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Profil Der seit 2000 bestehende Studiengang zeichnet sich durch einen kulturwissenschaftlichen und medientheoretischen Fokus aus und verbindet theoretische und gestalterische Kenntnisse und Fertigkeiten in Bezug auf Medien. Vorrangiges Ziel des Studiums ist es, Kompetenzen für die Analyse, Gestaltung und Kritik der Medien sowie eines inhaltsbezogenen Medienmanagements mit Grundlagen im Medienrecht zu vermitteln. Insbesondere hat der Studiengang die Grundlagen, Strukturen und Produkte der Medien zum Gegenstand. Eine besondere Rolle spielen Medienästhetik und Mediengeschichte, die Prozesse der öffentlichen und interkulturellen Kommunikation im europäischen Bereich sowie Konzepte und Formen der Mediengestaltung mit Schwerpunkt auf digitalen Medien. Die Bedingungen, Erscheinungsformen und Folgen im kulturellen und sozialen Kontext werden Thema. Ziele
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Der Studiengang ist in dreizehn Module gegliedert, die jeweils in einem bestimmten Mindestumfang absolviert werden müssen: Modul 1: Einführung in die Medienkulturwissenschaft Dieses einführende Modul umfasst Veranstaltungen zu medientheoretischen Grundlagen, es vermittelt einen Überblick über das Fach und gibt einen Einblick in die wichtigsten Theorien. Modul 2: Technische und gestalterische Grundlagen digitaler Medien In diesem technisch-praktischen Grundlagenmodulwerden sowohl theoretische technische Grundlagen der digitalen Medien vermittelt, als auch gestalterische Einführungen in die Konzepte der Bildbearbeitung und des Webauthoring gegeben. Modul 3: Medienrecht und Kulturökonomie Ziel dieses Moduls ist der Erwerb von Grundkenntnissen in die Projektökonomie, das Management des freien Arbeitens, aber auch das Produktionsmanagement in Radio-, Film- und Fernsehanstalten und Produktionsagenturen etc. Ferner dient das Modul dem Erwerb von Kenntnissen im europäischen Medienrecht wie der Entwicklung von Grundverständnis in gesellschaftstheoretischen und politischen Fragen im Umgang mit Medien. Modul 4: Europäische Kulturgschichte und Medienkulturgeschichte In diesem Modul geht es darum, das Europäische als einen Kultur- und Traditionsraum verstehen zu lernen. Mit der Erarbeitung kultur- und mediengeschichtlicher Grundlagen – eine kulturgeschichtliche Vorlesung, Seminare zu ausgewählten Mediengeschichten sowie zur Geschichte von Kulturtechniken – soll ein Fundament für das Verständnis der grundlegenden Geschichtlichkeit von Medien, ihren technischen Entwicklungen und Praktiken gelegt werden. Modul 5: Medienkunst Dieses Modul gibt einen Überblick über die wichtigsten Ansätze in der Ästhetik sowie den Epochen der Kunstentwicklung die Analyse der Künste aus medienwissenschaftlicher Perspektive. Verstanden werden soll der innige Zusammenhang zwischen Künsten und Medien sowie die medialen Verfahrensweisen künstlerischer Praxen. Modul 6: Epistemologien des Medialen Dieses Modul umfasst Seminare zur Theorie des Bildes und der Sprache sowie zur Semiotik und Kommunikationstheorie mit Blick auf eine Ethik der interkulturellen Kommunikation. Es zielt auf ein Verständnis der je spezifischen Eigenleistungen von Bild und Sprache, und thematisiert die Problematik des Verständnisses fremder Kulturen. Modul 7: Mediale Inszenierungsformen Neben Erwerb, Kenntnis und Umgang mit den wichtigsten Analysekonzepten wie Theatralität, Performativität zielt das Modul auf die Anwendung dieser Konzepte und Methoden für die Untersuchung einzelner klassischer und massenmedialer Genres. Modul 8: Konzepte und Formen der Mediengestaltung Im Mittelpunkt steht hier die Konzept- und Projektentwicklung und deren Planung in vornehmlich digitalen Medien. Ziel ist der Erwerb konzeptueller und praktischer Grundlagen für die Entwicklung von Digitalen Medien und vertiefende Kenntnisse im Umgang mit diesen. Modul 9: Intermediale Projekte In diesem Modul werden eigenständig entwickelte medienübergreifende Projekte mit wechselnden Themenvorgaben durchgeführt, wobei Intermedialität als ein Prinzip der Gestaltung mit Digitalen Medien reflektiert und angewandt wird. Ziel ist der Erwerb praktisch reflektierter Kenntnisse im Umgang mit unterschiedlichen Medien und deren Zusammenwirken. Modul 10: Interdisziplinäres Ergänzungsstudium In diesem Modul der Interessenserweiterung sowie der Vertiefung und Schwerpunktsetzung im Studium kann aus dem Fundus der Module 1-9 vertiefend gewählt, oder sinnvoll ergänzend auf andere Veranstaltungen aus dem Gesamtangebot der am Studiengang beteiligten Hochschulen zurückgegriffen werden. Modul 11: Freie Projektarbeit (betreut) Das Modul beinhaltet die Entwicklung und Durchführung von Projekten eigener Wahl. Ziel ist die Entwicklung erster kleinerer freier Forschungsvorhaben oder eigenständiger Projektentwicklung bzw. auch von Kooperationen mit anderen Institutionen und Antragstellungen aus studentischer Initiative mit Recherche und theoretisch-praktischer Begleitung. Modul 12: Praktikum Im Laufe des Studiums muss ein mindestens 6wöchiges Praktikum (im Hinblick auf die Anforderungen des Master-Studiengangs werden 8 Wochen Praktikum mit Auslandsbezug empfohlen) in einem Praxisfeld der Europäischen Medienwissenschaft absolviert werden. Modul 13: Abschlussmodul | ||
Studienverlauf Das Studium besteht aus Theorie- und Praxisseminaren, wobei ein Schwerpunkt auf der Projektarbeit liegt. Im Laufe des Studiums müssen in den Modulen 1-11 mindestens 160 Punkte (davon 90 benotet) erbracht werden (zur Gewichtung der Module und Pflichtveranstaltungen vgl. Studien- und Prüfungsordnung). Außerdem muss während des Studiums ein mindestens sechswöchiges Praktikum in einem Praxisfeld der Europäischen Medienwissenschaft absolviert werden (im Hinblick auf die Anforderungen des Master-Studienganges werden 8 Wochen Praktikum mit Auslandsbezug empfohlen). (8 Punkte) Im sechsten Semester ist eine theoretische und/oder gestalterische Arbeit mit schriftlichem Anteil anzufertigen (Bearbeitungszeit 9 Wochen), die im Rahmen eines Kolloquiums begleitet und nach Korrektur mit einer Präsentation und mündlichen Verteidigung abgeschlossen wird. (12 Punkte) Mit erfolgreichem Abschluss wird der Titel "Bachelor of Arts" erworben. Ein Abschluss des B.A.-Studiums mit einer Note von mindestens 2,0 ermöglicht die Bewerbung auf den Master-Studiengang "Europäische Medienwissenschaft". Berufsfelder Zu den möglichen Berufsfeldern der Absolventen/Absolventinnen gehören: Verlage und Printmedien (Feuilleton, medienspezifische und wissenschaftliche Programme), Radio und Fernsehen (Redaktion, Konzept und Kritik), Internet (Online-Redakteure/Redakteurinnen), Hypermedia (Redakteure/Redakteurinnen für Wissensmanagement), Kuratorentätigkeit (Festivals), Lektorate für medienästhetische Bereiche (DVD- und CD-ROM-Vorhaben, Fernsehfilm, Videoproduktion, Kurzfilme) sowie Berufe in der Werbung und im internationalen Medienmanagement (Stoff- und Ideenentwicklung für "Medienevents" sowie deren Inszenierung), der Medienproduktion (Formatentwicklung und Formatanalysen), in Mediendienstleistungen und selbständigen Medientätigkeiten. Die Neuen Medien benötigen für ihre programmadministrativen und programmentwickelnden Berufsfelder Fachleute, die eine profunde Kenntnis der Geschichte und Ästhetik der Medien besitzen und in der Lage sind, Auswirkungen der Medien auf das gesellschaftliche Bewusstsein zu erkennen und zu beschreiben. Hinzu kommt das gesamte Spektrum der Medienforschung im universitären Bereich. Angesichts der raschen Veränderung der Situation in den und um die Medien kann die Ausbildung nicht spezifisch auf ein einziges Berufsbild ausgerichtet sein; vielmehr sollen die Studierenden befähigt werden, sich schnell und kompetent auf neue Berufsfelder in den genannten Bereichen einzustellen. | ||
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