom Januar werden zu einer Exkursion in Berlin / Brandenburg zusammengezogen, deren Besuch obligatorisch ist (Datum folgt). Im Februar findet eine Abschlussveranstaltung statt.
 
   
Seminar zur Vorlesung Medienästhetik

Dozenten: Dr. Sebastian Möring, Dr. Birgit Schneider
Termin: Mo. 14:00 - 16:00
Ort: NP 109.204
SWS: 2
Studiengang: BA
Module (BA): 6
Pflichtveranstaltung: ja
Veranstaltungsart: S
Leistungspunkte: 2 CP
Teilnehmerbegrenzung: 30

Beschreibung:
In diesem Seminar lesen wir Texte und diskutieren Beispiele zur Vorlesung Medienästhetik.
 
   
Grundlagen der (internationalen) Game Studies

Dozent: Dr. Sebastian Möring
Termin: Do. 10:00 - 12:00
Ort: NP 122.038
SWS: 2
Studiengang: BA
Module (BA): 6
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: S
Leistungspunkte: 2
Zielgruppe: BA
Teilnehmerbegrenzung: 25

Beschreibung:
English:
This seminar introduces essential theories, perspectives, concepts and models from the interntional game studies. We will analyze the medium computer game from the points of view of ludology, narratology, media art, theories of space, procedural rhetoric, existential ludology and others.

Since most of the texts are available only in English the seminar will be held in English. Knowledge of the English language is an advantage. Projects and term papers can be composed in English or German.

At the start of the semester the conference Philosophy of Computer Games ((http://2015.gamephilosophy.org/)) which is co-organized by ZeM (Brandenburg Center for Mediastudies) will be held in Potsdam and Berlin from October 14-17, 2015. Visiting the conference is recommended. For students admission is free.

Deutsch:
Das Seminar befasst sich mit grundlegende Theorien, Perspektiven, Konzepten und Modellen der internationalen Computerspielforschung. Wir beleuchten das Medium Computerspiel u.a. aus der Perspektive der Ludologie, der Narratologie, der Medienkunst, der Raumtheorie, der prozeduralen Rhetorik, der existentiellen Ludologie usw.

Viele Texte liegen nur auf Englisch vor. Es ist geplant, das Seminar auf Englisch zu halten. Kenntnisse der englischen Sprache sind daher von Vorteil.

Hausarbeiten und Projekte können auf Englisch und Deutsch verfasst werden.

Zu Beginn des Semesters findet die Konferenz Philosophy of Computer Games (http://2015.gamephilosophy.org/) in Kooperation mit dem Brandenburgischen Zentrum für Medienwissenschaften vom 14.10.-17.10.2015 in Berlin statt. Ein Besuch wird empfohlen. Der Eintritt ist für Studierende frei.
 
   
Modul 7: Mediale Inszenierungsformen
 
   
Involvieren (Donnerstagskino WiSe 2015/16)

Dozent: Prof. Dr. Jan Distelmeyer
Termin: Donnerstag, 18:00 - 21:00 (14tg, Beginn: 22.10.)
Ort: FHP D 011
SWS: 2
Studiengang: BA, MA
Module (BA): 7
Module (MA): 9
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Seminar
Leistungspunkte: 2 CP
Zielgruppe: BA, MA, Nebenf. MeWi, KuWi, FB Design
Teilnehmerbegrenzung: 25

Beschreibung:
Im Donnerstagskino werden in jedem Semester Sichtungs- und Diskussionsräume geöffnet. Stets orientiert sich die Auswahl der Filme und Gastvorträge an einem bestimmten Thema oder einer Frage – in den vergangenen Jahren waren dies Themen wie "Phantasmen", "Helden", "Blindheit", "Raum", "Arbeit", "Ton", "Farbe", "Scheitern", "Computer", "Zeit", "Bewegung", "Realität". Dieses Semester widmen wir uns Strategien der Involvierung und werden dabei u.a. sowohl narrative als auch technische Verfahren verhandeln.

Der Ablauf des Seminars sieht vor, nach der Sichtung/dem Vortrag die gleiche Zeitmenge für die Diskussion einzuräumen. Vorbereitend werden dazu Texte bereitgestellt.

Zusätzliche Informationen:
Diese Veranstaltung ist geöffnet für die Studiengänge des Fachbereichs Design der FH Potsdam.
 
   
Menschen im Hotel - Filmische Begegnungen in begrenzten Räumen

Dozent: Prof. Dr. Jan Distelmeyer
Termin: 18.11. – 21.11.2015
Ort: Gästehaus der Universität Hamburg
SWS: 4
Studiengang: BA, MA
Module (BA): 7
Module (MA): 9
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Exkursion
Leistungspunkte: 4 CP
Zielgruppe: BA und MA EMW
Teilnehmerbegrenzung: 15

Beschreibung:
Die Faszination eines Ortes wie ein Hotel oder Oceanliner, an dem Menschen verschiedener sozialer und nationaler Herkunft aufeinandertreffen, war schon immer ein beliebter Stoff in Literatur und Film. An Heterotopien und Transiträume wie diese sind viele Versprechungen gebunden.
Die Konflikte und Geschichten, die sich aus den Figurenkonstellationen in diesen Räumen ergeben, bieten unendliche Möglichkeiten für spannende Erzählungen, zeigen aber gleichzeitig auch einen Mikrokosmos der Gesellschaft. Die Grundsituation ist dabei eine besondere: Die Menschen sind unterwegs und befinden sich in der Regel nicht in ihrer gewohnten Umgebung. Es gibt, sowohl unter dem Personal als auch bei den Gästen, Hierarchien, die bisweilen durchbrochen werden. Identitäten sind oft trügerisch.

cinefest 2015 zeigt Filme aus den Anfängen des Kinos bis zur Gegenwart, die das gleiche Thema eint: Menschen treffen zufällig aufeinander, interagieren in einem relativ geschlossenen Raum und gehen wieder auseinander. Gleichzeitig bilden die Filme den Zeitgeist wie durch ein Vergrößerungsglas gesehen ab und bieten die Möglichkeit (film)historischer Reflektionen. Festival und Internationaler Filmhistorischer Kongress geben erstmalig eine Übersicht über die Formen und Mittel, mit denen diese Geschichten erzählt werden und stellen sie in einen kulturhistorischen Zusammenhang.

Zusätzliche Informationen:
Diese Exkursion findet im Rahmen der Kooperation mit CineGraph – Hamburgisches Centrum für Filmforschung und dem Bundesarchiv-Filmarchiv, Berlin, statt.

Kosten:
1. Übernachtungskosten
2. 35 Euro Kongressgebühr + Filmvorführungen
3. Anreise


Die Einschreibung ist notwendig, nach der Zusage durch den Lehrenden ist die Teilnahme verbindlich.

Der Termin des Vorbereitungstreffens wird noch bekanntgegeben.
 
   
Stunde Null. Zur medialen Repräsentation von Latenz.

Dozenten: Prof. Dr. Heiko Christians, Kai S. Knörr
Termin: Do 16 - 20 Uhr
Ort: NP 1.22.0.38
SWS: 4
Studiengang: BA
Module (BA): 7
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Seminar
Leistungspunkte: 4
Zielgruppe: BA EMW
Teilnehmerbegrenzung: 25

Beschreibung:
Das Seminar geht anhand von historischen Darstellungen, Erinnerungen, Filmen, Photographien und Tagebüchern der Frage nach, wie ein Ende, das noch kein Anfang ist, sich im Nachhinein mit Zukunft füllt oder als eigene Zeitqualität (Latenz) medial so etwas wie (ästhetische, historische oder politische?) Autonomie gewinnen könnte. Im Mittelpunkt stehen Bücher von Alexander Kluge, Hans Ulrich Gumbrecht und Ian Buruma, Filme von Lars von Trier (Europa, 1991), Thomas Tielsch (Die Finsternis, 2005) und Roberto Rossellini (1948), Rundfunkmaterial und Reportagen.
LH: Frederick Taylor, Zwischen Krieg und Frieden. Die Besetzung und Entnazifizierung Deutschlands 1944 - 1946 (2011); H. U. Gumbrecht, Nach 1945. Latenz als Ursprung der Gegenwart (2012); Alexander Kluge, 30. April 1945 (2014); Christoph Meckel, Russische Zone. Erinnerung an den Nachkrieg (2012); Ian Buruma, '45. die Welt am Wendepunkt (2015).
 
   
Irgendwas mit Computerspielen (Archiv und Games)

Dozent: Dr. Sebastian Möring
Termin: Mo. 16:00 - 18:00
Ort: NP 1.22.017 (Computerspielsammlung)
SWS: 2
Studiengang: BA
Module (BA): 7
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Projekt
Leistungspunkte: 2 CP
Zielgruppe: EMW
Teilnehmerbegrenzung: 12

Beschreibung:
Das Seminar nimmt die Computerspielsammlung, die seit 2007 in der EMW aufgebaut und von ihr betreut wird, in den Blick. Die Sammlung selbst, also alles, was sich darin (be)findet (Computerspiele, Verpackungen, Interfaces, etc.), bildet den Ausgangspunkt zur Entwicklung von Ordnungsstrategien und Reflexionen, die sich aus dem direkten Umgang mit und dem Wissen über Computerspiele ergeben. Durch diesen praktischen, experimentellen Ansatz der Aneignung soll das Archiv zum Leben erweckt werden. Die gewonnenen Erkenntnisse über die Archivierbarkeit, Ausstellbarkeit, die Materialität, die Kulturalität und die Medialität von Computerspielen können in theoretischen wie praktischen Projekten münden, die diesen Prozess reflektieren und sichtbar machen.
 
   
Moderne. Modernität. Modernisierung. Oberflächenlektüren 1920 - 1960

Dozent: Prof. Dr. Heiko Christians
Termin: Mo 10 - 12 Uhr
Ort: NP Raum 204 Haus 9
SWS: 2
Studiengang: BA
Module (BA): 7
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Seminar
Leistungspunkte: 2
Zielgruppe: BA ab 2. Sem.
Teilnehmerbegrenzung: 25

Beschreibung:
Das Seminar will über so grundsätzliche Begriff wie Moderne und Modernisierung aufklären. Danach wird die Frage zu klären sein, wie man die Moderne erkennt und liest. Welche ihrer Oberflächenphänomene werden mit welchen Medientechniken festgehalten und gelesen? Wann erkennt man auf Modernität? Texte von Siegfried Kracauer, Ernst Jünger, Adorno, Heinz Maus, Hugo Fischer.
 
   
Modul 8: Konzepte und Formen der Mediengestaltung
 
   
Augmented Aurality. Begehbare Hörspiele im öffentlichen Raum

Dozenten: Fritz Schlüter, M.A. Martin Schmidt
Termin: Freitag, 10:00-17:00 Uhr
Ort: Audiolabor, FHP LW119
SWS: 8
Studiengang: BA
Module (BA): 8
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: P
Leistungspunkte: 12
Zielgruppe: BA
Teilnehmerbegrenzung: 12

Beschreibung:
Augmented Reality bezeichnet die computerunterstützte Erweiterung der Wahrnehmung, etwa durch Einblendung ortsspezifischer Informationen auf einem Display. Im Projekt „Augmented Aurality“ werden dagegen standortgenau akustische Inhalte per Smartphone wiedergegeben. Die Studierenden produzieren selbst Ton- und Sprachaufnahmen und ordnen diese anschließend bestimmten Orten zu. So entstehen Hör-Spiele in einem weiten Sinne, die von Hörer_innen sukzessive erkundet werden können.

Seit der Vorstellung des Walkman im Jahr 1979 ist es möglich, aufgezeichnete Klänge an fast jedem Ort auf Abruf zu hören. Neben Musik gehören auch Hörspiele zu den Inhalten, die seitdem unterwegs konsumiert werden. Die Verbreitung des iPod und anderer MP3-Player hat diese Möglichkeiten durch wachsende Speicherkapazitäten auf eine neue Ebene gehoben. Seither werden auch Podcasts und Audioguides unterwegs gehört. Mit dem Smartphone und seiner umfassenden Sensorik, insbesondere der GPS-Ortung, ergeben sich wiederum neue Möglichkeiten für die Wiedergabe von Audio: von ortsunabhängigem Musikgenuss zu ortsspezifischer Augmented Aurality?

Das Projekt greift die aktuellen technischen Möglichkeiten auf und lädt zu einer eigenen, praktischen und experimentellen Auseinandersetzung mit Klang und Ort ein. Zum Programm gehören neben kurzen theoretischen Einführungen in Augmented Reality, Sound Studies, Narrativität im Hörspiel und Ludification vor allem praktische Übungen in den Bereichen Studio-Aufnahme, Field Recording, Tonschnitt und Postproduktion. Ziel ist die eigenständige Entwicklung eines begehbaren Hör-Spiels im öffentlichen Raum. Technische Grundlage ist eine bestehende und einfach zu bedienende App, die es ermöglicht, realen Orten per GPS-Koordinaten Audiofiles zuzuweisen.

Die Veranstaltungszeit ist in Blöcke mit Theorie- und Praxis-Input und in betreute freie Projektarbeit aufgeteilt. Durch die kompakten, jeweils achtstündigen Sitzungen kann der gesamte Prozess von der Ideenfindung bis zur Präsentation der Ergebnisse in einem Semester untergebracht werden. Die Studierenden haben somit die Gelegenheit, noch in der Vorlesungszeit einen benoteten Modulabschluss im Modul 8: Konzepte und Formen der Mediengestaltung zu machen. Die Arbeit in Kleingruppen ist ausdrücklich erwünscht.
 
   
Interaction - Webauthoring Projekt

Dozent: Torsten Schöbel
Termin: Do 14-17 Uhr 14tätig
Ort: D-103 (FHP)
SWS: 2
Studiengang: BA
Module (BA): 8
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: P
Leistungspunkte: 8
Zielgruppe: 3. Semester
Teilnehmerbegrenzung: 15

Beschreibung:
Realisierung einer Projektarbeit (Interaction - Webauthoring).

Zusätzliche Informationen:
Voraussetzung ist der Besuch des Kurses Interaction-Webauthoring im Sommersemester.
 
   
Akustische Feldforschung. Field Recordings II für Fortgeschrittene

Dozent: Fritz Schlüter
Termin: Blocktermine
Ort: FHP Audiolabor LW119
SWS: 2
Studiengang: BA
Module (BA): 8
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: P
Leistungspunkte: 8
Zielgruppe: BA
Teilnehmerbegrenzung: 15

Beschreibung:
Voraussetzung ist die Teilnahme an "Akustische Feldforschung. Field Recordings" im Sommersemester 2015.
 
   
Konzept- und Projektentwicklung

Dozent: Meggie Schneider
Termin: Mi 14-18
Ort: FH D103
SWS: 4
Studiengang: BA
Module (BA): 8
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Projektseminar
Leistungspunkte: 6 CP
Teilnehmerbegrenzung: 12

Beschreibung:
Im Projektseminar werden anhand eines selbst definierten Themas ein Konzept und Realisierungsszenario für einen Dokumentarfilm entwickelt: Von der Recherche über die Themen-Eingrenzung, vom Verfassen eines Exposés / Treatments bis zur Findung des geeigneten filmischen Formats.
Lineare Dokumentarfilme sind ebenso denkbar wie Videoinstallationen, Web-dokus oder die Kombination unterschiedlicher Formate – entscheidend ist eine enge Verknüpfung zwischen Inhalt und Form des Erzählens.
Neben der inhaltlichen Ausarbeitung einer Idee stehen auch Aspekte wie Projektplanung, Kalkulation und Finanzierung, Teamfindung, Projektpräsentation und Projektauswertung im Mittelpunkt dieses Seminars.
Die kreative Arbeit erfolgt in Teams, Abschluss des Seminars bilden die Präsentationen der entwickelten Konzepte.

Zusätzliche Informationen:
Das im Seminar entwickelte Konzept könnte in weiterer Folge Basis für eine Projektrealisierung im Modul 11 "freie Projektarbeit" sein.
 
   
Modul 9: Intermediale Projekte
 
   
Mediale Experimente zwischen Fakt und Fiktion

Dozent: Prof. Anne Quirynen
Termin: Di. 10uhr - 17uhr
Ort: FHP D106
SWS: 8
Studiengang: BA
Module (BA): 9
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: P
Leistungspunkte: 8
Zielgruppe: B.A. ab 3 Semester
Teilnehmerbegrenzung: 15

Beschreibung:
Dieses Seminar recherchiert wissenschaftliche Bilder und versucht über deren Visualisierungstrategien neue Bildformen in einem anderen medialen Format zu entwickeln. Im experimentellen Zusammenspiel medientheoretischer und mediengestalterischer Zugänge werden wir uns mit technischen Bildern, mit Science Fiction, mit Naturwissenschaftsforschung und mit künstlerisch-subversiven Praktiken/Arbeiten beschäftigen, die sich mit Mars auseinandersetzen. Strategien wie Ironie, Absurditaet, Transformationen, Mimikry etc. werden eingesetzt.

Zusätzliche Informationen:
Hohe Priorität hat die Aneignung medientechnischer (z.B. Labor- und Studiopraxis) und mediengestalterischer Orientierung in Verbindung mit experimentell-kreativer Arbeit. Das Seminar soll auch die in der beruflichen Praxis geforderte Teamfähigkeit zur Arbeit in heterogenen Gruppen vermitteln und kommunikative/kooperative Prozesse mit anderer Disziplinen fördern.
 
   
Motion Design – Projekt

Dozent: Torsten Schöbel
Termin: Do 14-17 Uhr 14tätig
Ort: D-103 (FHP)
SWS: 2
Studiengang: BA
Module (BA): 9
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: P
Leistungspunkte: 8
Zielgruppe: BA, MA
Teilnehmerbegrenzung: 15

Beschreibung:
Realisierung einer Projektarbeit (Motion Design)

Zusätzliche Informationen:
Voraussetzung für die Teilnahme ist der Besuch der Lehrveranstaltung "Motion Design" im Sommersemester 2015.
 
   
Experimentelle Gestaltung: Sprache als Konzept

Dozent: Torsten Schöbel
Termin: Di 10-17 Uhr
Ort: Mac-Labor (LW-139)
SWS: 8
Studiengang: BA
Module (BA): 9
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: P
Leistungspunkte: 8
Teilnehmerbegrenzung: 15

Beschreibung:
Das Projektseminar Experimentelle Gestaltung versteht sich als künstlerisches Labor für Ideen und Produktionsstrategien, um künstlerische/medienreflexive Projekte in einem diskursiven Zusammenhang mit einem übergeordneten Thema an der Schnittstelle von Kunst und Wissenschaft zu entwickeln, von A wie Animation bis Z wie Zeichnung. Im Fokus der Auseinandersetzung steht in diesem Semester die Sprachlichkeit der Bilder und die Bildlichkeit der Sprache, die Sprache als Medium des gedanklichen Bestimmens und ihre sprachlichen Zeichen, der Schrift. Wann und wozu sind Begriffe gebildet worden, welche Rolle spielen sie im Denken und wohin können sie gebracht werden? In einem Parcours durch das Alphabet werden Begriffe in ihrer zweckbestimmten Bestimmung, etwas Eindeutiges bedeuten zu müssen, einer Reflexion und Revision unterzogen, selbst dann, wenn sie unbestimmt oder unbestimmbar werden. Entwickelt werden experimentelle Animationsfilme und Schriftfilme mit Begriffen für ein Abecedarium, von A wie Aggregation bis Z wie Zirkulation.

Zusätzliche Informationen:
Neben den themenspezifischen Lehrinhalten werden im Seminar theoretische und technische Grundlagen der digitalen Mediengestaltung vermittelt und die praktische Erweiterung des Gestaltungshorizonts gefördert.
 
   
Diffusion

Dozent: Simon Vincent M.Mus.
Termin: Di. 10:00 - 17:00
Ort: FHP Audio Labor: LW119
SWS: 8
Studiengang: BA
Module (BA): 9
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: P
Leistungspunkte: 8
Zielgruppe: EMW, Fachbereich Design
Teilnehmerbegrenzung: 15

Beschreibung:
This project-based seminar will explore the possibilities presented for the diffusion of sound in a multi-channel setup, examining the differences between 'mono', 'stereo' and 'surround-sound' electro-acoustic spaces.

Students will be expected to complete a electroacoustic composition within the framework and time limit of the course.

Zusätzliche Informationen:
Please note: No 'musical' experience is necessary. Practictioners and listeners at all levels are welcome.

This course will be held in English and is open to Design as well as EMW students.
 
   
Modul 10: Interdisziplinäres Ergänzungsstudium
 
   
Visualizing cultural collections

Dozent: Prof. Dr. Mariam Dörk
Termin: Donnerstag 10-14 Uhr (Start: 22.10.)
Ort: FH D108
SWS: 4
Studiengang: BA, MA
Module (BA): 10
Module (MA): 9
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Projektseminar
Leistungspunkte: 10
Zielgruppe: EMW
Teilnehmerbegrenzung: 15

Beschreibung:
Cultural institutions are investing great efforts in the digitization of their collections, however, there is a lack of innovative approaches to reveal the richness of these collections and make them available for casual exploration. What would an exploratory interface to digital cultural heritage look like? In this research-oriented project course we will approach this question. We consider the digital representation of collection items as a perspective in its own right, not a lower-quality proxy of the 'original' physical collection. So far there are only few examples of visualizations being applied to cultural objects, however, initial experiments demonstrate a variety of promising opportunities for research and design. In particular methods of information visualization have already been used to make the conceptual and material structure of collections better visible and explorable.

The aim of this interdisciplinary project course is the investigation of innovative visualization techniques for the exploration of cultural collections. Advanced students of design, information sciences, cultural management, media studies and conservation will work together to study the potential of visualization of cultural collections. In collaboration with cultural institutions small project teams will connect cultural considerations with technological possibilities and pursue both practical and theoretical research questions. The objective is to create and evaluate visualizations that open novel perspectives on collections. As part of this process, we consider the visualizations to be cultural artifacts themselves that need to be interpreted and questioned, too.

Participants should have a basic understanding and some practical experience with either information visualization or cultural collections - and an interest in the other. In small interdisciplinary project groups participants will develop research projects and pursue their own questions. The results of the course will be presented at a public event on campus and documented in the form of an academic paper and a demo on the web.

Zusätzliche Informationen:
Please note: The language of teaching for this course is English. All communication during lectures and seminars as well as literature and auxiliary materials will be in English.

!!!!! Anmeldung NICHT über die virtuelle Lehre, sondern über incom:
https://incom.org/workspace/6228/
 
   
Jenseits des Briefes: Korrespondenz

Dozent: Dr. Mauricio Liesen
Termin: Freitags, 14-16 Uhr
Ort: 1.12.014
SWS: 2
Studiengang: BA
Module (BA): 10
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Seminar
Leistungspunkte: 2
Zielgruppe: BA
Teilnehmerbegrenzung: 25

Beschreibung:
Anhand von Kunstwerken und philosophischen Ansätzen wird das Seminar den Korrespondenzbegriff durch seine ethischen und ästhetischen Merkmale als medienwissenschaftliches Konzept profilieren. Der Korrespondenzbegriff wird hier nicht konzipiert als Synonym für den bloßen Briefwechsel oder die Übereinstimmung, Ähnlichkeit, Verbindung oder Gleichwertigkeit. Korrespondenz wird als gegenseitige Antwort/Verantwortung herausgearbeitet.

Es geht um eine Ko-respondenz, ein Mit-Antworten: Etymologisch stammt das Verb „korrespondieren“ aus dem Lateinischen correspondere, das aus den Wörtern cum (mit) und respondere (antworten) zusammengesetzt ist. Respondere setzt sich wiederum aus dem Präfix re- (wider-, zurück-) und dem Verb spodere (versprechen) zusammen. Alle Briefe sind also bereits eine Antwort. Obwohl es keine Garantie für eine gelungene Kommunikation gibt, ist Korrespondenz eine zwingende Antwort auf eine unerreichbare Äußerlichkeit. Korrespondieren bedeutet, sich einem Versprechen auszusetzen.

Zusätzliche Informationen:
Hauptthemen: Medium und Medialität des Briefes; Mail-Art; filmischer Briefwechsel; Flaschenpost, E-Mails & Nostalgie; Verlassenheit, Exil & Bodenlosigkeit; Fernweh & Heimweh; Dialog-, Begegnung- & Existenzphilosophie; Alterität, Kommunikation & Mitteilung; Gemeinschaft.
 
   
Zur Medienethik des Bildes

Dozent: Johannes Bennke
Termin: Blockseminar
Ort: NN
SWS: 2
Studiengang: BA
Module (BA): 10
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Seminar
Leistungspunkte: 2
Zielgruppe: B.A.
Teilnehmerbegrenzung: 25

Beschreibung:
Innerhalb der Medienwissenschaft gibt es seit einigen Jahren eine medienethische Diskussion, die weder Darstellungen von Gewalt und ihre moralischen Implikationen meint noch auf normative Werteorientierung für die Handlungspraxis (Ethos) beispielsweise für Journalisten aus ist. Es geht hier nicht um einen medienpädagogischen Ansatz, sondern um einen viel grundlegenderen performativ-ästhetischen Diskurs einer Gewalt des Erscheinens: eine „implizite Gewaltsamkeit“ bestimmter medialer Formen rationalen Denkens, die versuchen, das Andere und Fremde zu tilgen. Eine Ethik des Bildes bedarf daher einerseits theoretischer Konzepte, die eine Alterität anerkennen, andererseits Praktiken, die diese Medienvergessenheit des Bildes im Bild wieder sichtbar machen. Das Seminar hat das Bild und bewegte Bild zum Gegenstand, bleibt aber anschlussfähig zu anderen Medien.

Ziel des in Blöcken stattfindenden Seminars ist es, Ansätze einer Medienethik zu vermitteln und Anregungen zu geben zu einem eigenständigen Transfer medienethischer Impulse auf das je individuelle Projekt. Diese Transferleistung einer Medienethik zu eigenständigem Arbeiten an bestehenden Hausarbeiten und Projekten steht im Vordergrund des Seminars. Natürlich kann auch ein im Laufe des Semesters entwickeltes Projekt herangezogen werden. Es wird zunächst theoretisch und analytisch geklärt, was Medienethik ist oder sein kann und wir schauen uns hierzu dokumentarische Filmpraktiken an (u.a. aus Ethnologie und Anthropologie). Dann wird es im Verlauf des Seminars immer stärker darum gehen, medienethische Überlegungen in die eigene Theorie und Praxis zu übertragen.

Am Ende des Blockseminars werden die individuellen Projekte unter dem Aspekt der Bedeutung medienethischer Überlegungen für die eigene theoretische und praktische Arbeit im Plenum präsentiert und zur Diskussion gestellt. Ziel des Seminars ist es, für medienethische Fragestellungen zu sensibilisieren und Impulse für die eigene Fortführung der je individuellen Arbeit zu geben.

Zusätzliche Informationen:
Johannes Bennke (M.A.), Absolvent der EMW in 2014. Derzeit Promotionsstipendiat am KOMA - Kompetenzzentrum Medienanthropologie an der Bauhaus Universität Weimar. Arbeitstitel des Promotionsprojektes: „Denken in Bildern. Zur Medienethik einer Neg-Anthropologie“.

Das Seminar ist als Blockseminar angesetzt und findet an fünf Samstags-Terminen statt:

1. Termin: 24. Oktober 2015, 10-16h, Campus Griebnitzsee, Haus 6, Raum S15.
2. Termin: 07. November 2015, 10-16h, Campus Griebnitzsee, Haus 6, Raum S23.
3. Termin: 05. Dezember 2015, 10-16h, Campus Griebnitzsee, Haus 6, Raum S15.
4. Termin: 23. Januar 2016, 10-16h, Campus Griebnitzsee, Haus 6, Raum S15.
5. Termin: 06. Februar 2016, 10-16h,Campus Griebnitzsee, Haus 6, Raum S15.

Sprechzeiten sind während des Seminarzeitraums und nach Absprache möglich. Die Modulprüfung besteht in einer 10min-Präsentation in der letzten Seminarsitzung, sowie einer kurzen präsentationsorientierten Dokumentation mit einer 3-5 Seitigen theoretischen Reflexion.

Dokumentationen können nach Absprache bis zum 26.2.2016 eingereicht werden.

Zur Entschlüssung der Raumangabe in den Bemerkungen:
3.06.S15 bedeutet: 3=Campus Griebnitzsee, 06=Haus 6, S15=Seminarraum 15.
 
   
Modul 11: Freie Projektarbeit (betreut)
 
   
Freie Projektarbeit (betreut)

Dozenten: Prof. Dr. Marie-Luise Angerer, Dr. Bernd Bösel, Prof. Dr. Heiko Christians, Prof. Dr. Jan Distelmeyer, Kai S. Knörr, PD Dr. Michael Mayer, Dr. Sebastian Möring, Dr. Susanne Müller, Prof. Anne Quirynen, Dr. Ulrich Richtmeyer, Fritz Schlüter, M.A. Martin Schmidt, Dr. Birgit Schneider, Torsten Schöbel, Dr. Jörg Sternagel, Simon Vincent M.Mus., Katrin von Kap-Herr
Termin: nach individueller Absprache
Ort: nach Absprache
SWS: 4
Studiengang: BA
Module (BA): 11
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Freie Projektarbeit (betreut)
Leistungspunkte: 10
Teilnehmerbegrenzung: keine

Beschreibung:
Ziel ist die Entwicklung erster kleinerer freier Forschungsvorhaben oder eigenständiger Projektentwicklung bzw. auch von Kooperationen mit anderen Institutionen und Antragstellungen aus studentischer Initiative mit Recherche und theoretisch-praktischer Begleitung durch einen Lehrenden.

Zusätzliche Informationen:
Bitte setzen Sie sich rechzeitig mit einem der Lehrenden in Verbindung
 
   
EMW Abroad

Dozent: Dr. Jörg Sternagel
Termin: individuell
Ort: UP NP
SWS: 4
Studiengang: BA
Module (BA): 11
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Projekt
Zielgruppe: BA EMW Erasmus Outgoings
Teilnehmerbegrenzung: 5

Beschreibung:
Ziel des Blogs »EMW Abroad« ist es, Studierende sowohl über Formen und Möglichkeiten eines Auslandsaufenthaltes zu informieren als auch Erfahrungsberichte von EMW-Studenten im Ausland an einem Ort zu versammeln und zugänglich zu machen und somit eventuelles Interesse zu wecken. Der Blog wird als freies Projekt angerechnet, sodass eigene (neue) Ideen und Konzepte, die den Blog erweitern und verbessern, erwünscht und gefordert sind.
 
   
Modul 12: Praktikum
 
   
EMW-Praxistag

Dozent: M.A. Martin Schmidt
Termin: Donnerstag, 28.1.2016, 18-20 Uhr
Ort: Neues Palais 1.09.204
SWS: 0
Studiengang: BA
Module (BA): 12
Pflichtveranstaltung: ja
Veranstaltungsart: Praxistag
Leistungspunkte: -
Zielgruppe: BA EMW
Teilnehmerbegrenzung: keine

Beschreibung:
Welche Arbeitsmöglichkeiten gibt es nach dem EMW-Studium? Am Donnerstag, den 28.01.2016 findet zu diesem Thema von 18 bis 20 Uhr der EMW-Praxistag statt. Es handelt sich um eine Pflichtveranstaltung, die einmal während des Studiums absolviert werden muss.

Zunächst wird das Career Center der Uni Potsdam seine Arbeit und seine Angebote vorstellen.

Für einen persönlichen Einblick wird Jenny Krüger zu Gast sein. Sie arbeitet zur Zeit für das Filmplus Festival für Filmschnitt und Montagekunst. Zuvor hat Sie in verschiedenen Rollen für Filmproduktionen gearbeitet, zuletzt als Produktionsleiterin für Dokumentarfilme.

Bitte bringen Sie Ihr Studienbuch zur Bestätigung der Teilnahme mit.
Die Veranstaltung findet im Raum 1.09.204 (Haus 9, Neues Palais) statt wird von mir moderiert - wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.
 
   
Modul 13: Kolloquium/Thesis
 
   
BA – Prüfungskolloquium

Dozenten: Prof. Dr. Marie-Luise Angerer, Prof. Dr. Jan Distelmeyer
Termin: Dienstag, 14-16 Uhr, Beginn: 20.10.2015
Ort: FHP D 116
SWS: 2
Studiengang: BA
Module (BA): 13
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: Kolloquium
Leistungspunkte: vgl. Abschlussmodul (StOrd 2015: 6 LP)
Zielgruppe: BA
Teilnehmerbegrenzung: 15

Beschreibung:
Dieses Seminar ist als Diskussionsforum und Abschlusshilfe für alle gedacht, die an ihrer BA-Arbeit arbeiten. Wenn nicht alle Sitzungen mit der Besprechung konkreter Abschlussprojekte ausgefüllt sind, werden Sitzungen zu einem übergreifenden Thema ausgerichtet.

Zusätzliche Informationen:
Obligatorisch für alle, die im WiSe 2015/16 ihre BA-Arbeit anfertigen.
 
   
Fachschaftsrat WS 15/16

Dozent: Fachschaftsrat Emw
Termin: Sitzungen, Versammlungen, EMW Forum, Kultour
Ort: Potsdam und Berlin
SWS: 0
Studiengang: BA, MA
Module (BA): 13
Module (MA): 10
Pflichtveranstaltung: -
Veranstaltungsart: --
Leistungspunkte: --
Zielgruppe: Studierende der EMW
Teilnehmerbegrenzung: keine

Beschreibung:
Dies ist kein Seminar! Die virtuelle Lehre wird für die FSR-interne Kommunikation genutzt. Falls Du Interesse an einer Mitarbeit im FSR hast, wende Dich bitte an Johannes Fähmel.

Zusätzliche Informationen:
Mehr Informationen zum Fachschaftsrat und seinen Mitgliedern gibts:http://emw.fh-potsdam.de/kontakt_fachschaftsrat.php